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Die Dufthändlerin Historischer Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-47132-0

Erschienen: 12.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Leer um 1700: Die junge Josefine wächst in der Apotheke ihres Vaters zwischen Schmelztiegeln, Mörsern und wunderlichen Rezepturen auf und ist eine Meisterin in der Kunst des Duftmischens. Eines Tages erhält sie von Zar Peter dem Großen eine Einladung nach St. Petersburg. Josefine soll der schwermütigen Zarin mit einem magischen Duft zu neuem Lebensmut verhelfen. Doch am Zarenhof gerät sie in eine Intrige, die sie in höchste Gefahr bringt.

Jutta Oltmanns (Autorin)

Jutta Oltmanns, geboren 1964, schreibt neben ihrer Tätigkeit bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen historische Romane. Ostfriesland ist zugleich Inspiration und Schauplatz ihrer Bücher. Sie lebt mit ihrem Lebensgefährten und zwei Söhnen in Warsingsfehn, wo sie an ihrem nächsten großen Roman arbeitet.

ORIGINALAUSGABE

Originaltitel: Die Dufthändlerin

Taschenbuch, Broschur, 512 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-47132-0

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 12.09.2016

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Die Dufthändlerin: Ein Roman wie ein Strauß Blumen

Von: Michael Taube Datum: 07.04.2017

www.60minuten.net

Es hat schon wieder funktioniert. Ein wunderschönes Buchcover verführt mich zum Lesen. Zu sehen ist ein junges „Fräulein“ mit gelocktem blonden Haar, in seidigem Kleidung gehüllt. Der Blick im Hintergrund fällt auf Boote in einem Fluss oder Meer. Dazu die Unterzeile „Historischer Roman“ und es kann losgehen.

Die Buchbeschreibung verspricht dazu eine interessante Geschichte zwischen Deutschland und Russland um 1.700 nach unserer Zeitrechnung. Allerdings beschreibt der Klappentext nicht genau, was im Roman passieren wird, was ich sehr schade finde.

Der Roman Die Dufthändlerin kann mit Worten den Duft in meine Vorstellungen projizieren. Es werden von den Erlebnissen der Josefine, Tochter eines Apothekers, erzählt, die von Kindesbeinen an die schönsten Düfte zusammenzaubern kann. Es verschlägt sie erst nach Amsterdam und dann nach Russland. Sie triff ehrenwerte wie unehrenhafte Menschen, verliebt sich, wird geliebt und steht allzu häufig im Mittelpunkt des Interesses. Der Erzählstil von Jutta Oltmanns ist klasse: lebhaft, bunt und genau.

Und natürlich habe ich wieder etwas geschichtliche Recherche betrieben. Was die Autorin zu erzählen hat, hält meinen Ansprüchen Stand gehalten.

Am Ende des kurzweiligen Romans hatte ich dann doch das Gefühl, die Geschichte musste unbedingt ein Happyend bekommen. Die letzten Kapitel sind nur dafür geschrieben. Aber was soll es, das Leben ist so hart genug, soll die Geschichte doch für alle gut ausgehen.

Jutta Oltmanns Roman „Die Dufthändlerin“ ist ein buntes, spannendes Bild des Beginns des 18. Jahrhunderts. Ich habe mit den Abenteuern von Josefine mitgefiebert und eine schöne (Lese-)Zeit gehabt.

Mein Fazit: Wer auf gut geschriebene historische Romane steht, wird hier nicht enttäuscht.

Verschenktes Potenzial

Von: Nadine´s bunte Bücherwelt Datum: 04.04.2017

https://nadinesbuntebuecherwelt.wordpress.com

Eine junge Duftmischerin,

eine Reise nach Russland

und eine geheime Liebe

Inhalt

Leer um 1700: Die junge Josefine wächst in der Apotheke ihres Vaters zwischen Schmelztiegeln, Mörsern und wunderlichen Rezepturen auf und ist eine Meisterin in der Kunst des Duftmischens. Eines Tages erhält sie eine Einladung von Zar Peter dem Großen. Josefine soll der schwermütigen Zarin mit einem magischen Duft zu neuem Lebensmut verhelfen. Doch am Zarenhof von St. Petersburg, gerät sie in eine Intrige, die sie in höchste Gefahr bringt.

Meinung

Josefine lebt bei ihrem Vater und arbeitet gemeinsam mit ihm und ihrem Onkel in der Apotheke. Sie führt für die damalige Zeit, ein sorgenfreies, behütetes Leben.

Josefine ist sehr klug, besitzt einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und trägt ihr Herz auf der Zunge. Als sie einen Wanderapotheker bloß stellt, lernt sie Henk kennen. Dieser ist im Auftrag des Zaren unterwegs und soll Josefine und ihren Vater auf der Reise zum Zaren begleiten. Alle gehen davon aus, dass der Zar es auf das Kuriositäten Kabinett des Vaters abgesehen hat. Denn der Zar möchte Russland mit aller Macht zum Fortschritt bewegen und die Traditionen hinter sich lassen, was so manchen Russen aufstachelt.

Bald stellt sich jedoch heraus, das Josefine der schwermütigen Zarin, mit ihren kreierten Düften helfen soll. Das Wohlergehen der Zarin ist von großer Bedeutung, denn nur sie ist in der Lage, ihren Mann im Zaum zu halten und ihn auf den rechten Weg zu lenken.

Auf der Reise kommen sich Henk und Josefine näher. Gemeinsam retten sie den kleinen Straßenjungen Petre vor dem sicheren Tod. Beide schließen das Kind sofort ins Herz und kümmern sich rührend um sein Wohlbefinden.

Das Kuriositäten Kabinett von Josfine´s Vater, bestehend aus Sammelsorien aus aller Welt, übernimmt in der Geschichte eine wesentliche Rolle. Denn in diesem sieht der Zar einen Fortschritt für sein Land und möchte dieses unbedingt in St. Petersburg präsentieren.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und läßt sich gut lesen. Durch ausschweifenden Passagen, blieb die Darstellung der Charaktere aber leider sehr fad und es fehlte mir eindeutig die Tiefe.

Dennoch konnte mich die Autorin vor allem mit ihrem fundierten Wissen über Zar Peter, den historischen Zusammenhängen und den Einblick in das Leben des russischen Volkes in der damaligen Zeit, überzeugen.

„Vielleicht ist es gerade das, wovor sich die Menschen hier fürchten. Ihre Welt – das ist Russland mit seinen bekannten Regeln, mit seinen Grenzen. Wenn dies nicht alles ist, dann gerät ihre Welt aus den Fugen, und wer will das schon?“ ( S. 414 )
Fazit

Dieser historische Roman „ Die Dufthändlerin“, konnte mich unterhalten. Leider kann ich ihn dennoch nur bedingt weiterempfehlen, da hier etwas mehr Tiefe und Spannung gut getan hätte.

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