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Die Time Catcher

Ab 10 Jahren

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-22491-5

Erschienen: 09.02.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Es ist Zeit für neue Helden

Durch die Zeit zu reisen, um unbezahlbare Objekte aus der Vergangenheit zu klauen, ist das Größte – solange nicht ein anderer Time Catcher versucht, einem die Beute abzujagen und der eigene Boss langsam größenwahnsinnig wird. Mehr als ein Grund für Caleb, über Flucht nachzudenken. Doch kein Ort der Welt – zu keiner Zeit – ist sicher vor den Schergen des Boss. Und Abtrünnigen droht die härteste Strafe von allen. Wird Caleb alles riskieren, um in der Zukunft zu landen, die er sich erträumt?

"The Time Catcher" Zur Rezension

Richard Ungar (Autor)

Richard Ungar war immer schon fasziniert von der Idee, durch die Zeit reisen zu können. In »Die Time Catcher«, seinem ersten Roman für Kinder und Jugendliche, lässt er denn auch seine Helden nur so durch die Jahrhunderte jetten. Richard Ungar ist von Hause aus Jurist und widmet sich dem Schreiben zu Hause in Toronto, wo er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt.

www.richard-ungar.com


Knut Krüger (Übersetzer)

Knut Krüger, geboren 1966, arbeitete nach seinem Germanistik-Studium im Buchhandel und Verlagswesen. Er ist heute freier Autor, Lektor und Übersetzer für englische und skandinavische Literatur. Lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in München.

Übersetzt von Knut Krüger

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-570-22491-5

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj

Erschienen: 09.02.2015

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Zeitreisende Diebe

Von: Grenzenlos Datum: 10.03.2015

anjasbuecher.blogspot.co.at/2013/07/rezension-die-time-catcher-von-richard.html

Zeitreisen, Diebe und die Zukunft kombiniert? Das musste ich einfach lesen! Der Klappentext ist vielversprechend und ich hatte mir unbewusst schon hohe Erwartungen gesetzt. Leider war die Geschichte dann doch irgendwie anders, als ich sie mir vorgestellt hatte und ich wurde in mancherlei Hinsicht enttäuscht. Aber das ist halt sehr subjektiv und individuell.

Das Buch ist flüssig zu lesen und der Schreibstil sehr jugendlich und einfach gehalten. Ich konnte mir alles gut vorstellen, da alles sehr bildhaft und lebhaft beschrieben wurde. Die Geschichte wird von Caleb aus der Ich-Perspektive erzählt, so bekommt man alles aus seiner Sicht mit und kann seinen Gedanken und Einstellungen folgen.

Die Charaktere sind noch sehr jung, 12 oder 13, doch sie benehmen sich, als wären sie schon viel älter. In der Leserunde auf Lovelybooks wurde von prouge der Gedanke in die Runde geschmissen, dass die Geschichte ursprünglich für eine ältere Zielgruppe geschrieben wurde und erst im Nachhinein das Alter der Protagonisten und somit auch das Zielgruppenalter heruntergesetzt wurde. Vom Gefühl her kann ich dem zustimmen.
Caleb hat einen sehr angenehmen Charakter, obwohl er öfters den Mund aufmachen hätte können und es ihm an Durchsetzungsvermögen mangelt, was manchmal etwas nervt.
Die Nebencharaktere bleiben ziemlich blass, ich wurde aus ihnen nicht schlau. Hätte ich mehr über sie erfahren, oder hätten sie eine positivere Rolle in Calebs Leben gespielt, hätte das einiges rausreißen können.

Und da wären wir schon bei diesem unangenehmen Gefühl, dass ich die ganze Zeit während dem Lesen hatte. Ich war frustriert, immer, vom Anfang bis zum Ende. Am Anfang war es aber noch besser, da hab ich es wirklich sehr gemocht, aber ich mag es gar nicht wenn dieses frustrierende Gefühl aufkeimt und ich es nicht loswerde. Woher das kam? Alles, wirklich alles in Calebs Leben läuft langsam den Bach runter. Keine, naja viellleicht eine einzige, Szene gab es wo Caleb wirklich Erfolg hatte. Ich will einfach keine Geschichte lesen, die mich selbst so runterzieht. Deswegen war ich so frustriert.

Einige Logikfehler hab ich auch gefunden und manches ist einfach, auch für einen Fantasy/Dystopie Roman, sehr unglaubwürdig und wo ich einfach nur den Kopf geschüttelt hab. Viel Handlung findet man auch nicht. Es geht hauptsächlich um den Streit zwischen Caleb und seinem Widersacher Mario, der mit der Zeit einfach nur mehr lächerlich und langweilig wurde. Die Catches, also die Diebeszüge, fand ich jetzt auch nicht so spannend.

Ja, das Buch spiel 2061, und mir gefällt, was der Autor sich für die Zukunft ausgedacht hat. In dieser Zukunft spielen mal nicht Kriege die Hauptrolle sondern mehr oder weniger Freundschaft. Ganz speziell die Freundschaft zwischen China und USA. Er übertreibt natürlich alles maßlos, aber das macht das ganze sehr sympathisch und hat sehr viel Charme.

Das Ende bleibt eigentlich mehr oder weniger offen mit einigen Cliffhängern... Es hat mich ebenfalls nicht so ganz überzeugt und mit einem unangenehmen Gefühl zurück gelassen.

Fazit
Leseempfehlung von mir für Jugendliche bis 16. Wenig Handlung, blasse Charaktere und einige Logikfehler konnten mich nicht vollständig überzeugen. Die Idee ist aber sehr innovativ mit tollen Ausbaumöglichkeiten, das lässt auf den zweiten Band hoffen.

Fantasy meets asiatisches Flair! Tolle Unterhaltung!

Von: Sandra @Buechernische Datum: 27.02.2015

Was würdet ihr unternehmen, wenn ihr die Möglichkeit hättet, durch die Zeit zu reisen? Vielleicht eine berühmte Persönlichkeit treffen? Oder an exotische Plätze reisen, in eine vergangene Epoche wie das Alte Rom? Euer eigenes Ich besuchen? Diese Fragen stellte sich Richard Ungar wohl auch, als ihm die Idee zu seinem Zeitreiseroman »Die Time Catcher« kam, doch die Grundidee hinter diesem Jugendbuch ist eine andere: Ungars Protagonisten reisen durch die Zeit, in rasanter Geschwindigkeit von einem Ort zum anderen, um etwas zu stehlen. Das klang wirklich interessant.

Zeitreisen, welch ein spannendes Thema! Ich lese Zeitreiseromane wirklich gerne und so ging ich an Richard Ungars »Die Time Catcher« mit höchst neugierigen Erwartungen heran. Das Cover ist ein Eyecatcher und wurde von der englischen Originalausgabe übernommen, einzig die Schriftfarbe wurde geändert. Ich mag die Perspektive der Zeichnung, wie der junge Mann aus dem Zeitstrudel springt und seine Hand in meine Richtung ausstreckt, als ob er mir etwas stibitzen wollte. Futuristisch und auch ein wenig mystisch wirkt diese Illustration, eine gelungene Interpretation der Story. Die Kapitel sind ebenfalls mit Initialen aufgepeppt und leiten die darauffolgenden Leseabschnitte mit Zeit- und Ortsangaben ein. Das erleichterte die Orientierung ungemein, denn zeitweise wirkte das Springen zwischen den einzelnen Zeitzonen ein wenig durcheinander und ich brauchte eine Weile, um mich an diese Hektik zu gewöhnen.

Wir reisen gemeinsam mit Caleb und seiner besten Freundin Abbie durch die Zeit. Die beiden ergänzen sich im Team recht gut, Caleb kam an mich als Leser ehrlich gesagt nicht richtig heran. Er wirkte so undurchsichtig, ich wusste nicht so recht, wie ich seine Rolle einordnen sollte. Er entwickelt sich jedoch im Laufe des Buches, erst im letzten Drittel manifestiert sich aber sein innigster Wunsch, der ihn wiederum sehr sympathisch macht: er sehnt sich nach einer Familie, nach seiner Familie. Zur Erklärung: Die Kinder, welche in der Zeitreise-Organisation namens »Edles für die Ewigkeit« arbeiten, wurden entweder als Waisenkinder von der Straße weggeholt oder, in einigen Fällen, sogar entführt. Caleb hat keine bewusste Erinnerung an seine Eltern und das spiegelt sich in seinen Wünschen, seiner Sehnsucht und auch seinem Verhalten wieder. Bei Abbie, der Nebenrolle, bin ich ebenfalls ein wenig hin- und hergerissen. Sie ist eine gute Seele, doch es störte mich, dass sie nicht offener war. Das Gefühlsleben der beiden spielt sich auf sehr oberflächlicher Ebene ab und das ist schade. Das Buch hat seine romantischen Momente, aber ein wenig mehr emotionaler Tiefgang der Story wäre nicht verkehrt gewesen. Ein klarer Pluspunkt war der spitzige, ironische Humor des Ich-Erzählers Caleb, der oft für Momente des Schmunzelns sorgte.

Sehr spannend gestaltete sich die Einbindung des asiatischen Themas in den Plot. Das Buch spielt hauptsächlich im New York Mitte des 21. Jahrhunderts, genauer gesagt 2060. Es ist das Jahr der Großen Freundschaft zwischen China und den USA, ein Handelsabkommen beider Länder. Zu Ehren dieses Bündnisses nennt sich die Stadt am Ufer des Hudson River ein Jahr lang New Beijing und dies spiegelt sich auch im Stadtbild wieder. Pavillons wurden aufgebaut, Fahnen mit den Farben der beiden Länder wehen in den Straßen und Kinder tragen T-Shirts, auf denen der Schriftzug Beijing 2060 sowie ein Panda zu sehen ist. Die Reichen und Mächtigen haben einen lukrativen Pakt geschlossen und der Chef der Time-Catcher Agentur »Edles für die Ewigkeit« möchte natürlich sein Stück vom großen Kuchen abhaben. Dafür ist er bereit, bis zum Äußersten zu gehen. Doch warum plätschert die Story nur so langsam vor sich hin? Ich hätte mir hier deutlich mehr Tempo gewünscht.

[ Vorsicht Spoiler ] Es machte Spaß. gemeinsam mit den Jugendlichen ferne Länder zu besuchen, einen Hauch vergangener Epoche mitzuerleben. Wir reisen zu wirklich interessanten Schauplätzen, mehr möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten. Fairerweise muss ich zugeben, dass die Reisen an sich sehr kurz sind, sprich das Team hat wirklich nur Minuten Zeit, um seinen Catch durchzuführen und die Mission zu einem gelungenen Abschluss zu bringen. Da bleibt keine Zeit für Sightseeing oder Bewundern der Landschaft. Dies dachte sich wohl auch der Autor und hielt sich mit ausufernden Kulissenbeschreibungen zurück. Bei allem Verständnis dafür, aber auch in der Kürze sollte die Würze liegen und hier büßte die Handlung Flair ein.

Die Story hat denoch schon etwas Besonderes, denn wir stehen dieses Mal nicht auf der Seite der Guten: Die Protagonisten sind clevere, sehr geschickte und blitzschnelle Diebe, das sollte für ordentlich Nervenkitzel und Spannung sorgen. Doch die Spannungskurve steigt nur sehr langsam an. Das mag auch der Tatsache geschuldet sein, dass sich die Kapitel des ersten Drittels fast ausschließlich mit den Catches an sich beschäftigen, während die Backgroundstory als Handlungsfaden im Hintergrund verläuft. Erst nach über der Hälfte der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse.

Stellenweise musste ich hier wirklich schlucken, denn es ging ganz schön blutig zur Sache – bleibt zu überlegen, ob das nicht ein bisschen zuviel des Guten für ein Buch ab 11 Jahren war. Doch dies überlasse ich dem Empfinden des Lesers. Die letzten Seiten der mystischen Story belohnten mich schließlich mit einem zufriedenstellenden Ende.
Im September 2013 erscheint übrigens der englischsprachige Folgeband bei Putnam Juvenile namens »Time trapped« und klingt spannend, mehr verrate ich nicht! Wer Band 1 noch nicht gelesen hat, sollte sich den Klappentext von Band 2 noch nicht durchlesen.

Mein Fazit: Eine interessante Plotidee, aus der Perspektive der “dunklen Seite” geschildert, welche für spannende Momente sorgte und nebenbei den Wissensstand rund um China und dessen einzigartige Kultur auffrischte – ein Buch, das auch mal die Jungs unter den Lesern begeistern dürfte! Fortsetzung folgt!

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