Die Vergessenen

Roman

Taschenbuch
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Die einen wollen vergessen. Die anderen können es nicht.

1944. Kathrin Mändler tritt eine Stelle als Krankenschwester an und meint, endlich ihren Platz im Leben gefunden zu haben. Als die junge Frau kurz darauf dem charismatischen Arzt Karl Landmann begegnet, fühlt sie sich unweigerlich zu ihm hingezogen. Zu spät merkt sie, dass Landmanns Arbeit das Leben vieler Menschen bedroht – auch ihr eigenes.

2013. In München lebt ein Mann für besondere Aufträge, Manolis Lefteris. Als er geheimnisvolle Akten aufspüren soll, die sich im Besitz einer alten Dame befinden, hält er das für reine Routine. Er ahnt nicht, dass er im Begriff ist, ein Verbrechen aufzudecken, das Generationen überdauert hat ...

»Meisterhafte Erzählkunst verbindet sich bei dieser Autorin mit psychologischer Spannung.«

Süddeutsche Zeitung

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: Die Vergessenen
Originalverlag: Penguin Verlag, München 2018
Taschenbuch, Broschur, 528 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10388-2
Erschienen am  27. Dezember 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Vergessenen

Von: Nicole Plath

05.05.2019

Kathrin Mändler arbeitet im Jahr 1944 als Krankenschwester in der Heil- und Pflegeanstalt Winkelberg. Sie mag ihre Arbeit, und ihre Affaire mit Anstaltsleiter Dr. Karl Landmann genießt sie in vollen Zügen. Doch mit der Zeit wird ihr klar, was wirklich mit den Patienten in Winkelberg geschieht. Manolis Lefteris ist 2013 in München der Mann für besondere Aufträge. Im aktuellen soll er geheimnisvolle Akten finden. Was für ihn nach Routine klingt, entpuppt sich als Risiko, welches noch nicht einschätzbar ist. Es ist kein leichtes Thema, mit dem sich Ellen Sandbergs Roman „Die Vergessenen“ beschäftigt. Ein Kapitel aus der deutschen Vergangenheit, welches eher am Rande behandelt wird. Während Kathrin in einen Konflikt zwischen den Taten in der Anstalt und ihrer Affaire mit dessen Anstaltsleiter steckt, wird Manolis von Dämonen der Vergangenheit heimgesucht. Dabei hat er selbst den Krieg nicht miterlebt, sondern sein Vater, der davon erzählte. Die Geschichte ist ergreifend, zumal es die Heil- und Pflegeanstalten wirklich gab, und genau diese Dinge – oder noch schlimmere – dort geschahen. Die Ärzte und Pfleger waren fast alle der Meinung, rechtmäßig zu handeln. Immerhin ging es um die Volksgesundheit. Was nach dem Krieg mit diesen Ärzten und Pflegern geschah, darüber kann aus heutiger Sicht nur noch mit dem Kopf geschüttelt werden. Der Roman zeigt aber auch, dass es für viele Menschen keine andere Wahl gab als mitzumachen, denn „unbequeme Leute“, die Dinge hinterfragten, verschwanden spurlos. Manolis und seine Familiengeschichte steht stellvertretend für die Familien, denen großes Leid und doch nie Gerechtigkeit zuteil wurde. „Die Vergessenen“ ist ein Roman, der den Leser fordert. Mit klaren Worten und einem guten Schreibstil bringt die Autorin Geschehnisse und Charaktere dem Leser nahe. Die Geschichte ist spannend, herzzerreißend und hinterlässt gemischte Gefühle, die den Leser noch lange, nachdem das Buch gelesen wurde, begleiten.

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Schockierend Vergangenheit

Von: Testenmitmoni

30.04.2019

Das Buch spielt in zwei Zeit ebenen einmal 2013 in München und einmal im Jahre 1944 in Winkelberg. Die Hauptperson ist Manolis er ist halb Grieche und Sohn einer Hippimutter. Er ist in dem Buch schon Anfang 40 und nach außen hin ist er ein seriöser Autohaus Betreiber aber auf der anderen Seite ist er ein Problemlöser und wen es sein muss auch ein Auftragskiller. Die Story fängt an in dem Manolis einen neuen Auftrag erhält wo er denkt das wird ein leichter Fall sein einfach nur eine Beschattung. Aber es kommt anders den dieser Fall wird ihn doch mehr beanspruchen als er denkt. Die Gegenspielerin ist die Journalistin Vera die näher an ihrer Tante Kathrin ist als an ihrer Mutter. Als Kathrin nun einen Schlaganfall erleidet kümmert sich Vera um alle wichtigen Angelegenheiten auch um die Pflege ihrer Tante. Als sie noch Unterlagen aus der Wohnung von Kathrin holen will entdeckt sie einen Einbruch aber auch entdeckt sie ein altes Foto ihrer Tante. Sie kann es kaum glauben aber auf dem Bild ist ihre Tante Kathrin in einer Schwesternuniform und im Hintergrund ist das Hakenkreuz. Im Jahr 1944 war Kathrin sehr naiv und hatte noch nicht den durchblick,aber nach und nach begreift sie das Geschehen um sie herum,was wirklich in der Anstalt passiert. Kathrin steckt in einer Zwickmühle was sie machen soll und wie sie Handeln soll den sie könnte auch den Tot im KZ finden. 70 Jahre nun Später treffen sich Vera und Manolis unabhängig von einander,aufeinander und decken ein unglaubliches Verbrechen auf. Den die Person die Infos über Maolies Fall haben soll ist ausgerechnet Katrin Mändler die Tante von Vera. Es ist jedenfalls eine Spannende Geschichte aus einer Vergangen Zeit die sich mit der heutigen Zeit vermischt. Einige Stellen sind echt schockierend zu lesen und auch schwer zu verarbeiten.

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Vita

Ellen Sandberg ist das Pseudonym einer erfolgreichen Münchner Autorin. Sie arbeitete zunächst in der Werbebranche, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihr erster Roman »Die Vergessenen« sprang auf Platz 2 der Bestsellerliste und begeisterte Leser und die Presse. Parallel zur Taschenbuchausgabe erscheint »Der Verrat«, Ellen Sandbergs zweiter groß angelegter Spannungs- und Familienroman.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Dieser super recherchierte Krimi erzählt eindringlich von Recht und Gerechtigkeit. Packend, feinfühlig und sehr engagiert geschrieben.«

Für Sie

»Mit ihrem fesselnden Roman schafft es Sandberg, dem Vergessen entgegen zu wirken. 500 Seiten, die berühren, überraschen und aufwühlen.«

Bayern 2

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