Die Klamm

Thriller

(7)
Taschenbuch
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»Er ist zurück, es beginnt erneut.« Zuerst erhält die Wiener Mordermittlerin Anja Grabner die rätselhafte Botschaft. Wenig später verschwindet eine Familie, und niemand will etwas gesehen haben. Ein Detail lässt Anja keine Ruhe. Im Haus der Verschwundenen fand man tote Ameisen – genau wie bei einer anderen Familie, die vor einigen Jahren in dem einsamen Bergdorf Klamm nach tagelanger Qual grausam ermordet wurde. Ist der Täter von damals erneut dem Blutrausch verfallen? Anja begibt sich in Klamm auf die Suche nach der Wahrheit und steht bald vor dunklen Abgründen …

»Der Drahtseilakt mit der Literatur scheint ihm immer besser zu gelingen. ›Die Klamm‹ ist die aufregende Thriller-Fortsetzung von ›Stein‹.«

Kleine Zeitung Steiermark und Graz (22. Dezember 2019)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48940-4
Erschienen am  18. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Wien, Österreich

Leserstimmen

Die klamme Klamm

Von: Bine

05.03.2020

Oh nein... nicht schon wieder. Das ist der 2. Band um die Wiener Kiminologin Anja Stein. Natürlich hab ich das wieder nicht mitgekriegt. Das Buch hörte sich spannend an und ich hab nicht mitbekommen, dass es der zweite Band einer Reihe ist. Auch egal, da man schnell reinkommt (auch wenn manche Sachen erwähnt werden, die man wohl nur aus dem ersten Band kennt) und Kleindl es wirklich schafft einen zu packen. Eine Familie verschwindet spurlos und Anja arbeitet eigentlich gar nicht mehr im Dienste der Polizei. Dennoch lässt sie der Fall nicht los und sie beginnt zu ermitteln indem sie sich selbst natürlich in Gefahr begibt. Eine Schlüsselrolle spielen seltsamerweise Ameisen, welche man in der Wohnung der verschwundenen Familie findet. Sonst will keiner was gesehen haben und wie so oft am Land, ist man eine eingeschworene Gemeinschaft... Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich hätte mir gewünscht, zuerst das erste Buch von Kleindl gelesen zu haben. Anja Stein ist auch eine wunderbare und leidenschaftliche Protagonistin, sodass es wirklich Spaß machte länger in der Badewanne mit Buch zu verweilen. Der Spannungsbogen wird aufrecht erhalten und es gibt tolle Wendungen in diesem Pageturner.

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Düstere Orte

Von: Weltenfuchs

04.03.2020

Nachdem ich in den letzten Jahren von Thrillern und Kriminalromanen eher ein wenig Abstand genommen habe, konnte ich bei „Die Klamm“ nicht widerstehen, es zu lesen. Natürlich hat mich das Cover angefixt, ich finde solche Draufsichten auf Wälder total toll (wie man vielleicht an meinem Hintergrundbild erkennen kann). „Die Klamm“ ist kein Thriller, der Spannung mit besonders blutrünstigen Szenarios oder aufregenden Cliffhangern erzeugt. Nein, es geht in einem Großteil des Buches sogar recht gemächlich zu, obwohl es sich bei dem Verbrecher immerhin um einen Mörder handelt, der ganze Familien entführt, quält und tötet. Diese Informationen werden jedoch mehr oder weniger in den Hintergrund gerückt, während der Fokus auf den Parallelen der Verbrechen von vor 30 Jahren und heute liegen sowie auf den handlungsleitenden Protagonisten. Die Ermittlerin Anja Grabner entspricht teilweise genau den Klischees, die gern auf abgehalfterte Kommissare über 40 projiziert werden. Eigentlich arbeitet Anja nach einem schwierigen Fall nicht mehr bei der Polizei, sondern befindet sich in einer Art „Selbstfindungsphase“, in der sie alle möglichen Sportarten ausprobiert. Gleichzeitig kann sie sich mental nicht zu einhundert Prozent von ihrem alten Job trennen, sodass sie sofort Feuer und Flamme für den seltsamen Fall ist, über den ihr ehemaliger Kollege ihre Meinung wissen will, ohne sie wirklich fragen zu wollen. Die Location, ein bescheidenes Bergdorf, welches nach einer Klamm in der Nähe benannt ist, überträgt eine finstere Stimmung. Es scheint, als wolle niemand über das Verbrechen vor 30 Jahren sprechen, als wüssten sie etwas, was sie um jeden Preis verheimlichen wollen. Mir waren die Bewohner des Dorfes sehr suspekt. Irgendwie wirkte alles so aufgesetzt, als trügen sie Masken, unter denen sie ihr „wahres“ Gesicht verbargen. Reinhard Kleindl spannt in „Die Klamm“ ein feines Netz aus Hinweisen, die nach und nach ein Bild ergeben und zum Ende des Buches in einem großen Knall des Rätsels Lösung verraten. Der Fall ist dabei ziemlich unkonventionell, passt aber gut zum Setting und den Menschen, die involviert zu sein scheinen. Mir ging es zum Schluss ein bisschen zu schnell, da finde ich, die Ereignisse hätten besser auf das Buch aufgeteilt werden können, es hätte ihnen wenigstens etwas mehr Raum zugestanden. So hatte ich leider den Eindruck, der Autor wäre im letzten Viertel des Buches in Zeitnot geraten und habe seine Idee noch schnell in wenigen Sätzen zu Papier bringen wollen. Wer letztendlich der Täter war, konnte ich ab der Hälfte des Romans erahnen, was sich letztendlich auch bestätigte (Nach einigen „Nein doch nicht…oder doch?“-Momenten). Trotzdem blieb die Spannung erhalten, unter anderem dank der durchaus sympathischen Anja Grabner und ihrer Leidenschaft für den (ehemaligen?) Beruf. „Die Klamm“ ist der zweite Fall von Grabner und ihren Kollegen, die Bücher können aber unabhängig voneinander gelesen werden.

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Vita

Reinhard Kleindl, 1980 in Graz geboren, hat ein Faible für Hochspannung. Der studierte Naturwissenschaftler ist professioneller Slackliner und spannte sein Band schon über die Victoriafälle. Seine zweite Leidenschaft ist das Schreiben. »Die Klamm« ist der zweite Thriller um die Ermittlerin Anja Grabner.

www.reinhardkleindl.at/ www.instagram.com/reinhard.kleindl/

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Events

24. Apr. 2020

Lesung

21:00 Uhr | Steyr | Lesungen
Reinhard Kleindl
Die Klamm

Pressestimmen

»Reinhard Kleindl balanciert entlang einer Slackline genauso gut wie entlang eines Spannungsbogens.«

Kronen Zeitung (12. Dezember 2019)

»Mit ›Die Klamm‹ ist Kleindl erneut ein Thriller gelungen, den man so leicht nicht mehr aus der Hand legen kann.«

Kronen Zeitung (12. Dezember 2019)

»›Die Klamm‹ ist rätselhaft, fesselnd, atmosphärisch dicht und rasant erzählt! Was will man mehr von einem guten Thriller erwarten.«

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