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Die Schattenbucht Kriminalroman

Kundenrezensionen (32)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0521-0

DEMNÄCHST
Erscheint: 19.03.2018

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Düster, bildgewaltig, und hoch spannend: »Der bisher beste Eric-Berg-Krimi.« NDR Kultur

Ohne ersichtlichen Grund springt Marlene Adamski vom Balkon ihres Hauses in die Tiefe. Sie überlebt, spricht seitdem jedoch kein Wort mehr. Psychologin Ina Bartholdy findet keine Erklärung, doch der Fall lässt sie nicht los. Sie fährt nach Prerow, dort wird die 62-jährige scheinbar liebevoll umsorgt – nur das Verhalten des Ehemanns ist seltsam: Keine Sekunde lässt er sie allein, will er verhindern, dass Marlene mit Ina spricht? Was hat dieser Mann zu verbergen? Und was hat er mit den merkwürdigen Vorfällen in Prerow zu tun?

Wussten Sie, dass Eric Berg einst Model war? Zum Interview

Eric Berg (Autor)

Seit Jahren zählt Eric Berg zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. 2013 verwirklichte er einen langgehegten schriftstellerischen Traum und veröffentlichte seinen ersten Kriminalroman Das Nebelhaus, der Leser wie Kritiker gleichermaßen begeisterte. Nach Das Küstengrab ist Die Schattenbucht nun der dritte Roman des Erfolgsautors.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Originaltitel: Die Schattenbucht
Originalverlag: Limes Verlag, München 2016

Taschenbuch, Broschur, ca. 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0521-0

ca. € 9,99 [D] | ca. € 10,30 [A] | ca. CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

DEMNÄCHST
Erscheint: 19.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Ich bin gespannt, was Herr Berg sich weiterhin einfallen lässt!

Von: Numinala Datum: 23.11.2016

numilesemaus.blogspot.de/2016/11/rezension-die-schattenbucht.html

Ihre neue Patientin gibt der Psychologin Ina Bartholdy Rätsel auf. Die 62-jährige Frau saß bei Kaffee und Kuchen auf ihrem Balkon, stand auf und sprang um sich das Leben zu nehmen - ohne Abschiedsbrief, ohne Erklärung, ohne einen erkennbaren Grund. Und auch jetzt schweigt sie sich aus. Wie kam es dazu? Warum wollte die Frau sterben?

Ina beschließt die Frau - auch nach ihrem stationären Aufenthalt - weiterzubehandeln und diese scheint auch nicht abgeneigt. Doch ihr Mann hält davon überhaupt nichts. Ständig umschwirrt er die beiden Frauen, mischt sich ein, versucht Ina davon abzuhalten mit seiner Frau zu sprechen. Ina ist irritiert. Was steckt dahinter? Oder bildet sie sich das Ganze nur ein? Genauso, wie sie sich einbildet, dass ein Auto sie verfolgt. Immer wieder taucht der gleiche Wagen in ihrer Nähe auf. Aber das kann doch gar nicht sein. Wer sollte...? Könnte das mit ihrer neuen Patientin zusammenhängen? Nein... oder?

Fazit
Vorab: Das Buch hat mir gefallen, allerdings war es für mich kein typischer Krimi (Verbrechen, Ermittlung, Überführen und Verhaften des Täters) sondern eher eine Studie des menschlichen Verhaltens in Ausnahmesituationen.

Wie weit geht ein Mensch um aus einer - für ihn gefühlten ausweglosen - Situation zu entkommen? Erreicht man irgendwann eine Grenze, die man selber tatsächlich nicht überschreiten kann? Und wenn man den Weg gegangen ist, wie geht man anschließend damit um? Kann man das Getane verdrängen? Kann man damit leben oder zerbricht man irgendwann an seinem Gewissen?

Der Schreibstil ist auf jeden Fall sehr flüssig, die Geschichte ist spannend und interessant, wobei die Spannung immer wieder mit Informationen über die Psyche des Menschen aufgelöst wird. Erzählt wird einmal die Geschichte im Heute und zum anderen die Geschehnisse der letzten 14 Monate.

So setzt sich Stück für Stück, wie bei einem Puzzle, das Bild zusammen. Langsam, aber sicher erklärt sich, wieso, wer und warum. Gut gemacht - vielleicht an ein-zwei Stellen leicht überzeichnete Charaktere, aber ungeachtet dessen ein Buch, das den Leser zu fesseln vermag.

Ich bin gespannt, was Herr Berg sich weiterhin einfallen lässt!

Viele Grüsse von der Numi

Mit psychologischer Raffinesse

Von: get lucky Datum: 15.10.2016

friendly-hearts.blogspot.de/

Das Titelbild hat mich auf alle Fälle gleich angesprungen!

Aber zunächst einmal zum Inhalt:
Die Bäckersfrau Marlene Adamski springt anscheinend ohne Motiv vom Balkon ihres Hauses, überlebt, spricht allerdings hinterher kein einziges Wort mehr. Es macht den Anschein, dass Marlene von ihrem Ehemann bestens versorgt wird. Doch Psychologin Ina Bartholdy kommt das Verhalten und auch das des Ehemanns äußerst suspekt vor, und da es ihr keine Ruhe lässt fährt sie ins mecklenburgische Prerow.

Die Handlung ist in zwei Zeitschienen erzählt, aktuell die Untersuchungen der Psychologin Bartholdy, daneben dann die Geschehnisse 14 Monate zuvor.
Dadurch wird meiner Meinung nach schon ein bisschen was vorweggenommen, doch Eric Berg versteht es meisterhaft den Spannungsbogen hoch zu halten und fesselte mich also direkt auf die Couch.
Und, das Ende war dann so doch nicht vorhersehbar!
Das Rahmenprogramm rund um das Geschehen ist wirklich realistisch und mit vielen verschiedenen Charakteren, die dann eben in besonderen Situationen aufeinander treffen und das Leben nicht leichter werden lassen.
Fazit: ein kurzweiliger, spannender Krimi ohne viel Bluvergießen, verfeinert mit psychologischen Raffinessen.
Ich werde mir auf alle Fälle noch das Nebelhaus vom gleichen Autor vornehmen!

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