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Die Kometenjäger Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74669-9

Erschienen: 09.12.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Von der Suche nach dem richtigen Platz im Leben

Wo ist der dunkelste Ort Deutschlands? Und ist es möglich, mit bloßem Auge einen Kometen zu erspähen? Zwei junge Männer gehen gemeinsam auf die Suche: Philipp, der weder beruflich noch privat Fuß fasst und dessen Comicfigur Monsieur Lamarre mehr erlebt als er selbst. Und Tom, der sich mit Haut und Haar der Astronomie verschrieben hat, im tiefsten Innern aber ein Abenteurer ist. Gemeinsam bereisen sie ihre eigene Landkarte der Dunkelheit – ihr Weg führt sie auf einer rasanten Reise von Süddeutschland nach Kalifornien. Und sie müssen nicht nur erkennen, dass sich manche Frauen von den Wundern des Sternenhimmels partout nicht beeindrucken lassen. Sondern vor allem, dass es gar nicht so einfach ist, den richtigen Platz im Leben zu finden.

»Ein Gegenwartsroman, der auch tatsächlich etwas über die Gegenwart auszusagen vermag. Herrndorfs 'Tschick' trifft auf die Philosophie von Hans Blumenberg.«

Süddeutsche Zeitung

Marc Deckert (Autor)

Marc Deckert, geboren 1970, ist gelernter Journalist. Er arbeitete für die Süddeutsche Zeitung, leitete das "jetzt"-Magazin, war Kolumnist und Textchef bei NEON und war eine Zeitlang in den USA. Heute lebt und arbeitet er als freier Autor in München. Die Kometenjäger ist sein erster, preisgekrönter Roman.

»Ein Gegenwartsroman, der auch tatsächlich etwas über die Gegenwart auszusagen vermag. Herrndorfs 'Tschick' trifft auf die Philosophie von Hans Blumenberg.«

Süddeutsche Zeitung

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-74669-9

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 09.12.2013

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Die Kometenjäger von Marc Deckert

Von: Lisa Datum: 04.10.2015

buecher-zum-abhauen.tumblr.com

Inhalt:

Aber mir war nie klar, wie viele Möglichkeiten dieses eine Wort >>Nacht<< umfasst und wie viele Fragen erst der Satz >>Es ist dunkel<< aufwirft. Wie dunkel?, hätte Tom sofort gefragt. Von welcher Art Dunkelheit ist die Rede? Von der stumpfen, undurchdringlichen Dunkelheit der Hinterhöfe oder der Dunkelheit einer Winternacht in den Bergen? [...]
Wie hell war das Mondlicht? Konntest du die Farbe Gelb noch erkennen? Gab es elektrisches Licht in der Nähe? Und wie sah der Himmel aus? Wie viele Sterne hast du gesehen?

Sehen ist schwieriger als Glauben. Ohne Tom hätte Philipp das nicht verstanden.

Philipp ist ein hoffnungsloser Fall. Nichts kriegt er richtig auf die Reihe oder zu fassen. Privat und auch beruflich läuft es nicht gut. Denn er ist Illustrator, ohne Aufträge und malt hin und wieder an seiner Comicfigur Monsieur Lamarre herum.
Bis der Vater von seinem Freund ein Buch herausbringen will und ihn dafür als Illustrator haben möchte.
Es soll um den Weltraum gehen, um die Kometen und um die Sterne. Doch Philipp hat keine Ahnung davon, deswegen besucht er zum ersten Mal ein Observatorium, wo er auf Tom trifft.

Tom ist kein Astronom, sondern er selbst nennt sich: Beobachter. Er verdient sein Geld mit dem Bau von Teleskopen. Als Philipp enttäuscht war, von dem, was er gesehen hatte, will ihm Tom die Kometen richtig näher bringen.
Aber in manchen Situationen ist nicht nur Philipp ein hoffnungsloser Fall, denn Tom hat ein antikes Clark-Teleskop geerbt und muss es nun verkaufen, da sein Vater krank ist. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach dem passenden Käufer in Amerika. Aber so leicht trennt sich Tom nicht von seiner Erinnerung an seinen Großvater, der ein Kometenjäger war.

Philipp hat keinen wirklichen Lebensentwurf und Tom muss sich überlegen, ob seiner in dieser Zeit überhaupt noch hereinpasst. Denn Kometenjäger gibt es nicht mehr...

Meinung: Nicht empfehlenswert

Das Thema schien am Anfang ganz interessant zu sein, aber ab der Mitte verliert das Buch einfach seine Spannung. Was ich aber gut fand, war die Idee und die Tatsache, dass das Buch nicht viel mit Physik zu tun hatte.

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