Der Wasserdieb

Roman

(2)
Taschenbuch
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Er kam, um zu helfen, doch zwischen Hoffnung, Liebe und Verrat verließ er den Weg der Gerechten ...

Der englische Ingenieur Nick bricht mit Sack und Pack nach Afrika auf, um ein Kinderkrankenhaus zu bauen, und kommt dort in einem kleinen Dorf bei einem Arzt unter. Als er sich in Margaret, die Frau des Gastgebers, verliebt, droht ihre Affäre das Glück der ganzen Familie zu zerstören. Beruflich ist Nick schnell von den Machenschaften seines Arbeitgebers ernüchtert. Um nicht länger zusehen zu müssen, wie die Bevölkerung von teuren Wasserlieferungen abhängig ist, obwohl schon ein einfacher Brunnen Abhilfe schaffen würde, begeht er eine Tat, die schwerwiegende Folgen für ihn hat – und für alle, die er liebt …


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Englischen von Karin Dufner
Originaltitel: The Well
Originalverlag: OneWorld, London 2017
Taschenbuch, Klappenbroschur, 512 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0764-1
Erschienen am  15. Juli 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Der Wasserdieb

Von: Moonshinegirl83

12.12.2018

Der Wasserdieb erzählt die Geschichte des englischen Ingenieurs Nick, der vom afrikanischen Govaneur den Auftrag erhält, in Afrika ein Kinderkrankenhaus zu erbauen. Schon nach kurzer Zeit in Afrika gerät er zwischen alle Fronten! Zum einen verliebt sich Nick in die Frau des Govaneurs und er beginnt mit Magarethe eine Affäre die schnell droht aufzufliegen und auch die Kinder von Magarethe in Gefahr bringt. Zudem durchschaut Nick seinen korrupten Arbeitgeber und beschließt den Machenschaften seines Chefs nicht länger tatenlos zuzusehen. Den der lässt die Bevölkerung nicht das vorhandene Trinkwasser nutzen sondern bindet die Bevölkerung an teuer angelifrte Trinkwasserrationen aus einer anderen Region. Nick beschließt nun auf eigene Faust neben des Baus des Kinderkrankenhauses auch einen Trinkwassernrunnen zu bauen damit die Bevölkerung kostenlos mit Trinkwasser versorgt werden kann..... Meine Meinung zum Buch: Diese Geschichte lässt einen tiefen Einblick in die politische Situation in Afrika gewähren und auch die revolutionäre Stimmung in der Bevölkerung spüren. Beim lesen fühlt man sich als Leser hautnah in die Geschichte integriert am Ort des Geschehens und kann die Stimmung der Bevölkerung und derer Gefühle spüren. Für mich zählen die Bücher von Claire Hahaha zur anspruchsvollen Literatur unserer Zeit, die einem das deutliche Zeichen zukommen lässt das sich in diesem Land in der politischen Einstellung dringend etwas ändern muss und zeitgemäßer werden muss!

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Bleibt im Gedächtnis

Von: Buecherliebe99

05.07.2018

Nicks Vater wollte immer, dass sein Sohn Arzt wird und somit in seine Fußstapfen tritt und den Menschen in seiner Umgebung hilft und Gutes für sie tut. Doch Nick sträubte sich gegen das Schicksal seines Vaters und wurde schließlich Ingenieur, was zu keinem guten Verhältnis zwischen ihm und seinem Vater führte. Als sein Vater schließlich stirbt, beschließt Nick, ein Jahr nach Afrika zu gehen und den Menschen dort zu helfen und Gutes zu tun, genau wie sein Vater das immer wollte. Doch als er in Afrika ankommt, muss er schnell merken, dass die Welt dort ganz anders aussieht. Korruption, Verrat und Hoffnungslosigkeit bestimmen dort den Alltag. Auch die Kinder lernen dort schnell, nach diesem System zu leben und sich daran anzupassen. Als Nick herausfindet, dass die Menschen dort vor allem daran leiden, dass sie auf teure Wasserlieferungen angewiesen sind und zwar viel Geld in die Regierung fließt, aber dabei für die Bevölkerung nichts übrig bleibt, greift sich Nick ein Teil des Geldes und will selbst einen Brunnen für die Menschen bauen. Doch dabei bedenkt er nicht die Folgen, die diese Tat für ihn und für all die Menschen, die ihm in Afrika ans Herz gewachsen sind, haben könnte… Nick war ein Charakter, der sich mir nicht ganz erschließen konnte. Für mich war er ein sehr komplizierter Mann, der ein wenig zu Übertreibung neigt, beispielsweise hätte er ja auch einfach in London sich als ehrenamtlicher Helfer bei einigen Organisationen melden können, statt seine Verlobte für ein Jahr sitzen zu lassen und auf einen anderen Kontinent zu fliegen. Ich konnte nie wirklich eine Verbindung oder Sympathie zu ihm Aufbauen, was meiner Meinung nach sehr schade ist, da mir das Buch eigentlich schon im Großen und Ganzen gefallen hat. Der Schreibstil war fließend und hat dem Leser gut geholfen, durch die Geschichte zu kommen. Allerdings gab es teilweise stellen, die wirklich zu detailliert beschrieben waren, was mir auch ein wenig den Wind aus den Segeln beim Lesen genommen hat. Ich empfehle „Der Wasserdieb“ von Claire Hajaj jedem, der gerne Bücher über Afrika ließt und der nach einer Geschichte sucht, die mit großer Wahrscheinlichkeit auch noch in ein paar Jahren im Gedächtnis bleiben wird. Meine Bewertung: 3/5

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Vita

Claire Hajaj, 1973 in London geboren, hat ihr bisheriges Leben zwischen zwei Kulturen, der jüdischen und der palästinensischen, verbracht und versucht, sie zu vereinbaren. In ihrer Kindheit lebte sie sowohl im Nahen Osten als auch im ländlichen England. Sie bereiste alle vier Kontinente und arbeitete für die UN in Kriegsgebieten wie Burma oder Bagdad. Sie schrieb Beiträge für den BBC World Service, außerdem veröffentlichte sie Artikel in »Time Out« und »Literary Review«. Ihren Master in Klassischer und Englischer Literatur hat sie in Oxford gemacht. Zuletzt lebte sie mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Beirut.

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