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Der stete Lauf der Stunden Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-41823-3

Erschienen: 15.06.2015
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Ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem der Herzschlag immer stärker wird: von den Höhen des Himalaya, über London, Paris, Berlin, bis nach Schweden und Island

Mount Everest, 1924: Der Brite Ashley Walsingham kommt in den eisigen Hängen des Himalaja zu Tode. Sein Vermögen hinterlässt er seiner großen Liebe, einer Frau namens Imogen Soames-Andersson – doch die ist seit sieben Jahren verschwunden.

London, 2004: Nachlassverwalter finden Spuren zu einem möglichen Erben Imogens. Zwei Monate bleiben Tristan Campbell, einem amerikanischen Studenten, um seine Verbindung zu einer Frau nachzuweisen, von der er noch nie gehört hat ...

Aufregend, leidenschaftlich, grandios erzählt – ein beeindruckendes literarisches Debüt.

»Justin Go hat ein spannendes, ein rasantes und grandios recherchiertes Buch geschrieben (...) Ein Buch über Liebe, Verzicht und Wahrheit.«

Andreas Wallentin, WDR 5

Justin Go (Autor)

Justin Go, geboren 1980, studierte Geschichte und Literaturwissenschaften in Kalifornien und London. Nach Stationen in Paris, London, New York und Berlin lebt er heute in Kalifornien. Der stete Lauf der Stunden ist sein erster Roman.

»Justin Go hat ein spannendes, ein rasantes und grandios recherchiertes Buch geschrieben (...) Ein Buch über Liebe, Verzicht und Wahrheit.«

Andreas Wallentin, WDR 5

»So fesselnd, dass man ihn über weite Strecken kaum weglegen mag. […] Go erzählt hingebungsvoll detailfreudig, mit lebensweisen Dialogen.«

Katja Engler, Hamburger Abendblatt

»Ein wunderbarer Schmöker, gut recherchiert«

Margret Heuser Aachener Nachrichten

»Der gelungene Erstling des Kaliforniers Justin Go ist eine fesselnde Lektüre, mal Krimi, mal Romanze.«

Sonntagszeitung

»Der stete Lauf der Stunden ist ein spannender Schmöker, den ich nicht vor der letzten Seite aus der Hand legen konnte.«

Cornelia Camen, BuchMarkt

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ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Amerikanischen von Georg Deggerich
Originaltitel: The Steady Running of the Hour
Originalverlag: HoCa

Taschenbuch, Klappenbroschur, 512 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-41823-3

€ 10,99 [D] | € 11,30 [A] | CHF 15,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 15.06.2015

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Abenteuer im Dan Brown Stil!

Von: Gackelchen Datum: 21.10.2015

Worum es geht:
2013: Tristan könnte der alleinige Erbe eines Vermögens sein, nur beweisen muss er es. 7 Wochen hat er Zeit um zu bescheinigen dass er der direkte Nachfahre von Ashley Walsingham ist. Eine Reise durch Euopa beginnt die Tristan mehr Geheimnisse aufdecken lässt als er für möglich gehalten hat.
1916: Nach nur einer gemeinsamen Woche stellt Sir Walsingham ein Testament auf das besagt dass nur Imogen oder ein direkter Nachfahre von ihr sein Geld erben wird. Und kein Monat später ist er tot.

Meine Meinung:
Gleich vorweg; Was ist Tristans Motivation? Das Buch beginnt damit dass er von einem fremden Anwalt aus England angeschrieben wird und er sich mir nichts dir nichts ins Flugzeug setzt und einmal über den Atlantik fliegt. Soweit noch ok, wenn mir das jemand bezahlen würde hätte ich damit auch kein Problem. Aber etwas an Tristan wirkt getrieben und als habe er die ganze Zeit darauf gewartet. Angekommen, sagt man ihm wenn er beweisen kann dass seine Oma Imogen war und nicht Eleanor, erbt er ein Vermögen. Aber von wieviel Geld reden wir hier eigentlich? Mit einem unfassbaren Eifer macht sich Tristan an die Recherchen die kein Spezialteam in 80 Jahren schaffen konnte und findet Hinweis für Hinweis die Wahrheit über die Geschichte des Jahres 1916. Ich versteh nicht warum. Ich hätte erstmal gefragt von wieviel Geld wir hier reden. Ob da Schulden mit dran hängen. Mehr Infos eingefordert. Davon mal abgesehen, jaaa..... der junge Amerikaner findet all die Hinweise die kein Spezialteam in 80 Jahren finden konnte... Nicht zu vergessen die ominösen Anwälte die ihn dazu antreiben aber in einem Stück demotivieren und meinen nichts was er findet sei Beweis genug. Irgendwann fragt man sich nur noch was die überhaupt wollen. Als sich dann noch eine Dritte Partei mit einklingt weiss man gar nichts mehr über die Drahtzieher des Unterfangens. Sogesehen ein wenig halbherzig.
So, nun da ich das rausgelassen habe: Trotzdem gut!
Das Buch ist Abenteuer pur. Trotz des Umfangs weiss es so zu fesseln dass man sich fast noch ein paar hundert Seiten mehr wünscht. Tristan bleibt lange recht flach als Hauptfigur aber er stört keinen. Finde ich jetzt besser als wenn er nerven würde. Ab und an werden kleine Details zu Tristan geliefert die aber noch lange kein homogenes Ganzes ergeben. Das Erde wird dann recht hektisch als ob der Autor alles runterschlunzt wegen Abgabetermin.
Wer Schmöker mit allesüberwindender Liebesgeschichte zu Zeiten des ersten Weltkrieges bemixt mit Dan Brown ähnlicher Rätselsuche mag wird hier einen Volltreffer landen.

Positiv:
- Verschiedene Zeitebenen
- Europareise
- starke Frauenfigur

Der stete Lauf der Stunden

Von: analog 2.0 Datum: 16.07.2015

analogzweinull.blogspot.de/

Tristan Campbell, möglicher Erbe eines ungeahnten Vermögens macht sie quer durch ganz Europa auf die Suche nach Spuren seiner vermeintlichen Vorfahrin. Er ist allerdings nicht bloß auf der Suche nach einer Verbindung zu einer Frau die er nie kennen gelernt hat, sondern irgendwie auch nach sich selbst. Der Haken an der Sache? Ihm bleiben kaum noch zwei Monate bis sein Anspruch verfällt und das gesamte Erbe aufgeteilt wird und an verschiedene Organisationen geht.

Das Buch ist abwechselnd aus Tristans Sicht im Jahre 2004 erzählt und immer wieder werden Kapitel aus dem Jahre 1924 eingeschoben. (Man möchte fast sagen, man wird durch diese Kapitel unterbrochen.) Diese eingeschobenen Kapitel erzählen quasi die Geschichte wie es zu diesem riesigen Erbe gekommen ist und hätten meiner Meinung nach auch komplett fehlen können bzw. auf ein nötigstes gekürzt werden. (Hätte ich nur die 2004 Passagen des Buches gelesen, hätte ich trotzdem irgendwie den ganzen Inhalt erfasst. Daher war ich froh, das diese Kapitel nur wenige Seiten lang waren.)
Für mich als "Hobby-Genealogin" waren die Kapitel in denen sich Tristan auf die Suche nach seiner Urgroßmutter macht wesentlich interessanter. Leider weiß ich aber auch aus eigener Erfahrung, dass eine Suche nach Vorfahren, wie sie hier dargestellt wird, wohl bestenfalls im Fernsehen stattfinden würde. Das waren einfach viel zu viele Zufälle auf einmal die sich bis zum Schluss aneinander reihten. Außerdem geht Tristan viel zu "ruhig" an die Sache ran wenn man bedenkt, dass ihm nur so wenig Zeit bleibt. Dennoch fesselt diese Buch und die Neugier treibt einen zum weiter lesen an, man möchte unbedingt wissen wie es ausgeht. Wenn man dann allerdings am Ende ankommt wirkt alles sehr konstruiert und irgendwie überstürzt, man bleibt mit vielen offenen Fragen und einem enttäuschten Lesegefühl zurück. (Leider kann ich dazu kaum mehr sagen ohne zu viel zu verraten.) Die Beschreibungen der Figuren ist im allgemeinen sehr oberflächlich gehalten und ich finde wir lernen nicht mal die Hauptfigur Tristan richtig kennen, während er sich selbst kennen lernt. Außerdem fand ich, bedient sich der Autor an zu vielen Klischees. Der einzige amerikanische junge Mann ohne Mobiltelefon, der übergenau deutsche Beamte, die leidenschaftliche Französin und da fehlen wahrscheinlich noch einige.

Fazit:
Ein alles in allem gutes Buch das allerdings auch seine (großen) Schwächen hat. Die Idee und die Situation gefällt mir allerdings sehr gut, daher gibt es von mir 3 Sterne mit einem dicken Plus.

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