Die Insel

Roman

(8)
TaschenbuchNEU
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Du erwachst in einer paradiesischen Umgebung, auf einer kleinen tropischen Insel. Warmer Sand, Palmen, das glasklare weite Meer vor dir. Wie bist du hierhergekommen? Du fühlst dich nicht gut. Hast Schmerzen. Dann kommt die Erinnerung. Ein Tauchgang. Ihr seid vom Boot abgetrieben worden. Du - und deine Freundin Selina. Du siehst sie, nur wenige Meter entfernt. Sie ist schwer verletzt. Ihr Atem versiegt. Du kannst nichts tun. Sie stirbt in deinen Armen. Es wird Nacht. du bist ganz allein mit einer Toten. Oder?


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Dänischen von Sven-Eric Wehmeyer
Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43957-3
Erschienen am  13. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ich fands recht spannend

Von: Buchfeeteam

11.06.2019

Okay, vorweg: Ich habe entschieden das Buch zu lesen, weil ich den Klappentext spannend fand. Erst nach der Bestellung habe ich auf einer großen Onlineplattform gesehen, dass das Buch eine einzige Bewertung hat - mit einem Stern. Die hab ich gelesen und sie hat mich extrem neugierig gemacht. Abgesehen von der inhaltlichen Beurteilung muss man folgendes wissen: 1. Die Geschichte "Die Insel" hat tatsächlich nur etwa 230 Seiten. Die restlichen 100 Seiten beinhalten 3 Kurzgeschichten desselben Autors. 2. Der Klappentext ist schlicht und ergreifend völlig falsch. Niemand "erwacht" auf einer Insel neben einer toten Freundin. Der Protagonist Noa weiß sehr wohl wo er ist und warum seine Freundin gestorben ist. So, und jetzt kommen wir zum inhaltlichen: Abgesehen von den zwei oben genannten Punkten fand ich die Geschichte ziemlich gut geschrieben. Es ist recht spannend gestaltet, indem die Erzählung wechselt zwischen dem tatsächlichen Hergang und der nach den Ereignissen stattfindenden Befragung von Noa, was wirklich vorgefallen ist, weil ihm keiner glaubt. Noa als Prota finde ich durch und durch authentisch. Ich meine ja, er ist echt ein Loser, aber in der Situation weiß ich ehrlich nicht, ob ich meinen Verstand so beisammen gehabt hätte, irgendetwas zustande zu bringen. Auch die Story finde ich nachvollziehbar. Ich muss allerdings zugeben, es gab eine Stelle, da habe ich tatsächlich im Internet nachgeschaut, ob das stimmen kann: Noa versucht einen Fisch zu fangen und es wird beschrieben, wie sich das Wasser vom Fischblut rot färbt, als es ihm gelingt. Da ich noch nie gehört hatte dass Fische wirklich rot bluten, hab ich mal nachgeguckt ob das stimmen kann. Offenbar ist es so, obwohl Fische deutlich weniger Blut haben, prozentual, als ein Mensch. Nun haben wir auch noch etwas unnützes Wissen in uns aufgenommen. Okay, der letzte Teil, als das mit Selina passiert, ist dann doch ein bisschen abstrus...aber hey, sind andere Horrorromane realistischer? Es ist ja kein Reality-Krimi sondern ein Thriller, und ich finde es ist alles erlaubt, auch wenns vielleicht nicht unbedingt super realistisch ist. Wer weiß schon, was zwischen Himmel und Erde passieren kann. Übrigens, da die Kurzgeschichten fast ein Drittel des ganzen Buches einnehmen, habe ich mir die auch zu Gemüte geführt. Ich fand sie eigentlich alle drei ziemlich gut. Bleibt festzuhalten: Klappentext Mist, finde es auch ziemlich doof, dass auf die tatsächliche Zusammensetzung des Buches nicht deutlicher hingewiesen wird, aber die Geschichten an sich sind richtig gut und spannend bis gruselig. Es hat mich jetzt nicht ohne Ende geflasht, aber sehr gut unterhalten. Und da ich finde, dass eine Rezension hauptsächlich auf den Inhalt abzielen sollte und nicht auf die Form, kann ich mich meinen bisherigen Vorrednern nicht anschließen. Ich gebe 4/5 Sternen.

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Irreführender Klappentext, der leider so gar nicht hält, was er verspricht

Von: _Bücherwelten_

11.06.2019

Ich frage mich, wer sich den Klappentext ausgedacht hat. Er macht völlig falsche Versprechungen von dem Buch. Vor allem der Satz: "Ihr seid vom Boot abgetrieben worden". Das stimmt gar nicht, das passiert nicht einmal. Die Umstände, wie die beiden Hauptprotagonisten auf der Insel landen, sind völlig andere. Und Schmerzen?? Höchstens seelische, sonst keine. Noa und Selina sind Rucksacktouristen. Sie sind seit 5 Jahren ein Paar und sind seit einiger Zeit verlobt. Während Noa eher der langweilige Nerd ist, ist Selina eine Draufgängerin. Das Paar bekommt das Angebot, auf eine verbotene Insel rauszufahren, um dort in einem atemberaubenden Korallenriff zu schnorcheln. Letztendlich ist es Selina, die dieses Angebot unbedingt annehmen möchte und ihren Freund davon überzeugt, dass sie dieses Abenteuer eingehen. So kommt es, das sie von zwei Seemännern zu der Insel Kamita gebracht werden auf der Selina stirbt. Selina stirbt in Noas Armen während die Sonne aufgeht und das Paradies der Insel um sie herum zum Leben erwacht. Was folgt, ist ein grenzenlos jammernder Noa, der mit der Situation völlig überfordert ist. Leider wusste ich schon recht früh, dass das Buch nicht das ist, was ich mir vorgestellt hatte. Warum genau kann ich jetzt nicht erklären ohne zu spoilern. Aber wie bereits erwähnt, der Klappentext stimmt so gar nicht mit dem überein, was letztendlich passiert. Hauptprotagonist Noa fand ich auch recht bescheiden. Jemand, der seit so langer Zeit als Rucksacktourist unterwegs ist, sollte etwas mutiger sein, aber stattdessen war er sehr weinerlich. Seine viel zu früh verstorbene Verlobte war mir da sehr viel sympathischer und taffer, ohne sie war er anscheinend völlig aufgeschmissen. Was man dem Buch zu Gute halten muss ist der Schreibstil. Der war absolut simpel, so dass man es wirklich schnell lesen konnte. Aber dann war die Geschichte so total unerwartet zu Ende, als ich noch gar nicht damit gerechnet habe. Ich hatte eigentlich noch 70 Seiten erwartet, aber stattdessen war Noas Geschichte nach etwa 230 Seiten vorbei und es folgten noch einige Kurzgeschichten, die zwar ganz gut waren, aber mit denen ich so gar nicht gerechnet hatte. Fazit Alles in allem muss ich leider sagen, dass ich sehr enttäuscht von dem Buch war. Das lag wohl daran, dass ich mit völlig anderen Vorstellungen an die Geschichte heranging. Der Klappentext klang so mysteriös, aber das war es gar nicht. Das Ende war dann recht überraschend und sogar noch ganz gut, aber trotzdem kam es viel zu plötzlich. Ich kann dieses Buch daher nur bedingt empfehlen. Am besten liest man vorher die Leseprobe, dann weiß man in etwa, worauf man sich einlässt.

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Vita

Steen Langstrup

Steen Langstrup steht für eine neue Generation junger Horrorautoren, die frisches Blut in das Genre pumpen. Finale wurde in Dänemark als Best Horror Novel of the Year ausgezeichnet, die Verfilmung kommt 2018. Weitere Bücher sind in Vorbereitung.

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