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Der Stift und das Papier Roman einer Passion

Kundenrezensionen (3)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-71529-9

DEMNÄCHST
Erscheint: 14.08.2017

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Seit dem achten Lebensjahr erhielt Hanns-Josef Ortheil von seinen Eltern Schreib- und Sprachunterricht. Sie hatten Angst, dass er Sprechen und Schreiben – nach Jahren des Stummseins – nicht mehr richtig lernen würde. Die »Schreibschule« der Eltern folgte keinen Lehrbüchern oder sonstigen Vorlagen. Sie entstand Tag für Tag spontan aus dem Bild- und Sprachmaterial, das die nahen Umgebungen anboten. Mit den Jahren übernahm der Junge selbst die Regie. Schon bald erschienen seine ersten Kindertexte dann auch in Zeitungen und Zeitschriften. Ein sehr ungewöhnlicher Autor war geboren: »Das Kind, das schreibt.«

Mehr über den Autor auf seiner offiziellen Autorenseite zur Website

Hanns-Josef Ortheil (Autor)

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.

08.12.2016 | 19:00 Uhr | Basel

Lesung und Gespräch
Moderation: Felix Schneider
Eintritt: CHF 18,- / erm. 13,-

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Mehr Infos

Literaturhaus Basel
Barfüssergasse 3
4051 Basel

Tel. 0041 (0)61 261 29 50

25.01.2017 | 19:30 Uhr | Frankfurt

Apéro
Musik: Nina Junke (Violine), Erin Kirby (Viola)

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Literaturhaus Frankfurt
Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt

Tel. 069/7561840

08.02.2017 | 20:00 Uhr | Ravensburg

Lesung
Eintritt: 13 €

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Mehr Infos

Schwösaal Ravensburg
Marienplatz 28
88212 Ravensburg

Weitere Informationen:
Buchhandlung RavensBuch GmbH
88212 Ravensburg

Tel. 0751/791190, ravensbuch@ravensbuch.de

06.03.2017 | 20:00 Uhr

Lesung und Gespräch
Moderation: Wolfgang Nieß (SWR)

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Weitere Informationen:
Stadt Aalen
73430 Aalen

Weitere Informationen:
Stadthalle Aalen
73430 Aalen

08.03.2017 | 19:30 Uhr | Köngen

Lesung

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Schloss Köngen
Blumenstr. 5
73257 Köngen

Weitere Informationen:
Die Bücherecke
73257 Köngen

Tel. 07024/989855, buecherecke.rehkugler@t-online.de

05.04.2017 | 19:30 Uhr | Hannover

Lesung
Eintritt: 12 €

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Apostelkirche Hannover
Gretchenstr. 55
30161 Hannover

Weitere Informationen:
Buchhandlung Leuenhagen & Paris
30161 Hannover

Tel. 0511/313055, Leuenhagen-Paris@t-online.de

06.04.2017 | Reinbek

Lesung und Gespräch
Moderation: Rainer Moritz

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Schloss Reinbek
Schlossstr. 5
21465 Reinbek

Weitere Informationen:
Stadt Reinbek, Kulturzentrum
21465 Reinbek

Tel. 040 727 346 15

27.04.2017 | 19:30 Uhr | Mainz

Lesung

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28.04.2017 | 19:30 Uhr

Lesung

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Mehr Infos

Weitere Informationen:
Stadt Geislingen an der Steige
73312 Geislingen an der Steige

03.05.2017 | 19:30 Uhr | Lehrte

Lesung

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Städtische Galerie Lehrte
Alte Schlosserei 1
31275 Lehrte

Weitere Informationen:
Stadt- und Schulbibliothek Lehrte
31275 Lehrte

07.05.2017 | 10:30 Uhr | Hofgeismar

Lesung

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Evangelische Akademie Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Tel. 05671/881-0

08.05.2017 | 20:00 Uhr | Oldenburg

Lesung

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Theater Laboratorium Oldenburg
Kleine Straße 8
26121 Oldenburg

Weitere Informationen:
Buchhandlung Isensee
26122 Oldenburg

Tel. 0441/36142410, buchhandlung@isensee.de

19.05.2017 | 20:00 Uhr | Siegen

Lesung
im Rahmen der "4. Siegener Biennale"

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Biennale Zelt vor dem Apollo Theater Siegen
Morleystr. 1
57072 Siegen

Weitere Informationen:
Apollo Theater Siegen
57072 Siegen

31.05.2017 | 20:00 Uhr | Fulda

Lesung

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28.06.2017 | 20:00 Uhr | Fellbach

Lesung zum Thema "Mein Italien"

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Stadtbücherei Fellbach
Berliner Platz 5
70734 Fellbach

Tel. 0711/58 51-297

07.10.2017 | 17:00 Uhr | Hohwacht

Lesung

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12.11.2017 | 17:00 Uhr | Stuttgart-Riedenburg

Lesung

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Augustinum Stuttgart-Sillenbuch, Stiftstheater
Florentiner Str. 20
70619 Stuttgart-Riedenburg

Weitere Informationen:
Mozart Gesellschaft Stuttgart e.V.
70182 Stuttgart

Taschenbuch, Broschur, ca. 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-71529-9

ca. € 12,00 [D] | ca. € 12,40 [A] | ca. CHF 16,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

DEMNÄCHST
Erscheint: 14.08.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Was für Eltern!

Von: Tanja Jeschke aus Stuttgart Datum: 02.06.2016


Von Tanja Jeschke

WAS FÜR ELTERN!

Wir kennen ihn bereits aus den vorausgegangenen Romanen von Hanns-Josef Ortheil: Den hochbegabten 12-Jährigen, dessen Eltern den Verlust von vier Söhnen zu betrauern haben, die vor dem Nachzügler geboren worden sind und alle tragisch ums Leben kamen. Wir wissen vom Stummsein, in das der Knabe unwillentlich hineingezogen wurde als kleines Kind, weil die Mutter in Sprachlosigkeit versunken war. Ortheil hat uns daran schon in „Die Erfindung des Lebens“ und seinen Reisebüchern „Moselreise“ und „Berlinreise“ teilhaben lassen. Wie der große Ortheil hier seine eigene Kindheit in Köln und im Westfälischen beschreibt, ist grandios. Wie der kleine Ortheil den großen auf die schriftstellerische Spur bringt, noch grandioser.
Was uns jedoch nun in „Der Stift und das Papier“ vorliegt, ist die eigentliche Trumpf-Karte, die er wie eine Überraschung aus dem Ärmel holt, um sich den ganz großen Gewinn zu holen.
Verdient hat er ihn, denn dieses Buch ist wunderbar. Verdient haben ihn aber vor allem seine Eltern, vor denen hier ausdrücklich der Chapeau gezogen sei: Dass Ortheil der Literatur diese Eltern schenkt, ist vielleicht sein größter Verdienst. Sie sind so, wie Eltern sein sollten, wie sie es aber doch, normalerweise, nie sind, weder im Leben noch in der Literatur. Ja, es scheint doch vielmehr so, als würden nur schlechte Eltern zu wahrem Stoff taugen, über den sich schreiben lässt. Von ungerechten, abwesenden, kalten Eltern wimmelt es nur so in den Büchern. Aber gute Eltern: Wer kann davon ein Lied singen, das sich hören lässt?
Ortheil kann es, und zwar deshalb, weil er sie offensichtlich und tatsächlich gehabt hat. Sie haben alles getan, damit sich ihr Junge in dieser Welt zurecht findet. Die Sprache haben sie ihm nahegebracht, so nahe, dass die Begriffe und Dinge wieder eins wurden für ihn und er seinen eigenen Ausdruck, sein eigenes Schreiben fand, in einer Weise, die ihn zum Schreiber par excellence machte. Sie haben ihn unterrichtet im Wissen um die Wörter, um Sprache als umfassenden Weltgehalt. Eltern der Sprache waren sie und er ein Schüler, der mit Hingabe und Neugier lernte. „Schreiben ist für mich ein durch und durch kindlicher Akt, der aus dem stummen Dunkel in eine lebendige, helle Gegenwart führt“, sagt Ortheil zum Schluss.

Der Stift und das Papier

Von: FrauMüller Datum: 25.04.2016

www.buchnotizen.de

Hanns-Josef Ortheil hat mit seinem Buch "Der Stift und das Papier" eine bewegende Reise in seine Kindheit unternommen.

Er bekam seit seinem achten Lebensjahr Schreib- und Sprachunterricht von seinen Eltern, da er - wie seine Mutter nach dem Krieg auch - nicht gesprochen hat.

Beide hatten Angst, dass er nach all den Jahren des Stummseins das Sprechen nicht mehr lernen würde. Dabei folgten sie in ihrem Unterricht keinen Vorlagen oder Lehrbüchern, sondern ließen sich spontan inspirieren von allem, was es in ihrer Umgebung gab wie z. B. Buchlektüren oder Straßen und Plätze. Der junge Hanns-Josef machte - je älter er wurde - immer begeisternder seinen Schreib- und Sprachübungen. Wen wundert es da noch, dass er mit seinem Freilernen (ein Konzept, dass auch heute in Deutschland auch wieder langsam Schule macht) heute ein begnadeter Schriftsteller und Wortjongleur ist. So verwunderte es die Eltern sicher nicht, dass er nach einer Weile selbst kleine Erzählungen erfand, Gedichte schrieb und begann an einem Roman zu arbeiten. Seine ersten Kindertexte erschienen dann auch bald in Zeitungen und Zeitschriften. Hanns-Josef Ortheil blickt teils wehmütig auf seine herrlichen Kindheitserinnerungen in der Jagdhütte seines Vaters im Westerwald zurück. Er taucht in die Textarchive seiner Kindheit ein, die sein Vater wohlweislich aufgehoben hat. Zum Glück!

Fazit: Ein wundervolles Buch eines wundervollen Autors, der spät sprechen und schreiben gelernt, dafür aber umso intensiver! Es kann auch für angehende Autoren ein intensiver Kurs im kreativen Schreiben sein! Hanns-Josef Ortheil fasziniert sich mich mit seinem Schreibstil seit Jahren - wie gerne schwelge ich noch heute in seinen Büchern "Die Moselreise" und "Die Berlinreise" ... Ein Meister und Zauberer der lebendigen Sätze - absolut empfehlenswert! Ein Buch das inspiriert und einlädt, sich seinen eigenen Erinnerungen zu stellen und diese zu notieren!



Das schreibt der Luchterhand Verlag:

Nach dem Erscheinen seines zweiten Kindertagebuchs "Die Berlinreise“ wurde Hanns-Josef Ortheil häufig gefragt, wie er als Zwölfjähriger ein derart beeindruckendes Buch schreiben konnte. Dieser Frage ist er jetzt in dem Band "Der Sift und das Papier" nachgegangen. Schritt für Schritt wird erzählt, wie er, begleitet und angeleitet von Vater und Mutter, sich das Schreiben beibrachte. Er beschreibt, wie er übte und wie diese Übungen langsam übergingen in kleine Schreibprojekte, die er sich selber ausdachte und verfolgte. Es ist die bewegende Geschichte eines Jungen, der lange Zeit nicht sprach und der einen eigenen Weg zum Sprechen und Schreiben suchen musste. Und es ist bei allen Widerständen, die sich in den Weg stellten, die Geschichte eines Wunderkinds, das früh ein Gefühl für das Erzählen besaß und das über eine Gabe verfügte, die alle anderen überstrahlte: beobachten zu können und das Beobachtete traumwandlerisch in die richtigen Worte zu fassen.

Über den Autor:

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk ist mit vielen Preisen ausgezeichnet worden, darunter dem Thomas-Mann-Preis der Hansestadt Lübeck und zuletzt dem Stefan-Andres-Preis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.
Buchinformationen:

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Luchterhand Literaturverlag (9. November 2015)
Preis: 21,99 Euro
ISBN-13: 978-3630874784

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