Die Rose von Tibet

Roman

(4)
Taschenbuch
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Januar 1949: Der britische Filmemacher Hugh Whittington soll auf einer Expedition in der Nähe des Mount Everest ums Leben gekommen sein. Doch sein Stiefbruder Charles gelangt an Informationen, die ihn an Hughs Tod zweifeln lassen. Er ist entschlossen, nach Tibet zu reisen und ihn zu finden, doch die Grenzen des Landes sind abgeriegelt. Auf gefährlichen Pfaden gelangt Charles schließlich ins verbotene Land, wo sein Bruder sich in einem Kloster aufhalten soll. Doch statt auf Hugh trifft er dort auf eine faszinierende Frau mit einem tödlichen Geheimnis …


Aus dem Englischen von Ursula Gnade
Originaltitel: The Rose of Tibet
Originalverlag: Victor Gollancz, London 1962
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10003-4
Erschienen am  09. Oktober 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Kein Hintergrund?

Von: book_passion_love

03.05.2018

Meine Meinung: Dieses Buch hat mich echt eine lange Zeit gekostet zu lesen, da der Prolog, sowie auch der Epilog sich wirklich in die Länge gezogen haben und recht langweilig erzählt wurden, ohne richtigen Sinn dahinter.. In der Mitte wurde dem Leser immer mehr bewusst, dass das Buch keine wirkliche Tiefe hat und nie wirklich auf die Kultur der Tibeter eingegangen wird. Im Gegenteil, Sie wurden eher mit sehr viel Vorurteilen beschrieben und ausgibig negativ dargestellt. Hier war eine Generalisierung im Spiel. Im Verlauf wurde die Geschichte durch mehrere Faktoren immer unrealistischer, wie zum Beispiel, dass der Protagonist, der eigentlich seine Zeit bisher immer zu Hause verbracht hat, plötzlich zum Profi Bergsteiger wurde etc. Der Schreibstil war, trotzdessen, dass er an machen Stellen sehr langatmig geschrieben wurde im Großen und Ganzen flüssig zu lesen und es bestand ein gewisser Spannungspegel. Meiner Meinung nach ist es eher etwas für Menschen, die ein Abenteuerbuch lesen möchten ohne Hintergrund, Tiefe und Sinn. Ich wurde sehr enttäuscht, da ich mir vom Cover und Klappentext viel erhofft hatte..

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Beeindruckendes Buch

Von: Kupfis Bücherkiste oder Astrid Wergen

18.02.2018

Als ich das Cover gesehen habe, und den Klappentext gelesen hatte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Tibet im allgemeinen wirkt sehr faszinierend auf mich aus. Und wenn bei einer Expedition am Mount Everest einige Europäer verloren gehen, und man über deren Verbleib nichts erfährt, klingt das erstmal spannend. Unter den vermissten Europäern ist auch der Stiefbruder von Charles Huston ist unter den Vermissten, die für tot geglaubt werden. Aber Charles zweifelt an dem Tod seines Stiefbruders, und begibt sich auf die Reise nach Indien, um dort mehr über den wahren Verbleib seines Bruders herauszufinden. Doch er wird immer wieder von Beamten, Ärzten oder anderen Zeugen vertröstet, muss sich mühsam nach und nach Infos zusammen suchen. Als er auf jungen Sherpa Ringling trifft, begibt sich Huston mit Ringling sich auf die Suche nach seinem Bruder, doch er ist nicht ganz vorbeitet auf das, was ihn während der Reise erwartet. Seine Zeit in einem Kloster prägt ihn für sein restliches Leben. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch recht gut gefallen. Auch wenn ich im ersten Moment doch eher die Hoffnung hatte, dass dies eher ein kompletter Kriminalroman werden könnte, wurde ich nicht enttäuscht. Diese Mischung aus Krimi, Reisebericht, aber auch Biographie hat mir sehr gut gefallen. Die Landschaftsbeschreibungen, die Zeiten, in denen Davidson mit seinen Reisebegleitern unterwegs ist, war beeindruckend, und man kämpfte gefühlt mit ihnen ums Überleben. Auch den Frust, den Huston empfand, weil er keine Infos von den Regierungsbeamten bekam, oder erst durch lange Umwege, kann man nachvollziehen.  Ich habe nur nicht ganz die religiösen, bzw. esoterischen Erlebnisse, die dieses Buch mitsich bringt, erwartet. Wenn man sich aber darauf einlassen kann, dass die Esoterik und die buddhistische Religion in Tibet bzw. in diesem besagten Kloster eine entscheidende Rolle spielen, kann man in die wundersame Welt des Himalayas eintauchen.  Was mir ebenso gut gefallen hatte, war der geschichtliche Einzug, den Davidson gut mit ins Buch hat einfließen lassen. Einerseits die Nachkriegszeit in Europa, aber ebenso die gewaltsame Übernahme Chinas von Tibet. So kommt es, dass Huston sich vor den Chinesen verstecken muss, und die Chinesen in seiner Flucht nach Hause berücksichtigen muss.  Da mir manchmal der esoterische Teil zu stark ausgeprägt war, ziehe ich dem Buch einen Stern ab. Dennoch vier Punkte. Ein schönes Buch. 

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Vita

Lionel Davidson wurde 1922 als Sohn jüdischer Einwanderer im englischen Hull geboren und war nach dem Krieg als Journalist tätig. 1960 veröffentlichte er seinen ersten Spionagethriller, dem sich viele preisgekrönte Erfolge anschlossen. Er gehört seit Jahrzehnten zu den besten und renommiertesten Spannungsautoren Großbritanniens. Davidson starb 2009 in London.

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