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Die Kunst, allein zu reisen und bei sich selbst anzukommen

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€ 9,30 [A] | CHF 12,50*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-17572-7

Erschienen: 18.01.2016
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Einfach mal spontan die Koffer packen und mit niemandem Reiseziel und Programm abstimmen – wünschen wir uns das nicht alle hin und wieder? Reisejournalistin Katrin Zita macht gerne allein Urlaub und bricht mit dem Klischee, dass Soloreisende einsam sind. Sie zeigt, wie man die unterschiedlichsten Orte dieser Welt mit Leichtigkeit und Lebensfreude kennenlernt und dass man danach Souvenirs wie Selbstvertrauen und Selbstsicherheit im Gepäck hat.

Katrin Zita (Autorin)

Katrin Zita lebt und arbeitet als selbstständige Unternehmerin, Coach und Reisejournalistin in Wien und Berlin. Nach vielen Jahren in der Architektur- und Medienbranche ist sie heute als Psychosozialer Coach für Hochbegabte und als Beraterin für Personal- und Persönlichkeitsentwicklung tätig.

Originaltitel: Die Kunst, allein zu reisen
Originalverlag: Goldegg Verlag, Wien 2014

Taschenbuch, Broschur, 240 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-442-17572-7

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 18.01.2016

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Ratgeber statt Reiselektüre

Von: Katia Datum: 15.08.2017

theartof-travel.blogspot.de/

Meinung: Wer von euch bei diesem Buch einen Reiseführer mit allerlei Tipps und Tricks zum Thema allein reisen als Frau erwartet, wird eher weniger davon finden. Das jedenfalls waren auch meine Erwartungen als ich mich für dieses Buch entschied. Ziemlich schnell musste ich jedoch feststellen, dass es sich dabei eher um die Selbstfindung dreht. Es werden zwar am Ende eines Kapitels immer wieder Checklisten und Tipps angeboten, jedoch auf eine ganz andere Art als erhofft.
Tatsächlich würde ich behaupten, dass der erste Teil des Titels nicht unbedingt auf das Buch zu trifft und eher der zweite Teil passend für das Buch ist. Im Fokus des ganzen Buches liegt die Motivation, Inspiration und das Mutmachen etwas alleine zu erkunden und auszuprobieren und dabei sich selbst besser kennen zu lernen. Dabei ist das Reisen eher eine Nebensache die dabei mehr Mittel zum Zweck ist.
Dazu hat die Autorin eine ganz andere Auffassung von Reisen als erwartet, sie spricht von teuren Hotels und Geschäftsreisen was dazu führte dass ich mich damit nicht wirklich identifizieren konnte. Auch zum Thema sicheres Reise konnte ich nur die Stirn runzeln. Ich hatte mir erhofft mehr Fakten und Tipps zu erfahren wie man bestimmte Situationen meistert und an welchen Orten man womöglich besonders als Frau vorsichtiger sein sollte, stattdessen schreibt die Autorin über ihr verletztes Bein und wie sie bis zum Hotel humpeln musste und erst dort etwas zum kühlen bekam. Im Allgemeinen wirkt das Buch eher wie eine Biografie als wie ein Sachbuch zum Thema Reisen. Man erfährt zwar auch etwas von den Reisen der Autorin durch ihre Erfahrungen und Erlebnisse und sie zeigt auch, dass sie als privilegierte Frau in der Lage ist allein zu reisen, von sich selbst überzeugt und genügend Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein besitzt, jedoch lenkt dies von dem tatsächliche Thema deutlich ab.
Durch ihre durchgehend positive Einstellung versucht sie zu ermutigen, zum Nachdenken anzuregen und Lebenshilfe zu leisten. Was für viele Leser wahrscheinlich motivierend und inspirierend und wohlmeinend von der Autorin ist.
Überwiegend Tipps zu verschiedenen Ländern, welche die Autorin in ihren sieben Jahren als Alleinreisende kennen gelernt hat wären durchaus interessanter und hilfreicher gewesen. Obwohl viele Themen erwähnt wurden, wurde vieles vereinfacht erklärt und nur oberflächlich angeschnitten.
Auch die Aussage der Autorin, dass man auf seinen Biorhythmus hören sollte, empfinde ich als kritisch. Auf seinen Biorhythmus zu hören und den Tagesablauf diesen anzupassen, gelingt dem durchschnittlichen Menschen eher schwierig, da man an feste Arbeitszeiten gebunden ist und dies somit nur bedingt anwenden kann.
Jedoch muss auch gesagt werden, dass das Buch sehr locker und leicht zu lesen war. Die Checklisten sind eine tolle Idee um das geschriebene nochmal zusammen zufassen und auch der Vorschlag die einzelnen Kapitel je nach Interesse zu lesen ist recht ansprechend.

Fazit: Alles in allem hat das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Statt einer Reiselektüre stellte sich das Buch als ein psychologischer Ratgeber dar, welchen ich allen die genau daran interessiert sind empfehlen würde. Als Mutmacher und Motivationsquelle eignet sich das Buch super. Am Anfang eines Kapitels findet man ebenfalls sehr interessante Zitate die zum nachdenken anregen. Sowie der Inhalt selbst, mit welchen die Autorin helfen und zu bestimmten Situationen Rat geben wollte. Jedem der mehr über sich selbst etwas erfahren und neues allein ausprobieren möchte ist dieses Buch zu empfehlen.

Dank: Zudem möchte ich mich natürlich bei dem Goldmann Verlag , sowie der Verlagsgruppe Randomhouse bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar freundlicherweise zugeschickt haben. Ich bedanke mich nochmals bei Ihnen für die Möglichkeit dieses interessante Werk rezensieren zu dürfen und für ihr Geduld und tolle Zusammenarbeit.

[Rezension] Katrin Zita: Die Kunst, allein zu reisen und bei sich selbst anzukommen

Von: Katja Datum: 30.06.2016

https://zwischendenseiten.wordpress.com/

Katrin Zita lebt abwechselnd in Wien und Berlin und arbeitet – nachdem sie jahrelang in der Baubranche tätig war – als Psychosozialer Coach für Hochbegabte und Hochsensitive und als Beraterin im Bereich Personal- und Persönlichkeitsentwicklung. Ihre Coachings bietet sie inzwischen sogar via Skype an. Neben „Die Kunst, allein zu reisen und bei sich selbst anzukommen“ hat sie weitere Bücher geschrieben, die sich mit Selbstfindung und Selbstverwirklichung beschäftigen: „Die Kunst, gemeinsam zu reisen und bei sich selbst zu bleiben„, „Die Kunst, eine glückliche Frau zu sein“ und „Digital Happiness: Online selbstbestimmt und glücklich sein„.

Gleich zu Beginn: Wer hier einen Reiseführer erwartet mit Tipps und Tricks, wo Frauen entspannt und sicher alleine Urlaub machen können, ohne sich fehl am Platze zu fühlen, der ist hier an der falschen Adresse. Zwar bietet Zita in ihrem Buch durchaus Tipps und Checklisten, doch auf eine ganz andere Art und Weise.

Ganz klar steht bei „Die Kunst, allein zu reisen“ die Selbstfindung im Vordergrund. Das Reisen dient hier als Mittel zum Zweck, denn Reisen können inspirieren, Mut machen, neue Chancen eröffnen und Horizonte erweitern. Gleichzeitig zieht Zita immer wieder die Brücke zur eigenen, inneren Reise, zur Lebensreise und der Reise zu sich selbst. Das Reisen hilft, Grenzen und Wünsche kennenzulernen – ganz egal, ob man tatsächlich den Koffer packt und sich ins Abenteuer stürzt, oder das nur sinnbildlich im Rahmen der Selbstfindung tut.

Zita versucht sich als Ratgeberin und Helferin, eben ganz als Coach, auch in ihrem Buch. Sie selbst verfügt über ein gesundes Selbstbewusstsein und über genügend Freiraum, um sich ihr Leben tatsächlich so zu gestalten, wie sie es gerne hätte, auf ihren Biorhythmus zu hören und ihren Tagesablauf entsprechend anzupassen. Der „Normalo“, der eher an feste Arbeitszeiten gebunden ist, kann sich hier nur bedingt Lehren herausziehen.

Trotz der manchmal fast schon selbstherrlichen Art der Autorin bietet „Die Kunst, allein zu reisen“ einige schöne Anreize und erfüllt letztendlich, was es verspricht: Es inspiriert, macht der einen oder anderen Leserin sicherlich auch Mut, doch etwas Neues zu versuchen, aus der eigenen Komfortzone auszubrechen und sich nicht dafür zu interessieren, ob die Leute komisch schauen, wenn man im Hotelrestaurant allein zu Abend isst, während an den anderen Tischen überall Paare und Familien sitzen.

Zita schneidet viele Themen an, was an sich nicht schlecht ist, aber dafür wenig Tiefe bietet. Positiv sind aber die Checklisten am Ende eines jeden Kapitels, die noch einmal einzelne Tipps zusammenfassen und zusätzliche Anreize schaffen. Sehr ansprechend ist auch der Vorschlag der Autorin in der Einleitung, doch vielleicht nur vereinzelte Kapitel zu lesen – je nachdem welches Thema am ansprechendsten erscheint.

„Die Kunst, allein zu reisen“ bietet einige nützliche Tipps zur Selbstfindung, zur Reise zu sich selbst, und beschreibt allerlei Souvenirs, die wir von einer solchen Reise mitbringen können: Selbstsicherheit, neue Erfahrungen und Freundschaften, Entscheidungskraft und immer wieder die Liebe – vor allem sich selbst gegenüber. Ein netter Ratgeber mit einigen persönlichen Anekdoten der Autorin, der auf jeden Fall den einen oder anderen Denkanstoß bietet.

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