Der Ruf des Kuckucks

Ein Fall für Cormoran Strike

Taschenbuch
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Auftakt für Cormoran Strike & Robin - das außergewöhnliche Ermittlerduo von JK Rowling alias Robert Galbraith!

Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzt, steht für die ermittelnden Beamten schnell fest, dass es Selbstmord war. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch Lulas Bruder hat Zweifel – ein Privatdetektiv soll für ihn die Wahrheit ans Licht bringen.

Cormoran Strike hat in Afghanistan körperliche und seelische Wunden davongetragen, mangels Aufträgen ist er außerdem finanziell am Ende. Der spektakuläre neue Fall ist seine Rettung, doch der Privatdetektiv ahnt nicht, was die Ermittlungen ihm abverlangen werden. Während Strike immer weiter eindringt in die Welt der Reichen und Schönen, fördert er Erschreckendes zutage und gerät selbst in große Gefahr …

Ein fesselnder, einzigartiger Kriminalroman, der die Atmosphäre Londons eindrucksvoll einfängt – von der gedämpften Ruhe in den Straßen Mayfairs zu den versteckten Pubs des East Ends und dem lebhaften Treiben Sohos. "Der Ruf des Kuckucks“ ist das hochgelobte Krimidebüt von J.K. Rowling, geschrieben unter dem Pseudonym Robert Galbraith, in dem sie mit Cormoran Strike einen ungewöhnlichen Ermittler präsentiert.

Die »Cormoran Strike«-Reihe:

Band 1: Der Ruf des Kuckucks
Band 2: Der Seidenspinner
Band 3: Die Ernte des Bösen
Band 4: Weißer Tod

Alle Bände auch einzeln lesbar.

»Klassekrimis der Agatha-Christie-Schule.«

Hannoversche Allgemeine Zeitung Online (14. Mai 2018)

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: The Cuckoo's Calling
Originalverlag: Sphere/Little, Brown Book Group, London 2013
Taschenbuch, Klappenbroschur, 656 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-38321-4
Erschienen am  06. Oktober 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Cormoran-Strike-Reihe

Leserstimmen

Von einem taumelnden Detektiv

Von: Libertine

01.09.2020

250 Seiten hat es gedauert, bis ich mit diesem Buch warm geworden bin. Zugegeben, wenn das Buch von einer anderen Autorin oder einem anderen Autor geschrieben worden wäre, hätte ich ihm vermutlich nicht so viel Zeit gegeben. Ich habe es immer wieder zurück auf meinen Lesestapel gelegt, um es dann irgendwann wieder hervorzuholen. Aber ich denke, dass mein Problem mit dem Anfang des Buches vor allem durch Eines kam: Ich hatte es nicht ausgesucht, weil ich den Klappentext vielversprechend fand, sondern nur, weil ich die Autorin so sehr mag. Normalerweise hätte mich das Setting des Romans nicht sehr interessiert, da es mir nicht atmosphärisch genug erschienen wäre. Somit sagen meine Probleme mit dem Anfang des Romanes wohl nicht unbedingt etwas über die Qualität desselben aus, sondern vor allem darüber, dass ich ihn mir nicht aus den richtigen Gründen gekauft hatte. Aber dennoch: Nachdem ich mit dem Setting warmgeworden war und endlich einen Durchblick über all die unterschiedlichen Figuren bekommen hatte, war das Buch sehr schnell verschlungen. Für die ersten 250 Seiten brauchte ich fast zwei Jahre, für die restlichen knapp 400 Seiten keine 24 Stunden. »… durch seine Größe und beträchtliche Körperbehaarung, gepaart mit einem deutlichen Bauchansatz, erinnerte seine Erscheinung an einen Grizzly. Er hatte ein angeschwollenes blaues Auge; unter der Augenbraue befand sich ein Schnitt.« Das angesagte Topmodel Lula Landry stirbt bei einem Sturz von ihrem Balkon. Was zuerst nach Selbstmord aussieht, wird bald von einigen ihrer Angehörigen in Frage gestellt. Die Gerüchte häufen sich. Hatte Lula vor ihrem Tod Streit mit ihrem ebenfalls berühmten Freund? Haben ihre leiblichen Eltern etwas mit ihrem Tod zu tun, oder war gar ihre Adoptivfamilie darin verwickelt? Mit ihrem Tod hinterlässt das Model mehrere Millionen und eine Menge ungeklärter Fragen. Auch das Leben, wie es sich der Detektiv Cormoran Strike vorgestellt hatte, ist vorbei: Die Trennung von seiner Verlobten, die Amputation seines Beines nach seiner Zeit beim Militär, die finanziellen Schwierigkeiten, die ihn auf einer Campingliege in seinem Büro schlafen lassen. Als ihn John Bristow, der Adoptivbruder des verstorbenen Models Lula Landry, aufsucht, strahlt Cormoran Strikes hellster Stern nicht. Doch der Vorschuss für die Übernahme der Ermittlungen ist groß und ein Kindheitsfreund, ebenfalls ein Adoptivbruder von John Bristow, verbindet die Männer miteinander. Zu seinem neuen Fall bekommt Cormoran auch eine neue Sekretärin ins Haus, die sich schon bald als überaus fleißig und begabt entpuppt. »Obwohl Robin Ellacotts fünfundzwanzigjähriges Leben nicht frei von aufregenden und dramatischen Ereignissen gewesen war, so hatte sie doch nie zuvor das Bett in der festen Gewissheit verlassen, dass sie den anbrechenden Tag für den Rest ihres Lebens im Gedächtnis behalten würde.« Und so begibt sich Cormoran Strike für seine Ermittlungen in die Welt des Blitzlichtgewitters und die vielen, miteinander verwobenen Schichten des Romans falten sich vor dem Leser oder der Leserin auf. Der Ruf des Kuckucks war das erste Buch, das ich von J. K. Rowling gelesen habe – die hier unter dem Pseudonym Robert Galbraith schreibt –, das nicht zum Harry Potter-Universum zählt. Und ich habe lange gebraucht, um zu verdauen, dass in Der Ruf des Kuckucks niemand mit Zauberstäben aufeinander los geht. Natürlich weiß ich, dass Schriftsteller unterschiedliche Welten erschaffen können: Doch J. K. Rowling war durch meine Kindheit hindurch so stark mit Harry Potter verknüpft, dass ich es für diesen Roman wieder neu lernen musste. »Strike hatte einmal versucht, die Schulen zu zählen, die er in seiner Jugend besucht hatte, und war auf siebzehn gekommen, wobei er jedoch den Verdacht hegte, ein paar vergessen zu haben. Nicht mit eingerechnet hatte er die kurze Zeit, in der er angeblich Privatunterricht erhalten hatte: als er mit seiner Mutter und seiner Halbschwester in einem besetzten Haus in der Atlantic Road in Brixton wohnte.« Eines der großen Talente von Robert Galbraith und J. K. Rowling ist ihr Gespür für Menschen, die Wirren ihrer Beziehungen und die Glaubwürdigkeit ihrer Emotionen. Der Ruf des Kuckucks entwickelt sich nach und nach zu einem Kriminalroman, in dem die Taten und Wünsche der verschiedenen Figuren so fein miteinander verwoben sind, dass der Roman ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Nun, vielleicht habe ich Der Ruf des Kuckucks aus den falschen Gründen angefangen zu lesen, aber sicherlich habe ich ihn aus den richtigen Gründen zu Ende gelesen: Die Verstrickungen und die organische Entwicklung der unterschiedlichen Figuren in ihren Beziehungen zueinander hat mir keine andere Wahl gelassen. So hat sich für mich auch das Ende überaus stimmig angefühlt und mir große Lust gemacht, diese Reihe trotz meiner Startschwierigkeiten weiter zu lesen.

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Ein Highlight

Von: Das Leseleben

14.07.2017

Das der Name Robert Galbraith das Pseudonym von J. K. Rowling ist weiß wohl inzwischen jedes Kind. Und genau aus diesem Grund wollte ich gerne mal in ihre Krimi-Reihe um den Detektiv Comoran Strike reinlesen. Allerdings ohne große Erwartungen. Das Taschenbuch erschien im Oktober 2014 im Blanvalet Verlag und hat 656 Seiten. Inhalt: Ganz London ist geschockt, als das berühmte Model Lula Landry in den Tod stürzt. Schnell steht fest es war Suizid. Nur einer möchte dies nicht glauben Lula´s Bruder. Er beauftragt den Privatdetektiv Comoran Strike. Dieser ist versehrt aus dem Afaghanistankrieg heimgekehrt. Auch finanziell ist es nicht allzu Gut um ihn bestellt. Dieser Fall könnte seine Rettung sein. Als er immer mehr in die Welt von Schein und Sein vordringt, fördert er auch immer mehr Dreck zutage. Comoran Strike gerät dabei selbst in Gefahr… Meine Meinung Nie hätte ich gedacht das dieses Buch für mich zu einem Highlight werden würde. Ich bin sehr skeptisch an die Lektüre gegangen. Dazu sollte ich erwähnen, dass ich die Geschichten von Harry Potter nicht unbedingt wegen dem Können von J. K. Rowling gerne lese oder höre, sondern wegen dem Einfallsreichtum. Erst mit der Reihe um Comoran Strike habe ich sie für mich als glaubwürdige, authentische und gute Autorin eingestuft. Ich schlug den Roman auf und konnte nicht wieder aufhören. Von der ersten Seite an war mir Comoran Strike und seine Assistentin Robin total sympathisch. Generell kann über dieses Buch gesagt werden es ist sehr einfühlsam geschrieben ist. Besonders Comoran wird sehr tief und vielseitig beschrieben. Als Leser erfahren wir sehr viel aus seinem Leben und wie er an diesen Punkt in seinem Leben gekommen ist wo er jetzt steht. Dabei wirkt nichts unglaubwürdig, übertrieben oder gar langweilig. Der Leser begleitet den Detektiv hauptsächlich bei der Ermittlungsarbeit und der Befragung von Zeugen. Dabei entpuppt sich der Detektiv als ausgeklügelter Beobachter und Menschenversteher. Jedes Interview ist eine kleine Charakterstudie in denen J. K. Rowling jeder Figur, sei sie auch noch so klein, eine eigene Sprache und einen eigenen Backround gibt. Ich hatte immer das Gefühl ich erlebe alles persönlich mit. Natürlich muss ich auch noch die liebe Robin erwähnen. Sie ist eine Frauenfigur wie man leider selten findet. Schlagfertig, offen, intelligent und immer für eine Überraschung oder auch mal ein Schmunzeln gut. Ab und zu lesen wir Passagen aus ihrer Sicht, die dann noch einmal einen anderen Blick auf das Geschehen werfen. Die dritte Protagonistin ist London, die Atmosphäre dieser Stadt wird perfekt eingefangen und trägt ihr ihriges zur Lösung des Falls bei. Der Schreibstil ist keinesfalls, wie der einer Kinderbuchautorin. Er ist immer noch total flüssig aber nicht flach. Für hartgesottene Krimifans, die es blutig und aktionreich mögen ist dieses Buch wohl ehr nicht das Richtige. Es baut sich nur sehr langsam auf und fordert auch seinen Leser zum Mitdenken auf. Für mich ist es genau das Richtige. Ich kann es kaum erwarten die nächsten Teile zu lesen.

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Vita

Robert Galbraith ist das Pseudonym von J.K. Rowling, Autorin der Harry-Potter-Reihe und des Romans Ein plötzlicher Todesfall.

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