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Die Frauen von Salem Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-71436-0

NEU
Erschienen: 13.06.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Salem, Neuengland: drei tote Frauen, ein kleines Mädchen als Augenzeugin und eine bekannte Historikerin unter Mordverdacht – ein Fall, der nie ganz gelöst werden konnte. Auf den Tag genau fünfundzwanzig Jahre nach dieser unheilvollen Nacht, an Halloween 2014, wird wieder ein Mord verübt. Erneut wird Rose Whelan verdächtigt, der man damals jedoch nichts nachweisen konnte. John Rafferty, Polizeichef in Salem, untersucht den aktuellen Fall und rollt im Zuge der Ermittlungen auch diesen berühmtesten Cold Case der Stadt wieder auf. Callie Cahill, das Mädchen, das damals verschont wurde und später Salem verließ, erfährt aus dem Fernsehen von dem Mord – und kommt zurück in ihre Heimatstadt, denn sie muss beweisen, dass Rose nicht die Täterin sein kann. Rose, die Frau, bei der sie aufwuchs, die ihr einst so nahe stand. Sie kann es einfach nicht gewesen sein – weder damals noch heute. Oder etwa doch?

Brunonia Barry (Autorin)

Brunonia Barry, geboren und aufgewachsen in Massachusetts, studierte Literatur am Green Mountain College in Vermont und an der University of New Hampshire. Sie verbrachte ein Jahr in Dublin, um sich intensiv mit James Joyces Meisterwerk »Ulysses« zu befassen. Barry war Mitbegründerin der Portland Stage Company und arbeitete jahrelang als Drehbuchautorin in Kalifornien. Inzwischen lebt Brunonia Barry mit ihrem Mann in Salem, Massachusetts. Ihr Romandebüt »Die Mondschwimmerin«, das sie zunächst im Selbstverlag publiziert hatte, wurde dank Mundpropaganda ein sensationeller Erfolg. Es wurde in über 20 Länder verkauft und stand wochenlang auf den ersten Plätzen der New York Times Bestsellerliste.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Elke Link
Originaltitel: The Fifth Petal
Originalverlag: Crown

Taschenbuch, Broschur, 608 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 6 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-442-71436-0

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

NEU
Erschienen: 13.06.2017

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Interessanter Roman über Morde, Hexen und Aberglaube

Von: Bücherleser Datum: 18.07.2017

https://buecherleser.com/

»Die Frauen von Salem« von Brunonia Barry bringt die Hexen zurück nach Salem.
Callie Cahil ist die Tochter eine der Göttinnen, eine Verbindung junger Frauen, deren Vorfahrinnen in den Hexenprozessen von Salem ihre Leben ließen.
Die junge Frau mit vielen Narben auf der Seele kehrt 25 Jahre nach dem Mord an ihrer Mutter und den anderen Göttinnen nach Salem zurück. Die Stadt ist anders. Irgendwie spirituell und irgendwie auch kommerziell, Hexen und Menschen mit der Andeutung von Gaben halten den Kommerz am laufen. Und trotz dessen, hält der Aberglaube Einzug in die Stadt.
Im Hintergrund gibt es seit Jahrhunderten Misstrauen zwischen den alteingesessenen Familien, immer wieder wird thematisiert, wer hat damals wen als Hexe denunziert? Wessen Familie gehörte zu den Richtern, welche zu den Klägern und wer war Opfer?

In diesem Flair will Callie, die sich kaum noch an die Nacht der Morde vor 25 Jahren erinnern kann, beweisen, dass Rose Whelan nie zur Mörderin wurde – weder damals noch heute.
Dabei unterstützt sie der Polizeichef von Salem und schnell wird klar, dass vor 25 Jahren nicht alles nach Dienstvorschrift gelaufen ist und mehr Familien in den Fall der Göttinnen verstrickt sind, als es den Anschein hat.

Nicht spannend wie ein Krimi, sondern interessant und voller Details erzählt Brunonia Barry die Geschichte von Callie, Rose und den Göttinnen. Dabei hat sie ein Werk voller Aberglaube und Mythen geschaffen, dass stellenweise vor sich hinplätchernd und manchmal dramatisch seinen Lauf nimmt.
Neben spannenden Verwicklungen und lebendigen Charakteren konnte die Autorin ein detailliertes Bild von Salem zeichnen – eine Stadt die schon auf Grund ihrer Geschichte faszinierend ist.

Wichtig ist zu bedenken, dass »Die Frauen von Salem« kein Krimi ist, auch wenn sich Inhalt und Klappentext wie einer lesen. Wer aber einen spannenden Krimi erwartet, ist hier falsch.
Natürlich baut Brunonia Barry Spannung auf und bis zum Ende treibt einen die Frage an, was oder wer nun hinter den Morden steckt, aber es keine Spannung eines klassischen Krimis. Vielmehr webt die Autorin die ungelösten Mordfälle in ihre atmosphärische Geschichte geschickt ein.

Sie hexen immer noch

Von: leseratte1310  aus Mönchengladbach Datum: 10.07.2017

Obwohl das Buch als Roman deklariert ist, habe ich aufgrund des Klappentextes einen spannenden Krimi erwartet. Doch da habe ich wohl falsch gedacht, denn der Kriminalfall steht nicht so im Vordergrund. Dafür gibt es eine Menge Mythen und Aberglauben.
Aber zunächst einmal zur Geschichte: Ein junger Mann stirbt an Halloween als er mit seinen Kumpels Rose Whelan belästigt. Rose gesteht, für den Tod von Billy Barnes verantwortlich zu sein. Wieder einmal gibt es eine Hexenjagd, bei der die Bewohner von Salem Rose als schuldig betrachten. Wieder einmal, denn schon vor fünfundzwanzig Jahren starben drei junge Frauen in der Halloweennacht und schon damals wollte man das Rose anhängen. Aber es gab eine Zeugin. Callie Cahill war ungefähr fünf Jahre alt, als sie erleben musste, wie ihre Mutter mit ihren Freundinnen starb.
Inzwischen ist John Rafferty Polizeichef in Salem und damit für den Fall Barnes zuständig. Aber er hat von seinem Vorgänger auch den alten Fall übernommen, der nie aufgeklärt wurde und er ahnt, dass es Zusammenhänge gibt. Aber anscheinend muss er noch weiter in der Vergangenheit graben, bis zu der Zeit als 1692 die Hexen von Salem aufgehängt wurden.
Ich bin etwas zwiespältig mit meinem Urteil. Hätte ich gewusst, dass dieses Buch so voller Übersinnlichem ist, hätte ich es nicht ausgewählt. Daher bin ich enttäuscht. Aber als ich erst einmal angefangen habe zu lesen, wollte ich natürlich auch wissen, was hinter allem steckt. Das hat mich zwar bei der Stange gehalten, aber streckenweise passierte so wenig, dass ich nicht gerade gefesselt wurde.
Der Ort Salem ist sehr gut beschrieben, aber er wirkt auch ein wenig schaurig, ganz besonders zu Halloween. Das Geschehen von 1692 ist immer noch präsent und zieht eine Menge Touristen an. Die Bewohner von Salem leben gut mit der Tradition. Aber etwas gärt unter der Oberfläche und auch heute noch gibt es Hexenjagden.
Es gibt eine ganze Reihe von Personen in dieser Geschichte, die alle sehr individuell beschrieben sind. Allerdings gibt es auch eine Menge Andeutungen, die sich erst ziemlich spät klären. Callie hatte früher eine enge Beziehung zu Rose, die seit 25 Jahre als verrückt gilt. Sie ist eine sympathische junge Frau. Was sie damals erlebt hat, verfolgt sie immer noch und ihre Albträume sind beängstigend. Callie kommt zurück nach Salem als sie erfährt, dass Rose verdächtig ist. Besonders gut gefallen haben mir allerdings Rafferty und seine Frau Towner.
Wer Geschichten mit viel Mystik mag, wird dieses Buch mögen. Meine Sache war es nicht.

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