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Die Gestirne Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-71514-5

Erschienen: 27.03.2017
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Neuseeland zur Zeit des Goldrausches 1866: Als der Schotte Walter Moody nach schwerer Überfahrt nachts in der Hafenstadt Hokitika anlandet, trifft er im Rauchzimmer des örtlichen Hotels auf eine Versammlung von zwölf Männern, die eine Serie ungelöster Verbrechen verhandeln: Ein reicher Mann ist verschwunden, eine opiumsüchtige Hure hat versucht, sich das Leben zu nehmen, und eine ungeheure Summe Geld wurde im Haus eines stadtbekannten Säufers gefunden. Moody wird bald hineingezogen in das Geheimnis, das schicksalhafte Netz, das so mysteriös ist wie der Nachthimmel selbst.

Exklusives Special mit Leseprobe, Interview und Verzeichnis der handelnden Personen zum Magazin

»Eine fesselnde Zeitreise!«

Freundin (05.04.2017)

Eleanor Catton (Autorin)

Eleanor Catton wurde 1985 in Kanada geboren und wuchs in Neuseeland auf. Sie studierte Englisch und Kreatives Schreiben und erhielt bereits für ihren Debütroman "Die Anatomie des Erwachens" zahlreiche Auszeichnungen. Für "Die Gestirne" wurde ihr 2013 als jüngster Autorin aller Zeiten der renommierte Booker-Preis zuerkannt. Eleanor Catton lebt in Auckland.


Melanie Walz (Übersetzerin)

Melanie Walz, geboren 1953 in Essen, wurde 1999 mit dem "Zuger Übersetzer-Stipendium", 2001 mit dem "Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis" und 2015 mit dem Übersetzerpreis der Stadt München ausgezeichnet. Sie ist die Übersetzerin von u. a. Antonia Byatt, John Cooper-Powys, Lawrence Norfolk.

»Eine fesselnde Zeitreise!«

Freundin (05.04.2017)

Aus dem Englischen von Melanie Walz
Originaltitel: The Luminaries
Originalverlag: Granta Books

Taschenbuch, Klappenbroschur, 1.040 Seiten, 13,5 x 20,0 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-442-71514-5

€ 14,00 [D] | € 14,40 [A] | CHF 19,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 27.03.2017

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weltklasse Literatur

Von: BücherLiebe Datum: 20.07.2017

sarabuecherliebe.blogspot.de/

Die Gestirne von Eleanor Catton


Die Gestirne: Roman von [Catton, Eleanor]

TB 14,99€
btb-Verlag
1040 Seiten

Inhalt:
Neuseeland zur Zeit des Goldrausches 1866: Als der Schotte Walter Moody nach schwerer Überfahrt nachts in der Hafenstadt Hokitika anlandet, trifft er im Rauchzimmer des örtlichen Hotels auf eine Versammlung von zwölf Männern, die eine Serie ungelöster Verbrechen verhandeln: Ein reicher Mann ist verschwunden, eine opiumsüchtige Hure hat versucht, sich das Leben zu nehmen, und eine ungeheure Summe Geld wurde im Haus eines stadtbekannten Säufers gefunden. Moody wird bald hineingezogen in das Geheimnis, das schicksalhafte Netz, das so mysteriös ist wie der Nachthimmel selbst.

Meine Meinung:

Lange bin ich hin und her gerissen gewesen, ob dieses Buch etwas für mich ist und ob ich es schaffe die über 1000 Seiten zu lesen.... was soll ich sagen????
JAAAAAA und es waren großartige über 1000 Seiten und es war zweifelsohne eines meiner Highlights in diesem Jahr.
Wir reisen als Leser in das Jahr 1866 nach Neuseeland und erleben die Zeit des Goldrausches mit. Das Cover lässt davon nicht allzu viel erahnen und gibt wenig vom Inhalt preis.
Im Raucherzimmer eines Hotels in Hokitika an der Westküste der neuseeländischen Südinsel treffen im Januar 1866 13 Männer aufeinander, die alle ihren Teil der Geschichte erzählen, die sich in der Zeit von Mai 1865 bis zum 27.Januar 1866 in Hokitika und an der Ostküste zugetragen hat. Gemeinsam ergibt sich ein Anflug eines Bildes: Zwei Wochen vor dem Zusammentreffen stirbt ein Einsiedler an scheinbar natürlichen Umständen, sein Besitz wird schnell weiter veräußert. Da findet sich Gold im Wert von mehr als 4000 Pfund im Haus. Kurz darauf erscheint die Frau des Verstorbenen und geht gegen den Verkauf des Besitzes vor. Aber woher kam das Gold? Wem gehört es wirklich, was haben die erzählenden Personen mit dem Verschwinden des Mannes des Ortes zu tun? Ist er auch tot? Was hat es mit dem rohen und undurchsichtigen Schiffskapitän Carver auf sich? Irgendwie hängt alles zusammen!
Im Laufe des Buches löst sich dieses Geheimnis auf. Die Personen im Buch sind sehr detailliert und authentisch dargestellt. Dem Leser werden sie im Buch zu Bekannten, mit denen er das Geheimnis lüftet und verschiedene Schicksale kennen lernt.
Besonders interessant und mal wirklich anders fand ich den Zusammenhang zwischen den Personen und den Sternzeichen. In vielen von ihnen entdeckt man Charakterzüge wieder, die einem Sternzeichen zugeschrieben werden.
Besonders toll fand ich den so besonderen Schreibstil der jungen Autorin, mit dem sie es schafft eine Welt im 19, Jahrhundert so vielversprechend und bildhaft darzustellen, dass ich als Leser das Gefühl hatte dort anwesend zu sein.
Ein wirkliches tiefgreifendes und zurecht so gefeiertesWerk der Literatur, was Lust auf mehr macht!!!!
Ein wirkliches literarisches Meisterwerk mit viel Intellekt und großem Kino!

5 von 5 Herzen
<3 <3 <3 <3 <3

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Eines der brilliantesten Bücher, die ich seit langer Zeit gelesen habe!

Von: Sarah Datum: 28.06.2016

folding-corners.tumblr.com/

Ich muss zugeben, dass "Die Gestirne", nachdem ich das Buch letzten Oktober vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten habe, wirklich monatelang bei mir im Regal stand, weil mich die hohe Seitenzahl derart eingeschüchtert hat, dass ich mich gar nicht richtig rangetraut habe. Vor etwas über einer Woche wurde das schlechte Gewissen dann doch zu groß, und ich habe endlich begonnen, das Buch zu lesen - zuerst in der Annahme, dass ich es mich wahrscheinlich über Wochen hinweg begleiten würde. Nun, da lag ich falsch - denn ich war schon von der ersten Seite an absolut begeistert und habe das Buch in einem Tempo gelesen, das mir selbst fast unheimlich war.

Eigentlich kann ich über dieses Buch wirklich nur positives sagen. "Die Gestirne" ist auf die bestmöglichste Weise mysteriös - man wird zusammen mit Walter Moody in die seltsamen Ereignisse, die sich kurz vor seiner Ankunft in Hokitika ereignet haben, hineingeworfen und weiß zunächst einmal gar nichts. Nach und nach wird einem dann die Geschichte enthüllt, wobei sich aber natürlich auch immer wieder neue Fragen auftun, und es dauert tatsächlich die gesamten tausend Seiten, bis wirklich jedes Puzzlestück am richtigen Ort sitzt. Genau wie Moody wird man fast gegen seinen Willen in die Geheimnisse der kleinen Goldgräbersiedlung gesogen und kommt dann einfach nicht mehr davon los. Diese leicht fantastisch angehauchte Kriminalgeschichte ist so wahnsinnig umfangreich und vielschichtig, dass ihr wohl keine Inhaltsangabe der Welt gerecht werden könnte - es ist wirklich einfach nur großartig.
Auch die Charaktere - von denen es in diesem Buch eine ganze Menge gibt, jeder mit einem anderen Bezug zu dem Fall und einer anderen Sicht auf die Dinge - sind Eleanor Catton wahnsinnig gut gelungen. In scharfen Worten umreißt sie jeden davon genau so, dass man sich sofort ein Bild seiner Persönlichkeit machen kann - und oft ist es kein besonders gutes. Sie schafft es nicht nur, dem Leser eine persönliche Beziehung zu jeder der handelnden Personen zu vermitteln, sondern auch, dass wirklich jede dieser Figuren wichtig für die Geschichte ist - so passiert es auch trotz der großen Anzahl an handelnden Personen auch nicht, dass man diese miteinander verwechselt. Im Grunde gibt es hier gar keine wirklich Nebenfiguren, sondern nur Protagonisten, und wenn auch nur einer von ihnen fehlen würde, dann würde die gesamte Handlung in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Dass Eleanor Catton sich beim Erzählen ihrer Geschichte so sehr auf die Charaktere stützt gibt dem Ganzen noch einmal eine ganz andere, eigene, Note - einfach wunderbar.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls wahnsinnig gut gefallen, sowie auch die Art, in der die Geschichte präsentiert wird. Die Sprache ist gleichzeitig alt und irgendwie steif, sowie aber auch wahnsinnig poetisch und wortgewaltig - einfach genauso zauberhaft wie die verschlungene, faszinierende Geschichte. Schon allein dafür lohnt es sich meiner Meinung nach, den Roman zu lesen.
Ich muss neben meinem überschwenglichen Lob allerdings zugeben, dass ich den astrologischen Aspekt des Buches nicht ganz verstanden habe. Zu Beginn eines jeden der zwölf Teilstücke gab es ein Diagramm mit Figuren und Sternzeichen, und zu Beginn jedes Kapitels wurde jeweils eine Planetenkonstellation genannt, ich kenne mich mit sowas aber um ehrlich zu sein einfach zu wenig aus, als dass ich daraus irgendetwas hätte ablesen können. Es hat dem Verständnis der Geschichte jedoch keinen Abbruch getan, weswegen ich mich auch nicht bemüht habe, mehr darüber herauszufinden - ich war einfach zu gebannt von der Geschichte, als dass ich nebenher noch hätte recherchieren wollen. Wer sich mit solchen Dingen jedoch auskennt, der hat daran jedoch bestimmt viel Spaß!

Alles in Allem kann ich einfach nur eine riesige Empfehlung für "Die Gestirne" aussprechen - den Booker-Preis hat Eleanor Catton meiner Meinung nach völlig zurecht für dieses Meisterwerk erhalten. Ich habe schon lange kein derart gutes und vor allem gut durchdachtes Buch gelesen. Die Geschichte ist wirklich brilliant, die Charaktere mehr als nur gut geformt, und der Schreibstil einfach fantastisch. Vor den 1040 Seiten muss man außerdem wirklich keine Angst haben - es wird nicht langweilig, kein Wort ist hier überflüssig, und als ich am Ende des Buches angelangt war habe ich mir ehrlich gewünscht, es wäre doppelt so lang gewesen. Ich bin mir sicher, dass ich noch lange über dieses grandiose Buch nachdenken werde!

Ich habe “Die Gestirne” als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür an den btb-Verlag!

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