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Die Bibliothek der Schwarzen Magie 1 Die Wissende

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-26405-6

Erschienen: 15.12.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Sie allein kennt alle Geheimnisse der verbotenen Magie

Elaines magische Gabe ist bestenfalls durchschnittlich und reicht gerade aus, um ihr eine Stellung in der Großen Bibliothek der Goldenen Stadt zu verschaffen. Aus Versehen löst sie dort einen uralten Zauber aus, der das gesamte Wissen der Bibliothek in ihren Kopf überträgt. Obwohl Elaine die dazugehörige Magie fehlt, lenkt ihre Kenntnis der stärksten Zaubersprüche die Aufmerksamkeit der Mächtigen auf sie. Doch noch während sie darum ringt, mehr als eine Trophäe des Adels zu sein, kommt ihr ein schrecklicher Verdacht. War der Vorfall von langer Hand geplant?

"Spannender Serienauftakt"

ISAR aktuell (12.03.2015)

Christopher Nuttall (Autor)

Christopher Nuttall wuchs in Edinburgh auf, wo er auch Geschichte studierte. Bereits während er noch an der Universität war, verdiente er sein Geld mit Schreiben. Chris lebt derzeit in Borneo mit seiner Frau, Muse und Kritikerin Aisha.

"Spannender Serienauftakt"

ISAR aktuell (12.03.2015)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Hans Link
Originaltitel: Bookworm
Originalverlag: Elsewhen Press, Dartford Kent 2013

Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-26405-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 15.12.2014

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[REZENSION] "DIE BIBLIOTHEK DER SCHWARZEN MAGIE" VON CHRISTOPHER NUTTALL

Von: time.for.nele Datum: 11.12.2015

time-for-nele.blogspot.de/

→ KLAPPENTEXT ←

Elaines magische Gabe ist bestenfalls durchschnittlich und reicht gerade aus, um ihr eine Stellung in der Großen Bibliothek der Goldenen Stadt zu verschaffen. Aus Versehen löst sie dort einen uralten Zauber aus, der das gesamte Wissen der Bibliothek in ihren Kopf überträgt. Obwohl Elaine die dazugehörige Magie fehlt, lenkt ihre Kenntnis der stärksten Zaubersprüche die Aufmerksamkeit der Mächtigen auf sie. Doch noch während sie darum ringt, mehr als eine Trophäe des Adels zu sein, kommt ihr ein schrecklicher Verdacht. War der Vorfall von langer Hand geplant?


→ DER ERSTE SATZ ←

Die Sonne ging über dem Wachturm auf und warf ihre Lichtstrahlen über die glänzenden Tempel der Goldenen Stadt.


→ INHALT ←

In dem Buch geht es um Elaine, welche zusammen mit ihrer Freundin Daria in der Goldenen Stadt wohnt. Als Waisenkind großgeworden hat sie die Schule der Einzigartigen besucht und dort alles über ihre sehr wenig ausgeprägte Magiebegabung gelernt. Später hat diese Begabung gerade ausgereicht um eine Anstellung in der Großen Bibliothek zu bekommen.

Dort war sie u. a. dafür zuständig, gespendete oder hinterlassene Bücher zu überprüfen. Doch eines der Bücher löste einen uralten Zauber aus, der das gesamte Wissen der Bibliothek in ihren Kopf überträgt. Elaine kennt nun die mächtigsten Zaubersprüche, Magie die lenkst verloren geglaubt war, auch wenn sie diese aufgrund ihrer geringen Begabung selbst nicht nutzen kann.

Dieses Wissen macht sie für alle machthungrigen Zauberer besonders wertvoll, da Elaines Wissen ihnen unendliche Macht zusichern würde. Sie erzählt keinem von ihrem neu gewonnenen Wissen, das ihren sicheren Tod bedeuten würde, denn auch die Inquastio wäre hinter ihr her, sollte sie Wind davon bekommen.

Doch schon bald werden Personen auf sie aufmerksam, denen sie lieber nie begegnet wäre und immer mehr Hinweise lassen darauf schließen, dass es sich Zauber nicht um einen Unfall handelte, sondern alles von langer Hand geplant war.


→ FAZIT ←

Der Einstieg ins Buch war sehr leicht und ich fand mich sofort in der Geschichte wieder. Auch wenn Namen wie Elaine Elternlos etwas gewöhnungsbedürftig waren, hat mich die Geschichte schnell in ihren Bann gezogen.

Der Schreibstil hingegen ließ mich das ein oder andere mal straucheln, da Sätze teilweise endlos in die Länge gezogen wurden oder wirr übersetzt wurden, was den Lesefluss ziemlich gestört hat. Oft hatte ich deshalb Probleme eine Situation gleich richtig zu verstehen bzw. musste einen Absatz mehrmals lesen um mir dann zusammenzureimen, was der Autor gemeint hat.

Die Charaktere wurden von Christopher Nuttall grob umschrieben, jedoch nicht so, dass ich mir irgendeine Art von Bild machen konnte. Hier gab es eine Menge Potenzial, dass einfach nicht genutzt worden ist. So hat ihre Freundin Daria ein Geheimnis, welches durch das Aussehen vielleicht schon vorher angedeutet hätte werden können. Und auch der Inspektor Zorn, welcher durch Magie sein Aussehen verschleiert, wurde nicht weiter umschrieben, was ich persönlich ziemlich schade fand. Auch konnte ich nicht wirklich eine sehr große emotionale Bindung zu einem der Protagonisten aufbauen und mich in sie hineinversetzen. Ich war zwar bei der Geschichte dabei, aber wirklich mitgefühlt habe ich sie leider nicht.

Der Verlauf der Handlung war für mich eigentlich fast immer spannend und ich war gespannt was als nächstes geschehen würde. Was mich allerdings gestört hat, waren die häufigen Wiederholungen, wie z. B. das Elaine nur eine geringe Magiebegabung hatte oder wie unerfahren und schüchtern sie doch gegenüber Männern ist. Das hat zum Schluss wirklich genervt.

Und dennoch war die Geschichte wirklich spannend und hat die ein oder andere Überraschung geboten. Der Schluss hat keinen direkten Cliffhanger, sodass man nach dem Buch aufhören könnte, allerdings gibt es im englischen bereits zwei weitere Bände, die noch viel Spielraum lassen.

Zusammenfassend kann ich deshalb sagen, dass mich das Buch, trotz einiger Schwächen, definitiv von sich überzeugt hat und neugierig auf mehr macht. Denn die Geschichte hat sehr viel potential und ist mir so bisher auch nicht bekannt gewesen.

Durchhalten lohnt sich

Von: Sofia Ma Datum: 15.11.2015

sofiasworldofbooks.blogspot.de/

Aufmachung:

Das Cover gefällt mir recht gut. Auf jeden Fall passt es mit dem Bild der Magierin und dem schwarzen Rahmen darum zum Inhalt, und die goldene Schrift verleiht dem Ganzen etwas Edles.
Was mir gut gefällt, ist, dass man das Gesicht der Person auf dem Bild nicht erkennen kann, sondern nur ihre zaubernden Hände. Gesichter hat man in letzter Zeit ja oft, und sie können zwar schön sein, aber nicht allzu selten zerstören sie das Cover auch. Ist also ganz erfrischend, mal kein Gesicht zu sehen. ;)
Der Titel "Die Wissende" passt auch wie die Faust aufs Auge, jedoch finde ich den Originaltitel "Bookworm" noch besser, da er, zusammen mit dem Inhalt, doppeldeutig wird.
Die Kapitel sind alle kurz bis mittellang.

Meine Meinung:

Also, als ich das Buch gesehen habe, hat der Titel zuerst einmal meine Aufmerksamkeit erregt. Ich meine, wenn es da schon um eine Bibliothek geht, kann doch eigentlich nichts schief gehen oder? :D
Dazu dann noch die Magie und das Buch hatte mich endgültig in seinem Bann.
Tja, als ich dann angefangen habe, war ich zuerst doch ein wenig enttäuscht.

Der Anfang ist nämlich sehr schleppend. Nicht nur, dass einen die Namen ziemlich irritieren - bspw. heißt die Protagonistin Elaine Elternlos, und jetzt ratet mal, was sie nicht hat. Die Bibliothekarin heißt Miss Pingel und der Polizist Inquestor Zorn. Am schlimmsten jedoch fand ich den Namen von Biene, der kein Spitzname ist, sondern sein richtiger. Und wisst ihr, wieso? Weil seine Mutter Bienen mag. Weil seine Mutter Bienen mag. Hoffen wir mal, dass das doch ein wenig an der Übersetzung liegt...

Dass ich relativ schwer in das Buch gefunden hab, lag allerdings auch daran, dass mich die Protagonistin, abgesehen von ihrem Namen, extrem genervt hat. Sie ist einfach unglaublich unsicher und hat keinerlei Selbstbewusstsein, nur weil sie nicht soo viele magische Kräfte hat. Elaine lässt sich einfach von jedem niedermachen (meistens von ihrer Erzfeindin Millicent) und insbesondere am Anfang macht sie gar keine Anstalten, sich dagegen zu wehren. Wie gesagt, kein Selbstvertrauen. Dazu kommt, dass sie sich fast die ganze Zeit darüber beschwert, dass sie nichts kann und dass Millicent sie ständig fertigmacht und dass sie sich nicht zu irgendetwas traut, blablabla.. Ja, Entschuldigug, jammer doch nicht ständig nur, sondern mach auch mal irgendetwas dagegen!
Als wäre das noch nicht genug, wirkt das alles nicht nur unglaublich nervig, sondern auch sehr unglaubwürdig und konstruiert.

Das wird noch dadurch verstärkt, dass Daria, ihre beste Freundin, das genaue Gegenteil von ihr ist, was die beiden zu einem typischen, klischeehaften 08/15-Beste-Freunde-Duo macht.
Im Gegensatz zu Elaine ist Daria nämlich alles andere als unsicher und hat unzählige Freunde. Dazu macht sie aus allem, was sie oder irgendjemand anderes sagt, eine sexuelle Anspielung, wohingegen Elaine prüder als eine Nonne ist. Ja ja, sehr glaubwürdig und auch gaar nicht komisch oder so..

Die einzige Figur, die mir gefallen hat, ist Inquestor Zorn, auch wenn sein Name noch so lächerlich ist (vor allem, da er nahezu immer zornig ist..). Ich weiß zwar nicht wieso, weil Zorn jetzt auch nicht gerade die tiefsinnigste, interessanteste Figur ist, von der ich je gelesen habe, allerdings war er mir trotzdem sympathisch.
Außerdem hat mir diese Harmonie zwischen ihm und Elaine so gut gefallen, ich wollte permanent, dass die beiden sich plötzlich verlieben oder so. Was dann ja doch irgendwie zunichte gemacht wurde, als sie ihn mit einem Vater verglichen hat... Trotzdem! :D

"Ein wenig Wissen konnte eine sehr gefährliche Sache sein; gewöhnliche Bücher richteten nicht direkt Schaden an, aber sie enthielten Wissen, das sehr schnell tödlich werden konnte, wenn es in die falschen Hände geriet."

(S. 372)

Das Buch hat also nicht nur negative Seiten (*ähem* die Namen.. *ähem*).
Die Idee dahinter ist interessant und auch noch nicht so abgenutzt, und obwohl es sehr lange dauert, bis sich auch nur etwas Spannung aufbaut - die ersten paar 100 Seiten passiert so gut wie gar nichts -, konnte ich, nachdem dann endlich auch etwas passiert ist, Die Bibliothek der Schwarzen Magie bis zum Ende nur schwer aus der Hand legen. Teilweise ist die Geschichte zwar echt vorhersehbar und wirkt durchgehend auch nicht wirklich realistisch, sondern eher konstruiert, aber sie ist dennoch fesselnd. Und das Ende ist auch echt... gut.. o.o

Zuletzt muss ich jedoch sagen, dass mir beim Lesen immer wieder einige Logikfehler aufgefallen.
So reden sich die Figuren bspw. durchgehend mit "Ihr" an. An einer Stelle jedoch duzt Zorn Elaine. Da dort die Geschichte schon um einiges fortgeschritten ist, hätte es eigentlich gepasst, allerdings reden sich die beiden danach wieder ausschließlich mit "Ihr" an und es bleibt bei dem Du. Natürlich hätte es sein können, dass dem Inquestor das rausgerutscht ist oder so, aber Elaine ist es anscheinend nicht einmal aufgefallen, da es später mit keinem Wort weiter erwähnt oder aufgegriffen wird, der Inquestor entschuldigt sich auch nicht oder so. Das fand ich dann doch etwas komisch, wobei man natürlich sagen muss, dass auch das mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit wieder an der Übersetzung liegen kann.

Fazit:

Das Buch hat wirklich seine Schwächen, insbesondere der echt langatmige Anfang.
Dazu kommen die lächerliche Namensgebung (Biene...) und einige Logikfehler, was beides teilweise allerdings auch an der Übersetzung liegen kann.
Trotz allem lohnt sich das Buch besonders zum Ende hin und macht neugierig auf den zweiten Teil (in dem Elaine das mit dem Vater-Vergleich hoffentlich vergisst... :|).
3,5/5 Lesehasen.

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