Die Wildrosentöchter

Roman

(8)
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Ein Roman so verführerisch wie der Duft wilder Rosen ...

Als ihre große Liebe Lorenzo stirbt, glaubt Cassandra, nie mehr glücklich werden zu können. In ihrer Trauer widmet sie sich voll Hingabe den Weinreben und Rosenstöcken auf dem toskanischen Gut, das ihr Mann hinterlassen hat. Doch dann findet sie einen auf das Jahr 1944 datierten Liebesbrief. Fasziniert beginnt Cassandra Nachforschungen anzustellen, die in die Vergangenheit ihrer Familie führen. Als ihr Großvater jede Auskunft verweigert, bekommt sie Hilfe von Enea, dem ernsten, aber attraktiven Chorleiter des Dorfes. Und während die Rosen auf dem Gut zu blühen beginnen, kommen die beiden einer tragischen Liebesgeschichte auf die Spur ...

»Ein Roman zum Träumen«

Das macht Spaß! (12. April 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Übersetzt von Ingrid Ickler
Taschenbuch, Klappenbroschur, 368 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10476-6
Erschienen am  11. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Liebenden unter dem Weinstock

Von: Leseratte Austria

16.04.2019

„Die Wildrosentöchter“ ein Roman von Valentina Cebeni im Penguin Verlag erschienen. Mit 367 Seiten. Cassandra ist seit einem Jahr verwitwet, lebt auf dem Weingut mit ihrer Schwiegermutter in Italien und glaubt nie mehr wieder glücklich zu werden. Ihre Tochter Aurora hat sich ebenfalls sehr verschlossen und spricht in Gegenwart anderer kaum. Als es Weihnachten wird und sich der Todestag von ihrem Ehemann Lorenzo nähert, gibt es noch immer keine Besserung. Im Gegenteil, die Chorgemeinschaft hat einen neuen Leiter Namens Enea bekommen. Enea möchte mit Cassandra über ihre Tochter sprechen, Aurora singt nicht mit. Sie solle den Chor verlassen. Aber Cassandra gibt so schnell nicht auf und hält Enea eine Standpauke, er kann dieses Mädchen nicht so einfach aus dem Chor werfen! Auch ihre Schwiegermutter Mercedes setzt sich für Aurora ein. Sie darf bleiben! Die Feiertage sind für Cassandra kaum zu ertragen, und so flüchtet sie sich in den Garten unter die Rosenbüsche und den alten Weinstock. Plötzlich entdeckt sie eine harte Stelle in der Erde und fängt an zu graben. Es kommt einen Blechbox zum Vorschein. Sie öffnet diese vorsichtig und findet ein Foto, Reisepass, einen Passierschein, einen Brief und einen Zweig eines Weinstockes. Cassandra beginnt zu lesen. Er stammt von einer Anita und sie schreibt an ihren Liebsten Hendrik. Das dürfte ihre Großtante Anita sein. Aber wer ist Hendrik? Und der Brief ist aus dem Jahr 1944 als noch Krieg herrschte. Auch fällt ihr auf, dass der Weinstock sehr krank aussieht. Einige Tage später sieht sie Enea und ihre Schwiegermutter an dem Weinstock hantieren. Das gefällt Cassandra gar nicht, denn dieser Stock ist ihr Heilig. Darunter hat sie sich das Ja Wort mit ihrem Verstorbenen Lorenzo gegeben. Sie fällt aus allen Wolken und stürmt auf die beiden zu. Als sich herausstellt das Enea sich sehr gut mit erkrankten Weinstöcken auskennt, erlaubt sie ihm den Stock zu Untersuchen und zu Pflegen. Da bleibt noch die Blechbox mit dem Inhalt aus dem Jahr 1944 von ihrer Großtante Anita? Wieso hat sie diese Box erst jetzt nach so langer Zeit gefunden? Warum nicht ein anderer? Cassandra sieht dies als eine Herausforderung der Sache auch den Grund zu gehen! Was wird Cassandra finden, handelt es sich dabei etwa um ein Familiengeheimnis? Soll sie wirklich Nachforschungen betreiben, da sich ihre Mutter schon sehr lange mit ihren Großeltern zerstritten hat? Welche Rolle spielt dabei das Jahr 1944 während des Krieges? Und Enea, kann er der Familie und dem Weinstock helfen? Meine Meinung: Eine tragische Liebesgeschichte kommt nach so vielen Jahren ans Tageslicht und wird so manche Jahrelang anhaltende Streitereien erklären! Die Geschichte ist spannend, liebevoll, tragisch und mit Überraschenden Wendungen durchzogen! Mir hat am besten die positive Veränderung von Cassandra und ihrer Tochter gefallen. Auch Enea ist ein sehr guter Freund für die ganze Familie geworden. Das Cover nimmt einen mit nach Italien zu den Feldern und Wiesen. Allerdings der Titel, ist für mich nicht ganz stimmig mit der Geschichte! 5 von 5 Sternen

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Eine Reise in die Zukunft und die Vergangenheit

Von: Kathrin Nievelstein

10.04.2019

Die in Rom geborene Autorin nimmt uns mit in die Toskana. In einem alten Weingut ist vor einem Jahr die tiefe Trauer eingezogen, als Lorenzo viel zu jung starb und seine Frau Cassandra, seine Tochter Aurora und seine Mutter Mercedes hinterließ. Lange blockierte dieser Verlust das Leben der jungen Witwe – aber das Schicksal wollte es, dass Cassandra unter einer alten Weinrebe, der direkt mit einem alten Rosenstock verbunden war, eine geheimnisvolle Schatulle findet, in dieser Zeit auch den charismatischen Chorleiter Enea kennenlernt und eine weitere Überraschung aus der Vergangenheit bekommt... Spannend baut Valentina Cebeni eine Geschichte zwischen zwei Ebenen auf – zwei, nein eigentlich drei Liebesgeschichten, die mich von Anfang an unerwartet gefesselt haben. Warum unerwartet? Weil ich nach dem ersten Roman der Autorin „Die Zitronenschwestern“ nicht glauben konnte, dass mich der Roman und auch der Erzählstil dieses Mal so begeistern konnten! Valentina Cebeni ist es gelungen, die einzelnen Ebenen spannend aufzuarbeiten und ineinander zu verweben, ohne dass man gleich das Ende erahnen kann. Sie hat die einzelnen Personen so gekonnt herausgearbeitet, dass man die Stimmungen fast spüren konnte: „Das war´s dann mit meinem Apfelkuchen. Im ersten Moment ärgerte ich mich, dass ich mir umsonst so viel Mühe gemacht hatte, aber als Aurora mich nach dem Apfelduft in der Küche fragte, flunkerte ich und erklärte, ich hätte für ihre Großmutter Apfelkompott gekocht. 'Soll ich zu Hause bleiben?' flüsterte Aurora mir ins Ohr, die meine zwiespältigen Gefühle offenbar spürte... (S. 207/208) Mir gefällt die Gewichtung, welche sich im Lauf der Geschichte verändert – geht es zu Anfangs vor allem um die Hinterbliebenen und wie das erste Jahr in Trauer sie blockierte, nimmt zur Mitte hin die Veränderung immer mehr Raum ein und abschließend bekommen wir ein wirklich spannendes Finale – mit Happy End... aber lasst euch überraschen! Es ist nicht unbedingt wie erwartet... Flüssig lässt sich der Roman lesen – auch nach einer Lesepause nimmt mich die Geschichte gleich wieder mit und lässt Bilder vor meinem inneren Auge entstehen, Situationen spüren oder Gerüche wie den obigen Apfelkuchenduft aufnehmen. Passend dazu macht das Buchcover die ganze Sache „rund“. Ein unterhaltsamer Roman, den ich sehr gerne gelesen habe, der mich unterhalten und mitgenommen hat und welchen ich wirklich mit Daumen hoch weiterempfehlen möchte.

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Vita

Valentina Cebeni wurde 1985 in Rom geboren. Bereits seit ihrer Kindheit liebt sie es, Geschichten zu erzählen. »Die Wildrosentöchter« ist nach »Die Zitronenschwestern« und »Die Blütenmädchen« der dritte Roman der Bestsellerautorin. Ihr neuer Roman spielt in einem kleinen toskanischen Dorf und erzählt von Familie, Zusammenhalt, Liebe und einem Familiengeheimnis, das auch einen Neuanfang bedeuten kann.

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