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Die Geisha Roman

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10045-4

Erschienen:  09.01.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub), Hörbuch Download

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Zu Beginn der 30er-Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht. Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Geishas in ganz Japan auf. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha-Kultur.

Arthur Golden hat mit seinem Roman »Die Geisha« einen Klassiker geschrieben – ein faszinierendes Asien-Epos.

»›Die Geisha‹ ist ein Roman voll beeindruckender Intensität. Golden ist ein Meisterwerk gelungen.« Hannoversche Allgemeine Zeitung

Arthur Golden (Autor)

Arthur Golden, 1957 in Tennessee geboren, studierte japanische Geschichte und verbrachte mehrere Jahre in Japan. Der Roman »Die Geisha« wurde durch die Begegnung mit einer alten Geisha, einer guten Freundin seiner Großmutter, inspiriert. Das Buch stand in zahlreichen Ländern monatelang auf der Bestsellerliste. Der Autor lebt mit seiner Familie in Brookline, Massachusetts.

Aus dem Amerikanischen von Gisela Stege
Originaltitel: Memoirs of a Geisha
Originalverlag: Alfred A. Knopf, New York 1997

Taschenbuch, Broschur, 576 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10045-4

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen:  09.01.2018

  • Leserstimmen

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Ich LIEBE diese Geschichte !

Von: Thi Datum: 18.03.2018

https://konfetti-wolke.blogspot.de

Ich habe die Verfilmung von "Die Geisha" bestimmt schon 100 mal geschaut. Ich liebe diesen Film einfach so sehr und weiß, dass ich mir diesen noch sehr sehr oft anschauen werde.
Das Buch hatte ich bislang jedoch noch nicht gelesen und war deshalb umso gespannter darauf.

Das Cover finde ich wunderschön. Es ist schlicht gehalten, wirkt dennoch
feminin, elegant und sehr majestätisch.

Protagonistin Chiyo ist noch ein Kind, als sie auf traurige Art und Weise ihrer armen Familie entrissen wird. Zunächst als Sklavin schuftend, entwickelt sie sich nach und nach zu einer
der renommiertesten Geishas.

Arthur Golden entführt uns mit seinem flüssigen Schreibstil in die kulturelle Welt des alten Japans.
Durch seine ausführlichen Beschreibungen, verleiht er uns tiefe Einblicke und Gefühle in die herzzerreißende Geschichte Chiyo's.

Während ich "Die Geisha" gelesen habe, bin ich in eine tiefsinnige Welt abgetaucht, die ich zum Ende des Buches hin, mit Tränen in den Augen, wieder verlassen habe.
Ich habe wirklich eine ganze Woche gebraucht, diese Geschichte zu verarbeiten, obwohl ich den Film ja bereits kannte. Falls ihr die Verfilmung schon gesehen habt, kann ich euch nur empfehlen, das Buch trotzdem zu lesen. Einfach aus dem Grund, dass diese unglaublich wundervolle Geschichte,
so viel mehr Gefühle aufweckt, wenn man diese liest.

Arthur Golden hat mit "Die Geisha" ein so berührendes Werk geschaffen,
welches man unbedingt gelesen haben sollte.

Meine Bewertung:
★★★★★
5 Sterne

Liest sich eher wie eine fiktive Biographie als ein Spannungsroman

Von: Nadine Datum: 15.03.2018

https://www.epilogues.de

„Die Geisha“ erzählt den Werdegang des kleinen Fischermädchens Chiyo, das später zu einer der begehrtesten Geishas in Japan aufsteigt. Dabei hat sie der Wunsch nach Liebe immer wieder angetrieben und durch schwere Zeiten gebracht.

Anfang der 1930er Jahre lebt die neunjährige Chiyo mit ihrer Familie in einem kleinen Fischerdorf in Japan. Als ihre Mutter schwer erkrankt und der Vater mit den Kindern überfordert scheint, werden sie und ihre Schwester nach Kyoto verkauft und getrennt. Chiyo landet in einem Geishahaus, wo sie eine jahrelange Ausbildung zur Geisha beginnt und Hatsumomo, eine der damals erfolgreichsten Geishas aus ganz Gion, kennenlernt. Hatsumomo fühlt sich durch das kleine hübsche Mädchen bedroht und so erleidet Chiyo neben ihrer anstrengenden und harten Ausbildung auch diverse Schikanen. Sie fühlt sich einsam, hilflos und alleine gelassen. Ihr Fluchtversuch scheitert und sie wird zur Dienerin degradiert. Ihre Perspektive scheint soweit aussichtslos.

Arthur Golden lässt den Leser tief in die alte japanische Kultur eintauchen und beschreibt nicht nur detailliert und umfangreich das Setting, sondern auch die Etappen der Geishaausbildung. Dazu gehören nicht nur der Tanz, die Musik, Teezeremonien und die Kunst der Konversation, sondern auch qualvolle Ausbildungsmethoden, der Abbau der eigenen Schulden, ein starker Konkurrenzkampf, die Versteigerung der Jungfräulichkeit und die Abhängigkeit von reichen Männern.

Der Fokus der Geschichte liegt auf der Entwicklung und Ausbildung der jungen Chiyo und nimmt damit ungefähr 2/3 des Buches ein. Die Nachkriegsjahre und die Zeitspanne als Erwachsene werden rasch und flüchtig im letzten Teil abgefrühstückt. Die Aufteilung erschien mir sehr unausgewogen. Die einzelnen Etappen der Ausbildung und immer wiederkehrende Schikanen wurden mir mit der Zeit langweilig und durch den umfangreichen Schreibstil erschien die Geschichte ab der Hälfte sehr langatmig. Der Konkurrenzkampf mit Hatsumomo wurde ausgeschlachtet, sie selbst hat aber zu wenig Hintergrundgeschichte bekommen und wirkte daher als Charakter eher flach und einseitig, sowie viele andere Nebencharaktere leider auch.

Mit der Erzählweise habe ich mich sehr schwer getan, da der Leser die Geschichte aus der Sicht der erwachsenen Chiyo geschildert bekommt. Dadurch wirkt das Mädchen reifer als es eigentlich ist und die erwachsene Chiyo nimmt in ihrer Erzählung viele Handlungsstränge vorweg. So erzählt sie dem Leser zuerst, dass ein gewisser Plan gescheitert ist, um dann erst den Verlauf der Situtation zu schildern. Damit wird einem jegliche Spannung genommen.

Insgesamt gesehen bietet das Buch einen umfangreichen Einblick in die japanische Kultur und die Traditionen der Geishas. Allerdings liest es sich mehr wie eine Biographie als ein spannender Roman und ich hatte etwas anderes erwartet. Zudem hatte ich auch große Probleme mit der Erzählweise und fehlenden Spannung. Dennoch konnte mich dieses Buch bereichern, auch wenn ich es zu keinem Highlight zählen kann.

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