Die Frauen von Salaga

Roman

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Westafrika, Ende des 19. Jahrhunderts. Aminah, ein verträumtes junges Mädchen, wird brutal aus ihrem Zuhause gerissen und als Sklavin verkauft. Wurche ist eine privilegierte Frau, doch ihr Vater zwingt sie, eine ungewollte Ehe einzugehen. Als Aminah und Wurche sich auf dem Sklavenmarkt von Salaga begegnen, verbinden sich ihre Schicksale unwiderruflich miteinander. Beide hadern mit den Grenzen, die ihnen Zeit und Gesellschaft auferlegen. Beide riskieren ihr Leben. Und beide verlieben sich in denselben Mann.

»Die Autorin wird zu Recht als starke neue Stimme Afrikas gefeiert.«

Brigitte (30. August 2019)

Aus dem Englischen von Christiane Burkhardt
Originaltitel: The Hundred Wells Of Salaga
Originalverlag: Cassava Republic
Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-36078-5
Erscheint am 09. Juni 2020

Leserstimmen

Die Sklavin und die Prinzessin

Von: AV

03.12.2019

Das Buch hat mein Interesse geweckt, weil ich vor kurzem den schönen Roman titels "Heimkehren" von Yaa Gyasi gelesen habe. Auch bei "Die Frauen von Salaga" sollte es sich um Schicksal afrikanischer Frauen handeln. Tatsächlich, treffen wir hier zwei junge Frauen, aber anders als im Fall von "Heimkehren", wird die Handlung, statt von Generationen zu erzählen, von Anfang an bis zum Ende auf dem Leben der beiden konzentriert. Es scheint vielleicht ein bisschen klischeehaft, dass eine von den Protagonistinnen eine Sklavin ist, die andere eine Königstochter, aber ihre Beziehung ist alles andere als banal. Es ist wirklich interessant ihre Gefühle, Ambitionen und auch ihre Relation zueinander zu beobachten und die Charaktere der Frauen sind gut und komplex gezeichnet. Das Einzige was mir nicht gefallen hat, war das Finale, dass vielleicht ein bisschen zu kurz und zu oberflächlich beschrieben wurde. Ich habe von dem Buch ein bisschen mehr erwartet, wer aber, wie ich, Geschichten über ehrgeizige, interessante Frauenfiguren in afrikanischem Umfeld mag, wird nicht bedauern, diesen Roman gelesen zu haben.

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Zweierlei Traum von Freiheit

Von: Laura D.

21.08.2019

"Wurche und Aminah. Zwei Mädchen, dessen Leben unterschiedlicher nicht sein könnten. Trotz des unterschiedlichen Standes haben beide Mädchen nur einen Wunsch, und zwar den nach Freiheit. Als sich ihre Wege schließlich kreuzen, beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt, der alles verändert." Zunächst hatte sich das Buch wirklich interessant angehört, konnte mich dann aber leider nicht überzeugen. Die Handlung dümpelte vor sich hin und nahm einen zwar ab und zu mit, nur um einen dann allerdings mittendrin irgendwo stehen zu lassen. Die vielen Zeitsprünge wirkten auf mich, als wüsste man nicht, was man sonst über die fehlende Zeit erzählen wollte und auch die Charaktere waren nicht ausgereift. Sowohl Wurche als auch Aminah waren sehr eindimensional gehalten und schienen, auch nach der langen Zeit, nicht weniger naiv zu werden. Für mich gab es wenig Charakterentwicklung und so waren mir die Charaktere auch leider egal. Man las zwar, dass mit den Protagonistinnen schlimme Dinge geschahen, aber aus den oben genannten Gründen fühlte man nicht mit Ihnen mit. Besonders wenn auf der nächsten Seite schon wieder ein Zeitsprung auf einen wartete. Auch treffen die beiden Frauen bis zu letzten Drittel des Buches nicht wirklich aufeinander und ich muss sagen, dass ich auch jeweils ohne die Geschichte der anderen ausgekommen wäre. Zwar sollte man durch den Perspektivwechsel mehr Einblick in die Geschichte bekommen, doch auch das blieb einem leider verwehrt. Gegen Ende hin nahm die Geschichte ein wenig Fahrt auf, doch genau dann, als die ganze Sache ein wenig interessanter werden zu schien, war das Buch zu Ende. Und auch wenn sich Aminahs Leben durch die Begegnung mit Wurche zum wahrscheinlich Besseren verändert hat, so bauen die zwei Frauen nicht wirklich eine Beziehung zu einander auf, obwohl sie Jahre zusammen verbringen. Nur am Ende wird kurz erwähnt, dass Wurche Gefühle gegenüber Aminah hegt, aber es bleibt bei der kurzen, wie aus dem Nichts kommenden, Erwähnung. Alles in Allem fühlte es sich an, als wäre es die langweilige Vorgeschichte zu einem Buch, das nie geschrieben wurde. Die Vorgeschichte, die sonst nur in kleinen Teilen erwähnt oder verkürzt erzählt wird. Leider wurde die Geschichte dadurch dröge und ich war froh, als ich das Buch beendet hatte. Ich habe vorher schon gemischte Rezensionen gelesen und muss nun sagen, dass dieses Buch von mir leider keine Leseempfehlung bekommt!

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Vita

Ayesha Harruna Attah wurde in Ghana geboren, studierte in den USA u.a. an der Columbia University und der NYU und lebt heute mit ihrer Familie im Senegal. Ihr Roman »Die Frauen von Salaga« ist von dem Schicksal ihrer Ururgroßmutter inspiriert.

Zur AUTORENSEITE

Christiane Burkhardt

Christiane Burkhardt lebt und arbeitet in München. Sie übersetzt Romane und Sachbücher aus dem Italienischen, Niederländischen und Englischen und hat u. a. Werke von Paolo Cognetti, Domenico Starnone, Fabio Geda, Wytske Versteeg, Pieter Webeling, Willam Shaw und Hannah Richell ins Deutsche gebracht. Darüber hinaus unterrichtet sie literarisches Übersetzen.

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Pressestimmen

»Dieser Roman musste geschrieben werden.«

Süddeutsche Zeitung (30. August 2019)

»Mitreißender historischer Roman!«

Wienerin (A) (12. September 2019)

»Ein meisterhaftes Porträt des Lebens im vorkolonialen Ghana. Harruna Attah schreibt mit einem genauen Blick für zwischenmenschliche und historische Details.«

The Guardian (12. September 2019)

»Ayesha Harruna Attah gibt einer der großen menschlichen Fragen Gestalt und Relevanz.«

Los Angeles Review of Books (12. September 2019)

»Ein Roman über zwischenmenschliche Herausforderungen, die Brutalität der Sklaverei, Liebe und Mut und das Schicksal junger Frauen in einer anderen Zeit. Für alle LeserInnen von Chimamanda Ngozi Adichie, Barbara Wood, Celeste Ng, Jodi Picoult und Tania Blixen.«

www.lovelybooks.de, 'Die besten Hardcover-Neuerscheinungen im März 2019' (12. September 2019)

»Forschergeist und Fantasie verbinden sich in ihrem Schreiben.«

BÜCHER Magazin (12. September 2019)

»Ayesha Harruna Attah gehört zu jenen Autorinnen, bei denen die Vorfreude auf ein weiteres Werk dann einsetzt, wenn die letzte Zeile des aktuellen Romans gelesen ist.«

www.histo-couch.de (12. September 2019)

»(…) packende Reise ins Ghana des 19. Jahrhunderts (…).«

FÜR SIE (12. September 2019)