Die Perlenschwester

Roman
Die sieben Schwestern 4

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Wie auch ihre Schwestern ist CeCe d'Aplièse ein Adoptivkind mit unbekannter Herkunft. Als ihr Vater stirbt, hinterlässt er einen Hinweis auf ihre Vorgeschichte – sie soll in Australien die Spur einer gewissen Kitty Mercer ausfindig machen. Während ihrer Reise dorthin fällt CeCe durch einen geheimnisvollen Mann Kittys Biografie in die Hände, eine Schottin, die vor über hundert Jahren nach Australien kam und den Perlenhandel zu ungeahnter Blüte brachte. CeCe fliegt nach Down Under, um den verschlungenen Pfaden von Kittys Schicksal zu folgen. Und taucht dabei ein in die magische Kunst der Aborigines, die ihr den Weg weist ins Herz ihrer eigenen Geschichte ...


Aus dem Englischen von Sonja Hauser
Originaltitel: The Pearl Sister
Originalverlag: Macmillan
Taschenbuch, Klappenbroschur, 704 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48921-3
Erscheint am 18. März 2019

Leserstimmen

Die vierte Schwester

Von: Vera

29.12.2018

In dem vierten Teil der Schwestern-Reihe steht CeCe, die eigentlich Celaeno heißt, im Mittelpunkt. CeCe habe ich in den vorangegangenen Bänden als sehr laute, selbstbewußte und teilweise sogar herrische Schwester erlebt. Die ruhige, zarte Star, mit der sie fast wie siamesische Zwillinge zusammenlebte, war dagegen das komplette Gegenteil. Diese Bild wir in „die Perlenschwester“ relativiert. Nachdem Star (ihre Geschichte ist in „die Schattenschwester“ erzählt), beschlossen hat, ihren eigenen Weg zu gehen, ist nun auch CeCe „gezwungen“ sich alleine zurecht zu finden. Wie die anderen Schwestern begibt auch sie sich nach dem Tod von Pa Salt auf die Suche nach ihrer Vergangenheit. Der kurze Ausflug nach Thailand CeCes Weg führt sie zunächst nach Thailand, genauer an den Strand von Krabi. Hier kam für mich die erste Enttäuschung. Ich hatte mich sehr auf Thailand gefreut, da ich das Land sehr liebe, aber leider war dies nur eine kurze Episode im Buch, die irgendwie auch überhaupt nicht zum Rest passt…. diese kurzen Kapitel wirken irgendwie deplatziert! Nach dieser Episode führt CeCes Suche zu ihren Wurzeln nach Australien. Hier spielt auch der Vergangenheitsstrang, in welchem Kitty Mercer im Mittelpunkt steht. Die Vergangenheit Die tragische Geschichte der Perlenfischerfamilie Mercer ist auch verwoben mit der Geschichte der Aborigines. Für mich war der Vergangenheitsstrang sehr interessant und spannend. Lucinda Riley schafft es, dank aufwendiger Recherche, in allen Bänden, reale historische Persönlichkeiten mit in die Geschichte einfliessen zu lassen. Das macht für mich die Bücher noch lesenswerter. Die Gegenwart In der Gegenwart lernt CeCe aber nicht nur die Perlenfischerstadt Broom kennen, sondern reist auch in das Hinterland. Hier, besonders in Alice Springs und Hermannsburg lernt sie mehr über die Geschichte der Aborigines, von denen sie abstammt. Hier taucht auch der berühmte Maler Albert Namatjira auf, er spielt eine wichtige Rolle in Ceres Leben. Er ist eine der oben genannten historischen Persönlichkeiten, um die Lucinda Riley ihre Geschichten spinnt. Auch die Geschichte um den Fluch der Roseate Pearl hat einen realen Hintergrund. Ebenso wie die Traumgeschichten der Aborigines, durch die wir in diesem Band auch noch mehr über die Geschichte der Plejarden erfahren (Die Plejarden sind das Siebengestirn am Sternenhimmel dem die sieben Schwestern ihre Namen zu verdanken haben). Fazit Die Perlenschwester ist für mich der schwächste Band bisher, vor allem die Geschichte in der Gegenwart von CeCe konnte mich nicht in ihren Bann ziehen. Der Vergangenheitsstrang hat mir hingegen sehr gut gefallen. Wer die Geschichte noch nicht kennt, sollte unbedingt mit dem ersten Band – die sieben Schwestern – beginnen. Den vierten Band sollte man nur lesen, nachdem man die ersten drei Bände gelesen hat. Vielleicht liegt es auch an CeCes sperriger Persönlichkeit, irgendwie bin ich mit der Geschichte nicht warm geworden. Müsste ich eine Bewertung abgeben, wären es vier von fünf Herzen.

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Australien - die Perle

Von: Leseratte77/Kiki77 aus Bad Tabarz

11.11.2018

„Die Perlenschwester“ von Lucinda Riley ist der vierte Teil von >Die sieben Schwestern< und natürlich wieder ein gelungenes Buch, das im hier und jetzt spielt, aber eine Geschichte aus der Vergangenheit erzählt und viele Berührungspunkte darstellt. Gefühlvoll und mit viel Fingerspitzengefühl geschrieben. Nach dem Tot von Pa Salt, hinterlässt er einen Brief an CeCe, mit einem Hinweis ihrer Herkunft. Nachdem ihre Schwester Star bereits ihr Glück gefunden hat und sie nun allein durchs Leben ziehen muss, macht sich CeCe auf die Suche ihrer Herkunft. Als erstes fliegt sie nach Thailand um sich zu finden. Danach startet die Suche in Australien, wo Chrissie in ihr Leben tritt und ihr bei der Suche behilflich ist. Dann trifft sie auf ihren Großvater, der ihre Lebensgeschichte vervollständigt. Ein Hinweis ihres Vaters lautet Kitty Mercer, worauf die Geschichte von Kitty ihrer Ankunft und Leben in Australien erzählt wird. Eine sehr starke Frau, die durch einen Zufall nach Australien kommt und bald heiratet. Das Schicksal nimmt ihr den Mann und sie hat ein großes Unternehmen zu leiten. Genau die Stärke und Mut findet sich in CeCe wieder. Der Roman entführt einen in eine malerische Landschaft und deckt die Familiengeschichte eines adoptierten Kindes auf. Die Geschichten sind voller Spannung, Abenteuer und lassen einen dabei sein und mitfiebern. Sehr empfehlenswertes Buch.

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Vita

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern an der englischen Küste in North Norfolk und in West Cork, Irland.

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