VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Der Tag X Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-43930-6

NEU
Erschienen:  11.06.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Termine

  • Links

  • Service

  • Biblio

Der 17. Juni 1953: Ein Massenaufstand in Berlin und Halle, die DDR-Führung wankt, ein Spion bangt um sein Leben, ein Uhrmacher und eine Gymnasiastin kämpfen um ihre Liebe.

Titus Müller erzählt eindringlich und packend vom Leben der Aufbegehrenden und entfaltet authentisch und detailgenau das Panorama eines Aufstandes, der beispielhaft wurde.

Zur Webseite von Titus Müller

Titus Müller (Autor)

Titus Müller, geboren 1977, studierte Literatur, Mittelalterliche Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Mit 21 Jahren gründete er die Literaturzeitschrift Federwelt. Seine historischen Romane begeistern viele Leser. Titus Müller ist Mitglied des PEN-Club und wurde u.a. mit dem C. S.-Lewis-Preis und dem Sir-Walter-Scott-Preis ausgezeichnet.

08.07.2018 | 11:00 Uhr | Arnsberg

Lesung mit Titus Müller

Homepage des Autors

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Kunst-Werk
Möhnestraße 59
59755 Arnsberg

27.09.2018 | 19:00 Uhr | Zillbach

Lesung mit Titus Müller

Homepage des Autors

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Kirchenkeller

23.10.2018 | 19:00 Uhr | Pirna

Lesung mit Titus Müller

Homepage des Autors

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Adventgemeinde
Schulstr. 5
01796 Pirna

13.11.2018 | 19:30 Uhr | Baar

Lesung mit Titus Müller

Homepage des Autors

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Adventgemeinde
Falkenweg 10
6340 Baar

08.12.2018 | 19:30 Uhr | Bad Blankenburg

Lesung mit Titus Müller

Homepage des Autors

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Evangelisches Allianzhaus
Esplanade 5-10a
07422 Bad Blankenburg

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-43930-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen:  11.06.2018

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Wahnsinnig spannend und einfach nur toll

Von: Mylittlebookpalace Datum: 26.01.2018

mylittlebookpalace.weebly.com

Handlung:Das Leben der Gymnasiastin Nelly Findeisen wird mit jedem Tag komplizierter. Es reicht nicht, dass sie ihren Vater, der vor sieben Jahren nach Russland abkommandiert wurde, nie mehr sieht, auch ihre Mutter wird ihr zusehends fremder. Hinzu kommt ihr Engagement in einer kirchlichen Jugendorganisation, was im Frühjahr 1953 zum Rauswurf aus der Schule führt. Trost könnte sie bei dem jungen Uhrmacher Wolf Uhlitz finden, der sich in sie verliebt hat. Er will ihr helfen, legt sich dafür sogar mit seinem Vater an, entwendet staatliche Dokumente und landet im Gefängnis. Was Wolf nur vage ahnt: Die junge Nelly steht in einer geheimnisvollen Verbindung mit einem russischen Spion namens Ilja, der sie mit Nachrichten über ihren verschleppten Vater versorgt und den Austausch von Briefen mit ihm vermittelt. Wie Wolf träumt auch Ilja von einem Leben mit Nelly – aber als sich in Berlin und Halle die Unzufriedenheit mit dem Regime in Massendemonstrationen entlädt, hängt ihrer aller Leben an seidenen Fäden.

Titus Müller erzählt eindringlich und packend vom Leben der Aufbegehrenden und entfaltet authentisch und detailgenau das Panorama eines Aufstandes, der beispielhaft wurde.

Orte: Das Buch hat den unterschiedlichsten Orten gespielt, die zu der Zeit sehr wichtig waren: Berlin, London, Halle und etliche Orte außerhalb von dem Deutschland dieser Zeit. Ich habe mir schon etliche Dokus darüber angesehen, weshalb ich schon ungefähr weiß wie es dort ausgesehen hat oder ich es mir zu mindest ansatzweise vorstellen kann wie es dort aussah.

Personen: Also mit den Personen bin ich zeitweise echt durcheinander gekommen, da manchmal gefühlt alle zwei Seiten eine neue Person in die Geschichte gekommen ist und eine neue Geschichte dazugekommen ist.

Gestaltung: Mich hat das Cover sofort angesprochen und es passt wahnsinnig gut zu dem Buch. Auch die Kapitelgestaltung war sehr schön, schlicht und übersichtlich.

Schreibstil: ich mochte den Schreibstil von Anfang an und er hat mir wirklich gut gefallen. Es gab tolle Dialoge und Beschreibungen und ich konnte das Buch wahnsinnig schnell lesen.

Geschichte. Auch die Geschichte mochte ich sehr gerne und ich habe mich sofort eingefunden in die Geschichte. Es war eigentlich die ganze Zeit spannende und ich mochte die Handlung wahnsinnig gerne.

Fazit: Ich mochte dieses Buch sehr sehr gerne und hatte fast nichts daran auszusetzen, weshalb ich 5 von 5 Sternen gebe und mich hier beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken möchte.

Der Tag X von Titus Müller: informativer und mitreißender Roman über den Aufstand vom 17. Juni 1953

Von: sybona Datum: 31.12.2017

https://savedmomentsblog.com/

Der Roman "Der Tag X" von Titus Müller erschien am 27. Februar 2017 im Roman Blessing Verlag. Bereits der Klappentext sprach mich direkt an und spätestens als ich den Verweis auf die Ähnlichkeit zu Robert Harris' Werken las, war mir klar: Diesen Roman musst du einfach lesen.

Die Handlung
„Der Tag X“ kann als Synonym für den Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953 gelten: Titus Müller nimmt uns mit auf eine historische Reise, welche die Sichtweisen unterschiedlicher fiktiver Protagonisten aufzeigt. Unter anderem begleiten wir Nelly Findeisen, eine junge Frau, die sich zusammen mit ihrer Mutter bereits im Jahr 1946 gezwungenermaßen von ihrem Vater trennen musste. Dieser wurde zusammen mit vielen anderen Menschen nach Russland deportiert, um den Sowjets mit seinem Können und Wissen als Wissenschaftler zu dienen.

Das einzige Bindeglied zwischen Nelly und ihrem Vater ist dabei ein russischer Spion namens Ilja, der Briefe zwischen den beiden vermittelt. Ilja findet an Nelly Gefallen, ist dabei allerdings nicht der Einzige: Auch der junge Wolf Uhlitz, Uhrenmacher und Sohn eines bedeutenden Parteimannes, kann sich ein Leben mit Nelly vorstellen und begibt sich für sie sogar in Gefahr. Neben Nelly sind allerdings auch andere Protagonisten Teil des Geschehens: So sind unter anderem Lotte (alleinerziehende Mutter von drei Kindern) sowie ihr Cousin Marc und dessen Ehefrau Katharina zu nennen. Nahrungsmangel, schlechte Bezahlung und unterdrückte Religionsausübung führen neben einigen anderen Aspekten zu einer immensen Unzufriedenheit auf Seiten der Bevölkerung mit dem Regime. Diese endet letztendlich in Massendemonstrationen in Halle sowie Berlin und verändert das Leben aller Hauptcharaktere schlagartig.

Meine Meinung
Ich muss ja zugeben: Was geschichtliche Fakten anbelangt, bin ich alles andere als fit. Vielleicht ist gerade das auch der Grund dafür, weswegen ich um derartige Romane bis dato immer einen großen Bogen gemacht habe. Meine größte Sorge war, dass ich inhaltlich gesehen nicht mitkomme und beim Lesen ständig nebenbei im Internet recherchieren muss. Titus Müller hat es aber geschafft, dass ich das Buch im Nu durchlesen konnte: Indem ich als Leser einen Einblick in das Leben und die Sichtweisen unterschiedlicher fiktiver Charaktere bekommen habe, wollte ich unbedingt wissen, wie es mit ihnen weitergeht. Hierzu muss man auch sagen, dass die Namen der meisten Protagonisten zwar erfunden sind, Titus Müller sich hierbei allerdings trotzdem an echten Menschen und deren Schicksal orientiert hat. Genaueres hierzu lässt sich im doch recht umfangreichen Anhang des Buches lesen, auf den ich mir bereits zu Beginn des Romans einen Hinweis gewünscht hätte. Das hätte alle restlichen Fragen bereits von Anfang an geklärt.

Man merkt direkt, dass das Buch sehr gut recherchiert ist: Ich habe eine Menge durch das Lesen des Romans gelernt und es dabei an keiner Stelle als anstrengend empfunden. Dem Autor ist es gelungen, die spannende und nervenaufreibende Geschichte rund um die fiktiven Protagonisten mit wahren, historischen Fakten zu verweben. Das kann nicht jeder, wie ich finde.

Trotz all den positiven Aspekten habe ich dem Buch trotzdem „nur“ vier von fünf Sternen gegeben. Grund dafür ist der Schreibstil von Titus Müller: Diesen finde ich keinesfalls schlecht, allerdings war er für mich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Der komplette Roman ist bis auf eine kurze Sequenz in der dritten Person geschrieben. Das wäre für mich kein großes Problem (auch wenn ich die erste Person in der Regel bevorzuge). Allerdings empfinde ich es dadurch als schwierig, die aufgezeigten Gedanken der einzelnen Charaktere als authentisch einzustufen: Die dritte Person führt bei mir automatisch zu einer gewissen Distanz zu den Protagonisten. Dass es sich dann aber gleichzeitig um einen auktorialen Erzähler handelt, der neben dem äußeren Sachverhalt die Gedanken- und Gefühlswelt der Charaktere erfassen kann, steht für mich immer ein wenig im Widerspruch. Dies ist allerdings ein absolut subjektiver Kritikpunkt und selbstverständlich macht es auch Sinn, dass sich Titus Müller für diese Erzählweise entschieden hat: So können wir als Leser die unterschiedlichen Sichtweisen und Einstellungen der Charaktere erfahren.
Davon abgesehen empfand ich die Sätze manchmal als zu kurz, fast schon ein wenig abgehackt, was meinen Lesefluss etwas gestört beziehungsweise unterbrochen hat. Aber auch hier meine ich, dass das reine Geschmackssache ist.

Fazit
Ich kann euch den Roman „Der Tag X“ uneingeschränkt empfehlen, wenn ihr euch für die historischen Fakten rund um den Aufstand vom 17. Juni 1953 interessiert. Der Autor vermittelt die Informationen auf eine spannende Art und Weise, sodass man das Buch kaum noch weglegen kann. Die Ereignisse und Lebensumstände zu dieser Zeit haben mich bestürzt gemacht und zum Nachdenken angeregt. Einiges, was in dem Roman aufgezeigt wird (darunter beispielsweise die Macht der Medien sowie die Bedeutung von Reden), spielt schließlich auch heute noch eine entscheidende Rolle – und zwar dahingehend, wie sie die Menschen in ihrem Denken beeinflussen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Monika Fuchs aus Hamburg Datum: 07.03.2017

Buchhandlung: Thalia Buchhandlung Nord GmbH & Co KG

Vor kurzem habe ich Ihnen von Titus Müller das Buch „Geigen der Hoffnung“ vorgestellt. Und schon vor einiger Zeit „ Tanz unter Sternen“. Titus Müller ist ein sehr interessanter Autor. Er wurde 1977 in Leipzig geboren, hat Literatur, Geschichtswissenschaften und Publizistik in Berlin studiert und 2004 seinen ersten Roman veröffentlicht. Er schreibt historische Romane, die gleichzeitig sehr spannend sind und einen gut unterhalten. Aber es sind auch Romane, die einem bestimmte Teile der Geschichte näher bringen.

In seinem aktuellen Roman erzählt er uns eine Geschichte, die um den 17. Juni 1953 in Berlin und Halle angesiedelt ist. Dieses Mal finde ich den Klappentext wieder nicht ganz so passend. Dem Klappentext nach hört es sich für mich wie so eine Art Dreiecksgeschichte an. 2 Männer buhlen um dieselbe Frau. Welcher der beiden bekommt sie am Ende? Aber das ist gar nicht die eigentliche Geschichte. Eigentlich erzählt Titus Müller nämlich mehrere Geschichten, die alle irgendwie zusammengehören. Ja, da ist die Schülerin Nelly, deren Vater in die UdSSR entführt wurde. Und ja, sie hat sowohl Kontakt zu dem sowjetischen Spion Ilja und zu dem jungen Uhrmacher Wolf. Und ja, Wolf landet wegen Nelly im Gefängnis. Aber Ilja hat auch eine ganz eigene Geschichte, die eng mit dem Politiker Lawrenti Beria verknüpft ist. Und Ilja hat eine politische Bedeutung, denn seine Aufträge führen ihn auch nach Bonn in die Nähe des damaligen Kanzlers Adenauer. Und dann gibt es noch die Geschichten in Halle. Die dortigen Haupt-personen sind Lotte, alleinerziehende Mutter dreier Söhne, Heimeran, einem Polizisten der kasernierten Volkspolizei und Katharina und Marc. Und so erzählt uns der Autor, wie das Leben der Menschen in der DDR 1953 aussah, mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatten. Aber er klärt uns auch über die politischen Hintergründe auf. 1953 verstarb Stalin. Und für eine kurze Zeit entbrannte ein Machtkampf zwischen verschiedenen hochrangigen sowjetischen Politikern. War die UdSSR gescheitert? Wie sollte weiter mit dem Westen umgegangen werden. Und was sollte mit Deutschland geschehen. Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen den einzelnen Akteuren und spielt in Berlin, Halle, Bonn und Moskau.

Ich muss gestehen, dass der 17. Juni nie wirklich ein Thema für mich war. Es war ein Feiertag. Und es hat einen Volksaufstand in der DDR gegeben. Und das war mein Wissen. In der Schule war es auch kein Thema. Erst durch dieses Buch habe ich überhaupt verstanden, was damals in der DDR passiert ist. Und das ist es, was ich an dieser Art von Romanen so liebe. Ich werde gut unterhalten und lerne dabei auch noch etwas. Und dass diese Geschichte historisch korrekt ist, beweist uns der Autor in seinen umfangreichen Nachträgen. Im Anhang beschreibt er ausführlich den historischen Kern des Romans, er listet die Bücher auf, die ihm selbst besonders geholfen haben, und er erklärt die vielen Abkürzungen, die in der DDR und UdSSR gebräuchlich waren. Mich hat dieses Buch sehr fasziniert. Und ich habe sehr viel draus gelernt. Allerdings hat mir etwas gefehlt. Wahrscheinlich diese von mir vermutete Dreiecksgeschichte, die es so nicht gibt.

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors