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Die Bucht des blauen Feuers Roman

Kundenrezensionen (4)

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-47714-2

Erschienen: 16.10.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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Zwischen Europa und Afrika, Wüste und Meer: eine mitreißende Familiensaga vor exotischer Landschaft

Berlin 1909: Als die junge Emma Thieme erfährt, dass ihre totgeglaubte Mutter in Südwestafrika lebt, macht sie sich auf die lange Reise. Begleitet wird sie von der Pianistin Dorothee von Hirschberg, die mehrere Konzerte in der Kolonie geben will. Auf dem Schiff lernen die beiden Frauen den charmanten Manfred von Paschen und den undurchschaubaren Ernst Keller kennen. Noch wissen Emma und Dorothee nicht, dass diese Männer ihr Leben verändern werden – und dass sie der Schlüssel zum Geheimnis um Emmas Mutter und einen verschwundenen Diamanten sind.

„Ein brillantes Lesevergnügen.“

Grazia (20.12.2012)

Micaela Jary (Autorin)

Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Sie arbeitete lange als Journalistin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Vor allem die Recherche über vergangene Zeiten und alte Geschichten haben es ihr angetan. Nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris lebt sie heute mit Mann und Hund in Berlin und München, manchmal taucht sie aber auch zum Schreiben in einem kleinen Landhaus im Landkreis Rostock ab.

www.micaelajary.de

„Ein brillantes Lesevergnügen.“

Grazia (20.12.2012)

„Ein absolut empfehlenswertes Buch.“

happy-end-buecher.de (16.01.2013)

01.06.2017 | 19:30 Uhr | Dahlewitz

Lesung

Eintritt: 7,50 € inkl. Getränke

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Bürgerhaus Bruno Taut Dahlewitz
Am Bahnhofsschlag 1
15827 Dahlewitz

15.06.2017 | 19:00 Uhr | Rostock-Warnemünde

Lesung

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Mehr Infos

Heimatmuseum Warnemünde
Alexandrinenstr. 31
18119 Rostock-Warnemünde

Tel. 0381 52667, kontakt@heimatmuseum-warnemuende.de

23.06.2017 | 19:00 Uhr | Rathenow

Lesung

Eintritt: 8 €

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Mehr Infos

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-47714-2

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 16.10.2012

  • Leserstimmen

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Ganz nette Idee, die Umsetzung war jedoch etwas langatmig

Von: Julia Mohr (Letters from Juliet) Datum: 06.05.2015

www.envoutant.org

Meine Meinung

Der Klappentext klingt recht vielversprechend, das Cover ist wunderschön, umso enttäuschter war ich von dem Buch.
Es war definitiv nicht schlecht, aber ich hatte mehr erwartet. Es vergehen sehr viele Seiten bis die Reisegruppe endlich in Südwestafrika ankommt und erst da nimmt die Geschichte an Fahrt auf und wird spannend. So langatmig die Reise ist, desto schnelllebiger wird die Handlung in der Kolonie – zu schnell geht diese Zeit vorbei. Hier hätte die Autorin sich wirklich etwas mehr Zeit lassen können.
Der Schreibstil war in Ordnung, aber ich kenne viele Autoren, bei denen mich der Schreibstil mehr anspricht. Zumal es viele Stellen gab, die mir zu langweilig waren.
Mir gefallen sowohl Emma, als auch Dorothee recht gut. Dorothee ist das verwöhnte Töchterchen, was eine Menge Geld mit ihren Auftritten als Pianistin verdient. Allerdings ist sie schwer krank und so wird ihr Glück getrübt. Emma ist dagegen recht robust und wild entschlossen ihre Mutter zu finden. Manfred von Paschen war mir zu anstrengend, da er ziemlich schmierig, aalglatt und aufdringlich ist.
Die Geschichte wird nicht nur aus Emmas und Dorothees Perspektive erzählt, sondern auch aus der von Emmas Mutter, was ich sehr interessant fand, da man sie so besser verstehen konnte.
Insgesamt war das Buch ganz nett, wird mir aber nicht wirklich in Erinnerung bleiben. “Sehnsucht nach Sansibar” habe ich auch noch zu Hause, wobei ihr hier auch schone weniger begeisterte Meinung gehört habe. Hoffentlich wird das Buch besser bzw. weniger enttäuschend.

Fazit

Ganz nette Idee, die Umsetzung war jedoch etwas langatmig mit einem zu schnellen Ende. Dafür haben mir die Charaktere größtenteils recht gut gefallen.

Ein Leben am anderen Ende der Welt

Von: Monika Stutzke Datum: 19.02.2015

lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

Erst nach dem Emmas Vater bei einem Unfall zu Tode kommt, erfährt sie, dass ihre Mutter nicht, wie sie immer geglaubt hatte, tot ist, sondern dass sie in Südwestafrika lebt. Im Nachlass ihres Vaters findet sie an sich adressierte Briefe ihrer Mutter, die sie nie zu Gesicht bekommen hat.
Während sie noch überlegt, wie es mit dem Fotoatelier ihres Vaters weiter gehen soll, lernt sie die Pianistin Dorothee von Hirschberg kennen. Diese will mit ihrem Vater nach Südwestafrika fahren, um dort von ihrer Krankheit zu genesen und Konzerte zu geben. Da sie dort ihre Reise mittels Fotos dokumentieren möchte, fragt sie Emma, die ebenfalls etwas von Fotografie versteht, ob sie nicht gemeinsam die Reise machen wollen.
Auf dem Schiff lernen sie Manfred von Paschen kennen, der beide Frauen nachhaltig beeindruckt, obwohl er viel älter als sie beide ist. Er und Ernst Keller haben ihre eigenen Gründe, die Fahrt nach Südwestafrika anzutreten ...

Wieder einmal mehr versteht es die Autorin Micaela Jary, den Leser mit ihrem Roman zu fesseln und ihn in eine unbekannte Welt vergangener Zeit zu entführen.
Ihr Roman führt den Leser ins Jahr 1909, beginnend in Berlin und mit dem Tod von Emmas Vater. Nachdem es ein Kennenlernen der Protagonisten gab, wurde der Schauplatz auf ein Schiff verlegt, welches sich auf den Weg nach Deutsch-Südafrika, dem heutigen Namibia, befindet.
Beide Frauen verlieben sich in den undurchsichtigen Manfred von Paschen, aber welches Spiel genau er spielt, ist recht lange nicht erkennbar.

Dann endlich in Südwestafrika angekommen, verläuft das Leben der beiden Frauen nicht so, wie sie es sich erträumt haben, das Schicksal schläft nämlich nicht.

Die Autorin hat auch für diesen Roman wieder wie gewohnt akribische Recherchearbeit geleistet. Mich persönlich hat sie mit Wissen bereichert. Die Kolonialzeit hat mich bisher nicht weiter berührt und schon gar nicht in Afrika.
Aber das Hintergrundwissen, das Micaela Jary hier recherchiert hat, bezüglich der Rohdiamanten, war dann doch schon ausgesprochen interessant. In einem Teil der Welt zu wohnen, wo man sich nur bücken muss, um die Diamanten zu bergen, zieht natürlich nicht nur rechtschaffende Leute an.
Aber auch mit der Welt der Fotografie hat sich die Autorin auseinandergesetzt und lässt den Leser daran teilhaben.

Der Autorin gelingt es mühelos, den Leser in die jeweiligen Örtlichkeiten hineinzuversetzen. Ihre bildliche Wiedergabe macht es dem Leser leicht, sich dort ebenfalls wohl zu fühlen. Berlin in einer längst vergangenen Zeit zu erleben, hat schon etwas faszinierendes an sich, aber erst nach den Beschreibungen von Afrikas Landschaft in der Lüderitzbucht möchte man sich auf den Weg machen, um genau das auch in natura sehen zu können.

Dieses Buch ist ein fantastischer Roman mit interessanten Charakteren, die immer für eine Überraschung gut sind und der an verschiedenen Handlungsorten spielt, deren Umfeld und Geschichte sehr gut recherchiert wurden.
Ein Buch, das ich für absolut empfehlenswert halte.

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