Der Tod des Carlos Gardel

Roman

Taschenbuch
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Alvaro ist ein besessener Bewunderer des argentinischen Tangosängers Carlos Gardel, unablässig lauscht er alten Aufnahmen seiner schmachtenden Stimme, zieht sich zurück in eine Welt, in die ihm keiner mehr folgen mag. Seine Familie bricht unterdessen auseinander, und als der Sohn an seiner Heroinsucht zugrunde geht, geraten alle Beteiligten in den Sog eines fatalen Kreisels aus Schuldgefühlen, Hoffnungslosigkeit und der Suche nach immer irrealeren Fluchtwelten … Intensiv und sprachgewaltig taucht der weltberühmte portugiesische Autor in die Abgründe und Alltagstragödien einer Lissabonner Familie ein und übersetzt die innere Spannung und die komplexen Bewegungen des Tangos in Literatur.

»Realität, die sich in überbordenden Bilderstrudeln auflöst … eine Art Gleichzeitigkeitsprosa, wie sie außer António Lobo Antunes niemand schreibt.«

Frankfurter Rundschau

Aus dem Portugiesischen von Maralde Meyer-Minnemann
Originaltitel: A morte de Carlos Gardel
Originalverlag: Luchterhand HC
Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-73626-3
Erschienen am  08. Juli 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

António Lobo Antunes wurde 1942 in Lissabon geboren, studierte Medizin und war während des Kolonialkrieges Militärarzt in Angola. Danach war er lange Jahre Chefarzt einer psychiatrischen Klinik in Lissabon. Seine Werke sind in vierzig Sprachen übersetzt und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Zur AUTORENSEITE

Maralde Meyer-Minnemann, geboren 1943 in Hamburg, erhielt 1992 den "Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzungen", 1997 den Preis "Portugal-Frankfurt", 1998 den "Helmut-M.-Braem-Preis" und wurde 2005 für den "Preis der Leipziger Buchmesse" nominiert.

zum Übersetzer

Pressestimmen

»An Joyce erinnert der bei Antunes wild mäandernde Bewusstseinsstrom, in dem die Stimmen und Gerüche und Farben und Augenblicke durcheinanderfließen.«

Cicero

»Dass es es sich bei diesem Schriftsteller um eine Ausnahmeerscheinung handelt, wird einem sofort klar.«

Weltwoche

»Lobo Antunes besitzt eine klangvolle, eine singuläre Stimme.«

Neue Zürcher Zeitung

»Nichts kommt in der Gegenwartsliteratur diesem Romanzyklus gleich: Antunes schreibt ... an nichts Geringerem als einer Comédie humaine unserer Tage.«

Der Standard