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Die Blütentöchter Historischer Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0441-1

DEMNÄCHST
Erscheint:  18.02.2019

Weitere Ausgaben: Paperback, eBook (epub)

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Vom Schicksal getrennt, durch Blüten auf ewig verbunden ...

Heilbronn, 1333. Die Drillingsmädchen des Hauses Laemmlin spalten seit jeher die Gemüter. Während manche in ihnen ein Zeichen der Heiligen Dreifaltigkeit erkennen, zeigen andere offen ihren Argwohn. Es ist das Glück der drei, dass sie dem Stadtadel angehören. Doch als ein Bußprediger die Stadt betritt, ist selbst ihr Stand nutzlos. Denn der prophezeit: Die Drillinge bringen Unheil! Kurz darauf wird Heilbronn von einem verheerenden Hochwasser heimgesucht. Gejagt und voneinander getrennt, bleibt jede Schwester im Glauben, die anderen seien tot. Dann aber entdeckt eine von ihnen Fragmente der heimlichen gemeinsamen Blütenkunst …

Joël Tan (Autorin)

Joël Tan wurde 1982 in Bremen geboren. Sie studierte Medien und Information an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und arbeitete vor, während und nach dieser Zeit in verschiedenen Verlagshäusern und Medienunternehmen. Als Zweitälteste von sieben Kindern lernte sie das turbulente Leben in einer Großfamilie kennen. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Töchtern im Hamburger Norden und widmet sich mit Hingabe ihrer großen Leidenschaft – dem Mittelalter.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Originaltitel: Blütentöchter
Originalverlag: Blanvalet Verlag, München 2017

Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0441-1

ca. € 9,99 [D] | ca. € 10,30 [A] | ca. CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

DEMNÄCHST
Erscheint:  18.02.2019

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Wenn der Aberglaube Leben zerstört

Von: Schneeflocke2013 Datum: 04.09.2018

schneeflockesbuchgestoeber.blogspot.de

Zitat: "Wir haben keine Wahl."


Inhalt:
Die Familie Laemmlin hat vier Kinder. Einen Sohn, Götz, und drei Töchter: Eilika, Clementina und Imagina. Die Mädchen sind Drillinge was nicht für alle mit rechten Dingen zugeht. Für die Einen sind sie ein Segen. Für Andere ein Zeichen des Teufels. Sogar die eigene Familie spaltet sich was das angeht. Wer wie darüber denkt hängt stark vom Wohlwollen zur Familie ab.
Heilbronn hat sich an das Bild der drei jungen, schönen Frauen gewöhnt, die dem schönsten Tag ihres Lebens entgegenfiebern.
Dann kommt allerdings ein Bußprediger in die Stadt, der die Drillinge in sehr große Schwierigkeiten bringt. Und die kostet sie alles was sie besitzen und ihnen wichtig ist.

Meine Meinung:
Ich weiß noch nicht wie ich das Gelesene richtig in Worte fassen soll um euch zu erklären wie es mir gefiel, aber ich versuche es.
Dies ist die erste Geschichte der Autorin, die ich las. Mit ihrer Art zu schreiben hat Joel Tan mich nach Heilbronn ins Mittelalter gezogen. Und was soll ich sagen: Ich bin sehr gerne dort geblieben.

Die Stadt, die Kleidung, das Verhalten der Menschen, die Art zu sprechen. Das alles waren Dinge die es mir leicht gemacht haben der Geschichte zu folgen. Ich hab es es mir schwer getan das Buch aus der Hand zu legen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weiter ging. Und nachdem ich fertig war habe ich noch eine Weile aus dem Fenster geguckt. In mir tobte ein Sturm den ich erst mal bändigen... sortieren musste. Die Eindrücke waren wirklich sehr stark.

Was sehr stark an den unterschiedlichen Charakteren gelegen hat. Der manipulierbare, ängstliche Bußprediger Alardus und der ruhige Geistliche Christian. Die Geschwister von Ebersberg: der sehr geizige, stolze Eberhard und die verliebte, etwas verstockte Katharina. Der liebevolle Ebo, ein Tuchhändler. Dann Lando ein gewissenhafter talentierter Armbrustmacher. Und Matteo ein freundlicher, aber auch frecher Schreiber aus der Gesellschaft Kaiser Ludwig IV. und dessen Frau Margarethe I.

Die Familie Laemmlin lässt sich ähnlich aufschreiben: Volmar ist nicht nur ehrgeizig, sondern für seinen guten Ruf bereit über Leichen zu gehen. Die ruhige Luitgard liebt ihre Kinder über alles und zerbricht am Verlust von ihnen. Götz ist sehr streng seiner Schwestern gegenüber und stur noch dazu.
Die Drillinge Eilika, Clementina und Imagina kann ich leider noch schlechter in Worte fassen. Sie sind sich so ähnlich und doch vollkommen unterschiedlich. Was erst genau zu merken ist als die Drei getrennt sind. Gemeinsam wirken sie wie eine Einheit. Doch die Unterschiede lernt der Leser im Laufe des Buches kennen.
Eine Sache vereint die Drillinge für immer: die Blütenkunst.
Wo auf einmal überall diese besonderen Blüten auftauchten war wirklich Wahnsinn. Um ehrlich zu sein bin ich auch neidisch geworden. Leider kann ich nicht so fein arbeiten wie die jungen Frauen. Doch es passte fantastisch in die Zeit.
Das Thema fand ich unheimlich faszinierend. Deshalb werde ich mich damit noch ein wenig auseinander setzen.
Sehr gut gefiel mir auch wie der Aberglauben in der Geschichte umgesetzt wurde. 1333 ist nun mal mitten in der Zeit wo alles was seltsam ist mit dem Teufel in Verbindung gebracht wird. Das war richtig gut eingebaut und ja auch mit der Auftakt des Buches,
Ich bin sehr zufrieden zurück geblieben und werde auch die anderen Bücher der Autorin lesen.


Von mir gibt es 5 Flocken und eine klare Leseempfehlung.

Für immer vereint...

Von: Eliza Datum: 09.06.2018

https://elizasbuecherparadies.wordpress.com

Die Blütentöchter haben mich von den ersten Seiten an verzaubert, die Autorin schaffte es innerhalb kürzester Zeit, dass ich mich als einen Teil der Geschichte verstand und somit Anteil nahm am Schicksal der Drillinge.
Das Cover ist wunderschön und ich kann den Verlag nur bitten das Cover beizubehalten und nicht wie angedacht (siehe Vorschauen) zu ersetzen, dieses Cover hier springt ins Auge und wird dem Roman gerecht, wohingegen das andere im „Einheitsbrei“ untergehen wird. Der Klappentext des Buches ist gut und kurz zusammengefasst, er umreißt den Roman gut und stellt das Schicksal der Drillinge in den Vordergrund.
Es geht aber nicht nur um das Schicksal der drei Schwestern, sondern auch um Familienbande, Freundschaft und Liebe. Alle drei Mädchen sind von der Autorin liebevoll gezeichnet worden: Clementia, Elilika und Imagina bestechen durch unverwechselbare Eigenschaften, die es dem Leser leicht machen die Drillinge auseinander zu halten. Äußerlich mögen sie sich gleichen und so Agnes Zoller in den Wahnsinn treiben, für uns Leser ist aber zu jedem Zeitpunkt klar, wer Agnes gegenüber steht. Der Roman ist getrieben von dem Schicksal der Schwestern und ob sie jemals wieder zueinander finden werden. Aber es geht auch um die Erfüllung von Wünschen und um die Liebe. Der allwissende Erzähler hat hier mit dem Leser zusammen natürlich einen Vorteil gegenüber den handelnden Figuren, die immer nur an einem Schauplatz verweilen und nicht zur gleichen Zeit an mehreren Orten zugegen sein können.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen, ohne zu viel in die Alltagssprache abzurutschen, zudem sind die Dialoge teilweise den historischen Gegebenheiten angepasst, was ich sehr begrüße. Teilweise hätte ich mir eine ausführlichere Beschreibung der Umgebung bzw. des Geschehens gewünscht. Eine Karte, ein Personenregister und ein Glossar runden den gelungenen Gesamteindruck des Romans ab.
Ein historischer Roman, den ich sehr gerne weiterempfehle, er mag zwar drei weibliche Hauptfiguren haben, dennoch bekommen im Verlauf des Romans auch die Männer eine immer wichtigere Bedeutung, ohne jetzt zu viel verraten zu wollen.
Ich bedanke mich herzlichst bei Joël Tan für die freundliche Bereitstellung des Lese- und Rezensionsexemplars und wünsche noch ganz viel Erfolg mit den Drillingen!

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