Die Schatten von Edinburgh

Ein Fall für Frey und McGray 1

Taschenbuch
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Edinburgh, 1888. Der begnadete Ermittler Ian Frey wird von London nach Schottland zwangsversetzt. Für den kultivierten Engländer eine wahre Strafe. Als er seinen neuen Vorgesetzten, Inspector McGray, kennenlernt, findet er all seine Vorurteile bestätigt: Ungehobelt, abergläubisch und bärbeißig, hat der Schotte seinen ganz eigenen Ehrenkodex. Doch dann bringt ein schier unlösbarer Fall die beiden grundverschiedenen Männer zusammen: Ein Violinist wird grausam in seinem Heim ermordet. Sein aufgelöstes Dienstmädchen schwört, dass es in der Nacht drei Geiger im Musikzimmer gehört hat. Doch in dem von innen verschlossenen, fensterlosen Raum liegt nur die Leiche des Hausherren ...

»Ein herrlicher Gruselspaß nicht nur für England-Fans«

Fuldaer Zeitung (08. Juli 2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Peter Beyer
Originaltitel: The Strings of Murder
Originalverlag: Penguin
Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48505-5
Erschienen am  20. Februar 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Schottland, Edinburgh, Großbritannien

Ein Fall für Frey und McGray

Leserstimmen

Der Virtuose

Von: wal.li

11.10.2020

Inspector Ian Frey kommt aus gutem Haus. Zwar hat er weder das Medizin- noch das Jurastudium beendet, aber bei der Polizei will er es schaffen und seine Vorbildung kommt ihm zugute. Doch plötzlich fällt sein Leben auseinander, seine Verlobte macht mit ihm Schluss und sein Vorgesetzter will ihn loswerden. Freys einzige Chance ist die Versetzung nach Schottland, um dem dortigen Leiter der Ermittlung McGray zur Hand zu gehen. Welch ein Abstieg. Der angesehene und feine Londoner bei den Rüpeln aus dem Norden. Dass er den Rüpeln als verweichlichtes Mädel aus der Stadt könnte, kommt ihm nicht in den Sinn. Im ersten Fall von Frey und McGray wird ein Geigenvirtuose grausam ermordet. Weil der Fall irgendwie mystisch anmutet, wurde er McGray übergeben. Und der Chef will Antworten sehen. Frey und McGray sind sich zunächst nicht grün. Dazu muss McGray den feinen Londoner auch noch beherbergen, was ihm nicht passt. Ebenso wenig passt es ihm, wenn Frey sich über das Essen beklagt. Zumindest für ihre Nachforschungen raufen sie sich zusammen. Man schreibt das Jahr 1888 und in London treibt der Ripper sein Unwesen. Hat er sein Revier etwa nach Edinburgh verlegt? Eine Krimihandlung im viktorianischen England anzusiedeln ist vielleicht keine ganz neue Idee, doch ein so ungleiches Ermittlerpaar bestehend aus einen feingeistigen Londoner und einem etwas unzivilisierten Schotten hat schon was. Dazu noch der rätselhafte Mord an dem Geiger, der wertvolle Instrumente zu vererben hat. Die Einzelteile bilden einen vielversprechenden Ansatzpunkt. Doch die Entwicklung der Handlung und der Aufbau erfolgen doch ein wenig zu langsam. Einige Nebenfiguren wirken zu exzentrisch. Zum Glück ist der Fall um den toten Geiger wirklich interessant und die Lösung unvorhersehbar. Das spannende Finale trägt ein Übriges dazu bei, dass dieser Kriminalroman doch bis zum Ende fesselt. Die skurrilen Ermittler machen durchaus neugierig, wie sie sich als Team weiterentwickeln werden.

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Spannender Auftakt mit interessanten Charakteren

Von: Aleshanee, Weltenwanderer

08.10.2019

Insgesamt hat mir der Auftakt zur Krimireihe wirklich gut gefallen. Manchmal fand ich den Schreibstil zwar etwas unbeholfen, was aber vielleicht auch an der Übersetzung liegt. Dass einer der Inspektoren z. B. ständig "gackernd lacht" finde ich ziemlich unpassend, keine Ahnung was hierfür das englische Pendant war ... Auch fand ich es teilweise etwas übertrieben, wie oft hier geflucht wird oder auch das gereizte Verhalten sprengte etwas den Rahmen und machte die beiden Protagonisten nicht unbedingt sympathisch. Ian Frey ist einer davon. Er ist 31 und arbeitet durch Beziehungen bei New Scotland Yard in London und hat auch schon einige Erfolge zu verbuchen. Allerdings ist er sehr unausgeglichen, auch weil er noch nicht zu sich selbst gefunden hat. Sein bisheriger Weg war unstet und als jetzt über Nacht seine gesamte Lebenssituation über den Haufen geworfen wird, sind das keine guten Vorraussetzungen, um in Schottland Fuß zu fassen. Dort soll er zusammen mit Inspector McGray einen Mörder fassen, der evtl. die Taten des berüchtigten Jack the Ripper nachahmt. Mit McGray hat er allerdings einen harten Brocken erwischt, denn sein Benehmen zeugt meist nicht von einem Gentleman und ist rau und ungehobelt. Sein spöttischer Humor und die unorthodoxe Herangehensweise an die Aufklärung, sowie das Herabschauen auf den "englischen Dandy" gestaltet das Zusammenraufen der beiden als recht schwierig. Es macht teilweise Spaß das zu beobachten, war aber eben auch, wie oben erwähnt, manchmal etwas übertrieben vor allem in der groben Aussprache. Ansonsten war es von der Atmopshäre her eher nüchtern und ich hab schon ein bisschen den angepriesenen Gruselfaktor vermisst. Dafür hat mir der solide aber ungewöhnliche Eindruck gut gefallen und es war auch von den historischen Begebenenheiten passend veranschaulicht. Der Fall selbst ist sehr verstrickt und gut aufgebaut. Der Autor versteht es, die Spannung aufrecht zu erhalten und hab jeden Moment mitgefiebert. Interessant fand ich auch den Zusammenhang mit der "Teufelstrillersonate" von Giuseppe Tartini, die hier eine wichtige Rolle spielt. Da ein Geiger ermordert wurde, verfangen sich die Ermittlungen in der Welt der Musiker und zusammenhängenden Mysterien. Was auch daran liegt, das Insp. McGray eine Sonderabteilung für okkulte Vorfälle hat und er dadurch übersinnliche Verknüpfungen sieht, wo vielleicht gar keine sind ... aber wer weiß? Die Aufklärung selbst war überraschend, auch wenn ich gewisse Details geahnt habe.

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Vita

Oscar de Muriel

Oscar de Muriel wurde in Mexico City geboren und zog nach England, um seinen Doktor zu machen. Er ist Chemiker, Übersetzer und Violinist und lebt heute in Cheshire. Mit seiner viktorianischen Krimireihe um das brillante Ermittlerduo Frey und McGray feiert er in seiner neuen Heimat und darüber hinaus große Erfolge.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein perfekter Wochenend-Schmöker.«

Isar akutell (11. Mai 2017)

"Großartige, hochspannende Unterhaltung!"

The New York Times Book Review

"Atmosphärisch, intelligent, gruselig: Sherlock Holmes trifft auf Akte X."

Publishers Weekly, starred review

"Clever, furchterregend und sprachgewandt – eines der besten Debüts des Jahres."

Crime Review

"Der integere Frey und der unorthodoxe McGray sind ein Ermittlerduo, von dem wir noch einiges hören werden."

Sunday Sport

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