Die Insel der Zitronenblüten

Roman

Taschenbuch
9,99 [D] inkl. MwSt.
10,30 [A] | CHF 14,50 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Eine kleine Bäckerei auf Mallorca, der Duft des Sommers und ein geheimnisvolles Erbe …

Als Marina von ihrem Erbe erfährt, ahnt sie nicht, dass es ihr ganzes Leben verändern wird. Vor langer Zeit verließ sie ihre Heimat Mallorca und brach den Kontakt zu ihrer Schwester Anna ab. Niemals mehr wollte sie zurückkehren. Doch jetzt wurde ihnen beiden die kleine Bäckerei in Valldemossa vermacht. Auf der Insel angekommen, kann Marina dem Duft von Zitronenbrot nicht widerstehen. Sie weiß, sie sollte das alte Anwesen einfach verkaufen, aber irgendetwas hält sie davon ab – ein Geheimnis, das nur darauf wartet, gelüftet zu werden ...

»Eine märchenhafte Geschichte mit Tiefgang und sommerlichem Flair.«

TV für mich (03. Mai 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Spanischen von Michaela Meßner
Originaltitel: Pan de limón con semillas de amapola
Originalverlag: Editorial Planeta, Barcelona 2016
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0433-6
Erschienen am  19. März 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Insel der Zitronenblüten

Von: Moonshinegirl83

19.11.2018

Ein Roman zweiter Schwestern, die im Streit auseinander gehen und sich im Anschluß Jahrelang aus den Augen verlieren. Bis Marina einen Brief bekommt, das sie auf Mallorca ihr Erbe einer ihr unbekannten antreten soll. Die Insel der Zitronenschwestern, ist die Geschichte von Anna und Marina, beide sind Schwestern und verlieren sich, nachdem Marina mit Annas Mann gestritten hat, aus den Augen. Beide sind auf der Insel Mallorca aufgewachsen. Viele Jahre nach dem Streit, erhält Marina den Brief der sie zurück nach Mallorca bringt. Nun besitzt Sie eine kleine Bäckerei. Sie beschließt diese zu verkaufen, und entscheidet sich im letzten Moment um, um sie mit einer ehemaligen Angestellten doch weiterzuführen. So kommt sie auch wieder in den Kontakt mit Ihrer Schwester und macht sich auf den Weg das Geheimnis um die ihr unbekannte Bäckerei und die unbekannte Frau zu lüften..... Meine Meinung zum Buch: Ein leichte und sommerliche Familiengeschichte. Perfekt für den Urlaub oder um die Wärme des Sommers in den Winter zu holen. Mir hat diese Warmherzige Geschichte sehr gut gefallen. Besonders schön fand ich die unterschiedlichen Gefühlslagen die man beim lesen dieser Geschichte gespürt hat. Zum Autor: Christina Campos würde 1975 in Barcelona geboren und machte Ihren Abschluss in Geisteswissenschaften an der Universität von Barcelona. Anschließend studierte Sie an der Universität in Heidelberg, wo Sie auch das dortige Filmfestival mitorganisiert. Nach Ihrer Rückkehr in Ihre Heimat widmet sie sich ganz der Filmindustrie und arbeitet inzwischen seit 10 Jahren als Castingagentin für Film und Fernsehen. Nebenbei lebt sie Ihre Leidenschaft für's Schreiben aus. Die Insel der Zitronenblüten ist ihr erster Roman.

Lesen Sie weiter

Überraschend vielschichtiger Roman über zwei Schwestern und ihre unterschiedlichen Leben - sehr atmosphärisch auf Mallorca

Von: schnäppchenjägerin

13.08.2018

Marina arbeitet als Ärztin ohne Grenzen und ist gerade in Äthiopien, als sie erfährt, dass sie zusammen mit ihrer Schwester Anna ein Anwesen auf Mallorca - eine Mühle mit Bäckerei - geerbt hat. Sie selbst hat Mallorca vor vierzehn Jahren endgültig den Rücken gekehrt, nachdem es mit ihrem Schwager zu einem Eklat gekommen war. Nun reist sie zurück in ihre Heimat, um das Erbe abzuwickeln und trifft nach der langen Zeit zum ersten Mal wieder auf den verbliebenen Teil ihrer Familie. Weder Anna noch sie wissen, warum die fremde Frau ihr gesamtes Hab und Gut an sie vererbt hat. Im Grundbuchauszug ist nur ersichtlich, dass ihrer Großmutter bis zu ihrem Tod 10 % des Anwesens in Valldemossa gehört hatten. Anna und ihr Ehemann Armando stehen nach einer Fehlinvestition in Panama vor dem Ruin und sind auf den Verkauf der Immobilie angewiesen. Vor Ort verschiebt Marina die Entscheidung und verweigert ihre Zustimmung, da sie zunächst herausfinden möchte, wer María Dolores Molí Carmona, die rassige Lola, war und in welchem Verhältnis sie zu ihnen gestanden haben könnte. Zusammen mit Lolas Freundin Catalina nimmt sie die Bäckerei wieder in Betrieb und backt die traditionellen mallorquinischen Rezepte, die sie noch von ihrer Großmutter kennt. Marina versucht dem Geheimnis des Erbes auf die Spur zu kommen, auch wenn - oder gerade weil - Catalina sie bittet, die Vergangenheit und Lola in Frieden ruhen zu lassen und reflektiert dabei ihr eigenes Leben, ihre Tätigkeit als Ärztin ohne Grenzen und ihre Beziehung zu Mathias, der gerade als Entwicklungshelfer auf Haiti ist. Anders als Cover und Titel suggerieren, ist "Die Insel der Zitronenblüten" kein unbeschwerter Sommerroman, sondern ein vielschichtiger Roman über zwei Schwestern, die sich neu kennenlernen und mit 46 bzw. 49 Jahren ihrem Leben eine andere Richtung geben. Marina und Anna sind völlig unterschiedliche Frauen. Die jüngere Marina ist tougher, intelligenter und hat ihr Leben bisher ganz ihrer Tätigkeit als Ärztin ohne Grenzen gewidmet. Sie ist nie sesshaft geworden, hat sich enger an einen Ort oder einen Mann binden können, auch wenn es schon Überlegungen gegeben hatte, zusammen mit Mathias eine Penthouse Wohnung in Berlin-Prenzlauer Berg zu kaufen. Anna ist dagegen eine oberflächlichere Person, für die Luxus und das Wahren des äußeren Scheins wichtig sind. Ihre erste, wahre Liebe Antonio hat sie ziehen lassen und stattdessen später den raffgierigen Spekulanten Armando geheiratet, mit dem sie eine 14-jährige Tochter hat, die nicht ihren Vorstellungen eines weiblichen Mädchens entspricht. Der Roman behandelt neben der Beziehung der Schwester und dem Erbe noch weitere Themen wie die Armut in Entwicklungsländern, die Situation von Waisenkindern, das Leben von Hausangestellten fernab ihrer Heimat, Schwierigkeiten einer Auslandsadoption, Krankheit und Tod, aber auch das überschaubare Leben auf einer Insel, bei dem jede Abweichung von der Norm sofort auffällt sowie Rezepte und das traditionelle Bäckerhandwerk - so viele Themen, dass es schwierig wird, einen roten Faden zu erkennen, denn das Geheimnis um das Erbe tritt damit in den Hintergrund. Der Roman ist überraschend tiefgängig und hat mich auch aufgrund der anschaulichen Beschreibung der balearischen Insel, so dass man sich selbst wünscht, auf Mallorca zu sein, gut unterhalten. Die Zweifel der Charaktere an ihren Lebenswegen und die Schwierigkeit jedes einzelnen, seinen Platz im Leben zu finden, sind nachvollziehbar beschrieben. Es ist nicht vorhersehbar, wie sich Anna und Marina entscheiden werden, sei es in Bezug auf die Beziehungen zu ihren Partnern oder in Bezug auf das Erbe. Spannung wird durch die Neugier darauf aufrechterhalten, wer die Bäckerin Lola eigentlich war und weshalb sie ausgerechnet den ungleichen Schwestern ihr Millionenvermögen vermacht hat. Durch die persönlichen Schicksale von Anna und Marina sorgt die Autorin zusätzlich für Dramatik.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Cristina Campos wurde 1975 in Barcelona geboren und machte ihren Abschluss in Geisteswissenschaften an der Universität von Barcelona. Anschließend studierte sie an der Universität in Heidelberg, wo sie auch das dortige Filmfestival mitorganisierte. Nach ihrer Rückkehr in ihre Heimat widmete sie sich ganz der Filmindustrie und arbeitet inzwischen seit zehn Jahren als Castingagentin für Film und Fernsehen. Nebenbei lebt sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben aus. Die Insel der Zitronenblüten ist ihr erster Roman.

Zur AUTORENSEITE

Videos

Links

Pressestimmen

»Sehr berührender, zu Herzen gehender Roman mit geheimnisvollen Rückblicken und duftigen Rezepten.«

Frankfurter StadtKurier (01. Mai 2018)

»Leichte Sommerlektüre …«

Wohnen & Garten (27. Juni 2018)

»Die Geschichte des Romans lädt zum Träumen ein und erschafft mit Worten paradiesische Bilder.«

Hallo München (12. Mai 2018)

»Ein fesselnder Roman, der glücklich macht.«

schöner monat (25. Mai 2018)

»Der zauberhafte Sommerroman erwartet Sie mit jeder Menge mediterranem Flair und verführerischen Rezepten.«

Harzer Wochenspiegel (23. Mai 2018)