Die Engelsmühle

Peter Hogart ermittelt 2
Thriller

(2)
Die Engelsmühle
Taschenbuch
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In einer Villa am Stadtrand von Wien wird der pensionierte Arzt Abel Ostrovsky brutal gefoltert und ermordet. Vor seinem Tod konnte er noch ein Video verstecken. Auf der Suche danach zieht der Mörder nun eine blutige Spur durch die Stadt. Doch Privatdetektiv Peter Hogart findet den Film vor ihm. Allerdings gibt die kurze Schwarz-Weiß-Sequenz Hogart nur noch mehr Rätsel auf. Der entscheidende Hinweis zu deren Lösung scheint in der Vergangenheit einer verlassenen Mühle vor den Toren der Stadt zu liegen ...


Originaltitel: Die Engelsmühle
Originalverlag: Festa
Taschenbuch, Klappenbroschur, 384 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-49097-4
Erschienen am  14. September 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Wien, Österreich

Peter Hogart ermittelt

Leserstimmen

Hogart ermittelt in Wien

Von: eschenbuch

17.01.2021

Inhalt: Wien. Kurt Hogart, Bruder des Ermittlers Peter Hogart, erhält von seinem alten Freund Abel Ostrovsky einen seltsamen Anruf. Er habe ein Video gefunden, das Kurt schnellstmöglich abholen solle. Doch als die beiden Hogarts am nächsten Morgen bei Ostrovksy aufschlagen, wimmelt es dort von Polizisten; Ostrovsky ist ermordet worden. In den Augen der Polizisten ist Kurt dringend tatverdächtig, sodass er in Gewahrsam genommen wird. Seine einzige Hoffnung: Peter und das Video. Doch das Video zeigt eine alltägliche Sequenz, die in keinster Weise auffällig erscheint – zumindest für sich allein betrachtet. Während Peter die Bedeutung des Videos zu ergründen versucht, gehen die Morde in Wien weiter. Persönliche Meinung: „Die Engelsmühle“ ist der zweite Thriller um den österreichischen Ermittler Peter Hogart. Der Thriller beginnt im Vergleich zum Vorgänger rasant: Früh kommt es zu einem brutalen Mord, Peter Hogart ist durch die Inhaftnahme seines Bruders unmittelbar und persönlich involviert, zusätzlich dazu spielt (wie auch schon im ersten Band „Die schwarze Dame“) ein Versicherungsfall eine Rolle. Letzterer nimmt allerdings nicht so einen breiten Raum wie im ersten Band ein. Es wird sich eher auf die Mordfälle konzentriert, wodurch die Handlung insgesamt an Tempo gewinnt. Ein weiterer Unterschied zum ersten Band ist das explizite Auftreten der Familie Hogarts, die in „Die schwarze Dame“ eher angeteasert worden ist. Besonders Tatjana, Hogarts Nichte, ist durch ihre erfrischend rotzige Art eine Bereicherung für die Handlung. Sehr gut gelungen ist die Beschreibung der titelgebenden Engelsmühle: Sie liegt einsam in einem knorrigen Wald, macht äußerlich einen verfallenen Eindruck, ist aber bewohnt und gemütlich eingerichtet. Insgesamt umwabert sie eine verwunschene Atmosphäre. Der Mordfall ist insgesamt klug konstruiert. Mir hat besonders gefallen, dass der Inhalt des Videos – für sich und ohne Kontext betrachtet – eigentlich banal ist, keinen Bezug zu einer Straftat aufweist und erst durch den richtigen Blickwinkel ein Mordmotiv ergibt. Zusätzliche Spannung erhält der Thriller dadurch, dass Hogart, immer wenn er fast des Rätsels Lösung gefunden hat, vor einer neuen Sackgassen bzw. Leiche steht: Der Mörder war schneller. Die Aufdeckung der Täterfigur erfolgt mit einem interessanten Twist, allerdings kann dieser leichter erahnt werden als bei „Die schwarze Dame“. Dennoch ist „Die Engelsmühle“ ein solider, spannender und flüssig zu lesender Thriller mit vielen Krimielementen.

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Spannend und sehr schön zu lesen

Von: Mirjam Lutter

15.01.2021

In diesem Krimi ermittelt der Privatdetektiv Peter Hogart in seiner Heimatstadt Wien in einem Brandfall bei der Gebietskrankenkasse, als sein Bruder Kurt unvermittelt Hauptverdächtiger in einem Mordfall wird. Sein ehemaliger Mentor, der pensionierte Arzt Abel Ostrovsky, wurde brutal gefoltert und dann ermordet. Der letzte Anruf des Opfers ging an Kurt und bat ihn darum, ein von ihm verstecktes Videoband zu suchen. Die Brüder bringen das Band an sich, dessen Inhalt gibt ihnen jedoch Rätsel auf. Schon bald wird das nächste Mordopfer gefunden... Wie bereits der Vorgängerroman hat mir auch dieser sehr gut gefallen. Wien finde ich als Schauplatz super und die Handlung war spannend, mit überraschenden Wendungen und einem sympathischen Protagonisten, der kein Prototyp für seinen Berufsstand ist. Toll fand ich auch, dass man diesmal mehr über Hogarts Familie erfahren hat. Ich freu mich schon auf den dritten Teil der Reihe! Ein sehr empfehlenswerter Krimi 👍.

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Vita

Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Mit seinen bereits mehrfach preisgekrönten Romanen steht er regelmäßig auf der Bestsellerliste.

www.agruber.com und auf Facebook: www.facebook.com/Gruberthriller

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