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Die Lügen der Anderen Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-43833-0

Erschienen: 08.02.2016
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Der Spiegel-Bestseller erstmals im Taschenbuch

In einem Hotel in Florida treffen zufällig drei Pärchen aus England aufeinander. Sie freunden sich an; es scheint der perfekte Urlaub zu sein. Doch in der letzten Nacht vor der gemeinsamen Abreise verschwindet ein Mädchen aus dem Hotel, das später tot aufgefunden wird. Zurück in England laden sich die drei Paare reihum nach Hause ein. So kommt es zu drei Begegnungen, die zunehmend geprägt sind von Merkwürdigkeiten, Misstrauen und dem beklemmenden Verdacht, dass hinter der Fassade des jeweils anderen nichts ist, wie es scheint. Je mehr sich die neuen Freunde voneinander erzählen, desto unheimlicher werden sie sich.

»Kaufempfehlung!«

ARD Morgenmagazin

Mark Billingham (Autor)

Mark Billingham, geboren in Birmingham, ist als Autor von Drehbüchern und TV-Serien äußerst erfolgreich und wurde bereits mit dem "Royal Television Award" ausgezeichnet. Die Krimi-Serie um den eigenwilligen Detective Inspector Tom Thorne ist international ein großer Erfolg. Neben dem BCA-Award, dem Theakston's Award für den besten Krimi des Jahres und Nominierungen für den Gold Dagger wurde die Serie um Tom Thorne mit dem Sherlock Award für die beste Detektivfigur im britischen Kriminalroman ausgezeichnet. Sie wird außerdem derzeit von der BBC für das englische Fernsehen verfilmt. Mark Billingham lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in London.

www.markbillingham.com

»Kaufempfehlung!«

ARD Morgenmagazin

»Unvorhersehbar und absolut packend.«

The Times

»Mark Billingham pumpt mit der psychologischen und menschlichen Dimension seiner Thriller neues Blut in das Genre.«

George Pelecanos

»Das Beste, was die englischsprachige Literatur derzeit zu bieten hat.«

Lee Child

»Um mit Billingham mitzuhalten, müssen wir anderen ganz schön arbeiten!«

Linwood Barclay

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Aus dem Englischen von Peter Torberg
Originaltitel: Rush of Blood
Originalverlag: Little, Brown

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-43833-0

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 08.02.2016

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Ein perfekter Urlaub ... ein perfekter Mord?

Von: Jules Barrois Datum: 22.02.2016

https://julesbarrois.wordpress.com

Drei Paare treffen sich an einem Pool in einem Resort in Florida: die liebenswürdige, übergewichtige Angie und ihr Ehemann Barry; der unausstehliche Frauenheld Ed und seine scheinbar tolerante Frau Sue und die aufstrebende Schauspielerin Marina und ihr anbetender Partner Dave. Die sechs werden bald zu Freunden, auch wenn jedes Paar Vorbehalte gegenüber den anderen hat. Billingham versteht es diese Kombination so brillant dar zu stellen, dass der Leser auch starke Vorbehalte gegen fast jeden von ihnen hat und nicht weiß, wem man vertrauen kann.
Ein ortsansässiges Mädchen wird ermordet, kurz bevor sie nach Hause zurückkehren. Dort, in Großbritannien, treffen sie sich wechselseitig zum Abendessen wieder, um sich Urlaubsfotos an zu sehen, in Erinnerungen zu schwelgen und auch, um darüber zu diskutieren, was dem armen Mädchen widerfahren sein könnte. Ihre Beziehungen scheint sich subtil verändert zu haben. Es wird schnell klar, dass Lügen erzählt wurden: zu der Polizei in Florida, zu Freunden, Partnern und – die schlimmste - zu sich selber. Die britischen Polizei und die Polizei aus Florida ermitteln und das Misstrauen wächst.
Mit seinem direkten Schreibstil, mit seinem scharfen Auge für Charakter und mit seinen witzigen Dialogen enthüllt Billingham seine Charaktere, brillant und einfühlsam. Es ist mehr als nur die Charakterentwicklung die überzeugt, es ist vor allem die Spannungen zwischen diesen Menschen, von denen jeder einzelne potenziell in den Kriminalfall verwickelt sein könnte, oder eben auch nicht.
Billingham zeichnet seine Charaktere äusserst geschickt und völlig glaubwürdig – es sind die Paar von nebenan. Ihre Probleme, Ängste und Leidenschaften könnten unsere eigenen sein. Aber durch dieses brillante Buch zieht sich eine Spur des reinen Bösen, der Mörder versucht eine Rechtfertigung und Erklärung für seine grässlichen Taten. Unterschiedliche Erzähler liefern unterschiedliche Sichtweisen. Mit am beeindruckendsten sind diese Ich-Erzählungen des Mörders.
Billingham ist ein Meister im Vermitteln der Frustrationen und der emotionalen Schmerzen im täglichen Leben von einfachen Menschen. Und er lässt uns zur gleichen Zeit verstehen, dass es weit weniger normale Menschen sind, als die wir uns vielleicht denken mögen. Die Spannung wird fachgerecht gebaut und die Auflösung des Geheimnisses ist unerwartet. Ein perfektes Ende eines hochspannenden Thrillers.
Die Lügen der Anderen von Mark Billingham ist eine interessante Kombination von Charakterstudie und Psychothriller verbunden mit einem guten klassischen whodunnit-Krimi. Ein faszinierendes Rätsel. Beste Unterhaltung garantiert. Eine wundervolle, unterhaltsame Lektüre, die über den Kriminalfall hinaus ganz ausgezeichnet die inneren Dramen und Frustrationen gewöhnlicher Menschen aufzeigt. Sehr zu empfehlen.

Keine Überraschungen und keinerlei Spannung

Von: Kitty Datum: 19.02.2016

www.mybooksparadise.de/

Wenn auf dem Buchrücken Das Beste, was die englischsprachige Literatur derzeit zu bieten hat steht, dann ist es klar, dass man neugierig darauf wird, warum hier ein Superlativ verwendet wird. Dies gepaart mir dem wirklich spannend klingenden Klappentext und schon hat man mich am Haken. Ich setzte mich also dran, diesen Thriller zu lesen, hatte ziemlich hohe Ansprüche und wurde enttäuscht.
Mark Billinghams Werk ist in vier Teile aufgeteilt. In den ersten drei geht es mehr um eines der Paare, die sich im Urlaub kennengelernt haben und im letzten um eine einzelne Person. Zudem werden in diesen Abschnitten auch noch die Abendessen geschildert, und es gibt diverse Rückblicke zu den Geschehnissen des Urlaubs.
Insgesamt befasst sich die Geschichte jedoch mit weitaus mehr Figuren, als nur diesen sechs. Es treten hier mal Unbekannte auf und dort drängeln sich ebenfalls noch welche auf die Bühne, die jedoch nur in einem Kapitel vorkommen und anschließend das Geschehen wieder verlassen. Warum sie dann überhaupt genannt werden? Das habe ich mich auch gefragt.
Das verschwundene Mädchen wird immer noch gesucht, also haben in Die Lügen der Anderen auch noch zwei Ermittler ihre Hände mit im Spiel, die diesen Fall natürlich möglichst schnell aufklären möchten. Der Grund, warum erneut die Paare befragt werden, erscheint mir ein wenig utopisch. Alle sind aus dem Urlaub wieder zu Hause gelandet, doch dann, ganz plötzlich geschieht etwas, was die Polizei dazu veranlasst, die Sechs erneut zu befragen. Für mich ein zu großer Zufall.

»"Verdammt", sagte Ed, als er sich wieder gefangen hatte. Er lachte etwas lauter. "Und ich dachte, jetzt schlägst du zu."
Barry lächelte. "Könnte noch passieren."
"Seht ihr?", meinte Angie. "Was habe ich gesagt? Keiner kennt den anderen wirklich."«
Zitat aus: "Die Lügen der Anderen"

Da mich die Geschichte nicht sonderlich packen konnte, denn es fehlte mir einfach an Spannung, hatte ich große Hoffnung darin, dass mir wenigstens die Charaktere etwas näher kommen würden, doch das taten sie zu keiner Zeit. Eher gerieten sie für mich von Seite zu Seite noch mehr in den Hintergrund. Egal ob es sich dabei um Angie und Barry, oder Sue und Ed handelte: Ich konnte keinerlei Sympathie, noch Empathie für sie aufbringen. Sie blieben für mich die gesamte Zeit über Puppen, die eine Geschichte rüber bringen wollten, dies aber nicht sonderlich gut geschafft haben. Jede einzelne Person hat irgendein Geheimnis, welches im Laufe der Zeit gelüftet wird, bei mir aber so gar nichts ausgelöst hat. Keinerlei Emotionen, keinerlei Schockmomente habe ich erlebt. Die gesamten 416 Seiten gingen vorbei, ohne, dass mich irgendetwas überrascht hat. Dabei bietet dieser Plot jede Menge Zündstoff für einen rasanten, spannenden Thriller. Auch die Kapitel, in denen sich der Entführer selbst in der Ich-Form zu Wort meldet und den Leser sogar selbst anspricht, sind meiner Meinung nach sehr gelungen und ausbaufähig gewesen, doch leider waren dies auch schon alle Punkte, die mir gefallen und die mich dazu gebracht haben, Die Lügen der Anderen überhaupt zu Ende zu lesen.
Als enorm störend empfand ich, dass fast alles im Präteritum geschrieben war, es sich aber auch Kapitel einschlichen, in denen auf einmal im Präsens geschrieben wurde. Das hat mich aus meinem, sowieso schon sehr in Mitleidenschaft gezogenem Lesefluss getrieben und mich komplett aus der Geschichte geworfen. Es gab nach meinem Empfinden sowieso schon viel zu viele Sprünge: In der Zeit, beim Erzähler, beim Ort, so dass man als Leser ebenfalls munter wie ein Flummi durch die Gegend hüpfte.
Zum Ende hin sollte sich im Grunde genommen noch einmal Spannung aufbauen, jedenfalls sollte dies bei einem Thriller so sein, doch auch hier passierte erneut nichts Ungewöhnliches, sondern genau das, was ich schon erwartet hatte. Das Motiv war klar, wenn auch "merkwürdig" und der Täter ebenfalls.


Fazit:
Ich kann mir nicht erklären, warum Die Lügen der Anderen "Das Beste, was die englischsprachige Literatur derzeit zu bieten hat" sein soll, denn für mich war es erstmal überhaupt kein Thriller und zum anderen wirklich ermüdend. Keinerlei Tiefe, was die Figuren angeht, keinerlei Überraschungen und auch noch zu keiner Zeit spannend.

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