Die Schlange von Essex

Roman

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Taschenbuch
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London im Jahre 1893. Nach dem Tod ihres Mannes verlässt Cora Seaborne die Hauptstadt und reist gemeinsam mit ihrem Sohn Francis in den Küstenort Aldwinter. Dort geht das Gerücht um, der mythische Lindwurm von Essex sei zurückgekehrt und fordere Menschenleben. Als Naturwissenschaftlerin und Anhängerin der provokanten Thesen Charles Darwins gerät Cora schnell mit dem ortansässigen Pfarrer William Ransome aneinander. Beide sind in rein gar nichts einer Meinung, beide fühlen sich unaufhaltsam zueinander hingezogen. Doch William ist nicht nur Pfarrer, sondern außerdem verheiratet ...

»Sarah Perry schreibt sich mit diesem Roman in die Riege der besten zeitgenössischen Autoren Englands.«

John Burnside

Aus dem Englischen von Eva Bonné
Originaltitel: The Essex Serpent
Originalverlag: Serpent's Tail
Taschenbuch, Klappenbroschur, 496 Seiten, 13,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-442-48918-3
Erschienen am  15. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Meine Gedanken fahren Achterbahn!

Von: MamiAusLiebe

07.06.2019

"Die Schlange von Essex" ist ein Roman von Sarah Perry der 2019 als Taschenbuch beim Goldmann Verlag erschienen ist. Es geht um Cora Seaborne die nach dem Tod ihres Mannes in die Küstenstadt Aldwinter reist. Dort legt sie sich mit dem Pfarrer und seinen Ansichten an und verspürt doch eine Zuneigung. Zudem geht das Gerücht des Lindwurms von Essex um. Und dieses Urzeitwesen fordert Menschenleben. Wo fange ich mit meiner Meinung an. Es ist ein sehr skuriles Buch. Es ist spannend, unterhaltsam, aber auch langatmig und merkwürdig. Ich kann es mit keinem Buch vergleichen. Ich denke, dass man das Buch entweder mag oder aber keinen Zugang findet. Mir hat es gefallen. Es war an mancher Stelle beschwerlich voranzukommen, aber wiederum hat es sich gelohnt, da es mich auf eine Achterbahnfahrt der Gedanken gebracht hat. Dies ist ein Buch, dass einen auch nach dem Lesen noch beschäftigt, auch wenn es gänzlich anders als erwartet war. Passend dazu ist das Cover. Es ist anders, es ist ein Hingucker. Bei dem Blickfang und dem Titel konnte ich nicht widerstehen und habe eine Geschichte gefunden, die seinesgleichen sucht. Es gibt wirklich viele ganz tolle Zitate, da die Autorin Sarah Perry ein besonderes Talent für das Schreiben besitzt. Hier einmal zwei schöne um einen kleinen Einblick zu bekommen: "Lass uns so leben, wie wir denken - frei und ohne Angst - nichts soll usn zusammenhalten als Zuneigung und die gemeinsame Sache" (Seite 373) "Sie sind eine Frau und müssen anfangen, wie eine Frau zu leben. Ich möchte damit nur sagen: Haben Sie Mut" (Seite 389) Fazit: Dieses Buch spaltet die Gemüter. Ich denke man mag es oder man mag es nicht. Etwas dazwischen gibt es wohl nicht. Es ist skurril, anders, schockierend und sehr gut geschrieben.

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Vita

Sarah Perry wurde 1979 in Essex geboren und lebt heute in Norwich. Ihr Roman »Die Schlange von Essex« war einer der größten Überraschungserfolge der letzten Jahre in England. Er wurde u.a. mit dem British Book Award für den besten Roman und für das beste Buch insgesamt ausgezeichnet.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Perry ist eine ganz besondere Geschichte gelungen, in der Aberglaube wilde Blüten treibt und sich die Liebe (...) gegen alle Widerstände den Weg ins Licht bahnt.«

Brigitte

»Ein Triumph in jeder Hinsicht.«

Minneapolis Star Tribune

»Ein wundervoll befriedigendes Buch.«

Wall Street Journal

»Die großartigste Heldin seit Elizabeth Bennet in ›Stolz und Vorurteil‹.«

Washington Post

»Ein reflektiertes und elegantes Buch über den menschlichen Durst nach Wissen und Liebe. Und über unsere tiefsten Ängste und Sehnsüchte.«

Vox

»Es hat mich derart aus der Welt katapultiert, dass ich 48 Stunden nach dem Ende immer noch darin weiterlesen wollte.«

New York Times

»Unwiderstehlich ... Als würde Perry in der Nachfolge von Mary Shelley, Bram Stoker, Wilkie Collins, Charles Dickens und Hilary Mantel eine Art viktorianische Séance veranstalten.«

Daily Telegraph

»Ein Buch über die Irrungen und Wirrungen der Liebe, niedergeschrieben in schönstmöglicher Art. Jane Austen lässt grüßen.«

Oberösterreichische Nachrichten