Die Holunderschwestern

Roman

Taschenbuch
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München 1918. Die junge Fanny – Franziska – sitzt im Zug nach München und will der Provinz entfliehen. Ihre sensible Zwillingsschwester Friederike musste sie zurücklassen. Als die reiche Witwe Dora mit ihren beiden Kindern zusteigt, ahnt Fanny noch nicht, dass ein tragisches Schicksal seinen Anfang nimmt.

München 2015. Katharina erhält einen Brief aus London: In einem Archiv wurden Tagebücher ihrer Urgroßmutter Franziska gefunden. Katharina wird neugierig. Wie kommt es, dass die Aufzeichnungen ihrer Urgroßmutter, einer einfachen Köchin, in London verwahrt werden?

"Eine brillant erzählte Familiengeschichte. Sehr emotional, unterhaltsam und fesselnd bis zum Schluss, mit perfekt gezeichneten Charakteren die einfach „leben“."

histo-couch.de (27. Juni 2016)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 512 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-41923-0
Erschienen am  13. Juni 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wieder eine tolle Geschichtsstunde

Von: Svenja Krause aus Bad Segeberg

31.03.2019

Bücher über den 2. Weltkrieg gibt es viele.  Aber was war eigentlich vorher? Diese Frage klärt die Autorin auf die Art wie in all ihren Werken typisch ist. Man kann bei ihren Büchern einfach nicht aufhören zu lesen und lebt so quasi mit den Charakteren. Der Schreibstil ist wie bei der Autorin üblich: bildlich und mitreißend. Man fliegt quasi durch die Seiten aber dieses Mal hab ich auch immer mal gestoppt um Dinge im Netz zu vertiefen denn Münchens Geschichte und ihre Bedeutung für das Land sind mir erst beim Lesen aufgefallen . Wieder ein spannendes Leseerlebnis

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Schöne Geschichte, die mich positiv überraschen konnte...

Von: BuchBria aus Sondershausen

13.02.2018

Auf diese Geschichte bin ich zufällig gestoßen, durch eine gemeinsame Leserunde bei Facebook. Dort wurde das Buch aus verschiedenen Vorschlägen ausgewählt, sodass ich mich entschied mitzulesen, da die Meinungen dazu ja doch recht positiv waren. Ansonsten hätte ich diesem Buch wahrscheinlich keine größere Beachtung geschenkt, da ich mich vom Cover überhaupt nicht angesprochen fühlte. Das Buch handelt einerseits in der Gegenwart, wo wir Katharina kennenlernen, die gemeinsam mit ihrer Freundin alte Möbel restauriert und dabei zufällig auf ein Möbelstück stößt, das ihr durch ein Foto ihrer Urgroßmutter bekannt vorkommt, und andererseits handelt es in der Vergangenheit, wo wir mehr erfahren über die Urgroßmutter Fanny sowie deren Zwillingsschwester. Als Katharina schließlich von einem jungen Mann aufgesucht wird, der ihr die Tagebücher der Urgroßmutter bringt, beginnt sie diese zu lesen und endlich die Geheimnisse der Familiengeschichte aufzudecken. Die stetig abwechselnden Zeitebenen machten mir anfangs sehr zu schaffen, da ich die Vergangenheit mit ihren Charakteren wesentlich interessanter fand und gleichzeitig fand ich auch Katharina eine Spur zu blass. Ich konnte nicht nachvollziehen, warum sie sich in den Überbringer der Tagebücher so schnell verliebte und fand das alles irgendwie unpassend, zumal sie ja kaum etwas über ihn wusste. Immer wieder fand ich anschließend einige Szenen merkwürdig und war dann auch dementsprechend froh, wenn es endlich wieder zurück zu Fanny sowie deren Schwester ging. Die damalige Zeit, beginnend 1918 wurde durch die Autorin wirklich wunderbar bildhaft beschrieben, mit einigen bekannten Persönlichkeiten dieser Epoche und den politischen Konflikten, die nach und nach Auswirkungen auf das Leben aller hatte. Und auch die beschriebenen Handlungsorte in München faszinierten mich, da ich selber die Stadt zwar nur von der Durchreise kenne beziehungsweise aus dem Fernsehen, aber sie waren mir ein Begriff und so hatte ich sofort ein entsprechendes Bild vor Augen. Der Schreibstil lässt sich schnell sowie flüssig lesen, und insbesondere die Szenen in der Gegenwart hatte ich nach dem Lesen recht schnell wieder vergessen. Ganz anders hingegen bei den Erzählungen über Fanny, deren Schwester sowie ihre beste Freundin, welche aus einer jüdischen Familie stammt. Ich fand das unheimlich spannend zu lesen. Mein Fazit: Alles in allem ist "Die Holunderschwestern" eine interessante sowie lesenswerte Geschichte, die man super zwischendurch mal lesen kann. Mir erschienen jedoch die Szenen rund um Katharina stellenweise zu unglaubwürdig und beinahe so, als ob sie erst viel später auf die Schnelle ergänzt wurden. Dennoch möchte ich unbedingt weitere Bücher der Autorin lesen und war positiv überrascht über die eingebauten historischen Details.

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Vita

Teresa Simon

Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"Eine charmante Strandlektüre, bei der es natürlich um Liebe geht."

bella (08. Juni 2016)

"Mit jeder Seite, mit jeder Zeile und mit jedem Wort spürt man, dass dieses Buch der Autorin ganz besonders am Herzen gelegen hat. Entsprechend gut ist es auch gelungen und der Leser spürt diese Liebe."

Buchblog Mundo Libris (19. Juni 2016)

»Teresa Simon ist Expertin für präzise recherchierte und packend erzählte historische Stoffe.«

Für Sie (21. Juli 2016)

"Mich hat lange kein Buch mehr so gefesselt. Einmal angefangen, konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen, es ist spannender als mancher Krimi!"

Buchblog nichtohnebuch (23. Juni 2016)

"In diesem Roman ist wirklich alles enthalten, was es für gemütliche Leseabende braucht: Romantik, Tragik und Spannung!"

Buchblog Twooks (20. Juni 2016)

"Die Holunderschwestern ist ein rundum gelungener generationenübergreifender Familienroman, der angenehme Lesestunden beschert und auch durch gut recherchierte historische Aspekte überzeugen kann."

Buchblog Kerstins Bücherblog (20. Juni 2016)

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