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Die Frauen der Familie Marquardt Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48653-3

Erschienen:  16.07.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Köln 1908: Caspar Marquardt herrscht in seinem Kaufhaus wie ein König über die Welt des Luxuskonsums. Da er keine Söhne hat, soll ein entfernter Verwandter sein Erbe werden – eine Provokation für seine älteste Tochter Louisa, die das Geschäft gerne selbst führen möchte. Doch nicht nur ihr Schicksal ist mit dem Kaufhaus verbunden. Während sich die kapriziöse Sophie in einen Konkurrenten ihres Vaters verliebt, sucht die unehelich geborene Mathilda ihren Platz in der Gesellschaft. Folgenschwere Konflikte machen die Schwestern gleichermaßen zu Verbündeten und Rivalinnen ...

Nora Elias (Autorin)

Nora Elias ist das Pseudonym einer im Rheinland lebenden Autorin historischer Romane. Zum Schreiben kam sie bereits als Studentin und widmet sich nun vermehrt der Geschichte ihrer Wahlheimat. Sie liebt Reisen und lange Wanderungen. Ihr Roman »Antonias Tochter« wurde mit dem begehrten DELIA-Literaturpreis 2018 ausgezeichnet.

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 480 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48653-3

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  16.07.2018

  • Leserstimmen

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Ein entspanntes Lesevergnügen

Von: Büchermadl Datum: 01.09.2018

https://buechermadlblog.tumblr.com/

Zum Cover: Das Cover finde ich sehr passend. Man sieht im Hintergrund Köln und im Vordergrund zwei Damen die farblich Hervorgehoben sind, sie tragen auffällige und schicke Kleider, die man bestimmt in einem Kaufhaus, wie in dem der Marquardts, kaufen konnte.

Zum Schreibstil: Man fällt direkt in die Geschichte hinein und wird ganz saft mitgezogen. Es ist angenehm und leicht zu folgen.

Zum Inhalt: Erst habe ich gedacht, solche historischen Familienromane habe ich ja schon so oft gelesen und alle sind irgendwie gleich. Doch dieser hat mich, obwohl er ähnlich wie viele andere ist, total überzeugt. Es geht um eine kleine Familie. 3 Schwester, ihren Vater und die Stiefmutter. Louisa ist die Älteste und hofft auf das Erbe ihres Vaters, der hat jedoch andere Gedanken diesbezüglich, denn er möchte sein Erbe jemand Männlichem geben und da er selbst keinen Jungen hat, fällt ihm Max, den Sohn seiner Cousine ein. Zuerst ist Louisa sehr verärgert und arbeitet gegen Max, aber schon bald wenden sich ihre Gefühle. Sophie ist das Erbe ziemlich egal, sie kleidet sich am liebsten im Kaufhaus ein und lebt ein sorgenfreies und entspanntes Leben, bis der Hauptkonkurrent Arjen auftaucht. Leider teilt er nicht ihr Interesse, sondern umwirbt ihre Halbschwester Mathilda, die das ganze als Freundschaft ansieht und sich mehr auf ihre Arbeit konzentriert. Leider wird sie von ihrem Vater nicht entsprechend gewürdigt. Der Roman zeigt deutlich, den damaligen Standpunkt der Frau und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Auch das Frauen sobald sie verheiratet waren, nicht mehr arbeiten, ist heute schwer nachzuvollziehen.

Fazit

Ein toller historischer Roman, der einen in die Zeit von 1908 nach Köln führt und einem ein entspanntes Lesevergnügen bereitet.

Die Frauen der Familie Marquardt

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 29.08.2018

www.erdhaftigschmoekert.wordpress.com

Köln um die Jahrhundertwende: schillernd, aufstrebende Geschäfte,die ersten Autos fahren bereits so schnell mit 30 km/h und mittendrin eine Kaufmannsfamilie mit drei Töchtern. So unterschiedlich die drei Damen sind, so vorhersehbar ist ihr Verhalten. Andernorts fingen Suffragetten an die gesellschaftliche Ordnung anzustupsen, in dieser Familie wird die Erbin quasi enterbt, indem ihr Vater ihr einen entfernten Verwandten als Alleinerben der Firma vor die Nase setzt. Das führt zu Konflikten, Zickereien und vor allem zu einem gut recherchierten Gesellschaftsbild. Viele unterschiedliche Typen spielen mit, man kann sie gut auseinanderhalten. Allerdings ist das Schema des Romans schnell zu erkennen und es spielt vor allem mit Klischees. Die Männer, in die sie sich zwei Töchter verlieben, sind schon sehr stereotyp, und die beiden Frauen verwandeln sich auf einmal in dankbare Hausfrauen mit Personal. Sehr verwandelt im Unterschied zu vorher als ihre Intelligenz als nicht ganz so hoch wie die der Herren angenommen wurde und stets durch ihr Handeln das Gegenteil bewiesen wurde.

Elias spielt gut mit den Typen, schreibt kurzweilig und locker. Die Spannungsbögen sind passend gesetzt. Dennoch eher eine Art Bettlektüre: nicht aufregend, aber gut zu lesen.

Anmerkung:
Beim Lesen hatte ich ein deutliches Déja-vu-Gefühl. Sowohl von der Geschichte als auch von den Namen der Figuren und etlichen ihrer Erlebnisse her. Es scheint aber keine Neuauflage zu sein oder bereits unter einem anderen Pseudonym der Autorin erschienen zu sein.

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