Die Farbe des Goldes

Historischer Roman

Taschenbuch
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Württemberg 1605. Elisabeth lebt mit ihren Eltern in einem kleinen Dorf, harte Arbeit bestimmt ihr Leben. Als sie 17 Jahre alt ist, begegnet sie dem charismatischen Frédéric und lässt sich auf ihn ein. Doch Frédéric ist nicht, wer er vorgibt zu sein. Als Elisabeth unerwartet schwanger wird, will er nur noch eins: sie um jeden Preis loswerden. Und so findet Elisabeth sich plötzlich als Gefangene in einem Freudenhaus wieder. Erst als sie den Alchemisten Johannes Keilholz kennenlernt, scheint es Hoffnung zu geben. Denn durch ihn trifft sie jemanden, dem sie mehr wert ist als alvillageles Gold der Welt …

»Deana Zinßmeister ist in der obersten Riege deutscher Historienroman-Autorinnen angekommen.«

denglers-buchkritik.de

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 528 Seiten, 12,5 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-442-48888-9
Erschienen am  16. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Farbe des Goldes

Von: Mine_B

13.05.2020

Der historische Roman „Die Farbe des Goldes“ aus der Feder von Deana Zinßmeister berichtet über einen bestimmt nicht seltenen Schicksalsschlag eines jungen Mädchens im frühen 17. Jahrhundert. Dieses Buch ist ein Einzelband und kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden, auch wenn man sich in dieser Zeitepoche nicht gut auskennt. Besonders gefallen hat mir der bildhafte Schreibstil. Gepaart wird dieser mit tollen Landschaftsbeschreibungen, man kann sich die beschriebenen Orte und auch die Verhältnisse der damaligen Zeiten sehr gut vorstellen, ohne dass hierbei zu sehr ins Detail gegangen wird. Auch schafft es Zinßmeister gekonnt, einen unterhaltsamen flüssigen Stil in jedem Satz beizubehalten, eine dichte Atmosphäre wird geschaffen. Es gibt die ein oder andere unerwartete Wendung, aber auch manches ist vorhersehbar. Dennoch bleibt der Spannungsbogen permanent oben, nie ist es langweilig, auch weil die Spannung auf vielseitige Art geschaffen wird. Auch durch die unterschiedlichen Perspektiven und den Wechsel dieser wird Spannung erzeugt. Eine Erzählperspektive ist aus der Sicht von Frederic, durch ihn bekommt man einen Einblick in das Leben der Adligen. Sie leben in Saus und Braus, geben Unsummen für ihr Vergnügen aus. Dann wird noch aus der Sicht von Elisabeth erzählt. Sie ist ein einfaches Bauernmädchen in einem kleinen Dorf. Durch ihre Augen erfährt man vieles über das schwere Leben der einfachen Bevölkerung, welche Lasten auf ihren Schultern liegen. Der Unterschied zwischen den Standesschichten ist immens und bedrückend. Welche die einen um ihr Überleben kämpfen und mit schwierigen Hürden leben, sind sich die anderen dessen nicht im Geringsten bewusst. In diesem historischen Roman gibt es eigentlich drei Protagonisten. Zum einen ist da Elisabeth. Ihre Entwicklung hat mir persönlich besonders gefallen. Zu Beginn ist sie ein einfaches naives Bauernmädchen. Sie ist die Tochter eines Karpfenfischers in einem kleinen namenslosen DorfAuch sind die Beziehungen untereinander nicht sehr herzlich. Das Leben von Elisabeth ändert sich, als sie den Adligen Georg kennen lernt. Im Verlauf der Handlung wird sie zu einer kämpferischen Mutter, die mutig ist, aber ebenfalls auch sehr stur. Ihr Gegenüber steht Georg, er ist ein Adliger und der Zweitgeborene. Dieser ist überheblich und denkt, ihm gehört die Welt oder auch, dass er sich alles erlauben kann. Georg hat viele Liebeleien, welche ihm nichts bedeuten. Besonders schlimm ist, dass er denkt, er kann die Frauen zu seiner Verfügung nehmen, wie es ihm gerne beliebt, ohne dass die Frauen dies ebenfalls wollen. Und dann ist da noch Frederic. Er ist der Cousin von Georg, aber ein Bastard. Daher ist seine Stellung am Hofe nicht weiter bedeutend. Auch seine Entwicklung konnte mich überzeugen. Zuerst benimmt er sich noch recht überheblich, aber später merkt man, dass dieses Verhalten nur dazu diente, seinen Cousin bei der Stange zu halten und seinen Launen nicht vollkommen ausgesetzt zu sein. In ihm steckt mehr, als ich zunächst vermutet habe und im Verlauf der Handlung wird er immer sympathischer. Ein Kritikpunkt meinerseits ist, dass es mir teilweise zu seicht war. Ich hätte mir mehr historische Fakten aus dieser Zeit gewünscht, zum Beispiel aus dem Bereich der Politik. Nur wenig erfährt man über das alltägliche Leben, was die Menschen damals bewegt hat. Nur selten wird über den Tellerrand hinausgeschaut. Man bekommt zwar ein paar detaillierte Einblicke in die Alchemie und die damaligen Ansichten, was mir sehr gefallen hat, waren sie doch wirklich spannend, doch dennoch waren mir dies zu wenige Fakten. Hier hätte man mehr aus der bestimmt umfangreichen Hintergrundrecherche einfließen lassen können. Insgesamt hat Deana Zinßmeister mit dem historischen Roman „Die Farbe des Goldes“ ein unterhaltsames und kurzweiliges Buch geschaffen, welches einen in das frühe 17. Jahrhundert eintauchen lässt. Aufgrund kleinerer Kritikpunkte möchte ich 4 Sterne vergeben.

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Eine spannende Liebesgeschichte, eine gute Recherche, die Faszination der Alchimie. Genau das was ein gutes historisches Buch braucht.

Von: Sabine Mach

02.04.2020

Der Klappentext könnte perfekt zu einem kitschigen, seichten Roman passen, weshalb ich anfangs so einige Befürchtungen hatte. Aber angezogen vom stimmigen Cover und der angenehmen Leseprobe habe ich es gewagt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Deana Zinßmeister schreibt sehr detailliert und spannend und erstaunlicherweise sehr modern. Ihre ausführliche Recherche macht sich ebenfalls bemerkbar und gibt dem Buch eine ganz besondere Würze. Man erhält so einen Eindruck, wie das Leben um 1600 war, vor allem das der Frauen. Auch die Einblicke in die Alchimie waren höchst interessant und lehrreich. Besser kann man Wissenschaft und Geschichte nicht vermitteln. Durch die häufigen Persektivenwechsel wurde die Spannung stets auf einem hohen Level gehalten und ich wollte das Buch gar nicht mehr weglegen. So muss ein historischer Roman sein. 

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Vita

Deana Zinßmeister widmet sich seit einigen Jahren ganz dem Schreiben historischer Romane. Bei ihren Recherchen wird sie von führenden Fachleuten unterstützt, und für ihren Bestseller »Das Hexenmal« ist sie sogar den Fluchtweg ihrer Protagonisten selbst abgewandert. Die Autorin lebt mit ihrer Familie im Saarland.

Zur AUTORENSEITE

Events

22. Okt. 2020

Premierenlesung

19:00 Uhr | Lebach | Lesungen
Deana Zinßmeister
Die vergessene Heimat

25. Okt. 2020

Matineelesung

11:00 Uhr | Heusweiler | Lesungen
Deana Zinßmeister
Die vergessene Heimat

13. Nov. 2020

Lesung Deana Zinßmeister

20:00 Uhr | Dillingen | Lesungen
Deana Zinßmeister
Die vergessene Heimat

Pressestimmen

»Deana Zinßmeister schreibt historische Romane, wie man sie sich wünscht!«

Iny Lorentz

»Deana Zinßmeister schreibt Romane, die beim Publikum bestens ankommen.«

Saarbrücker Zeitung

»Deana Zinßmeisters Geschichten haben Erfolgsgarantie.«

Bild

»Ein dicker Schmöker voller Intrigen und Geheimnisse, voller Liebe und Spannung, mit viel Farbe geschrieben und mit lebensprallen Figuren, denen man gerne folgt.«

Saarbrücker Zeitung (08. Oktober 2019)

»Ein atemberaubender Roman.«

Schöner Monat (18. Oktober 2019)

Weitere Bücher der Autorin