Die Wehenschreiberin

Geschichten aus dem Kreißsaal

(5)
Taschenbuch
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Der Kreißsaal ist die größte Bühne der menschlichen Existenz, Tag für Tag bringt er Menschen im Ausnahmezustand zusammen. Die Hebamme und „Wehenschreiberin“ Maja Böhler ist immer an vorderster Front dabei. In ihrem Berufsalltag bekommt sie es mit Whatsapp schreibenden Gebärenden unter Presswehen und ambitionierten Vätern zu tun, die splitternackt zu ihrer Frau in die Wanne steigen. Sie erlebt irrwitzige Vornamensdiskussionen zwischen Eltern mit, die sich am Ende doch für Kevin entscheiden, und wird Zeugin vom ergreifendsten Lebensmoment von Paaren und Alleingebärenden. Neben den großen Gefühlen erzählt die Wehenschreiberin aber auch von den Tragödien, die sich vor ihren Augen abspielen, von Totgeburten, extremen Frühchen, Erschöpfung, Zeitmangel und Bürokratie. Ein einzigartiger Blick hinter die Kulissen: emotional, dramatisch und komisch zugleich. Das Buch zur »Hebammenkolumne« aus dem SZ-Magazin, von zahlreichen Fans heiß und innig geliebt!

»Ich liebe diese Kolumne. Bitte unbedingt als Buch rausbringen!«

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ORIGINALAUSGABE
In Zusammenarbeit mit Annabel Dillig
Taschenbuch, Klappenbroschur, 272 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-15972-7
Erschienen am  21. Januar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Dieses Buch macht sprachlos

Von: Amber144

11.05.2019

Das Cover ist eher schlicht gehalten und sehr gut gewählt. Es zeigt eine fürsorgliche Hebamme bei einer Familie. Ich bin selbst vor einiger Zeit Mutter geworden und musste im Kreißsaal einiges erleben. Gerade auch deswegen war ich sehr neugierig auf das Buch. Die Kolumne der Autorin kenne ich nicht. Deswegen waren für mich auch alle Geschichten neu. Man erfährt in den Geschichten auch immer wieder etwas über die Autorin, was mich sehr gefreut hat. Die Geschichten beinhalten alles. Ich saß kopfschüttelnd vor dem Buch, mit Tränen in den Augen und lachend. Gerade die Geschichten, die ich ähnlich selbst erleben musste, haben mich zu Tränen gerührt und gezeigt, dass so viele Dinge mittlerweile Alltag in den Kliniken sind, die nicht schön sind. Weder für die Hebammen, noch für die Frauen, die entbinden. Wir leben in einem reichen Land und die Hebammen werden immer weniger. Es werden immer mehr Kinder geboren und niemand probiert das Personal entsprechend aufzustocken. Irgendwann wird es so nicht weiter gehen. Eine Hebamme kann nicht gleichzeitig 4 Geburten oder mehr betreuen. Wo soll dies nur enden? Die Ehrlichkeit der Autorin ist genau das, was die Geschichten zu etwas besonderen macht und ich verstehe, warum die Kolumne so beliebt ist. Mich hat das Buch von der ersten Seite an begeistert und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Für mich eines meiner bisherigen Jahreshighlights. Ich vergebe 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für dieses wichtige Buch.

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Emotional, mitreißend und einfach toll!

Von: Tine_1980

06.02.2019

Als Hebamme erlebt Maja Bähler täglich ganz unterschiedliche Menschen in Extremsituationen: Mütter die unter Presswehen noch WhatsApps schreiben, Väter die splitternackt zu ihrer Frau in die Wanne steigen und endlose Vornamensdiskussionen. Doch bei allem erlebt sie Paare und Alleinstehende, die das Wunder der Geburt erleben. Man erfährt auch die Schwierigkeiten des Berufs, todtraurige Schicksale und die Bürokratie, die hinter allem steckt. Hier findet man einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen: unverblümt, emotional, mitfühlend und komisch. Wenn ich in meinem Leben nochmals einen Beruf erlernen würde, würde Hebamme ganz oben stehen. Ich habe selbst zwei Kinder und finde diese Menschen so immens wichtig, denn sie geben einem einfach die nötige Ruhe und Beistand. Ich stelle mir den Beruf sehr abwechslungsreich, nicht immer einfach, teils auch sehr traurig und wahnsinnig schön vor. Maja Böhler hat hier viele Anekdoten zu den unterschiedlichsten Szenarien im Kreißsaal, über die Betreuung nach der Geburt und der Vorsorge erzählt. Alle Abschnitte hatten eine angenehme Länge und ich musste ganz oft in mich hinein grinsen, aber auch mal ein Tränchen verdrücken und habe noch dazu einiges gelernt. Sie schafft es, neben den wunderschönen Seiten des Berufes auch ehrlich die Schattenseiten zu benennen. Die Geschichten waren einfach herzzerreißend schön und man hat sich selbst auch in einigen Berichten wiedergefunden. Es gibt einen tollen Einblick, was man als Hebamme alles erleben kann und zeigt, wie wichtig dieser Berufszweig ist. Von skurill über witzig bis hin zu traurigen Erlebnissen wird hier jede Facette beschrieben und macht so einfach Spaß es zu lesen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es für Menschen, die diesen Beruf erlernen wollen, interessant sein könnte. Das Buch lässt sich durch die kürzeren Abschnitte immer wieder gut zwischendurch lesen und oftmals saß ich da und dachte mir, ach ein Kapitel geht noch, bis ich dann 20 Minuten später immer noch lesend auf der Couch saß. Sie hat einen angenehmen Schreibstil, bei dem die Seiten nur so dahinfliegen. Ein wahnsinnig schönes Buch über die verschiedensten Seiten einer Hebamme, das mir sehr schöne Lesezeiten geschenkt hat. Unbedingte Leseempfehlung!

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Vita

Maja Böhler (Pseudonym), 34, arbeitet als Hebamme in einem großen Universitätsklinikum im süddeutschen Raum und in Teilen selbstständig, etwa um Familien bei der Nachsorge zu unterstützen. Sie hat ursprünglich Jura studiert und war kurz davor, eine Stelle in einer Unternehmensberatung anzunehmen, bevor sie sich entschloss – wie einst ihre Urgroßmutter – die Ausbildung zur Hebamme zu beginnen. Mit ihrer Kolumne auf SZ-Magazin.de begeistert sie seit Mai 2017 zigtausende Leserinnen. Um auch in Zukunft unbeeinträchtigt ihrem Traumberuf nachgehen zu können, hat sie sich zu einem Pseudonym entschlossen.

Zur AUTORENSEITE

Annabel Dillig

Annabel Dillig, geboren 1981, hat nach dem Abitur die Deutsche Journalistenschule absolviert und Journalistik in München und Paris studiert, bei NEON gearbeitet und ist inzwischen stellvertretende Chefredakteurin der GLAMOUR.

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Pressestimmen

»Wehenschreiberin, du bist (m)eine Göttin!«

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»Die beste Kolumne, die ich je gelesen habe. Ich freue mich jedes Mal drauf.«

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»Ich schwöre, ich werde auch Hebamme!«

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»Möge diese Kolumne nie nie nie zu Ende gehen, ich liebe sie!«

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