Die Katze des Dalai Lama

Roman

(8)
Taschenbuch
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»Der Dalai Lama ist ein Meister im Umgang mit dem Dosenöffner«, weiß die Katze Seiner Heiligkeit. Dass er zudem einer der wichtigsten spirituellen Führer der Welt ist, findet sie durchaus angemessen ... Auf leisen Pfoten und auf höchst vergnügliche Weise vermittelt die Hauskatze in Dharamsala die ganze Fülle buddhistischer Lebensweisheit. Eine bezaubernde Lektüre für Menschen, die Glück und Sinn suchen, für Katzenliebhaber und alle, die wissen wollen, warum der Dalai Lama kein Fan von toten Mäusen ist.

»Eine bezaubernde und amüsante Lektüre für Katzen-Fans und Sinnsucher!«

FREIZEIT EXKLUSIV (13. Mai 2020)

Aus dem Englischen von Kurt Lang
Originaltitel: The Dalai Lama's Cat
Originalverlag: Lotos
Taschenbuch, Klappenbroschur, 272 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-70381-0
Erschienen am  11. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Kätzchen lernt Buddhismus

Von: Edith N.

30.08.2020

Dass die Überlegungen und Verhaltensänderungen, die der Dalai Lama den Ratsuchenden ans Herz legt, auch in die westliche Welt passen und ein bisschen was von Lebenshilfe und Verhaltenstherapie an sich haben, hätte ich nicht gedacht. Diese Erkenntnis verdanke ich dem Himalaya-Kätzchen Rinpoche, das auch ganz ahnungslos in diese Gedankenwelt hineinstolpert und schnell dazulernt. Dass sie mal im Jokhang, dem Tempelkomplex des Dalai Lama, landen wird, hätte sich das Rassekätzchen aus Neu-Delhi nicht träumen lassen. Sie wächst in einem noblen menschlichen Haushalt auf, und es geht ihr blendend, bis ihre Wurfgeschwister und sie von zwei Jungs geraubt werden. Die Burschen verkaufen die Kitten. Nur Rinpoche, den leicht humpelnden Kümmerling des Wurfs, werden sie nicht los. Gerade, als sie dabei sind, das hilflose Kitten in einer Mülltonne zu entsorgen, kommt der Dalai Lama des Weges und kümmert sich darum, dass das Tierchen gerettet wird. Er nimmt es mit nach Hause. Und so wird die kleine Rinpoche aus Neu-Delhi – auch KSH genannt, „Katze Seiner Heiligkeit“ – zum verwöhnten Büromaskottchen in Dharamsala. Dass der Chef ein ganz außergewöhnlicher Mensch ist, müssen seine Mitarbeiter dem Katzenmädchen nicht erst erklären. Das erkennt sie an der Art, wie er sich um sie kümmert. Als sie ihrem Menschen eine selbst gefangene Maus zum Geschenk macht, ist dieser allerdings gar nicht erfreut. Sie hätte es wissen müssen! Er spricht doch ständig davon, dass jedem Geschöpf das eigene Leben genauso wichtig ist wie dem Menschen. Also ist es auch nicht okay, eine Maus zu töten. Aber eine Katze ist eben eine Katze, und der Instinkt war stärker. Die KSH ist geknickt, doch ihr Mensch hat Verständnis für sie. „Lerne für die Zukunft aus deinen Fehlern“, sagt er. Und „Morgen fangen wir neu an.“ (Seite 31) Da hat mir die kleine Katze richtig leidgetan. Sie ist so streng mit sich! Wenn schon die großen, vernunftbegabten Menschen ihren Idealen nicht gerecht werden, wie soll’s dann so ein Katzenkind schaffen? Die KSH lernt viel aus den Gesprächen, die sie im Büro mit anhört. Ob’s die Lektion in Liebe und Mitgefühl ist, die einem millionenschweren Persönlichkeitstrainer zuteil wird oder die harte Schule, die der windige Gastwirt Franc durchläuft, bis er von einem kitschigen Möchtegern-Buddhisten zu einem echten wird ... die Ratsuchenden lernen was fürs Leben, die kleine Katze lernt dazu und der Leser ebenfalls. Manchmal sind’s Metaphern wie die vom Schafs m i s t oder die vom Bauern und dem Wildpferd, die uns ein Licht aufgehen lassen. Ja, wenn es uns gelingen würde, nicht jedes Mal ein egozentrisches Drama aufzuführen, wenn etwas unrund läuft, sondern die Sache pragmatisch und gelassen zu sehen und das Wohl der Anderen im Auge zu behalten, dann hätte man freilich weniger Stress! Aber das ist leider nicht so einfach. Ich beginne zu ahnen, was den Buddhismus für viele Menschen so attraktiv macht, auch wenn sie ihn vielleicht nicht zur Gänze verstehen. Und ich denke, es spricht nichts dagegen, sich aus den unterhaltsamen Anekdoten und bildhaften Gleichnissen dieses Romans das herauszupicken, was einem sinnvoll und für das eigene Leben hilfreich zu sein scheint. Man muss ja nicht gleich so weit gehen wie der Gastwirt in dem Roman und sich für einen Buddhisten halten, nur weil man ein paar kluge Gedanken aufgeschnappt und verinnerlicht hat. Ohne Namedropping zu betreiben, erzählt die Katze von einer Vielzahl berühmter Persönlichkeiten, die sich beim Dalai Lama die Klinke in die Hand geben. Ich muss gestehen, dass ich beim heiteren Promi-Raten trotz vieler Hinweise versagt habe. Nur eine einzige US-Schauspielerin habe ich einigermaßen sicher identifiziert. Vielleicht sind das alles Übersee-Promis, die man in Europa gar nicht so kennt. Aber deren Sorgen und Anliegen dienen ohnehin nur als „Transportmittel“ für die vielfältigen buddhistischen Weisheiten. Auch wenn ich keine Buddhistin werden will – jetzt interessiert es mich doch, wie es mit der KSH und ihren zweibeinigen Freunden weitergeht. Und ob die schöne Königin von Bhutan ihr Kätzchen bekommt. Wir werden es sicher erfahren, denn das vorliegende Buch ist der Startband einer Reihe.

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Buddhismus und Katze: Was wir von beidem lernen können

Von: yesterday

03.02.2019

Der Titel ist Programm: Hauptperson und Mittelpunkt allen Seins ist die die Katze, die beim bekannten Dalai Lama lebt. Sie heißt natürlich nicht ganz profan Minka oder Miezi, sondern natürlich KSH - steht für die "Katze Seiner Heiligkeit". Dieser Roman ist ein sehr schönes Buch, nicht für Katzenliebhaber zu empfehlen, wenngleich sich das natürlich ein bisschen aufdrängt. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspekive der Katze, sie erzählt ihr Leben, wie sie als Katzenbaby vor dem sicheren Tod gerettet und dann zur wohl berühmten Katze Tibets wurde. Neben interessanten Einblicken in den Buddhismus und einigen Lebensweisheiten gibt es auch immer wieder humorige Seitenblicke auf die Handlung, da eine Katze ja nicht alles verstehen kann, was Menschen so tun. Zudem interessant: Der Leser lernt, die buddhistischen Ansichten besser einzuordnen. In westlichen Ländern ist der Buddhismus ja als eine der Weltreligionen bekannt, dennoch unterscheidet er sich stark von den anderen. Missionieren scheint dort fremd zu sein, es gibt auch keinen solche Gott-Bezug wie vielfach vorhanden. Zitat: "Im Buddhismus geht es nicht darum, andere Menschen zu bekehren. Es geht darum ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihr Glück mehren können." "Die Katze des Dalai Lama" bringt auf jeden Fall gemütliche Lesestunden mit sich und zeigt uns, was wir von Katzen und dem Buddhismus vielleicht noch alles lernen können.

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Vita

David Michie, geboren in Zimbabwe, lebt heute in Australien. Ursprünglich Thriller-Autor, gelingt es dem praktizierenden Buddhisten und Meditationslehrer mit Bravour, buddhistische Gedanken in moderner, verständlicher Form einem breiten Publikum nahezubringen. David Michies Bücher wurden in 25 Sprachen übersetzt, die Romanreihe über die Abenteuer der Katze des Dalai Lama sind internationale Bestseller.

www.davidmichie.com

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