Der Schokoladensalon

Roman

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Eine junge Frau mit einem Traum, eine geheime Nachricht mit ungeahnten Folgen und eine Liebe, so verheißungsvoll wie Schokolade ...

York, 1915: Die junge Alexandra hofft auf eine Karriere in Englands berühmter Schokoladenhauptstadt, doch ihre Eltern drängen sie stattdessen, endlich zu heiraten. Ihr Wunschkandidat Matthew ist gesellschaftlich angesehen, intelligent, charmant. Doch reicht eine freundschaftliche Verbindung, um ein erfülltes Leben zu führen?
Frankreich, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Captain Harry stößt in einem Schützengraben auf einen toten Soldaten, der eine handgeschriebene Notiz bei sich trägt. Um die Absenderin der geheimnisvollen Nachricht ausfindig zu machen, reist Harry nach Nordengland, wo sein Schicksal schon bald unwiderruflich mit dem von Alexandra und Matthew verbunden sein wird ...


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Theda Krohm-Linke
Originaltitel: The Chocolate Tin
Originalverlag: Penguin Books Australia, Melbourne 2016
Taschenbuch, Broschur, 528 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0740-5
Erschienen am  18. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: York, Großbritannien

Leserstimmen

[Rezension] Der Schokoladensalon

Von: Ninespo

09.01.2020

Als ich das Cover von Der Schokoladensalon im Randomhouse Bloggerportal sah, wusste ich noch nicht, welch berührende Geschichte mich erwarten würde. Warum mir es mir der Roman so angetan hat, liest du in meiner Rezension. Kennst du diese Bücher, die dich emotional berühren und so richtig zum Weinen bringen können? So ging es mir mit Der Schokoladensalon. Doch beginnen wir am besten von vorne… Der Schokoladensalon entfaltet seine Geschichte langsam Als ich mit Der Schokoladensalon begann, war ich ziemlich sicher, was mich erwarten würde: Ein gemütlicher Wohlfühlroman mit historischem Hintergrund, der in der höheren Gesellschaft Englands situiert ist. Was ich stattdessen bekam, war eine Geschichte, die tiefer ging, mich zu Tränen rührte und ein wenig fassungslos und doch hoffnungsvoll zurückließ. Doch bis Der Schokoladensalon seine volle Wirkung entfalten kann, dauerte es einen Moment. Der Roman beginnt mit der Einführung der Protagonistin Alexandra Furbisher, die mit 25 Jahren längst heiratsfähig ist, zum Missfallen ihrer Eltern jedoch alle geeigneten Kandidaten ausschlägt. Alex hingegen erträumt sich ein Leben als Geschäftsfrau, will ihre eigene Schokoladenmanufaktur aufbauen und ihre eigenen Entscheidungen treffen. Ein Mann wäre ihren Plänen mehr hinderlich als zuträglich. Bis sie auf den charmanten Junggesellen Matthew Britten-Jones trifft, der ebenfalls aus gutem Hause stammt und von seinen Eltern zur Hochzeit gedrängt wird. Doch Alex ist skeptisch, irgendetwas an Matthew stört sie, doch sie kann den Finger nicht drauflegen. Als dann der Soldat Harry Blake in ihr gemeinsames Leben trifft, ändert sich etwas Fundamentales – und die Handlung von Der Schokoladensalon beginnt richtig. Was sich danach entwickelt, ist eine wunderschöne, bittersüße Liebesgeschichte, die Wendungen und Überraschungen parat hat, mit denen ich nicht gerechnet und die mir zum Teil mein Herz gebrochen haben – nur um es dann wieder zusammenzusetzen. Ein paar Geheimnisse, wie das große Geheimnis von Matthew, habe ich vorab bereits entschlüsselt, was der Handlung jedoch nicht im Geringsten geschadet hat. Wiederum andere Wendungen habe ich nicht kommen sehen. Vor allem das Ende hat mir als hoffnungsloser Romantikerin erst zugesetzt und mich dann versöhnt zurückgelassen. Die Figuren in Der Schokoladensalon haben mir sehr gut gefallen Alex, aus deren Sicht wir Der Schokoladensalon hauptsächlich erleben, hat mir als Figur gut gefallen. Sie ist emanzipiert, clever und weiß, was sie vom Leben erwartet. Gerade die veralteten Ansichten ihrer eigenen Mutter widerstreben Alex, sie will in ihrem Leben mehr, als nur die Ehefrau eines einflussreichen Mannes zu sein. Ebenfalls von einem modernen Geist erfüllt, ist Alex‘ Ehemann Matthew, der mir trotz seiner etwas seltsamen Art gut gefallen hat. Hinter sein Geheimnis bin ich ziemlich schnell gekommen, dennoch hatte ich ihn als Figur gerne. Alex‘ Eltern haben mir ebenfalls gut gefallen. Ihre Mutter ist eine viktorianische Lady, ihr Vater ein liebevoller Mensch, der möchte, dass die beiden Frauen in seinem Leben glücklich sind. Neben Alex mochte ich Harry jedoch am liebsten. Seine ruhige und besonnene Art, seine Geschichte und seine Loyalität haben es mir angetan. Er ist gut konstruierter Charakter, der mich von der ersten Seite an überzeugen konnte. Und auch Bethany habe ich – trotz ihrer geringen Seitenpräsenz – absolut ins Herz geschlossen. Wenn du nach einem berührenden Roman suchst, der dich berühren und fesseln soll, dann bist du mit Der Schokoladensalon perfekt beraten. Der Roman braucht einen Moment, um Fahrt aufzunehmen und den Leser vollends mitzureißen, macht die längere Anlaufphase durch eine emotionale und wunderschöne Geschichte wett. Vor allem die letzten 150 Seiten haben es so richtig in sich. Ich danke dem Blanvalet Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Der Schokoladensalon.

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Wie Schokolade ein Leben verändern kann

Von: Rebecca K./ Meine Leseecke

07.01.2020

Alexandra hat andere Pläne als die die ihre Eltern für sie getroffen haben, aber im Jahr 1915 bleiben ihr nicht viele Möglichkeiten. Um dem Druck ihrer Eltern zu entgehen endlich zu heiraten stimmt sie zu Matthew dem sie freundschaftlich verbunden ist zu heiraten. Ihren Traum einen Schokoladensalon zu führen lässt sie dabei aber nie los. Captain Harry Blake hat die Schrecken des 1. Weltkriegs überstanden und möchte nun einem Kameraden einen letzten Dienst erweisen und reist deshalb nach York. Hier lernt Harry Alex kennen und sehr bald ist er tiefer in ihr Leben verstrickt als es vielleicht gut für ihn ist. Bei diesem Roman von Fiona McIntosh hatte mich ganz ehrlich der Titel „Der Schokoladensalon“ angesprochen und erst dann habe ich mir den Klappentext durchgelesen, ab da war ich mir Sicher das Buch unbedingt lesen zu wollen. Zum einen Liebe ich gute Schokolade und zum anderen Liebe ich es Historische Romane zu lesen und das Buch vereint alles in einem. Leider habe ich mehr als 100 Seiten gebraucht bis ich richtig in die Handlung eingetaucht war und auch dann musste ich immer wieder Pausen machen um das gelesene auch wirklich sacken zu lassen und ja alles richtig einzuordnen damit ich mich wieder weiter auf den Roman konzentrieren konnte. Insgesamt war der Roman auf vier Handlungsstränge aufgebaut wobei zwei nicht ganz so lange zu Wort kamen als dann die von Alex und Harry wobei aber der Hauptteil des Romans aus Alex Sicht erzählt war. Man konnte dem Handlungsverlauf immer recht gut folgen und auch die getroffenen Entscheidungen waren für mich immer völlig nachvollziehbar. Interessant fand ich auch die Firmengeschichte von Rowntree, viele deren Produkte begleiten mich schon seit vielen Jahren durch mein Leben ohne es gewusst zu haben. Wie Quäker sind musste ich allerdings erst mal nachschlagen, denn diesen Ausdruck habe ich noch nie gehört. Da der Spannungsbogen bis zum Schluss gespannt war wurde es auch nie langatmig oder langweilig beim Lesen. Einiges im Roman konnte man sich zwar denken, aber als dann alles aufgedeckt wurde war ich dann doch erstaunt mit welchen Methoden und Einstellungen damals gearbeitet wurden und weit verbreitet waren besonders wenn man bedenkt wie lange es gedauert hat bis es nicht mehr strafbar war diese Veranlagung zu haben. Nur Alex hat mir sehr leid getan wie sie getäuscht und ausgenutzt wurde. Die Figuren des Romans konnte ich mir während des Lesens sehr gut nur durch die Beschreibungen vorstellen. Alex hatte ich gleich in mein Leserherz geschlossen und auch Harry durfte dort recht schnell einziehen. Obwohl ich noch nie in York oder anderen Teilen der britischen Insel war konnte ich mir allein durch die anschaulich beschriebenen Handlungsorte alles sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen. Alles in allem ein sehr informativer und gut erzählter Roman mit dem ich schöne Lesestunden verbracht habe und deshalb vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

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Vita

Fiona McIntosh, geboren in Brighton, England, ist zeit ihres Lebens viel gereist: Sie verbrachte einen Teil ihrer Kindheit in Afrika, arbeitete in Paris und siedelte schließlich nach Australien über. Gemeinsam mit ihrem Mann gibt sie ein Reisemagazin heraus. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Adelaide, Südaustralien.

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