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»Cloud« ist nicht nur ein Arbeitgeber. Es ist auch dein Zuhause. Deine Familie. Und wenn du einmal dort bist, wirst du nie wieder gehen wollen – oder können …

USA in der nahen Zukunft. Zinnia hätte nie gedacht, dass sie einmal für »Cloud« arbeiten würde, den riesigen Onlinehändler, der jedes lokale Geschäft in ganz Amerika geschluckt hat. Doch in Zeiten der enormen Arbeits- und Obdachlosigkeit bietet das Unternehmen alles: Einen sicheren Job, ein Dach über dem Kopf – und jedes Produkt, das man sich vorstellen kann. Aber Zinnias Arbeitsbedingungen entpuppen sich rasch als unmenschlich. Als Läuferin in den überdimensionalen Lagerhallen wird jeder ihrer Schritte überwacht, jede Pause getrackt, jedes Gespräch belauscht, jede Handlung bewertet. Und nicht nur die Mitarbeiter werden bespitzelt: Wenn Pakete mit Drohnen ausgeliefert und die persönlichen Daten der Kunden gespeichert und analysiert werden, gibt es keine Privatsphäre mehr. Doch niemand ahnt, dass Zinnia nicht die ist, als die sie sich ausgibt. Sie ist bereit, ihr Leben zu riskieren, um dem Cloud-Imperium Einhalt zu gebieten – und um die Welt wieder zu einem besseren Ort zu machen.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt
Originaltitel: The Warehouse
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Klappenbroschur, ca. 592 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42467-8
Erscheint am 11. Oktober 2021
Rob Hart, Der Store

Leserstimmen

Leider enttäuschend

Von: booksfortea

01.06.2020

„Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis.“ . Ich war sehr gespannt auf dieses Buch weil es wirklich nach einem ganz einzigartigem Dystopie Roman mit ganz viel Wahrheit klang. Ich muss sagen, dass auch tatsächlich viel Wahres dran war, im „Store“ müssen alle Mitarbeiter*innen zu schrecklichen Bedingungen arbeiten und ein bestimmtes Rating System erfüllen - etwa Ähnliches gibt es angeblich auch wirklich bei Amazon. Leider konnte mich der Schreibstil jedoch nicht begeistern. Es hat sich teilweise sehr gezogen und ich fand es schade dass es kaum Diversität im Bezug auf LGBT Charaktere gibt, vor allem da das ganze in der Zukunft spielt, wo man denken sollte dass alles etwas fortschrittlicher ist. Aber leider war dem nicht so. Stellenweise kam mir das Buch ein wenig sexistisch vor und leider wurde ich mit den Hauptcharakteren nicht warm. Für mich persönlich war es leider nur ein 2.5 Sterne 🌟 Buch. Ich weiß aber dass andere Blogger*innen das Buch sehr mochten also holt euch ruhig noch andere Meinungen ein, falls ihr darüber nachdenkt das Buch zu lesen ❤️

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Erschreckend nahe

Von: FoxisBücherschrank

17.04.2020

Wir begeben uns in die MotherCloud ein Internet-Versand-Handel wie wir ihn kennen. Nur ein wenig in der Zukunft, die gar nicht so weit weg ist. Glaube das kann man schon gar nicht mehr dystopisch nennen, all das was Rob Hart hier beschreibt haben wir bereits. Smarte Uhren, Hightech vom Feinsten und Überwachung und Drohnen. Auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen. Alles was wir übers Internet tun, jede App weiß was wir mögen, lesen, kaufen und wie unser Puls gerade ist. Wir lassen das zu. Wir wissen das Mitarbeiter ausgebeutet werden, wir wissen das die Innenstädte deshalb kaputt gehen.Tief im Innersten wissen wir doch, dass das Mist ist. Ganz ehrlich und man macht es doch immer wieder. Da kann man sich schon selbst nicht mehr leiden. Aber wie heißt es so schön. Entweder alle machen mit oder es funktioniert nicht. Und es funktioniert für diesen großen Konzern im Internet den jeder kennt. Aber wie geht es den Mitarbeitern? Müssen die vielleicht wirklich schon so ausartend schuften wie es in „Der Store“ beschrieben ist? Die Uhr zeigt dem Mitarbeiter an, was er machen muss. Die Uhr öffnet Türen, die Uhr zeigt dein Ranking an. Bist du 5 bist du gut. Bist du 3 solltest du schleunigst besser werden, bist du 1 fliegst du. Kann sein, dass man erst mal schaut und dich von einem Posten zu einem anderen schickt, der noch schlechter ist als der, bei dem du warst. Da kriege ich Hörner. Und man kann nichts dagegen tun. Die Cloud ist mächtig. Draußen herrscht Öde. Da willst du auch nicht. In der Cloud geht es dir noch gut, wenn du Leistung bringst. Draußen ist nichts. Ödland. Dafür aber bringt dir die Drohne binnen Stunden deine bestellte Ware. Gefällt mir das jetzt wirklich?Die Story hat hier 2 Protagonisten, die aus unterschiedlichen Gründen ein Bewerbungsverfahren durchlaufen, um in der Cloud aufgenommen zu werden. Und diese Story ist es dann auch, die sich leider zieht. Da finde ich, hätte Rob Hart anderes auffahren müssen. Der Grundgedanke ist aber gut und hat mich am Buch festhalten lassen. Definitiv macht das Buch nachdenklich. Aber bringt es auch zum umdenken? Ich denke der Zug ist längst abgefahren. Wir kaufen im Internet. Ich muss zugeben das Umdenken hat noch nicht begonnen. Weil wir so bequem sind. Es wird uns so einfach gemacht und Daten, ja die hat ja schon jeder. Jo! Tja, so lange wir so denken, wird die Zukunftsversion von Rob Hart bald keine mehr sein. Die bestellenden Leute wissen nicht, wie krass es den Mitarbeitern der Cloud geht. Die wohnen, arbeiten und leben dort. Alles wird überwacht. Krank sein? Ach was denn. Mit dem gebrochenen Arm kannst du doch noch weiter machen. Phu! Geld ist auch nichts mehr Wert. Gezahlt wird in Credits, welche ja dann quasi sofort wieder in die Cloud fließen. Die verlieren ja nichts. Nur die Mitarbeiter verlieren ihre Identität. Auch haben Lese- Vorgänger schon das gleiche gesagt, ich sage es aber auch das sich „Der Store“ einreihen kann an „Fahrenheit 454“ oder „Schöne neue Welt“ und „1984“. Teils sind diese Dinge, die dort beschrieben wurden, ja auch passiert. In jeder Geschichte steckt in Körnchen Wahrheit. Wir sind nur nicht bereit, diese zu sehen. (Leider gekürzt da nur 4000 Zeichen möglich)

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Vita

Rob Hart hat als politischer Journalist, als Kommunikationsmanager für Politiker und im öffentlichen Dienst der Stadt New York gearbeitet. Er ist Autor einer Krimiserie und hat zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. »Der Store« ist sein erster großer Unterhaltungsroman. Rob Hart lebt mit Frau und Tochter auf Staten Island.

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