Der zweite Reiter

Ein Fall für August Emmerich
Kriminalroman

Taschenbuch
9,99 [D] inkl. MwSt.
10,30 [A] | CHF 14,50 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Er ist dem Grauen der Schlachtfelder entkommen, doch in den dunklen Gassen Wiens holt ihn das Böse ein ...

Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr...

»Es kommt alles vor, was in einen guten Kriminalroman gehört […]. Eine spannende Erzählung, die Details stimmen, ein Lesevergnügen …«

Manfried Rauchensteiner / derStandard Online (07. Juli 2018)

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: Der zweite Reiter. Ein Fall für August Emmerich
Originalverlag: Limes Verlag, München 2017
Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0599-9
Erschienen am  21. Mai 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe

Leserstimmen

Das war ganz großes Kino

Von: Mundolibris

12.11.2018

Oftmals ist es so, dass gerade ausgezeichnete Bücher nicht unbedingt den Geschmack der breiten Masse treffen. Doch hier trifft es den Geschmack, mehr noch es ist in der Tat so ausgezeichnet, dass es den Leser gleich auf den ersten Seiten abholt und bis zur letzten Seite fesselt. Die Gewinnerin des Leo-Perutz-Preises Alex Beer, schafft es den Leser so in die Geschichte hineinzuziehen, dass es nahezu unmöglich ist das Buch aus den Händen zu legen für Pausen oder um schlafen zu gehen. So gesehen, hat mich Alex Beer viel Schlaf gekostet. Ich bin sehr gespannt ob ihr dies auch mit dem zweiten Band gelingen wird. Sie schafft eine Atmosphäre, die durchaus an die Zeit direkt nach dem ersten Weltkrieg erinnert. Die Not der Menschen, der allgemeine Aufruhr ließen Wien auch nach dem Ende des Krieges nicht zur Ruhe kommen. Von Ende Oktober 1918 bis Juni 1919 war Wien Schauplatz blutiger Demonstrationen und Zusammenstöße. Und genau diese Atmosphäre fängt Alex Beer aufs Beste ein. Das Kann man denke ich kaum besser machen. Ihre Figuren wirken lebhaft und echt und es kommt dem Leser so vor als wären sie keine fiktiven Personen, sondern reale Personen. Das Buch ist wie gelebte geschichtliche Realität und wirkt nicht wie eine Fiktion. Die Schauplätze sind gut ausgewählt und erscheinen so gut beschrieben, dass auch diese real wirken und der Leser sie auf Anhieb in Wien wiederfinden würde. Dieses Gesamtpaket zusammen mit dem gut lesbaren Schreibstil macht das Buch zu einer wirklich runden Sache. Insgesamt sind das für mich mehr als hochverdiente 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

Lesen Sie weiter

August Emmerich ist eine Marke für sich!

Von: Birgit Pirker

06.08.2018

Mit „Der zweite Reiter“ führt uns Alex Beer ins winterliche Wien des Jahres 1919. Von der ersten Seite an, konnte die Autorin die bedrückende Atmosphäre der damaligen Zeit wunderbar bildlich einfangen. Der 1. Weltkrieg war verloren, das österreich-ungarische Kaiserreich ist zerfallen, der Kaiser abgesetzt und es mangelte an allem. Angefangen von den Lebensmitteln bis hin zum Brennholz. Zudem waren noch hunderte Männer, Väter, Söhne und Brüder in Gefangenschaft. Die Schmach des verlorenen Krieges und des zerfallenen Reiches sitzt auch in der Wiener Bevölkerung tief! Genau hier lernen wir den Rayonsinspektor August Emmerich kennen. Er ist selbst Kriegsinvalide und von den vergangen Jahren schwer gezeichnet. Von seinen Vorgesetzten wird er damit beauftragt, den aufkeimenden Schwarzhandel zu bekämpfen und die Lebemänner hinter Schloss und Riegel zu bringen. Man kann sich vorstellen, dass Emmerich vor eine meterhohe Wand läuft, denn in Zeiten der Not floriert nichts so gut wie illegale Geschäfte mit Versorgungsgütern aller Art. Als er bei seinen Ermittlungen auf eine Serie von Selbstmorden stößt, erkennt er ein Muster und beginnt auf eigene Faust, nur mit Hilfe seines jungen Kollegen Ferdinand Winter, zu ermitteln. Er wittert seine Chance, denn schon lange träumt er davon zu der Abteilung „Leib und Leben“, der heutigen Kriminalpolizei, aufzusteigen. In der Geschichte der Apokalypse ist der zweite Reiter auf seinem roten Pferd das Symbol des Blutes, das im Krieg vergossen wird. Und der Buchtitel ist auf gar keinen Fall zufällig gewählt … Alex Beer wurde zwar in Vorarlberg geboren, studiert, arbeitet und lebt aber seit Jahren in Wien. In „Der zweite Reite“ findet man den klassischen „Wiener Schmäh“ und den für Wien so typischen Zynismus wieder, der einer gebürtigen Wienerin wie mir, so richtig ans Herz geht. Der Schreibstil ist sehr locker und die Seiten fliegen nur so dahin. Einmal angefangen zu lesen, möchte man gar nicht mehr aufhören. Die Autorin hat das Leben der damaligen Zeit perfekt eingefangen. Die Trostlosigkeit ist spürbar. Und auch die damals so prägnante Zweiklassengesellschaft wird grandios dargestellt. Auch August Emmerich ist eine Marke für sich. Er macht dem „Wiener Grantler“ alle Ehre, schleicht sich aber durch seine Lebensgeschichte ganz schnell in die Herzen der Leser. Wegen seiner Kriegsverletzung, die ihm doch schwerer zu schaffen macht, als er sich selbst eingestehen möchte, lernt er das neue Wunderheilmittel Heroin kennen und sitzt sehr bald tiefer im Pferdemist als ihm lieb ist! Er stürzt ab, fällt tief und verliert dabei fast alles. Er schafft sich Feinde und findet gerade dort Hilfe, wo er es am aller wenigsten erwartet hätte. Der Fall führt ihn zurück in das Gemetzel des vergangen Krieges!

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach Der zweite Reiter, der von der Presse hochgelobt und mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet wurde, erscheint mit Die rote Frau jetzt der zweite Band der spannenden Reihe um den Ermittler August Emmerich.

www.alex-beer.com

Zur AUTORENSEITE

Events

17. Jan 2019

Lesung

19:00 Uhr | Wien | Lesungen & Events
Die rote Frau

04. Jun 2019

Lesung

19:00 Uhr | Wien | Lesungen & Events
Die rote Frau

27. Jul 2019

Event

10:00 - 15:30 Uhr | Ettlingen | Lesungen & Events
Treffinger und der Mörder aus der letzten Reihe | Blind | Ein schwedischer Sommer | Heideblütenküsse | Wild at Heart - Willkommen im Hotel der Herzen | Nordlicht - Die Tote am Strand | Der dunkle Bote | Provenzalischer Rosenkrieg

Links

Weitere Bücher der Autorin