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Die Spur Roman

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-67646-6

Erschienen: 08.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Die Reise ins Grauen beginnt ...

Gillian O’Neill ist jung und attraktiv – und sie hat ein ausgefallenes Hobby. Nachts sucht sie nach Häusern, deren Besitzer offensichtlich für längere Zeit verreist sind, und richtet sich dort ein. Das Problem ist nur, dass Gillian dieses Mal das Haus eines Serienkillers erwischt hat – eines Serienkillers, der seine Opfer gerne in die Wildnis verschleppt. In die Finsternis. Wo er ungestört ist. Wo niemand ihre Schreie hört ...

Zum Werkverzeichnis der im Heyne Verlag von Richard Laymon erschienenen Titel

»Es wäre ein Fehler, Richard Laymon nicht zu lesen!«

Stephen King

Richard Laymon (Autor)

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.

»Es wäre ein Fehler, Richard Laymon nicht zu lesen!«

Stephen King

»Ich habe jedes Buch von Richard Laymon verschlungen – schlaflos, atemlos!«

Jack Ketchum

»Niemand schreibt wie Richard Laymon!«

Dean Koontz

»Laymon macht dir Angst – verdammte Angst!«

Bentley Little

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Sven-Eric Wehmeyer
Originaltitel: No Sanctuary
Originalverlag: Leisure

Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-67646-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 08.09.2015

  • Leserstimmen

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Spannend, aber etwas plump

Von: Sorrynotbroke Datum: 02.02.2017

sorrynotbroke.simplesite.com


In meinem Februar jagt ein Pageturner den nächsten. Ich habe angefangen mit "Das Spiel - Rache" und bin gleich bei Heyne Hardcore geblieben und hab mir ein Buch von Richard Laymon mit dem Titel "Die Spur" geholt. Mittlerweile habe ich schin über 15 Laymons gelesen und bin schlichtweg begeistert von seinen Romanen. Ob es bei diesem hier auch so war, seht ihr unten.
Gillian O’Neill ist eine hübsche junge Frau, die eigentlich ganz normal ist. Jedoch betreibt sie in ihrer Freizeit ein sehr merkwürdiges Hobby: Sie bricht gerne in Häuser ein, deren Besitzer verreist sind. Sie stiehlt nicht, sondern hütet nur das Haus und lässt dieses dann sogar in einem angemessenen Zustand zurück. Sie liebt diesen Kick in einem anderen Haus zu wohnen, wovon die Besitzer in dem Moment nichts wissen. Ein neues Haus hat sie schon in Augenschein genommen und beschließt kurzerhand es zu ihrem neuen inoffiziellem Wohnort zu machen. jedoch weiß sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sie schon von einem sadistischem Serienkiller sehnsüchtigst erwartet wird...
Währenddessen befinden sich Rick und seine Freundin Bert in den Sierras auf einem Wandertrip, dem Rick nur mit schwerem Gewissen zugestimmt hat, da er sich an ein traumatisches Erlebnis seiner Kindheit beim Wandern zurückerinnert. Nichtsdestotrotz befinden sie sich auf den Wanderwegen vor einer traumhaften Kulisse und auf einmal laufen sie zwei Studentinnen in die Arme. Diese begleiten sie kurzerhand und bald merken sie, dass der Wald noch viel für sie auf Lager hat...
Bei "Die Spur" handelt es sich um einen Roman, der im Jahre 2001 erschienen ist, welches auch Laymons Todesjahr war. Es handelt sich folgernd um einen späten Laymon. Es sind, wie so oft in seinen Romanen, zwei Handlungsstränge, die bis zum Ende hin, garnichts miteinander zu tun haben. "Die Spur" war mit sehr viel Sex gewürtzt, was bei Richard Laymon ja eigentlich nichts neues ist, aber in diesem Roman waren es schon relativ viele anrüchige Stellen. Was mir aber sehr gut gefallen hat, war die Atmosphäre die im Haus des Psychopathen erzeugt wurde. Ich habe mich an einigen Stellen sogar selber gegruselt, da Gillian lange Zeit nichts von der Anwesenheit des Killers weiß und nach und nach sieht, dass der Besitzer dieses Hauses irgendeine Art von Dachschaden hat. Am Schluss wurden dann die Handlungssträge miteinander verwoben, aber diesmal wurden sie auf eine plumpe, garnicht elegante Weise, zusammengefügt, was ich bei Laymon-Romanen nicht gewohnt bin. Und diesmal waren die Charaktere ein bisschen sehr flach, sogar im Verhältnis zu Romanen wie "Die Familie" oder "Das Loch". Aber der Plot besticht mit seiner Spannung. Man möchte immer wissen wie es weitergeht, deswegen hab ich auch nur knapp 2 Tage für das Buch gebraucht. Insgesamt ist es ein Roman der sich im oberen Mittelfeld der "R.L.-Skala" einordnen kann. Ich gebe ihm 3,5 von

Laymon als Meister des Psychothrillers

Von: Detlef Knut Datum: 04.12.2016

dk-literatur.blogspot.de/

Laymon wird als Meister des Psychothrillers gehandelt. Seine Romane werden gerne mit denen von Stephen King auf eine Ebene gestellt. Kribbelnde Spannung zieht sich durch die streckenweise actionreiche Handlung.

In "Die Spur" erfährt der Leser in zwei unterschiedlichen parallelen Handlungssträngen zwei Geschichten. Während Rick und seine neue Partnerin Bert in die Berge fahren, um zu campen und zu wandern, geht die junge Gillian ihrem außergewöhnlichen Hobby nach: Sie sucht nach Häusern, deren Bewohner offensichtlich verreist sind. Diese Häuser nimmt sie einige Tage in Beschlag, lebt in ihnen, schnüffelt in den fremden Sache, bevor sie dann zum nächsten Haus weiterzieht.
Bert und Rick begegnen bei ihrer Bergtour verschiedenen Leuten, die ebenfalls wandern. Doch Rick scheint in der Vergangenheit besondere Erfahrungen gemacht zu haben, denn er ist der Angsthase von beiden. Während die energiegeladene Bert mit großen Schritten voranschreitet, versucht Rick sie stets zur Umkehr zu drängen und glaubt, von jedem anderen Wanderer bedroht zu sein. Gillian befreundet sich zur gleichen Zeit mit einem Nachbarn an, was sie eigentlich sonst nie macht. Doch als sie die Videosammlung ihres Hausbesitzers in Augenschein nimmt, muss sie Ungeheuerliches feststellen. Sie wohnt momentan in dem Haus eines Serienmörders.

Wie eingangs bereits erwähnt, geht es bei Laymon sehr subtil zu. Die Spannung scheint sanft über alle Seiten zu flirren. Beim Lesen spürt man ein sonores Summen im Hinterkopf. Man spürt die Gefahr genau so wie die Protagonisten, weiß aber nicht, wann und aus welcher Richtung sie kommen wird. Das ist ein ganz besonderer Stil, der Spaß beim Lesen beschert. Er erinnert an Gruselbücher aus der Kindheit, bei denen man am liebsten unter die Bettdecke gekrochen wäre, um nicht vom schwarzen Mann geholt zu werden.

Diese subtile Spannung bedeutet aber nicht, dass keine rasche Handlung erfolgt. Im Gegenteil. Laymon versteht es, mit einigen Kämpfen, Schlägereien und Messerstechereien das Lesen gefährlich zu machen. Die Figuren müssen viel Action erleben, durch die Wälder fliehen, sich in Baumwipfeln retten, bevor sie der Lösung Ihres Problems näherkommen. Langweilig wird es nicht. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Ich empfehle Ihnen gerne den Lesern, die actionreiche Psychothriller in amerikanischer Umgebung mögen. Vielleicht mögen auch Sie mit Richard Laymon einen neuen und interessanten Lesestoff eindecken?

© Detlef Knut, Düsseldorf

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