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Die Unglückseligen Roman

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€ 12,40 [A] | CHF 16,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10193-2

Erschienen:  11.12.2017
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Der große Roman über die Sehnsucht nach Unsterblichkeit

In der amerikanischen Kleinstadt Dark Harbor treffen im Supermarkt aufeinander: Johanna Mawet, Molekularbiologin aus Deutschland, die darum ringt, durch genetische Manipulationen den unsterblichen Menschen zu erschaffen, und Johann Wilhelm Ritter, 1776 geborener Romantiker und Physiker, der sich danach sehnt, endlich in Frieden sterben zu dürfen.

Vor dem Hintergrund der heutigen technologischen Möglichkeiten erzählt Thea Dorn von den alten Menschheitsfragen, dem Sinn von Leben und Tod. »Die Unglückseligen« ist ein nachdenklicher Wissenschaftsroman, eine anrührende Liebesgeschichte und großes Welttheater in der langen Tradition des Fauststoffs.

Thea Dorn (Autorin)

Thea Dorn, geboren 1970, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt, Wien und Berlin und arbeitete als Dozentin und Dramaturgin. Sie schrieb eine Reihe preisgekrönter Romane und Bestseller, Theaterstücke, Drehbücher und Essays und moderierte die Sendung »Literatur im Foyer« im SWR-Fernsehen. Seit März 2017 ist sie festes Mitglied beim »Literarischen Quartett«.Thea Dorn lebt in Berlin.

26.08.2018 | 19:00 Uhr | Berlin

Mythos 68 – Fluch oder Segen?Gespräch mit Thea Dorn und Bettina Böttinger

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05.10.2018 | 19:30 Uhr | Reutlingen

Vortrag und Gespräch

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Stadtbibliothek
Spendhausstraße 2
72764 Reutlingen

Tel. 07121/3032855

17.10.2018 | 19:30 Uhr | Erfurt

Vortrag und Gespräch im Rahmen der Erfurter Herbstlese

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Mehr Infos

Atrium der Stadtwerke Erfurt
Magdeburger Allee 34
99086 Erfurt

Weitere Informationen:
Erfurter Herbstlese e.V. Geschäftsstelle Haus Dacheröden
99084 Erfurt

Tel. 0361 644 123 75 , herbstlese@herbstlese.de

25.10.2018 | 19:30 Uhr | Paris

Vortrag und Gespräch

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07.11.2018 | Berlin-Zehlendorf

Lesung

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Kohlenkeller am Mexikoplatz
Sven-Hedin-Straße 5
14163 Berlin-Zehlendorf

08.11.2018 | Bonn

Vortrag und Gespräch
Moderation: Manfred Osten

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Schloss La Redoute

Weitere Informationen:
Park-Buchhandlung H. Thomas Tenter
53173 Bonn - Bad Godesberg

Tel. 0228/352191, info@parkbuchhandlung.de

29.11.2018 | 19:30 Uhr | Usedom

Gespräch mit Manfred Osten über das „Glück der Heimat“ im Rahmen der Usedomer Literaturtage

Usedomer Literaturtage

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12.02.2019 | 19:00 Uhr | München

Vortrag und Gespräch mit Thea Dorn und Christian Ude

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Mehr Infos

VHS Einstein 28
Einsteinstraße 28
81675 München

28.03.2019 | 20:00 Uhr | Echternach

Vortrag und Gespräch

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Mehr Infos

Trifolion Echternach a.s.b.l.
Porte S. Willibrord 2
6402 Echternach

29.03.2019 | 20:00 Uhr | Friedberg

Vortrag und Gespräch

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Mehr Infos

OVAG Hauptverwaltung
Hanauer Straße 9-13
61169 Friedberg

Tel. 06031/821222

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Originaltitel: Die Unglückseligen
Originalverlag: Knaus, München 2016

Taschenbuch, Broschur, 560 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10193-2

€ 12,00 [D] | € 12,40 [A] | CHF 16,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen:  11.12.2017

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Ein Buch für den Deutschunterricht

Von: Johannes Mirus Datum: 07.05.2018

1ppm.de

Das ist mal ein harter Brocken. Etwas, das man vielleicht in ein paar Jahren im Deutschunterricht lesen muss. Thea Dorn gelingt es, mit der deutschen Sprache so gekonnt zu spielen, sie bringt so viele Facetten in eine eigentlich flache Handlung, dass man die über 500 Seiten gebannt liest. Man muss aber reinkommen. Gleich zu Beginn überrascht eine altertümliche Sprache und auch später ist das Buch keine leichte Kost. Leichter machen es einem auch nicht die Protagonisten, die ziemlich unsympathisch sind. Trotzdem möchte man wissen, was das jetzt alles soll, was sich hinter den Einschüben verbirgt und ob sich das größte Geheimnis der Menschheit lösen lässt. Es hat sich gelohnt, das Buch zu lesen.

(Wahn-) witzig gut - ein sprachlicher Geniestreich

Von: artWORDising Diana Wieser Datum: 23.01.2018

schreiblust-leselust.de

Lassen Sie sich durch den Buchtitel nicht täuschen: In diesem Roman gibt es jede Menge zum Lachen, Staunen, Wundern. Thea Dorn ist ein teuflisch gutes und rundum wahnwitziges Meisterwerk gelungen: Die Humangenetikerin Johanna sucht einen Weg zur Unsterblichkeit. Sie trifft den 1776 geborenen Physiker Johann Ritter. Allerdings leidet der verschrobene Einsiedler unter dem „Joch“ seiner Unsterblichkeit. Diese kuriose Ausgangssituation sorgt für geniale Dialoge und überraschende Wendungen. Der Clou: Ein allwissender Erzähler kommentiert das Geschehen in mittelalterlichem Jargon. Ist es ist der Beelzebub höchstselbst? Er nutzt die Gunst der Stunde, um ein paar Vorurteile aus der Welt zu schaffen …

Die ehrgeizige und vernunftbegabte Molekularbiologin Johanna plant die Menschheit von ihrem größten Übel zu befreien: der Sterblichkeit. Was ihr mit Zebrafischen und Mäusen bereits im Ansatz gelungen ist, steht plötzlich in Menschengestalt vor ihr an einer Supermarktkasse: Johann Ritter, ehemaliger Physiker, vor 250 Jahren geboren. Zu Johannas Verwunderung ist ihr Gegenüber von seiner Unsterblichkeit alles andere als begeistert. Ritter hat sich in die Wälder zurückgezogen, der Wissenschaft abgeschworen und bereits mehrere Selbstmordversuche hinter sich. Kurz: Er ist des Lebens „müde“. Dafür hat Johanna kein Verständnis. Sie will das Geheimnis seiner Langlebigkeit ergründen. Liegt es an den galvanischen Experimenten, die er früher an sich selbst durchgeführt hat? Handelt es sich um eine genetische Mutation? Ist er gar mit dem Teufel im Bunde? Als alle Tests und Versuche nichts bringen, greift die verzweifelte Wissenschaftlerin zu immer abstruseren Methoden…

Leben und Tod sind die zentralen Kernthemen von Thea Dorns Roman. Die Autorin, Dramaturgin und Moderation hat ein Magister in Philosophie und scheut sich nicht, zum großen Wurf auszuholen. Macht das Dasein überhaupt Sinn, da wir ohnehin alle sterben müssen? Oder ermöglicht gerade das Wissen um unsere Endlichkeit, dass wir all die leidenschaftlichen, abenteuerlichen Momente unserer Existenz auskosten können? Brauchen wir die Nacht, um den Tag zu schätzen? Und wäre es nicht sinnvoller, dem Leben mehr Tiefe als Länge zu geben? Glaube scheint eine Rolle zu spielen, Harmonie mit sich und der Welt, zumindest für den Pfarrerssohn Johann Ritter. Vor allem in der Vergangenheit hat ihm seine alterslose Existenz einigen Ärger eingebracht, ihn zu Exorzisten, Quacksalbern und in Irrenanstalten geführt. Seine Familie hat sich abgewendet, seitdem geistert er durch die Welt, wechselt ständig den Wohnort und schafft es kaum mit der Technisierung Schritt zu halten. Was zu kuriosen Missverständnissen führt – Stichwort: „Apfelkasten“ (aka Apple-Notebook)! Wie schnell der Wunsch nach ewigen Leben in Wahn umschlagen kann, zeigt ein Immortality-Kongress zwischen Smoothie-Fans und Kryotechnik-Jüngern. Fürwahr eines der komödiantischen Highlights des Buches.

Es ist kein Zufall, dass die beiden Hauptdarsteller denselben Namen tragen. Johann und Johanna symbolisieren die Dualität der Welt: Leben und Tod, Vernunft und Emotion, Atheismus und Spiritualität. Auch sprachlich bewegen sie sich auf gänzlich verschiedenen Ebenen. Während Johanna klare Ansagen macht, ergießt sich Johann in verbalen Ergüssen, ausgeschmückt in den Schiller-nsten (oder Goethe-sken) Lautmalereien seiner einstigen Freunde aus Weimar. Mit ihrem untrüglichen Sinn für Situationskomik lässt Thea Dorn beide Pole genussvoll aufeinander krachen. Das ist großes Kino und eine Lust zu lesen!

Am Faszinierendsten ist sicherlich die Sprachgewandtheit der Autorin: Ein Exorzismus in schwäbischer Mundart! Eine Teufelsanbetung aus Sicht einer vorwitzigen Fledermaus! Wo gibt es solche Szenen zu lesen? Thea Dorn lustwandelt mühelos von der Wissenschaftssprache rund um DNA-Codes über die Liebeslyrik der Sturm-und-Drang-Zeit und gipfelt gar in der „Ars Goetia“, den Schriften über die 72 Dämonen, welche von König Salomon angebetet wurden. Comics, lexikalische Einträge, Musikstrophen – verschiedene Textformate in unterschiedlicher Typografie sprengen jeglichen formalen Romanaufbau.

Sie denken, Sie hätten schon alles gelesen? Sie denken, es gibt keine neuen Wege mehr in der Literatur zu beschreiten? Dieser Roman mit Anleihen an Goethes Faust wird Sie rasch eines Besseren belehren. Hinreißend komisch, tiefgründig, doppelzüngig: „Die Unglückseligen“ ist ein Glücksfall für Liebhaber der nicht ganz alltäglichen Literatur.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein Meisterwerk!

Von: Ingo Noczynski aus Wiesbaden Datum: 27.02.2016

Buchhandlung: Otto Harrassowitz Wiesbaden

Deutsche Gegenwartsliteratur - oder die bohrende Frage so manchen Lesers: Wie lange noch immer dasselbe? Nichts Neues bringt sie hervor. Als Leser fühlt man sich da rasch gelangweilt. Doch Fortuna ward uns hold und schenkte uns vor wenigen Tagen den neuen Roman von Thea Dorn „Die Unglückseligen“. Ein Meisterwerk!

Ich als ihr Leser, bin ihr dankbar, dass ich nicht leide, wenn ich sie lese. Ihr neuer Roman ist leicht, locker und graziös. Ein wunderliches Spiel mit Themen, Motiven und Figuren. Eine kammermusikalische Dichtung in Prosa. Thea Dorn ist ein Meisterin nicht nur der Menschenschilderung, sondern auch eine Stilistin, die der Sprache neue Nuancen abgewonnen hat. Sie liebt die tour de force, das Funkelnde, das Mehrdeutige, die versteckte Anspielung. Ein Dreifachhoch von mir.

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