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Der Tod so kalt Thriller

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10179-6

DEMNÄCHST
Erscheint: 26.02.2018

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Als seine Schwiegermutter stirbt, kehrt der New Yorker Dokumentarfilmer Jeremiah Salinger mit seiner Frau in ihre Heimat in Südtirol zurück. Die Dorfbewohner des abgelegenen Örtchens begegnen dem Fremden verschlossen. Doch dann hört Jeremiah von einem bestialischen Mord, der sich dreißig Jahre zuvor zugetragen hat und der nie aufgeklärt wurde. Drei junge Einheimische waren nach einem gewaltigen Gewittersturm nicht von einer Wanderung zurückgekehrt, und kurz darauf fand man zwischen den steil aufragenden Felswänden der nahe gelegenen Bletterbachschlucht ihre Leichen – grausam entstellt. Entgegen aller Warnungen, er solle sich heraushalten, beginnt Jeremiah Fragen zu stellen. Aber schon bald bereut er seine Neugier …

Interview mit Luca D'Andrea über sein Buch "Der Tod so kalt" Zum Special

Rezension im Blog eselsohren.at

Rezension im Blog maschseeperlen.de

Luca D'Andrea (Autor)

Luca D'Andrea wurde 1979 in Bozen geboren, wo er heute noch lebt. Er stieg mit seinem ersten Thriller sofort in die Riege der internationalen Top-Autoren auf. »Der Tod so kalt« erschien in rund 40 Ländern und wurde fast überall zum Bestseller - auch bei uns stand das Buch monatelang in den Top-Ten der Spiegel-Bestsellerliste.

Weitere Videos bei YouTube

Trailer zu Luca D'Andrea - Der Tod so kalt

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Italienischen von Verena v. Koskull
Originaltitel: La sostanza del male
Originalverlag: Einaudi, Turin 2016

Taschenbuch, Broschur, 496 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10179-6

ca. € 10,00 [D] | ca. € 10,30 [A] | ca. CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

DEMNÄCHST
Erscheint: 26.02.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Was geschah vor 30 Jahren in der Bletterbachschlucht?

Von: Literaturchaos Datum: 07.09.2017

www.literaturchaos.jimdo.com

Ungewöhnlich ist nicht nur der komplette Aufbau dieses Thrillers, sondern auch sein Handlungsort. Denn die meisten Spannungsromane spielen ja entweder im Moloch einer Großstadt oder in düsteren, nebligen Gegenden. "Der Tod so kalt" hingegen entführt den Leser nach Südtirol. Südtirol, das man doch immer irgendwie mit Sonne und Bergen und Wandern und niedlichen Murmeltierchen und einem kühlen Radler auf der Almhütte verbindet. Dieses Südtirol ist keineswegs dunkel oder beängstigend - dennoch schlummert hier etwas, vor dem sich die Menschen fürchten.



Der Dokumentarfilmer Salinger wird eher notgedrungen in ein kleines Örtchen in Südtirol versetzt: Bei einem seiner Filmeinsätze ging etwas ganz gewaltig schief, so schief, dass es mehrere Tote gab und ihm als Überlebenden ein gewisser Teil der Schuld zugesprochen wurde. Sowas zerrt an den Nerven und macht psychisch krank, daher beschliesst Salingers Frau Anneliese, mit ihm und der kleinen Tochter Clara auf unbestimmte Zeit in Annelieses Tiroler Heimatdorf zu ziehen.



Und zunächst scheint Annelieses Plan auch aufzugehen, denn Salinger entspannt sich mehr und mehr in dem Bergpanorama, versteht sich blendend mit seinem Schwiegervater und unternimmt Ausflüge mit Clara.



Bis zu jenem verhängnisvollen Tag, als er mit Clara eine Wanderung in der Bletterbachschlucht unternimmt .... und nachher nichts mehr ist wie es war.



Denn in der Bletterbachschlucht ereignete sich vor etwa 30 Jahren ein brutaler Mehrfachmord, der bis dato ungeklärt ist. Salinger wäre nicht Dokumentarfilmer, wenn er sich nicht sofort festbeissen würde in die paar Bröckchen an Informationen, die er aufschnappt. Er beginnt zu forschen und plötzlich dreht sich sein beschauliches Leben in Südtirol um 180 Grad.



Wo vorher Freundschaft war, schlägt ihm nun Feindseligkeit entgegen, er ist nicht mehr willkommen und wird offen bedroht und schlimmer. Seine Ehe droht zu zerbrechen, denn Anneliese fleht ihn mehr als einmal an, sich aus der Sache herauszuhalten, die Geister der Vergangenheit nicht zu wecken.



Stückchenweise erfahren sowohl der Leser als auch Salinger, was damals in der Bletterbachschlucht passierte - und doch kann sich (noch) niemand einen Reim darauf machen.



Dieser Thriller baut eine subtile und stetige Spannung auf, denn einerseits bringt der Autor das heutige, moderne Leben in den Bergen sehr gut herüber, beschreibt andererseits jedoch auch sehr bildlich Traditionen und altes Brauchtum, das trotz unserer technologisierten Welt am Leben gehalten wird. Er malt ein spannendes Bild der Dorfbewohner, die zunächst abwartend und höflich sind, dann aber, als sie Gefahr im Verzug sehen, ihr wahres Gesicht zeigen.



Der Leser lernt einige der Dorfbewohner kennen und fragt sich fast bis zum Schluss bei einigen "Was weiss er/sie über die Morde?", "Hatte er/sie etwas damit zu tun?".



...und dann ist da noch dieses "Etwas" das seit ewigen Zeiten in der Bletterbachschlucht lebt, wie viele der Dorfbewohner glauben. Dieses "Etwas", das gefährlich ist, weshalb man die Schlucht meiden sollte. - Wer nun denkt, dass der Autor hier ein wenig HokusPokus und Übersinnliches eingebaut hat, der irrt....



Für mich war "Der Tod so kalt" eine durch und durch stimmige und spannende Geschichte, noch dazu in einem sehr eingängigen Stil geschrieben.

Absolutes Monats-Highlight!

Von: Annalena Henkel Datum: 21.06.2017

henkels-buch-stube.blogspot.de/

Allgemeines

Titel: "Der Tod so kalt"
ISBN: 9783421047595
Autor: Luca D'Andrea
Seitenanzahl: 480 Seiten
Verlag: DVA
Erscheinungsdatum: 06.03.2017


Ein grausiges Unglück bleibt nie alleine - eine Gräueltat die dreißig Jahre zurück liegt.
Ein Mann, der in beide Fälle mit reingezogen wird - durch eine Bestie, die sich durch alles frisst.
Außenstehende, die versuchen, alles zu verdrängen, was je geschehen ist.


Meinung

Mir hat dieser Thriller unheimlich gut gefallen!
Normalerweise bin ich nicht die Person, die zuerst zu einem Thriller greift, wenn sie die Wahl hat - doch dieses Mal war es die beste Entscheidung, die ich getroffen habe.
Die Geschichte hatte mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Die Seiten sind förmlich dahingeflogen und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Der Autor hat einen sehr schön lesbaren, flüssigen Schreibstil - dieser ermöglicht es einem, vollkommen in die Geschichte einzutauchen.
Wie das Cover bereits vermuten lässt, befinden wir uns in den Bergen - die Atmosphäre, die geschaffen wurde, war einfach toll. Viele Landschaftsbeschreibungen, die keinesfalls zu lang waren, im Gegenteil, genau richtig.
Der Protagonist, seine Familie und die Außenstehenden waren immer authentisch und es war sehr schön, mit ihm durch dieses Buch zu reisen.
Das Unglück und die Gräueltat haben auch mich mehr als einmal schaudern lassen! Einfach unglaublich faszienierd und gut geschrieben - ich selber hatte mehr als einmal das Gefühl, selbst mitten in die "Ermittlungen" involoviert zu sein.

Dennoch bin ich, wie ich zum Schluss gemerkt habe, dem Autoren und auch dem Protagonisten voll auf dem Leim gegangen.
Ich hatte mit der Geschichte abgeschlossen und fand das Ende eigentlich sehr angenehm, doch dann BAM! Ich hab voll eine runtergehauen bekommen und gemerkt, wie leichtsinnig ich doch war!
Eine unglaubliche Kraft, die hinter diesem Buch steckt und die mich, sicherlich immer wieder, packen wird.


Fazit

Jeder, ob Thriller-Liebhaber oder nicht, sollte sich dieses Buch mal anschauen.
Der Klappentext schmeißt einen ins kalte Wasser, was mir besonders gut gefallen hat - ich möchte auch nicht zu viel verraten, denn dieses Gefühl sollte unbedingt da sein.
Wie bereits erwähnt hatte ich mit der Geschichte abgeschlossen und mich auf einen "Ausklang" eingestellt - dem war aber nicht so, im Gegenteil.
Alles wurde in ein anderes Licht gerückt und deswegen bekommt dieses Buch auch 5 von 5 Sternen von mir und ist mein Monats-Highlight für den Juni 2017!

Vielen Dank an das Bloggerportal und an den DVA-Verlag! Ich habe mich riesig gefreut, dieses Rezensionsexemplar zu lesen :)

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

..spannend...

Von: D. aus Grieskirchen Datum: 24.03.2017

Buchhandlung: Thalia

…. Als Leser tüftelt man, wer wohl der Mörder gewesen sein könnte. Das Ende hat mich überrascht. Fand diesen Thriller spannend, düster und etwas beklemmend.

Von: Elke Wolf aus Berlin Datum: 09.02.2017

Buchhandlung: vielseitig Inh. Elke Wolf

Nur ein Wort: Hervorragend!!!

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