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Die Goldschmiedin Historischer Roman

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€ 9,20 [A] | CHF 12,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-26542-4

Erschienen:  05.11.2007
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Eine mutige junge Frau, ein finsterer Gegner, ein gefährlicher Weg

Augsburg im Jahre 1742: Zur Krönung Kaiser Karls VII. soll der berühmte Goldschmied Drentwett binnen kürzester Frist die Hauskrone erschaffen. Doch eine heimtückische Krankheit raubt ihm sein Augenlicht. Die junge Magd Juliane ist seine einzige Rettung. Im Verborgenen lehrt er sie die Kunst des Goldschmiedens. Aber schon bald bekommt sie die Drohungen eines unbekannten Widersachers zu spüren.

• Ein historischer Roman der Extraklasse. Atmosphärisch, üppig, lebendig
• Mit Kartenmaterial, historischen Abbildungen und Glossar

Sina Beerwald (Autorin)

Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, studierte Wissenschaftliches Bibliothekswesen. Nach ihren erfolgreichen Romanen „Die Goldschmiedin“, „Die Herrin der Zeit“ und „Das blutrote Parfüm“ liegt mit "Das Mädchen und der Leibarzt" nun ihr vierter historischer Roman vor.

ORIGINALAUSGABE

Originaltitel: Die Goldschmiedin

Taschenbuch, Broschur, 464 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-26542-4

€ 8,95 [D] | € 9,20 [A] | CHF 12,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  05.11.2007

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Packendes Buch mit kleinen Schwachstellen

Von: Susanne Ullrich Datum: 12.08.2018

https://wortgestalten.com/

Beerwald arbeitet einen stabilen Spannungsbogen heraus, der bis zum Ende hält. Der Zeitdruck ficht die Hauptprotagonistin offenbar nicht halb so an wie den Leser. Die als extrem schwierig dargestellte Fertigung der Krone, wird von der zwar fleißigen, aber vergleichsweise unerfahrenen Magd quasi nebenbei erledigt. Die Realitätsnähe geht so etwas flöten.
Die Identität des Widersachers allerdings bleibt bis zum Schluss im Dunklen und der Leser kann wunderbar rätseln. Am Ende ist die Überraschung perfekt.
Trotz kleiner Schwachstellen ein packendes Buch mit viel Verwirrung.

Enttäuschende Geschichte vor einem faszinierenden Background

Von: Christina Jochum  aus München Datum: 26.03.2014

Allgemeiner Schreibstil und Wortwahl gut.

Das eigentliche Thema ist auch interessant und die Umgebung, das Augsburg des 18. Jahrhunderts ist auch gut beschrieben.

Vom Inhalt her wird man sehr unvermittelt in die Handlung hinein katapultiert. Eigentlich kein Problem wenn man während der Geschichte nach und nach den Hintergrund erfährt. Dies ist aber nur sehr oberflächlich der fall, sodass am Schluss des Buches eine Auflösung der ganzen Geschichte über einige Seiten erfolgt, was für mich nicht auf einen gut durch konzipierten Handlungsstrang steht. Es ist nicht so dass der Leser Stück für Stück in Richtung Auflösung der ganzen Zusammenhänge geführt wird.

Die Charaktere finde ich nicht gut heraus gearbeitet und auch zum Teil in sich nicht schlüssig, sodass sie sich zum Teil nur wenig voneinander unterscheiden und dadurch voneinander abgrenzen. Die Figur der Juliane soll eine starke und mutige Frau sein, was meiner Ansicht nach wenig gelungen ist, da sie einen recht vertrauensseligen Eindruck macht. Dies ist konträr zu der Aufgabe vor der sie in der Geschichte steht. aber gleichzeitig bringt sie es während der ganzen Geschichte nicht fertig die Rätsel wenigstens ansatzweise zu lösen.

Weiterhin gibt es in der Geschichte mehrere Perspektiven aus denen erzählt wird, die aber dem Leser zusammenhanglos erscheinen, auch wenn man weiß dass es irgendwo einen Zusammenhang geben muss. Aber die Verknüpfung der einzelnen Erzählperspektiven ist nicht erfolgt.
Es wird der Eindruck vermittelt dass der Hauptcharakter sich den ganzen Tag verschiedensten Problemen widmet, aber nicht an der Krone arbeitet. Die Beschreibung, welche arbeiten sie durchführt und durchführen muss um die Krone zu erstellen finde ich sehr oberflächlich beschrieben und auch das Aussehen der Krone wird nicht anschaulich dargestellt, sodass diese vor dem geistigen Auge des Lesers anfängt zu glänzen. Als Leser bekomme ich den Eindruck, dass die Krone ein "schlampiges Etwas" ist, in der Art und Weise wie sie selbst, ihre Fertigung und die Verzierung beschrieben ist.

Die Geschichte ist unvermittelt zu Ende und lässt einen verwirrten Leser zurück, da die Auflösung der Geschichte sehr enttäuschend ist.
Hintergründe und Zusammenhänge sind zwar gut recherchiert aber in der Geschichte nicht gut heraus gearbeitet.

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