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Die Schatten von Edinburgh Ein Fall für Frey & McGray

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48505-5

NEU
Erschienen: 20.02.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Edinburgh, 1888. Der begnadete Ermittler Ian Frey wird von London nach Schottland zwangsversetzt. Für den kultivierten Engländer eine wahre Strafe. Als er seinen neuen Vorgesetzten, Inspector McGray, kennenlernt, findet er all seine Vorurteile bestätigt: Ungehobelt, abergläubisch und bärbeißig, hat der Schotte seinen ganz eigenen Ehrenkodex. Doch dann bringt ein schier unlösbarer Fall die beiden grundverschiedenen Männer zusammen: Ein Violinist wird grausam in seinem Heim ermordet. Sein aufgelöstes Dienstmädchen schwört, dass es in der Nacht drei Geiger im Musikzimmer gehört hat. Doch in dem von innen verschlossenen, fensterlosen Raum liegt nur die Leiche des Hausherren ...

"Großartige, hochspannende Unterhaltung!"

The New York Times Book Review

Oscar de Muriel (Autor)

Oscar de Muriel wurde in Mexico City geboren und zog nach England, um seinen Doktor zu machen. Er ist Chemiker, Übersetzer und Violinist und lebt und arbeitet heute in Manchester. "Die Schatten von Edinburgh" ist sein erster Roman.

"Großartige, hochspannende Unterhaltung!"

The New York Times Book Review

"Atmosphärisch, intelligent, gruselig: Sherlock Holmes trifft auf Akte X."

Publishers Weekly, starred review

"Clever, furchterregend und sprachgewandt – eines der besten Debüts des Jahres."

Crime Review

"Der integere Frey und der unorthodoxe McGray sind ein Ermittlerduo, von dem wir noch einiges hören werden."

Sunday Sport

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Peter Beyer
Originaltitel: The Strings of Murder
Originalverlag: Penguin

Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48505-5

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen: 20.02.2017

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Ein neues Ermittlerteam mit Macken

Von: LeseOma Datum: 27.03.2017

iwoal.blogspot.de/

Im Jahr 1888 wird der Inspector Ian Frey von London nach Edinburgh in Schottland versetzt. Ablehnen kann er die Versetzung nicht denn sein neuer Vorgesetzter will ihn loswerden. Also reist er nach Schottland mit einem Sack voll Vorurteilen. Sein neuer Chef Inspector McGray scheint alle seine Vorurteile zu bestätigen. Er ist in den Augen von Ian Frey ein ungehobelter Schotte. Aber die beiden Männer müssen zusammenarbeiten um einen mysteriösen Mordfall zu klären. Es wird vermutet, dass Jack the Ripper in Schottland sein Unwesen treibt.


Das Cover hat mich etwas in die Irre geführt. Es erinnert an Herlocke Homes und Dr. Watson. Die Geige (Dr. Watson) hat mit dem Mordfall in Schottland zu tun aber die Silhouette mit Pfeife und Lupe entspricht so gar nicht dem versnobten Engländer Ian Frey.
Ian Frey: ein englischer Snob dem Kleidung, die Gesellschaft und die eigene Karriere wichtig sind. Als seine Karriere eine steile Kurve nach unten macht löst seine Verlobte das Eheversprechen und er muss gedemütigt nach Schottland reisen. Dort angekommen erwartet ihn ein ungehobelter McGray, der keinen Wert auf sein Äußeres und gepflegte Mahlzeiten legt.
Mir ist Frey erst im Laufe der Geschichte sympathisch geworden. Er ist zwar ein Snob aber hat das Herz am rechten Fleck. Die Geschichte ist in Ich-Form aus Sicht von Inspector Frey geschrieben.
Der Gegenpart von Inspector Frey ist Inspector McGray. Er achtet weder auf sein Äußeres noch interessiert ihn die höhere Gesellschaft. Allerdings hat auch er mit Vorurteilen gegen Engländer und Londoner im besonderen zu kämpfen. Wie Hund und Katze kabbeln sich die beiden Inspectors, so gar nicht wie Holmes und Watson.
Der Mordfall entwickelt sich zu einer Serie und die Ermittler begeben sich mehrmals in Lebensgefahr. Dabei lernen sie sich besser kennen, kommen sich aber nur sehr langsam näher. Am Ende der Geschichte ist die Mordserie aufgeklärt aber Frey und McGray sind noch keine Freunde geworden.
Dieses Buch ist das erste einer Reihe und das verspricht noch so manche unterhaltsame „Kabbelei“ zwischen den beiden Inspectors.
Nach und nach erfährt man mehr aus der Lebensgeschichte der beiden Männer und das rundet diesen spannenden Krimi zu einem sehr lesenswerten Buch ab.


Ein spannender Auftakt zu einer Reihe – ich freue mich auf den zweiten Teil.

Alles in allem ein interessanter, vielversprechender Auftakt zu einer neuen historischen Krimiserie, die Humor mit kniffligen Ermittlungen verbindet und dazu reichlich historisches Flair zu bieten hat

Von: Happy-End-Buecher.de-Nicole Datum: 15.03.2017

www.happy-end-buecher.de/

November 1888:

Weil der Scotland Yard Ermittler aus hochherrschaftlichem Hause, Ian Frey, einst eine knifflige Mordserie aufklärte, bleibt er über Umwege verschont von einer Kündigung. Zwar möchte ihn sein tumber Vorgesetzte zu gern vor die Tür setzen, doch wird das in letzter Minute von höchster Stelle verhindert, da es im fernen Schottland zu einem Mord gekommen ist, der brisanter nicht sein könnte, würde die Öffentlichkeit davon erfahren. Denn genau wie auch Jack the Ripper, weidete der Mörder in Schottland sein Opfer aus. Ian soll nun auf schnellstem Wege dorthin reisen, um an Ort und Stelle zusammen mit dem knorrigen, bärbeißigen Original von einem Schotten, Inspector McGray, zu ermitteln und nebenbei untersuchen, ob Jack the Ripper seine Tätigkeit womöglich ins ferne Schottland verlegt hat.

Ian, ein typischer, versnobter Engländer, der äußert viel Wert auf Kleidung und Etikette legt, fällt aus allen Wolken, als er sein Ziel erreicht hat. Nicht nur ist seine vorübergehende Unterkunft in McGrays Haus ein einziges Dreckloch, auch das Essen, das ihm von dessen Hausangestellter serviert wird, lässt zu wünschen übrig. Und zu allem Überfluss macht McGray kein Hehl daraus, dass er Ian für ein memmenhaftes, verzarteltes Weichei hält.

Doch was Ian so gar nicht fassen kann, ist, dass McGrays Abteilung sogar unerklärliche Phänomene wie Geisterspuk untersucht. Ian glaubt sich am Ende der Welt und wünscht sich zunächst schnellstmöglich zurück in sein wohlgeordnetes London. Doch dort wartet eigentlich keiner auf ihn. Denn seine eiskalte Verlobte, hat ihn kurz zuvor abserviert und seine Familie könnte anstrengender nicht sein. Sein Vater mag es beispielsweise gar nicht, dass sich Ian als Ermittler betätigt, fürchtet andererseits aber nun auch um den guten Ruf der Familie, nachdem er von Ians Kündigung/Versetzung erfahren hat.

Der Mord jedoch, den Ian und McGray aufklären sollen, hat durchaus seinen Reiz, denn die Lösung erscheint äußerst knifflig. Wie konnte ein musischer Virtuose, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, jeden Tag in seinem von innen abgesperrten Turmzimmer ungestört Geige zu spielen, umgebracht werden? Und wieso nahm der Mörder, nach seiner Tat diverse Organe mit? Bei der Testamentseröffnung tut sich zumindest ein mögliches Motiv für einen Mord auf. Der Ermordete besaß mehrere Instrumente, die äußert wertvoll waren und auf denen angeblich sogar einst Paganini selbst spielte. Doch die Erben, die unterschiedlicher nicht sein könnten, wirken so gar nicht verdächtig. Werden Ian und McGray Licht ins Dunkel bringen können? Aber dafür müssen sie sich zunächst zusammenraufen…

Zugegeben, die Geige auf dem Buchcover hat mich zunächst auf diesen Kriminalroman aufmerksam gemacht, denn ich liebe Sherlock Holmes Romane und hoffte hier auf eine Art Holmes und Watson Story. Doch es kam natürlich völlig anders. Die Geige steht für das Milieu, in dem dieser Krimi spielt, denn es ist die Welt der musisch begabten Menschen, die im ersten Frey & McGray Band durch mehrere Morde erschüttert wird. Und das Ermittlerduo hat so gar nichts vom gutmütigen Dr. Watson oder vom brillanten Kombinationskünstler Sherlock Holmes. Dennoch hat mich „Die Schatten von Edinburgh“, in seinen Bann ziehen können. Sowohl die Ermittlungen, als auch die humorigen Dialoge zwischen den ungleichen Ermittlern Frey und McGray, gestalten sich sehr unterhaltsam und spannend. Hier tappt man als Leser eigentlich bis zuletzt ob der Tätersuche im Dunklen. Und das neue Ermittlerduo weist bereits jetzt, charakterlich äußerst interessante Facetten auf. Dazu hat es der Autor nicht versäumt, seiner Geschichte das nötige historische Flair zu verpassen, das sehr authentisch beschrieben wirkt und das alte Edinburgh bildhaft vor den Augen des Lesers entstehen lässt.

Ich las vor einer nicht allzu langen Weile eine andere historische Krimireihe (Antonia Hodgsons grandiose Tom Hawkins Reihe- Lesetipp!) und stieß dort bereits auf eine Serie, der historisches Flair aus allen Poren tropft, doch auch Oscar de Muriels Erstling muss sich diesbezüglich nicht verstecken. Im Gegenteil! Man bekommt auch hier Akteure mit Ecken und Kanten geboten, allerdings habe ich doch einen klitzekleinen Kritikpunkt anzubringen. McGray betitelt Ian Frey ständig mit Schimpfnamen oder herablassenden Bezeichnungen wie „Jungchen“. Das würde passen, wenn McGray tatsächlich schon ein alter erfahrener „Hase“ wäre, doch im Laufe der Story erwähnt Ian irgendwann, dass McGray wohl nur rein optisch vor seiner Zeit gealtert ist- ob seiner Sorgen und womöglich sogar noch jünger sei als er selbst, was, wie ich finde dann nicht zu McGrays väterlich ermahnender Art passt. Interessant beschrieben fand ich dagegen aber wieder, wie intensiv die Geigenbauerkunst vom Autor beleuchtet wird, der entweder intensive Vorrecherche betrieben haben muss, oder womöglich selbst Musiker ist.

Kurz gefasst: Alles in allem ein interessanter, vielversprechender Auftakt zu einer neuen historischen Krimiserie, die Humor mit kniffligen Ermittlungen verbindet und dazu reichlich historisches Flair zu bieten hat. 4.5 von 5 Punkten.

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