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Die Frau im hellblauen Kleid Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-42212-4

Erschienen:  13.11.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wien. Marianne Altmann, einst ein gefeierter Filmstar, ist schockiert, als sie von Plänen ihrer Tochter Vera erfährt. Diese möchte einen Film über ihre Familie drehen. Marianne fürchtet, dass nun auch die Abgründe der Familie ans Tageslicht kommen könnten, und mit ihnen ein lange zurückliegendes Vergehen. Es reicht zurück ins Jahr 1927, als ihre Mutter Käthe in einem geliehenen Kleid am Theater vorsprach. Der Beginn einer beispiellosen Karriere – und einer verhängnisvollen Bekanntschaft mit Hans Bleck, der zum mächtigen Produzenten der Ufa aufsteigen sollte ...

»Beate Maxian nimmt uns mit in die glanzvolle Welt der UFA.«

Bunte (11.01.2018)

Beate Maxian (Autorin)

Beate Maxian lebt mit ihrer Familie in Oberösterreich und Wien und arbeitet neben dem Schreiben als Journalistin und Dozentin. Ihre Wien-Krimis um die Journalistin Sarah Pauli sind Bestseller in Österreich. Beate Maxian ist Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimifestivals.

www.maxian.at www.facebook.com/beate.maxian www.instagram.com/beatemaxian www.moerderischer-attersee.at

»Beate Maxian nimmt uns mit in die glanzvolle Welt der UFA.«

Bunte (11.01.2018)

10.11.2018 | 11:00 Uhr | Wien

Lesung mit Beate Maxian im Rahmen der BUCH WIEN

Moderation: Florian Petautschnig

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Mehr Infos

ORF-Bühne
Halle D
1021 Wien

Weitere Informationen:
BUCH WIEN Hauptverband des Österreichischen Buchhandels
1010 Wien

15.11.2018 | 19:30 Uhr | Altheim

Lesung

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Mehr Infos

Stadtbibliothek
Stadtplatz 22
4950 Altheim

16.11.2018 | 19:00 Uhr | Offenhausen

Lesung

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Mehr Infos

Restaurant Gasthof Lauber
Marktplatz 13
4625 Offenhausen

22.11.2018 | 19:00 Uhr | Seewalchen am Attersee

Lesung mit Beate Maxian

Eintritt frei

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Mehr Infos

TOSTMANNs Bandlkramerey Café und Museum
Hauptstraße 4
4863 Seewalchen am Attersee

27.11.2018 | 19:00 Uhr | Vöcklabruck

Lesung mit Beate Maxian

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Mehr Infos

B1+C1 - Kulturcafé Mayr
Bahnhofstraße 1
4840 Vöcklabruck

28.11.2018 | 19:00 Uhr | Linz

Lesung mit Beate Maxian

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Mehr Infos

Stadtbibliothek Linz
Kärntnerstr. 26
4020 Linz

Tel. +43 732 7070, bib@mag.linz.at

29.11.2018 | 19:30 Uhr | Tarrenz

Lesung mit Beate Maxian

Eintritt frei

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Mehr Infos

Bibliothek Tarrenz
Trujegasse 13b
6464 Tarrenz

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 2 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-453-42212-4

€ 10,99 [D] | € 11,30 [A] | CHF 16,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  13.11.2017

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Schauspielerin sein im Faschismus

Von: Niamh O'Connor Datum: 07.08.2018

chicklitscout.wordpress.com

'Die Frau im hellblauen Kleid' ist Käthe Schlögel, Tochter eines Wiener Gemüsehändlers. Sie wohnt ganz in der Nähe des Theaters in der Josefstadt, beginnt ihre Karriere gegen den Widerstand der Eltern am Volkstheater und feiert in Prag und Berlin große Erfolge. Als Bühnen- und Filmstar begründet sie so eine Schauspieler*innendynastie. Bei diesem Begriff denke ich sofort an die Familie Hörbiger/Wessely und ihre Nachfahren. Aus diesem Grund habe ich beim Lesen vom ersten Kapitel an nach Parallelen Ausschau gehalten, und die gibt es durchaus: Im richtigen Leben wie im Roman beginnt der Erfolg in der Zwischenkriegszeit und setzt sich über vier Generationen bis in die Gegenwart fort. Damit ist es unvermeidlich, dass die erste Generation sich mit dem Naziregime und den Auswirkungen seiner Politik konfrontiert sieht und die nachfolgenden Generationen sich damit abmühen müssen, unangenehme Fragen zu beantworten und das aufzuarbeiten, was schiefgegangen ist. So erging es auch der Familie von Paula Wessely, deren Name im Roman auch tatsächlich erwähnt wird; aber die Art, wie das geschieht, macht deutlich, dass der Roman von Beate Maxian eben keine fiktionalisierte Familienbiographie ist, sondern seine eigene Geschichte erzählt. Vera Altmann, als Schauspielerin weit weniger erfolgreich als ihre Mutter Marianne und ihre Großmutter Käthe, möchte eine TV-Dokumentation über ihre Familie drehen und liefert damit den Anstoß dafür, dass all das auf den Tisch kommt, worüber bisher nicht gesprochen wurde.
Meine Meinung: Man soll ein Buch natürlich nicht nach dem Cover auswählen, aber in diesem Fall konnte ich dem Einband einfach nicht widerstehen. Nostalgische Pastellfarben wie auf einem alten Filmplakat, eine melodramatisch inszenierte Blondine und als zusätzlicher Blickfang das Wiener Bellaria Kino, in dem bis heute Filmklassiker und Raritäten gezeigt werden. Perfekte Sommerlektüre, dachte ich, und mit Einschränkungen war’s das auch. Beate Maxian ist keine begnadete Dialogschreiberin, und die Dramaturgie folgt der Schablone genau jener Filme, deren Stars Käthe Schlögel und Marianne Altmann wohl gewesen wären. Gerne gelesen habe ich das Buch trotzdem. Ich habe bekommen, was das Cover erwarten lässt: Ein Lesevergnügen mit nostalgischen Anklängen und Lokalkolorit, aber ohne Verklärung einer Zeit, die keine gute alte war. Der Faschismus, seine Auswirkungen auf die Welt des Theaters und Films und seine (Nicht-)Bewältigung in den 50er- und 60er-Jahren liefern den ehrlich und ohne Beschönigung dargestellten Hintergrund für die Liebesgeschichten und Heiratssachen der vier Künstlerinnen. Sehr gelungen fand ich die Art, wie die Autorin die in der Gegenwart spielenden Kapitel mit den Rückblenden verbindet, weniger gut gelungen die Darstellung der verschiedenen Mutter-Tochter-Beziehungen: Auch die schlimmsten Unaufrichtigkeiten und Konflikte sind über einem guten Glas Rotwein oder einer Portion Rindsrouladen rasch verschmerzt – so funktioniert das im wirklichen Leben wohl nicht. Das mich das nicht allzu sehr gestört hat, liegt daran, dass Beate Maxian ihre vier Protagonistinnen ohne große Gefühlsduselei und frei von Selbstmitleid durchs Leben gehen lässt und sie als starke Persönlichkeiten darstellt, die sich nicht unterkriegen lassen und zusammenhalten.

es fehlt einiges

Von: Bücherliebe Datum: 28.07.2018

sarabuecherliebe.blogspot.de/

Die Frau im hellblauen Kleid von Beate Maxian



Klappentext:

Wien. Marianne Altmann, einst ein gefeierter Filmstar, ist schockiert, als sie von Plänen ihrer Tochter Vera erfährt. Diese möchte einen Film über ihre Familie drehen. Marianne fürchtet, dass nun auch die Abgründe der Familie ans Tageslicht kommen könnten, und mit ihnen ein lange zurückliegendes Vergehen. Es reicht zurück ins Jahr 1927, als ihre Mutter Käthe in einem geliehenen Kleid am Theater vorsprach. Der Beginn einer beispiellosen Karriere – und einer verhängnisvollen Bekanntschaft mit Hans Bleck, der zum mächtigen Produzenten der Ufa aufsteigen sollte ...


Meine Meinung:

„Die Frau im hellblauen Kleid“ erzählt abwechselnd die Geschichte der 4 Altmann-Frauen, beginnend 1927 bei Käthe, über deren Tochter Marianne, Enkelin Vera bis zu Urenkelin Sophie.Es versprach eine spannende Familiengeschichte zu werden. Vier Frauen, die sich vom Schicksal, das der 2. Weltkrieg über sie gebracht hat, nicht von ihrem Weg haben abbringen lassen und letztendlich eine Schauspieler-Dynastie begründeten, wie es in Österreich vorher keine gegeben hat. Dabei kommt einiges ans Licht, das lange Zeit verborgen geblieben war.

Am eindrucksvollsten und bewegendsten fand ich die Geschehnisse während der Nazizeit, um die sich Mariannes (und Käthes) Geheimnis letztendlich dreht. Käthe hoffte wie so viele bis zuletzt, dass Österreich verschont bleibt. Es war erschreckend, wie rasend schnell sich ihre Situation dann änderte. Ihr blieb nichts anderes übrig, als sich den Nazis unterzuordnen bzw. anzupassen – denn sie war erpressbar!
Die Geschichte ist von beginn an sehr spannend und voller heimlicher Liebespärchen, sowohl zu Käthes als auch Veras Zeiten.
Käthes Lebensweise war für ihre Zeit sehr modern. Sie macht Karriere und lebt mit ihrem Freund zusammen ohne verheiratet zu sein. Zu Beginn ist sie zwar noch sehr schüchtern, aber mit der Zeit wird sie immer willensstarker und durchsetzungsfähiger.

Nach Beendigung der Lektüre denke ich, hätte sich die Autorin ausschließlich auf die historische Geschichte eingelassen, wäre ihr wahrscheinlich ein sehr guter Roman gelungen. Denn dieser Erzählstrang war gut recherchiert, mit einer wundervollen und für sich einnehmenden Protagonistin ausgearbeitet und einer Liebesgeschichte, die viel Potential gehabt hätte.




Thematisch gut, Umsetzung nicht gelungen.... 3 von 5 Herzen

Österreichisch-deutsche 3 Generationen Frauen-Geschichte

Von: Sonja Grüne aus Hannover Datum: 21.01.2018

Buchhandlung: Boysen & Mauke ohG

Die Idee, über mehrere Zeitebenen hinweg der Familiengeschichte im Rahmen der großen ganzen (deutsch-österreichischen) Geschichte zu folgen, hat mir gut gefallen. Der Schreibstil hat mich jedoch nicht ganz mitgezogen, er war mir teilweise zu umgangssprachlich oder wirkte etwas kurzatmig. Die drei Frauengestalten vertreten ihre jeweilige Generation glaubhaft, sind mir aber in ihren Charakterzügen etwas zu konstruiert: Sie haben mich in ihren Handlungen und Entscheidungen nie wirklich überraschen können. Auch der Ausgang war mir zu gewollt. Die Familiengeschichte an sich fand ich dennoch so spannend, dass ich bis zum Ende lesen wollte und das auch getan habe: ein netter Zeitvertreib insgesamt.

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