Der Prinz der Elfen

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Ein Elfenprinz, zwei Geschwister und ein gefährlicher Machtkampf ...

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als der Elfenprinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf gezogen. Und Hazel muss als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …


Aus dem Amerikanischen von Anne Brauner
Originaltitel: The Darkest Part of the Forest
Originalverlag: Little Brown, US
Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-570-31280-3
Erscheint am 10. Juni 2019

Leserstimmen

Eine unperfekte Heldin! Genau das ist perfekt!

Von: Die VOR-Leser

07.03.2019

„Weil er unser Prinz ist“, sagte Hazel und spürte, wie wahr das war. Sie waren dazu bestimmt, ihn zu retten, sie war dazu bestimmt. In der Kleinstadt Fairfold geht es magisch zu, denn Fairfold grenzt direkt an das Elfenreich. So sehr die Bewohner der Kleinstadt die Elfen auch bewundern, so sehr fürchten sie sie auch. Nicht selten kommt es zu Todesfällen, welche von den Medien vertuscht werden. Die Geschwister Hazel und Ben schrecken vor denen jedoch nicht zurück und haben sich dem Kampf gegen die Elfen verschrieben. Sie sind davon überzeugt, dass der Elfenprinz, welcher jahrzehntelang ungerührt in einem gläsernen Sarg mitten im Wald von Fairfold liegt, ihnen helfen kann. Als dieser jedoch tatsächlich aufwacht, steht die Kleinstadt bereits Kopf: Eine schreckliche Kreatur treibt ihr Unwesen und nur noch Hazel kann die Stadt retten… Ihren Roman „Der Prinz der Elfen“ baut Holly Black auf ähnlicher Basis wie ihre Bestseller-Buchreihe „Die Spiderwick Geheimnisse“ auf, welche ja auch verfilmt wurden. Jugendliche erretten ihre Stadt vor magischen Wesen und decken dabei viele Geheimnisse auf. Während die „Spiderwick“-Reihe für Kinder geschrieben wurde, richtet sich der „Prinz der Elfen“ an Jugendliche. Das deutsche Cover ist nicht wirklich besonders. Es passt zum Inhalt des Romans, da darauf die rothaarige Hazel, der Wald und ein Junge, welcher wahrscheinlich den Elfenprinz darstellt, abgebildet sind. Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Es gibt einen auktorialen (allwissenden) Erzähler, was das Märchenhafte an dem Roman betont. Ansonsten ist der Schreibstil super leicht zu lesen und zu verstehen. Die Geschichte selbst ist sehr abwechslungsreich – so wie man es von Holly Black erwarten kann. Vom Anfang bis zum Ende gibt es immer mehr und mehr Geheimnisse, die aufgedeckt werden sowie Wendungen, die den Handlungsfaden auf eine komplett neue Richtung lenken. Dem Leser wird definitiv nicht langweilig beim Lesen. Black greift auf einige deutsche Volksmythen und Gedichte zurück, was den Lesespaß besonders macht und Identifizierungsmöglichkeiten mit den Charakteren eröffnet. Hazel ist als Protagonistin erfrischend anders. Sie ist keine typische Heldin, die nur an andere denkt und sich selbst dabei außen vorlässt. Für viele wäre das ein Kritikpunkt, aber ich finde eine unperfekte Heldin einfach nur perfekt. Ben hat mit vielen Problemen und Vorwürfen zu kämpfen, die einerseits verständlich sind, aber andererseits dachte ich mir manchmal, dass er sich zusammenreißen sollte. Beide sind in den Elfenprinzen verliebt, was einen wesentlichen Teil der Handlung ausmacht, denn ihre eigentlich gute Bruder-Schwester-Beziehung leidet darunter und ein gewisser Argwohn entsteht zwischen den beiden. Das Buch endet mit einem fantastischen Finale, welches der Geschichte nochmal den letzten Rest gibt und eine beeindruckende Wendung inne hat. Das Ende ist fast abgeschlossen, wie gewöhnlich bei Holly Black, bleibt immer eine Frage offen, zu der die Leser sich eine ganz eigene Geschichte ausdenken können. Roda Khalaf, 17 Jahre

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Rezension zu "Der Prinz der Elfen - HB"

Von: Zsadista

11.12.2017

Im Wald von Fairfold steht ein gläserner Sarg mit einem Jungen darin. Er schläft und hat Hörner. Über die Jahre hinweg kann er nicht geweckt werden. Viele versuchen den Jungen aufzuwecken. Auch Hazel und Ben, die Geschwister zieht es immer wieder zu dem Sarg. Fairfold ist kein normaler Ort. Hier gibt es immer noch Elfen, Kobolde und Hexen. Hazel und Ben haben es sich als Kinder zum Vorsatz gemacht, alle Kreaturen zu jagen und zu vernichten. Doch bald müssen die Kinder einsehen, dass sie gegen diese Kreaturen nichts ausrichten können. So hören sie auf damit. Als Jugendliche hat Hazel aber wieder seltsame Träume. Und als sie eines Nachts mit erdigen Füßen aufwacht und der Elf aus dem Sarg befreit wurde, schwant ihr Schreckliches. Hat sie etwa etwas mit der Befreiung des Gehörten zu tun? „Der Prinz der Elfen“ ist ein Fantasy Roman aus der Feder der Autorin Holly Black. Das Cover ist wirklich wundervoll gestaltet. Dieses satte Grün mit der rothaarigen Hazel ist ein echter Hingucker. Der Rest gab mir dann die Inhaltsangabe. Wobei ich mir da nicht wirklich sicher war, was der Inhalt wirklich hergab. Mir war zum Beispiel nicht bewusst, dass die Geschichte eigentlich im hier und jetzt spielt. Ich ging von einer reinen Fantasy Geschichte aus. Nun gut, ich ließ mich also auf das Experiment ein und hörte weiter. Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Die Sprecherin Britta Steffenhagen hat wirklich eine sehr gute Arbeit abgeliefert und den Figuren Leben eingehaucht. Hazel an sich war mir bis zum Ende des Buches einfach nur unsympathisch. Ich kam mit ihrer Art nicht klar. Sie war so was von egoistisch und verlogen, so etwas kann ich einfach nicht leiden. Wenn sie ihren Bruder anfährt, weil er ihr nicht alles haarklein gesagt hat, ihn aber ungehalten anlügt. Sorry, geht gar nicht. Ben hingegen fand ich ganz nett und sympathisch. Das Ende des Buches habe ich ihm auch gegönnt, obwohl es für mich schon etwas merkwürdig anmutet. Aber ok, nach kurzem schrägen gucken, war es für mich in Ordnung. Zweidrittel des Buches waren für mich irgendwie nervend und unglaubwürdig. Kinder die Hexen mit Schwertern erschlagen und alle Nichtmenschen als Monster ansehen, naja. Es interessierte mich auch nicht, wie viele Jungen Hazel geküsst hatte und warum. Auch die komplette Geschichte von der Kindheit an, war mir einfach zu viel. Dazu muss man sich fragen, wenn so viele Touristen ermordet werden, warum kümmert dies die Polizei nicht groß. Auch wenn man es versucht mit Lügen zu vertuschen, irgendwann dürfte es einfach zu viel werden. Zum Ende hin war ich dann froh, dass ich das Hörbuch durchgehalten hatte. Auf die letzten Kapitel wurde die Geschichte dann doch noch spannend und schön. Für die komplette Geschichte hätte ich mir weniger Anfang und mehr Tiefgang gewünscht. Ich glaube, wenn ich das Buch als Printbuch hätte lesen müssen, wäre ich nicht bis zum Ende gekommen. Trotzdem möchte ich das Hörbuch mit guten 3 Sternen belohnen, weil sich die Geschichte zum Ende hin dann doch noch gesteigert hat. Hier kann ich nur sagen, man muss durchhalten bis zum Ende hin.

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Vita

Holly Black lebt mit ihrem Mann in Massachusetts. Seit sie 2002 den Roman »Elfentochter« veröffentlichte, der von der American Library Association als »Best Book for Young Adults« ausgezeichnet wurde, lebt sie als freischaffende Autorin. Zusammen mit dem Illustrator Tony DiTerlizzi ersann und schrieb sie die Bestseller-Kinderbuchreihe »Die Spiderwick-Geheimnisse«. Holly Black schlägt die internationale Presse und ein riesiges Fanpublikum mit jedem neuen Roman in ihren Bann.

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