Die Gartenvilla

Roman

(9)
Taschenbuch
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Eine geheimnisvolle Villa voller Spiegel. Eine Frau, die auf rätselhafte Weise verschwindet. Und eine unbeirrbare Heldin, die Jahre später alles ans Licht bringt ...

In den 50er Jahren träumt die junge Eva von einer Karriere als Schauspielerin in verheißungsvollen Amerika. Doch als Glanz und Ruhm ausbleiben und sie sich in den gutaussehenden Michele verliebt, bricht sie alle Zelte ab und folgt ihm in seine Heimat Italien, in eine Villa ans glitzernde Meer, wo sie eine Familie gründet. Das Leben könnte süßer nicht sein – bis eine verhängnisvolle Begegnung alles verändert …
Positano in der Gegenwart: Die zwanzigjährige Milena wächst bei ihrem Großvater Michele auf. Ihre Großmutter Eva, die vor Jahrzehnten auf geheimnisvolle Weise verschwand, hat sie nie kennengelernt, doch als im Garten ein vergrabener Leichnam gefunden wird und alle vor einem Rätsel stehen, begibt sie sich auf Spurensuche …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Italienischen von Ingrid Ickler
Originaltitel: La Casa degli specchi
Originalverlag: Garzanti, Milano 2019
Taschenbuch, Klappenbroschur, 288 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0798-6
Erschienen am  15. Juni 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Leserstimmen

Wo ist Eva?

Von: die.buecherdiebin

25.08.2020

Inhalt: 1956: In Venedig lernt die junge Amerikanerin Eva den italienischen Künstler Michele kennen und lieben. Schon bald heiraten die beiden und die kleine Marina kommt zur Welt. Das Glück scheint perfekt, doch dann wird Eva von ihrer Vergangenheit eingeholt… Gegenwart: Die dreiundzwanzigjährige Milena hat eine enge Beziehung zu ihrem fast neunzig Jahre alten Großvater Michele und ist so oft wie möglich bei ihm in seiner Villa an der Amalfiküste in Positano. Ihre Großmutter Eva hat sie nie kennengelernt, denn sie verschwand Anfang der 60er Jahre spurlos. Doch dann wird bei Bauarbeiten im Garten eine bereits skelettierte Leiche gefunden… Meine Meinung: „Die Gartenvilla“ ist mein erster Roman von Cristina Caboni. Da Cover, Titel, Inhaltsangabe und vor allem das Setting an der Amalfiküste sehr vielversprechend sind, habe ich sehr große Erwartungen an diesen Roman gehabt, die sich leider nicht erfüllten. Der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen, obwohl ich manchmal den Eindruck hatte, dass durch die Übersetzung einige Sätze etwas abgehackt oder verdreht wurden. Das Buch ist mit 273 Seiten sehr kurz gehalten und hätte durchaus inhaltlich noch weiter ausgebaut werden können. Ich hatte mehrmals das Gefühl, durch die Geschichte zu „hetzen“. Auch die Charaktere hätten etwas liebevoller und ausführlicher beschrieben werden können, so blieben sie für mich ALLE ziemlich oberflächlich und ohne Tiefe. Die Haushälterin Rosaria gefiel mir noch am besten. Die Handlung wird auf zwei Zeitebenen erzählt, was ich immer gerne mag. Evas Geschichte beginnt in Venedig, wo sie Michele kennenlernt. Leider fehlt es dieser Liebesgeschichte völlig an Gefühl und Authentizität. Auch der Rest ihrer Geschichte konnte mich die meiste Zeit nicht überzeugen. Erst gegen Ende wurde sie doch noch für kurze Zeit spannender. In der Gegenwart versucht Milena die Unschuld ihres Großvaters zu beweisen. Michele geht es gesundheitlich nicht gut und durch seine zunehmende Demenz lebt er immer mehr in der Vergangenheit. Auch diese Geschichte konnte mich nicht wirklich begeistern und Milenas "Liebeleien" mit zwei verschiedenen Männern empfand ich als viel zu konstruiert und auch überflüssig. Und leider fand ich dann auch das Ende und schließlich die Auflösung unrealistisch und habe das Buch enttäuscht zur Seite gelegt. Fazit: Das Buch hat sehr viele positive Rezensionen bekommen, aber mich konnte es, trotz des traumhaften Settings, leider überhaupt nicht begeistern.

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Schöne Strandlektüre

Von: Fhina

22.08.2020

Die Geschichte der Gartenvilla führt uns nach Positano, wo wir unsere Protagonistin Milena, die eigentlich in Rom lebt, kennen lernen. Sie kümmert sich im ihren Großvater Michele der mit knapp 90 eben alt geworden ist. Man merkt wirklich, dass ihr der Opa wichtig ist und sie kümmert sich wirklich hinreißend um ihn. Als aber in einem alten Brunnen ein Skelett gefunden wird, gerät Michele sofort unter Verdacht, schließlich befindet sich der Brunnen auf seinem Grundstück. Und nimmt die Geschichte ihren Lauf. Diese führt uns teilweise in die Vergangenheit, welche aus Evas Geschichte erzählt und uns nach Rom führt, was in den 1950er und 60er als "kleines Hollywood" bezeichnet wurde. In der Gegenwart versucht Milena unterdessen die Unschuld ihrer Großvaters zu beweisen, in dem sie in der Vergangenheit der verschwundenen Großmutter forscht und interessante Dinge herausfindet, welche man so zu Anfang des Buches erstmal nicht erwartet. Allerdings findet man selbst die Lösung ziemlich schnell heraus, was den Spannungsbogen etwas nimmt. Man muss aber natürlich bedenken, dass es sich hierbei um einen Roman und keinen Thriller handelt. Ich fand den Schreibstil flüssig und gut zu lesen sodass man das Buch durchaus gut in eine Rutsch eben durchlesen kann. Die Beschreibungen der Orte und Plätze sind ausreichend und man kann sich gut vorstellen, wie es in der Villa aussieht und es macht Spaß ein bisschen italienisches Flair zu bekommen. Was mich aber etwas genervt hat, war die Liebesgeschichte zwischen Eva und Michele und das alles so schnell ging, vor allem wenn man bedenkt, dass es Mitte der 50er war. Auch fand ich die Parallelen zu Milenas Geschichte etwas nervig und hätte mir da vielleicht etwas Anderes gewünscht beziehungsweise gewählt, da Milena ohnehin schon so viele Parallelen zu ihrer Großmutter hatte. Die "Lösung" der Ermittlungen um das gefundene Skelett fand ich ebenfalls viel zu schnell und etwas unrealistisch. Es ist ein nettes Buch für Zwischendurch und sehr leichte Lektüre. Hundertprozentig überzeugen konnte mich die Geschichte allerdings nicht, weshalb ich dem Buch 3 Sterne gebe.

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Vita

Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien. Ihr Debütroman »Die Rosenfrauen« verzauberte die Leser weltweit und stand in Deutschland wochenlang auf der Bestsellerliste. Mit ihren nächsten Romanen »Die Honigtöchter«, »Die Oleanderschwestern«, »Der Zauber zwischen den Seiten« und »Die Seidentöchter« konnte sie an ihren phänomenalen Erfolg anknüpfen und ihre Fans jedes Mal aufs Neue begeistern. »Die Gartenvilla« ist Cristina Cabonis sechstes Buch und entführt die Leser in eine Villa nach Positano, in der unentdeckte Geheimnisse darauf warten, ans Licht zu kommen ...

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