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Der letzte Stern Die fünfte Welle 3
Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48705-9

DEMNÄCHST
Erscheint: 16.10.2017

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Das grandiose Finale der Bestseller-Trilogie

Sie kamen, um uns zu vernichten: die ›Anderen‹, eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ...

Rick Yancey (Autor)

Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt, darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.

www.rickyancey.com


Thomas Bauer (Übersetzer)

Thomas Bauer, Ökonom, ist Professor für Wirtschaftsforschung in Bochum und Vizepräsident des RWI in Essen.

Aus dem Amerikanischen von Thomas Bauer
Originaltitel: The Last Star
Originalverlag: Putnam/Penguin

Taschenbuch, Klappenbroschur, 384 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48705-9

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

DEMNÄCHST
Erscheint: 16.10.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Hätte mir mehr erhofft

Von: Kitty Catina  aus Riesa Datum: 06.09.2017

kittyskiste.blogspot.de/

Wie schon beim zweiten Band der Trilogie konnte mich auch hier der Schreibstil des Autoren wieder nicht überzeugen. Erneut verwendet er meiner Meinung nach zu viele und zu blumige Worte für eine Geschichte, welcher ein einfacherer, knackigerer Schreibstil mehr gestanden hätte. Gefallen hat mir dieses Mal aber, dass angegeben wurde, aus welcher Sicht das jeweilige Kapitel geschrieben ist, was beim Mittelband gänzlich gefehlt hatte.

Die Geschichte dagegen hat mir ein bisschen besser gefallen. Zwar startet dieses Buch etwas zäh, steigert sich dann aber und die Spannung zieht nach etwa einem Drittel sehr an. So konnte mich die Handlung irgendwann richtig packen und ich war mitten im Geschehen. Umso schlimmer fand ich allerdings das Ende, welches mich absolut nicht zufrieden stellen konnte. Weder wurde alles aufgeklärt, noch gab es einen schlüssigen, absoluten Schlussstrich. Eher wirkte es, als wolle sich der Autor einen weiteren Band offen halten. Dazu kamen so einige Dinge, die für mich nicht ganz nachvollziehbar waren und nicht nur das Ende ziemlich verwirrend machten.

Cassie und ihre Freunde hingegen fand ich auch hier wieder recht gut gezeichnet. Am besten fand ich allerdings, dass man sich nie so ganz sicher sein konnte, wer was bezweckt. Auch wenn man es sich manchmal schon denken konnte, so wusste man doch oft nicht, wer welches Ziel verfolgt und auf welcher Seite steht. Dennoch fand ich, dass manche Charaktere nicht hätten sterben müssen, auch wenn ich den Sinn hinter diesen Toden verstehen konnte.

Leider konnte auch Der letzte Stern mich nicht wirklich überzeugen, was vor allem daran lag, dass ich mit dem Schreibstil nicht klar kam und mir die Geschichte dadurch teilweise zu verwirrend war. Außerdem war das Ende absolut nicht nach meinem Geschmack. Dennoch bin ich mir sicher, dass es anderen Lesern durchaus gefallen könnte.

düster, faszinierend, actionreich

Von: Favola Datum: 02.05.2017

www.favolas-lesestoff.ch/

"Der letzte Stern" steigt mit einem kurzen, schönen Prolog ein, in dem erklärt wird, wie Cassie zu ihrem Namen kam.
Danach wird es wieder brutaler, denn wir lernen einen skrupellosen Silencer kennen, der in der Haut eines Priesters steckt.

Auch im dritten Band erleben wir wieder viele Perspektiven. Cassie bekommt sogar noch weniger Erzählraum, dafür sind ihre Parts immer sehr eindrücklich und intensiv. Beinahe alle wichtigen Protagonisten bekommen ihre Kapitel und auch Nebencharaktere kommen zu Wort. So gewährt uns Rick Yancey einen guten Rundumblick.

Cassie hat uns schon zu genüge bewiesen, dass sie eine starke Protagonistin ist. Sie ist zäh und weiss, was sie will. Trotz der schlimmen Situation will sie die Gruppe zusammenhalten und die Menschheit retten.
Obwohl Ringer schon im zweiten Band mehr ins Zentrum rückte, konnte sie bei mir keine Sympathiepunkte holen. Dies ändert sich nun aber, denn ihre Rolle wird zunehmend interessanter, sie macht eine enorme Wandlung durch und weiss zu überraschen.
Auch Cassies kleiner Bruder Sam bekommt in "Der letzte Stern" mehr Raum, was sehr spannend ist. Ihm gegenüber bin ich jedoch sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite hänge ich an ihm, denn er ist noch so jung, auf der anderen Seite hätte ich ihn gerne ab und zu einmal gründlich durchgeschüttelt.

Mir hat es sehr gut gefallen, die vielen unterschiedlichen Charaktere noch besser kennenzulernen und ihre Entwicklung mitzuverfolgen. Diese Trilogie überzeugt mit sehr facettenreichen und interessanten Persönlichkeiten, die überraschen - positiv und negativ.
Dieses Mal konnte mich Rick Yancey definitiv früher fesseln. Ich hatte weniger Mühe mit den Perspektivenwechseln und das Finale ist spannend und actiongeladen. Ab einem gewissen Zeitpunkt kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil man einfach wissen will, wie es ausgeht.
Auch das Ende fand ich sehr passend. Es lässt einen zwar etwas fassungslos zurück, aber es passt zur trostlosen, oft hoffnungslosen Welt, in der die Geschichte spielt.

Wo ich Yanceys Schribstil in Band 1 und 2 als nüchtern empfand, schweift er dieses Mal gern ab, schmückt aus und philosophiert über Gott und die Welt. Dies bringt zwar zum Teil sehr schöne Passagen, aber manchmal wäre es besser gewesen, er hätte den roten Faden etwas straffer angezogen.
Das Ende ist recht offen gehalten, was hier sehr passend ist, doch auch sonst bleiben einige meiner Fragen ungeklärt. Da hätte ich mir doch noch die eine oder andere Antwort gewünscht.

Der Schreibstil von Rick Yancey hat mir wieder sehr gut gefallen und ich finde, dass er sehr gut zur Story passt. Er arbeitet oft mit Metaphern und schafft es, zum Teil schöne, aber vor allem Grauen erregende Bilder vor meinem inneren Auge aufsteigen zu lasen. In diesem finalen Band gibt es aber zum Teil schon fast poetische Passagen, mit denen mich der Autor oft positiv überraschen konnte. Manchmal wäre aber weniger mehr gewesen.
Auch "Der letzte Stern" ist wieder in kurze Kapitel unterteilt. Dieses Mal erfahren wir aber jeweils mit einer Überschrift, in wessen Haut wir gerade stecken.

Fazit:
Auch "Der letzte Stern" ist ganz bestimmt kein Buch, das man mal eben schnell liest. Rick Yancey schreibt anspruchsvoll und macht dieses Mal sogar einen Abstecher in die Poesie und Philosophie.
Dieser dritte Band ist ein würdiger Abschluss einer düsteren, faszinierenden und actionreichen Trilogie, die vor allem mit ihren facettenreichen Charaktere begeistern kann.

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