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Die Launenhaftigkeit der Liebe Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10204-5

DEMNÄCHST
Erscheint: 09.01.2018

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»Ein hinreißender Kunstkrimi mit Lovestory« B. Z. am Sonntag

Annie ist auf der Suche nach einem Geschenk. In einem Londoner Trödelladen kauft die junge Köchin ein verstaubtes Gemälde für ihren neuen Freund und wird dann doch abends von ihm sitzen gelassen. Das unscheinbare Bild aber bleibt und stellt ihr ganzes Leben auf den Kopf, denn es scheint viel mehr wert zu sein, als sie ursprünglich dachte. Schon bald sind schwerreiche russische Oligarchen, die Gattin eines Ölscheichs und ein Gangster-Rapper hinter Annies Zufallsfund her. Als die junge Frau auch noch ins Visier einer skrupellosen Kunsthändlerfamilie gerät, scheint sie alles zu verlieren – und findet ganz unerwartet eine neue Liebe …

Rezension auf maschseeperlen.de

»Ein fesselnder Kunstkrimi über das bizarre Leben der Superreichen, die Welt der alten Meister und eine berührende Liebesgeschichte. Ein Muss auch für ›Distelfink‹-Fans.«

stern

Hannah Rothschild (Autorin)

Hannah Rothschild, 1962 geboren, entstammt der berühmten Bankiersfamilie und arbeitet als Autorin und Filmregisseurin. Sie engagiert sich seit vielen Jahren in den Kuratorien renommierter Museen und steht seit 2015 als erste Frau dem Board der National Gallery vor. »Die Launenhaftigkeit der Liebe« wurde mit dem »Bollinger Everyman Wodehouse Prize for Comic Fiction« ausgezeichnet und ist in zehn Ländern erschienen.

»Ein fesselnder Kunstkrimi über das bizarre Leben der Superreichen, die Welt der alten Meister und eine berührende Liebesgeschichte. Ein Muss auch für ›Distelfink‹-Fans.«

stern

»Ein fesselder Krimi aus der schillernden Welt der schönen Künste, zugleich eine Liebesgeschichte und ein Familiendrama, das sich von vielen Neuerscheinungen dieses Herbstes wohltuend abhebt.«

WDR 5, „Bücher“, Andreas Wallentin

»Ein hinreißender Kunstkrimi mit Lovestory«

B.Z. am Sonntag

»Die Lektüre aber offenbart eine bitterböse, beeindruckend genaue Karikatur der Kunstszene und eine Reflexion darüber, was Kunst wert ist – und was Liebe.«

Welt am Sonntag kompakt

»Kunst, Liebe und Verbrechen sind die Themen. Sie treiben als verlässliche Motoren die Geschichte voran, in der bekannte Bilder zu einem opulenten Ganzen vereint werden.«

Süddeutsche Zeitung, SZ extra

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ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Monika Baark
Originaltitel: The improbability of love
Originalverlag: Bloomsbury, London 2015

Taschenbuch, Broschur, 512 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10204-5

ca. € 12,00 [D] | ca. € 12,40 [A] | ca. CHF 16,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

DEMNÄCHST
Erscheint: 09.01.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Die Magie der Liebe im Bild

Von: Magische Farbwelt Datum: 10.05.2017

https://magischefarbwelt.blogspot.de/

Ganz ehrlich: Unter dem Buchtitel hatte ich mir zunächst etwas anderes vorgestellt. Ja, ich dachte wahrlich an einen romantischen Liebesroman. Auch wenn die Liebe zwischen zwei Personen ganz am Rande der Geschichte eine kleine Rolle spielt, ist „Die Launenhaftigkeit der Liebe“ ein Roman mit einer kriminologischen Geschichte. Es geht um ein Gemälde mit dem Namen „Die Launenhaftigkeit der Liebe“, welches dem Roman auch seinen Titel gibt. Der Einstieg in das Buch fiel mir dieses Mal gar nicht so leicht. In etwa bis zur Mitte des Buches war ich mir nicht sicher, was die Autorin Hannah Rothschild mit ihrer Geschichte erzählen will. Erstens: Ich bin nicht so bewandert in der Kunstwelt. Klar, die großen und namhaften Künstler kenne ich vom Hörensagen. Und ich war auch schon mal im Dalí Museum in Barcelona. Den impressionistischen Stil von Monet habe ich schon in der Schule bewundert. Aber da hört es auch auf. Und zweitens: Zu Beginn des Buches bin ich mit Namen – natürlich englische – überhäuft worden. Mit diesen ganzen Namen hatte ich zunächst meine Schwierigkeiten. Hannah Rothschild beschreibt in ihrem Roman verschiedene Handlungsstränge. Und der Leser will sie gleich zusammenfügen, was natürlich noch nicht funktioniert, weil sich alles erst nach und nach ergibt. Und das war für mich spätestens ab der zweiten Hälfte des Werkes der Fall. Nun machte alles einen Sinn, es wurde richtiggehend spannend, denn es ging im Zusammenhang mit dem Gemälde „Die Launenhaftigkeit der Liebe“ um ein schwerwiegendes Verbrechen, welches um einige Jahre zurück liegt. Da ich nun sehr geschichtsinteressiert bin, war dies für mich umso spannender. Übrigens: Hier und da bekommt das Gemälde selbst seine Erzählzeit. Dann erzählt es in der Ich-Form. Es berichtet von seinen vergangenen Besitzern, die namhafte Persönlichkeiten waren, die der Leser wahrscheinlich nur aus Geschichtsbüchern kennt. Und das Gemälde spricht über seine Gefühle und Ängste. Und genau das macht für mich das gewisse Etwas des Romans aus, der mich immer noch ganz verzückt. Um meine Neugier zu stillen, habe ich natürlich das Internet durchforstet: Den Maler Jean-Antoine Watteau gab es wirklich, das Bild allerdings konnte ich mir nicht ansehen. Da muss die eigene Vorstellungskraft herangezogen werden und der Leser muss sich das Bild anhand der Beschreibungen der Autorin selbst in Gedanken malen.

Überraschend, spannend und emotional

Von: Martina Meyen  aus Sankt Augustin Datum: 02.04.2017

www.eseloehrchen.de

Ich lasse mich immer wieder gerne auf neue Leseabenteuer ein und „eine berührende Liebesgeschichte mit einer mitreißenden Spannungshandlung“ (Zitat Daily Express) klang für mich nach einer lesenswerten Mischung.

Der Prolog hat mir schon das Ende verraten, ich wusste also von Anfang an, dass eine Auktion statt finden würde und bei der Gelegenheit wurde mir auch direkt das illustre Grüppchen der Hauptfiguren vorgestellt. Nicht alle, denn besagte Annie lerne ich im ersten Kapitel kennen, das ein halbes Jahr vorher angesiedelt ist. Sie hat von Kunst genau so viel Ahnung wie ich, nämlich gar keine. Und schlittert in ihrer Ahnungslosigkeit fast in eine Tragödie.

Die Launenhaftigkeit der Liebe ist trotz des ruhigen Erzähltempos außerordentlich spannend und hält einige Überraschungen für mich bereit, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe. Die unrühmliche Vergangenheit spielt eine nicht unwesentliche Rolle, die Machenschaften der Kunstszene sind viel interessanter als erwartet. Besonders gut hat mir die brisante Mischung aus Familiengeschichte und Vergangenheitsbewältigung mit spannenden Thrillerelementen gefallen. Die Liebesgeschichte hat natürlich auch ihren Platz, aber sie spielt sich eher im Hintergrund ab.
Hannah Rothschild erzählt sehr vielschichtig aus verschiedenen Perspektiven mit viel Liebe zum Detail und stellt in den einzelnen Kapiteln immer wieder andere Personen in den Mittelpunkt. Der Schreibstil mutet fast französisch an, was mir sehr gut gefällt und ein ganz besonderer Humor mit ein paar feinen Spitzen gibt dem Ganzen das gewisse Etwas.

Die Launenhaftigkeit der Liebe ist nicht nur der Titel des Romans sondern auch der Name des Gemäldes, dem Hannah Rothschild auch einige Kapitel gewidmet hat. Auf diese Abschnitte habe ich mich besonders gefreut, denn die „alte Seele“ erzählt aus ihrer bewegten Vergangenheit mit einem ganz eigenen Humor und Snobismus, ein bisschen desillusioniert, herablassend und allwissend:

„Ich heiße und verkörpere Die Launenhaftigkeit der Liebe. Ich wurde gemalt, um l´amour zu feiern, die wilden Kaskaden der Liebe, die ausgelassene, ungezähmte, verheerende und umgestaltende Leidenschaft, die unweigerlich der elenden, erdrückenden und maßlosen Enttäuschung den Weg ebnet … Jeder junge Mensch glaubt, dass es in seinem Fall anders sein wird; bedauernswerte Narren, allesamt.“ (S. 291)

Fazit: Vielschichtig, spannend und mit viel Liebe zum Detail verknüpft Hannah Rothschild die Geschichte eines Bildes mit einer nicht minder bewegten Familiengeschichte. Mir hat es gut gefallen!

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