Die Blutritter

Historischer Roman

(1)
Taschenbuch
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Die packende Fortsetzung der großen Templer-Trilogie!

Akkon, 1274: Der junge Tempelritter Will Campbell wurde ausgebildet, um im Heiligen Land in die Schlacht zu ziehen. Doch als Mitglied der »Bruderschaft«, einer geheimen Gruppe innerhalb des Ordens, ist er auch ein Mann des Friedens. Ein mühsam errungener Waffenstillstand droht bereits wieder gebrochen zu werden, führt die Gier nach Macht, Reichtum und Einfluss doch auf beiden Seiten zu gefährlichen Intrigen. Als neue Kämpfe sich abzuzeichnen beginnen, steht Will zwischen seinem Eid als Templer, seiner verborgenen Rolle in der Bruderschaft – und seinen Gefühlen für Elwen, der Frau, die er liebt …


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Englischen von Nina Bader
Originaltitel: Crusade (Brethren 2)
Originalverlag: Hodder & Stoughton, London 2007
Taschenbuch, Broschur, 768 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-38402-0
Erschienen am  17. November 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Das Abenteuer geht weiter

Von: Rissa

19.03.2015

Achtung: Diese Rezension enthält kleinere Spoiler zu Die Blutschrift! Inhalt Akkon, 1274: Im Heiligen Land ist es verhältnismäßig ruhig, denn der Waffenstillstand, der zwischen den westlichen Mächten und Sultan Baybars geschlossen wurde, hält schon mehrere Jahre. Für einige venezianische Händler, die mit dem Krieg ihr Geld verdienen, ist dies allerdings eine Katastrophe. Und so setzen sie alles daran, den Krieg wieder aufleben zu lassen. Auch auf Seiten der Mameluken sind einige der Berater Baybars der Meinung, man solle den Waffenstillstand beenden und die Christen endlich aus dem Land jagen. Die Mitglieder der Anima Templi und deren Verbündete haben alle Hände voll zu tun, um genau dies zu verhindern… Meine Meinung Brauchte Die Blutschrift noch recht viele Seiten, um in Schwung zu kommen, weil erst so viele Charaktere eingeführt wurden, beginnt der zweite Band der Reihe wesentlich weniger gemächlich. Sehr schnell ist man mitten in der Geschichte drin. Dies liegt unter anderem daran, dass viele der handelnden Charaktere bereits bekannt sind, sie werden nur kurz noch einmal vorgestellt. Und auch an die Handlung des Vorgängers wird hier angeschlossen, wenn auch nicht direkt, da ja mehrere Jahre zwischen den beiden Büchern liegen. Aus diesem Grund würde ich es nicht empfehlen, mit dem zweiten Band in die Trilogie einzusteigen. Will ist erwachsen geworden, er ist nicht mehr der Hitzkopf, als der er im ersten Band aufgefallen ist, sondern hat aus seinen Fehlern gelernt. Seine Entschlussfähigkeit wurde dadurch jedoch nicht gemildert, er ist noch immer für spontane Ideen gut. Wills alter Jugendfreund und späterer Feind Garin de Lyons dagegen scheint aus seinen Fehlern nichts gelernt zu haben, er gibt noch immer Anderen die Schuld für seine derzeitige Lage. Er ist über seine Situation unglücklich, findet aber keinen Weg hinaus aus seinem Dilemma. In ihrer Darstellung sind beide Charaktere überwiegend glaubwürdig, sind sie doch menschlich dargestellt. Auch ihre Motivation, im positiven wie negativen Sinn, ist klar erkennbar, wodurch ihre Entscheidungen nachvollziehbar sind, auch wenn sie nicht zwingend logisch erscheinen. Elwen, die Will schon seit seiner Jugend liebt, spielt hier eine größere Rolle als noch im Vorgänger, beeinflusst sie doch die Handlung maßgeblich. Sie selbst kam mir ihn ihrer Einstellung schon recht modern vor, ist sie doch eine alleinstehende Frau, die ihren eigenen Weg geht und sich keine Vorschriften machen lässt. Die Liebesgeschichte, die im Vorgänger schon angedeutet wurde, nimmt hier größere Ausmaße an, bildet aber nicht den Schwerpunkt des Romans. Die Handlung selbst hat nicht den einen großen Spannungsbogen, vielmehr gibt es mehrere Ereignisse, die nacheinander erfolgen und zwischen denen zum Teil wiederum mehrere Jahre liegen, die aber von einem großen Handlungsbogen überspannt werden. Zwar gab es schon im Vorgänger immer mal wieder Pausen von mehreren Monaten oder Jahren, doch kam mir der zweite Band wesentlich zerstückelter vor. Einzelne Episoden sind zudem leider nicht unbedingt glaubwürdig, beispielsweise Elwens Erlebnisse, während und nach dem Überfall auf eine Stadt. Auch war die Handlung von verschiedensten Verschwörungen geprägt, was dann doch ein wenig viel des Guten war. Die Einblicke in die Gegenseite, in die Handlung auf Seiten der Mameluken, ist wie zuvor sehr interessant. Dies verhindert, dass man die Parteien in “Gute” und “Böse” aufteilt. Auch dienen die tieferen Einblicke wesentlich der Verständnis der einzelnen Entscheidungen. Zusatzinformationen wie ein Nachwort der Autorin, Karten etc. gibt es leider in meiner Ausgabe (2. Auflage) noch nicht, spätere Ausgaben sind da umfangreicher und bieten zudem noch ein Glossar und ein Personenregister. Fazit Wieder einmal ein spannender Roman aus der Feder Robyn Youngs, der aber nicht ganz an den ersten Band der Trilogie heranreicht. Empfehlenswert für Leser, die sich für die Tempelritter und Kreuzzüge interessieren und dabei auch mal die andere Seite kennen lernen wollen.

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Vita

Mit ihrem Debüt »Die Blutschrift« gelang der Britin Robyn Young in Großbritannien und den USA ein großartiger Durchbruch, der sie auf die Bestsellerlisten schnellen ließ. Geboren 1975 in Oxford, begann sie schon früh, Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben. Aber erst während eines Seminars in Kreativem Schreiben fand sie den Mut, ihre Ideen für einen Roman zu Papier zu bringen. Heute lebt Robyn Young in Brighton, und wenn sie nicht gerade an einer Trilogie schreibt, unterrichtet sie Kreatives Schreiben an verschiedenen Colleges.

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