VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Die Holunderschwestern Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-41923-0

Erschienen:  13.06.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub), Hörbuch Download

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Service

  • Biblio

München 1918. Die junge Fanny – Franziska – sitzt im Zug nach München und will der Provinz entfliehen. Ihre sensible Zwillingsschwester Friederike musste sie zurücklassen. Als die reiche Witwe Dora mit ihren beiden Kindern zusteigt, ahnt Fanny noch nicht, dass ein tragisches Schicksal seinen Anfang nimmt. München 2015. Katharina erhält einen Brief aus London: In einem Archiv wurden Tagebücher ihrer Urgroßmutter Franziska gefunden. Katharina wird neugierig. Wie kommt es, dass die Aufzeichnungen ihrer Urgroßmutter, einer einfachen Köchin, in London verwahrt werden?

"Eine brillant erzählte Familiengeschichte. Sehr emotional, unterhaltsam und fesselnd bis zum Schluss, mit perfekt gezeichneten Charakteren die einfach „leben“."

histo-couch.de (27.06.2016)

Teresa Simon (Autorin)

Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.

"Eine brillant erzählte Familiengeschichte. Sehr emotional, unterhaltsam und fesselnd bis zum Schluss, mit perfekt gezeichneten Charakteren die einfach „leben“."

histo-couch.de (27.06.2016)

"Eine charmante Strandlektüre, bei der es natürlich um Liebe geht."

bella (08.06.2016)

"Mit jeder Seite, mit jeder Zeile und mit jedem Wort spürt man, dass dieses Buch der Autorin ganz besonders am Herzen gelegen hat. Entsprechend gut ist es auch gelungen und der Leser spürt diese Liebe."

Buchblog Mundo Libris (19.06.2016)

»Teresa Simon ist Expertin für präzise recherchierte und packend erzählte historische Stoffe.«

Für Sie (21.07.2016)

"Mich hat lange kein Buch mehr so gefesselt. Einmal angefangen, konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen, es ist spannender als mancher Krimi!"

Buchblog nichtohnebuch (23.06.2016)

mehr anzeigen

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 512 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-41923-0

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  13.06.2016

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Schöne Geschichte, die mich positiv überraschen konnte...

Von: BuchBria  aus Sondershausen Datum: 13.02.2018

https://buchbria.blogspot.de/

Auf diese Geschichte bin ich zufällig gestoßen, durch eine gemeinsame Leserunde bei Facebook. Dort wurde das Buch aus verschiedenen Vorschlägen ausgewählt, sodass ich mich entschied mitzulesen, da die Meinungen dazu ja doch recht positiv waren. Ansonsten hätte ich diesem Buch wahrscheinlich keine größere Beachtung geschenkt, da ich mich vom Cover überhaupt nicht angesprochen fühlte.

Das Buch handelt einerseits in der Gegenwart, wo wir Katharina kennenlernen, die gemeinsam mit ihrer Freundin alte Möbel restauriert und dabei zufällig auf ein Möbelstück stößt, das ihr durch ein Foto ihrer Urgroßmutter bekannt vorkommt, und andererseits handelt es in der Vergangenheit, wo wir mehr erfahren über die Urgroßmutter Fanny sowie deren Zwillingsschwester. Als Katharina schließlich von einem jungen Mann aufgesucht wird, der ihr die Tagebücher der Urgroßmutter bringt, beginnt sie diese zu lesen und endlich die Geheimnisse der Familiengeschichte aufzudecken.

Die stetig abwechselnden Zeitebenen machten mir anfangs sehr zu schaffen, da ich die Vergangenheit mit ihren Charakteren wesentlich interessanter fand und gleichzeitig fand ich auch Katharina eine Spur zu blass. Ich konnte nicht nachvollziehen, warum sie sich in den Überbringer der Tagebücher so schnell verliebte und fand das alles irgendwie unpassend, zumal sie ja kaum etwas über ihn wusste. Immer wieder fand ich anschließend einige Szenen merkwürdig und war dann auch dementsprechend froh, wenn es endlich wieder zurück zu Fanny sowie deren Schwester ging.

Die damalige Zeit, beginnend 1918 wurde durch die Autorin wirklich wunderbar bildhaft beschrieben, mit einigen bekannten Persönlichkeiten dieser Epoche und den politischen Konflikten, die nach und nach Auswirkungen auf das Leben aller hatte. Und auch die beschriebenen Handlungsorte in München faszinierten mich, da ich selber die Stadt zwar nur von der Durchreise kenne beziehungsweise aus dem Fernsehen, aber sie waren mir ein Begriff und so hatte ich sofort ein entsprechendes Bild vor Augen.

Der Schreibstil lässt sich schnell sowie flüssig lesen, und insbesondere die Szenen in der Gegenwart hatte ich nach dem Lesen recht schnell wieder vergessen. Ganz anders hingegen bei den Erzählungen über Fanny, deren Schwester sowie ihre beste Freundin, welche aus einer jüdischen Familie stammt. Ich fand das unheimlich spannend zu lesen.

Mein Fazit:

Alles in allem ist "Die Holunderschwestern" eine interessante sowie lesenswerte Geschichte, die man super zwischendurch mal lesen kann. Mir erschienen jedoch die Szenen rund um Katharina stellenweise zu unglaubwürdig und beinahe so, als ob sie erst viel später auf die Schnelle ergänzt wurden. Dennoch möchte ich unbedingt weitere Bücher der Autorin lesen und war positiv überrascht über die eingebauten historischen Details.

Geschichte erlebt

Von: RoRezepte Datum: 23.11.2017

www.rorezepte.com

Die Holunderschwestern war mein erster Roman, welcher historische Züge in sich trägt.

Einerseits befinden wir uns bei Katharina im Jahre 2015 in München. Sie hat sich mit ihrer Freundin Isi als Restaurateurinnen selbstständig gemacht. Ihre zweite kleine Leidenschaft ist das Kochen, hat sie sogar die Kochbücher von ihrer Urgroßmutter Fanny geschenkt bekommen.

Fanny hat neben ihrer kleinen Rezeptsammlung auch Tagebücher geschrieben. In diesen reisen wir zuerst ins Jahr 1918 nach Weiden, zu den jungen Jahren von Fanny und ihrer Zwillingsschwester Fritzi, welche extrem an Verlustängsten leidet. Wir Leser dürfen dann hautnah miterleben, wie Fanny nach München abhaut und versucht sich ihr eigenes Leben aufzubauen. Ihr Kochtalent und ein wenig Glück helfen ihr in den nächsten Jahren zu überstehen. Die Zeit ist durch den 1. Weltkrieg und Hitlers beginnenden Aufstieg geprägt. Die Thematik der Armut, Hungersnot und dem wachsenden Judenhass erlebt der Leser, als wäre er vor Ort bei Fanny. Das ist Geschichte pur.


„»Die zerrissenen Jahre«, so nennt der amerikanische Historiker Philip Blome jene schicksalhafte Zeit zwischen 1918 und 1938, in der die alte Ordnung zerbrochen war und Europa auf den Zweiten Weltkrieg zutaumelte.“ Teresa Simon

Die zwei Zwillingsschwester, welche nicht unterschiedlicher sein könnten, sind trotz allem immer im Herzen vereint. Allerdings macht ihnen die Eifersucht und Verlustängste von Fritzi das Leben schwer, gibt es doch für Fanny eine andere Stütze im Leben.

Während man beim Lesen dem 1. Familiengeheimnis immer näher kam, hat mich das 2. Geheimnis in seiner Ausprägung überrascht und mich gedanklich kurz überfordert.

Die Jahreszonen des Romans war durch Jahreszahlen klar voneinander abgegrenzt, auch die Tagebucheinträge und das historische „Echtzeitgeschehen“ war durch den Wechsel von Schriftform (kursiv) ebenfalls wunderbar trennbar.

Mir hat der Roman wirklich super gefallen! Ich habe Geschichte erlebt, die sich so viel besser einprägen lässt, als durch den damaligen Schulunterricht. Zuletzt möchte ich noch kurz aus Teresa Simons Nachwort zitieren:


„Angeregt zum Schreiben wurde ich durch das Leben meiner geliebten Großmutter, die 1918 als junge Frau aus dem geruhsamen Weiden in der Oberpfalz in die aufregenden Tage der Münchner Novemberrevolution kam. Wie meine Heldin Fanny stammte sie aus einer kinderreichen Familie und hatte eine Zwillingsschwester. Wie Fanny konnte sie ausgezeichnet kochen, und meine ersten Erinnerungen an sie sind untrennbar mit dem betörenden Duft nach Vanille verbunden. Die meisten der anschließenden im Buch aufgeführten acht Rezepte stammen von ihr, und sie schmecken heute noch ebenso gut wie damals. […]“

Die Rezepte aus Die Holunderschwestern findet man hier: https://rorezepte.com/die-holunderschwestern-teresa-simon/

Von: Doris Oberauer aus Grieskirchen Datum: 21.10.2016

Buchhandlung: Thalia.at

Den Schreibstil fand ich sehr fesselnd. Wer spannenden Lesestoff sucht ist hier genau richtig.

Voransicht

  • Weitere Bücher der Autorin