Die Todesbotin

Thriller

(3)
Taschenbuch
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Berlin ist ein gefährliches Pflaster ... doch das wahre Böse lauert vor den Toren der Stadt!

Berlin-Neukölln: Ein Deutschtürke liegt erschossen in seinem Handyladen. Kurz darauf findet man nach einer Explosion in einer verlassenen Kinderklinik die Leiche eines jungen Flüchtlings. Spuren legen eine Verbindung zu dem Mord in Neukölln nahe. Der Staatsschutz vermutet einen terroristischen Hintergrund und reißt beide Fälle an sich. Viktor Puppe und seine Kollegen vom Berliner LKA verfolgen eine ganz andere Spur, die sie zu einer zwielichtigen »völkischen Siedlung« vor den Toren der Stadt führt. Viktor schleust sich in die Gemeinschaft ein und ist bei den Ermittlungen von nun an auf sich allein gestellt …


ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 512 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0415-2
Erschienen am  18. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ken und Püppi

Von: wal.li

05.05.2019

Das Berliner Triumvirat ist schon aus ihrem ersten Fall bekannt. Hier jedoch bekommen sie es mit einem besonders brisanten Fall zu tun, der sie an den Rand ihrer Kräfte bringt. Schnell wird heutzutage ein Anschlag vermutet und anstatt die Kräfte zu bündeln, scheint es so als bestehe jeder auf seiner Zuständigkeit und koche lieber sein eigenes Süppchen. Und so versucht der Staatsschutz die Ermittlungen an sich zu ziehen. Doch die Herrschaften haben ihre Rechnung ohne Puppe und Togugawa gemacht. Die bohren weiter und finden einen weiteren Ansatz. Derweil geht Duran immer noch eigene Wege, sich in jedem Moment bewusst, dass sie Gefahr läuft, ihren Job zu verlieren. Man möchte an dieser Welt verzweifeln, wenn man von den Taten und ihren Hintergründen liest. Einiges ist überhaupt nicht in Ordnung in diesem Land und man gewinnt den Eindruck, als verschließe die Öffentlichkeit und auch die Politik die Augen. Niemand kann wohl eine Lösung anbieten, aber es sollte doch etwas getan werden, um Schlimmeres zu verhindern. Wissen wir überhaupt noch, wie gut es uns geht? Tief dringen die Ermittler in das reale Darknet dieser Republik. Wahrscheinlich hätten sie einige Sachen lieber nicht erfahren und sind doch aufmerksamer als zuvor. Der Fall ist nicht so einfach wie vermutet und in seiner Vielschichtigkeit fast nicht aufzulösen. Mit großem Einsatz gelingt es ihnen Licht ins Dunkel zu bringen, nur um erfahren, dass Verdunkelungsaktionen gestartet werden. Beim Lesen fällt man mitunter von einer Ohnmacht in die nächste. Man ist dann über die humorvollen Auflockerungen hinsichtlich verschiedener Dialekte schon dankbar und immer gepackt von den unglaublichen Ereignissen, die doch einen realen Hintergrund haben.

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Viktor Puppes zweiter Fall

Von: Nini

01.05.2019

"Die Todesbotin" ist der zweite Fall für Viktor Puppe. Nachdem mir "Der Todesmeister", Puppes Auftaktfall, sehr gut gefallen hatte, war es natürlich keine Frage, dass ich dem erscheinen von "Die Todesbotin" entgegen gefiebert habe. Man kann das Buch auch ohne Kenntnis des Vorgängers lesen, verpasst dadurch allerdings ein wenig des Zwischenmenschlichen, warum Viktors Kollegen Ken und Begüm ihm gegenüber so sind wie sie sind und was es mit Viktors Großvater auf sich hat. Die Kommissare Viktor, Ken und Begüm werden aber zum besseren Verständnis auch im Umschlag vorgestellt. Bereits nach wenigen Seiten ist man wieder mittendrin in Viktors Welt, was nicht zuletzt Ken und seiner unnachahmlichen Art zu verdanken ist. Mal ganz davon abgesehen, dass wir am Schauplatz eines Mordes starten. Der Lesefluss ist gut, es wird nicht langweilig, allerdings geht im Verlauf die Spannung immer wieder verloren. Dies liegt meines Erachtens an den vielen unterschiedlichen politischen Themen, die alle ihren Platz beanspruchen: das Thema Flüchtlinge, Terroristen, Nazis... all dies verleiht dem Buch einen sehr aktuellen politischen Touch, bremst aber die Dynamik und die Spannung aus. Versteht mich nicht falsch, mich hat "Die Todesbotin" gut unterhalten, vor allem wegen der Charaktere von Ken und Viktor, wohingegen mich Begüm immer wieder auf die Palme gebracht hat, aber im Vergleich zu "Der Todesmeister" kann Viktors zweiter Teil leider nicht ganz bestehen. Nichts desto trotz hoffe ich auf ein Wiederlesen mit Viktor und Ken.

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Vita

Thomas Elbel, geboren 1968 in Marburg, studierte Rechtswissenschaften in Göttingen, Hannover und den USA. Er arbeitete u.a. für eine amerikanische Anwaltskanzlei, das Bundesministerium des Innern und das Land Berlin. Seit 2011 bekleidet er eine Professur für Öffentliches Recht an der Hochschule Osnabrück. In seiner Freizeit singt er klassischen Bariton und schreibt Romane. Thomas Elbel lebt mit seiner Familie in Berlin.

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09. Nov. 2019

Lesung

19:00 Uhr | Georgsmarienhütte | Lesungen
Thomas Elbel
Die Todesbotin

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