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Die Wolkenfischerin Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48573-4

Erschienen:  18.12.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat – bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec …

»Der Roman liest sich flüssig und beinhaltet dank der bildhaften Sprache viele schöne Landschaftsbeschreibungen der Bretagne.«

Schweizer Familie (08.03.2018)

Claudia Winter (Autorin)

Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und den Hunden Kim und Luca in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.

»Der Roman liest sich flüssig und beinhaltet dank der bildhaften Sprache viele schöne Landschaftsbeschreibungen der Bretagne.«

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»Die Autorin erzählt nicht nur eine Warmherzige Liebesgeschichte, sondern sie nimmt ihre Leser mit auf eine Reise nach Frankreich.«

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»Ein Buch das vergnügliche Lesestunden bereitet und nebenbei Einblicke in die französische Lebensart gibt.«

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ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 400 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48573-4

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  18.12.2017

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Manchmal muss man auch was riskieren wollen.

Von: nef Datum: 06.04.2018

www.buchjunkies-blog.de

Inhalt:
Claire Durant hat es weit gebracht. Im berliner Gourmet-Magazin 'Genusto' tobt sich die gebürtige Französin im Bereich Lifestyle und Genuss aus und kann dabei mit ihrem französischen Charme punkten. Das ist ihrem Chef Sebastian Hellwig schon lange aufgefallen.
Als das Magazin seinen Lifestyle-Bereich einstampfen will bricht für Claire eine Welt zusammen. Doch Sebastian Hellwig hat ganz eigene Pläne mit Claire.
Es wird ein neues Magazin geben, das sich nur um ihren Tätigkeitsbereich dreht und Claire soll den Chefredakteurposten erhalten. Sie würde sich glatt freuen, wenn da nicht der Anruf aus Frankreich gewesen wäre.

Beinahe niemand in der Metropole Berlin kennt Claires wahre Herkunft. Sie hat die Menschen glauben lassen, dass sie eine waschechte Pariserin ist. Allerdings stimmt das nur auf dem Papier.
Der Anruf aus Frankreich lässt ihr keine andere Wahl, sie muss in ihre Heimat zurück: in den Fischerort Mogueriéc in der Bretagne. Ihre Mutter liegt im Krankenhaus und jemand muss sich um ihre stumme Schwester Maelys kümmern.
Natürlich ist ihr Chef kein Unmensch und hätte sie sofort fahren lassen. Wenn er doch nur wüsste, dass Claire gar nicht Claire ist und sie statt einer Familie in Paris, Mutter und Schwester in Mogueriéc hat. Ihre einzige Verbindung zu Paris ist ihre Tante Valérie, bei der sie einige Jahre gewohnt hat.

Claire muss sich dringend etwas einfallen lassen und verstrickt sich in ein Netz aus Lügen. Die Begegnung nach 19 Jahren mit ihrer Mutter ist alles andere als herzlich. Beide sind befangen und ein leiser Vorwurf ist in Yvonnes Gesicht zu lesen. Warum war ihre Tochter so lange nicht nach Hause gekommen?
Während Claire und ihre Mutter immerhin noch miteinander reden, erwartet sie in ihrem Haus mitten im Nirgendwo eine wütende Schwester. Maelys weigert sich mit Claire zu kommunizieren. Wie soll sie ihr so helfen?

Claire merkt schnell, dass ihre Schwester eigentlich keine Hilfe braucht und auch, dass sie ihre Freunde und den Ort, der mit so vielen schmerzhaften Erinnerungen an ihren Vater behaftet ist, vermisst hat. Sie hat mit ihrer Mutter einen Deal gemacht - sie bleibt im Krankenhaus, dafür kümmert Claire sich um alles daheim.
Eigentlich wäre das auch kein Problem, würde nicht plötzlich Sebastian Hellwig im beschaulichen Örtchen auftauchen um dort Urlaub zu machen. Claire fällt nur eine neue Notlüge ein und damit bringt sie eine Lawine ins Rollen, bei der sie nicht mithalten kann.

Meinung:
Mit 'Die Wolkenfischerin' entführt Claudia Winter ins raue Küstenörtchen Mogueriéc in der Bretagne. Auch wenn ich noch nie in Frankreich war, konnte ich mir den Ort und die Menschen gut vorstellen.
Die ersten Kapitel sind alle in zwei Zeitzonen und zwei Charaktere unterteilt. Sobald man aber weiß wie diese zusammengehören, liest es sich sehr gut und auch spannend.
Die Wandlung, die Claire durchlebt hat um dorthin zu kommen, wo sie jetzt ist, kann man nicht anders als beeindruckend finden. Aber gerade hier passt der Titel wunderbar zu Claire - die nichts anderes als eine Wolkenfischerin ist.

Zwar war mir Claire am Anfang etwas zu sehr von sich selbst überzeugt, aber mit der Zeit bin ich mit ihr gut warm geworden. Ihren Chef Sebastian mochte ich hingegen sofort.
In dem Buch geht es in erster Linie um die Entwicklung von Claire und die Verbindung mit ihrer Schwester Maelys. Es machte mir viel Spaß die beiden zu begleiten auf ihrer Reise durch Höhen und Tiefen.
Maelys ist ein toller Charakter. Sie hat viele Facetten und ihre ganz eigene starrköpfige Art ihrer Umgebung zu zeigen, wenn ihr etwas nicht passt. Dafür braucht sie keine Worte, nicht einmal Zeichen.
Und ganz nebenbei fand ich es natürlich toll, dass hier immer wieder gebacken wurde ;o)

Im Anhang gibt es sowohl Rezepte aus auch einen Glossar zu einigen französischen Gerichten. Das ist sehr hilfreich, wenn man sich darunter nichts vorstellen kann.
Ein wenig hat mich gestört, dass hier viele französische Begriffe oder auch Sätze benutzt wurden, die leider nicht übersetzt wurden. Somit wusste ich oftmals nicht, was Claire jetzt eigentlich gesagt / gemeint hat. Ja, ich hätte sie auch googlen können, aber das ist mir dann während des Lesens doch zu mühsam und reißt mich aus dem Lesefluss.

Abschließend fand ich das Buch trotzdem toll. Bislang mein zweites der Autorin, aber eins liegt noch auf meinem Schreibtisch und wird wohl im April gelesen werden. Ich bin schon gespannt.

Heimat und Spannung

Von: diebecca Datum: 27.03.2018

www.beccatestet.over-blog.de

 In dem Buch die Wolkenfischerin von Claudia Winter geht es um Claire Durant. Sie hat sich auf der Karriereleiter nach oben geschummelt, denn sie ist weder waschechte Pariserin noch hat sie Kunst studiert. Dann erhält sie einen Hilferuf ihrer Mutter aus der Bretagne, ihre Mutter muss ins Krankenhaus und sie muss sich um ihre taube Schwester kümmern. In dem kleinen Dorf am Meer trifft sie ihren ehemals besten Freund Nicolas, der nicht mehr der schüchterne Junge von damals ist. Aus heiterem Himmel taucht ihr Chef auf, Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrecht zu erhalten und stiftet damit ein heilloses Durcheinander in dem beschaulichen Örtchen.


Beim Titel habe ich mich erstmal gefragt, was eigentlich eine Wolkenfischerin ist. Das Cover hat tolle Farben und erinnert an Urlaub.

Der Schreibstil ist flüssig. Am Anfang braucht man jedoch etwas um ganz ins Buch zu finden, wobei das glaube ich so gewollt ist.

Themen sind die Familie und die Vergangenheit, der Job und Kunst spielen eine Rolle.

Das Leben in der Großstadt und auf dem Dorf, Heimat wird thematisiert.

Die Liebe spielt eine große Rolle, aber auch das Thema Wahrheit bzw. Lügen.

Claire ist eine liebenswerte Person, die es bisher nicht einfach hatte in ihrem Leben.

Das besondere an dem Buch ist, dass dort Personen, von denen man es gar nicht erwartet hätte, am Ende sehr positiv in Erscheinung treten. Sehr unerwartet.

Am Ende des Buches sind die Rezepte, über die im Buch gesprochen wird, aufgelistet.

Ein rundum gelungener Roman, der einen in die Bretagne entführt und dort mit Spannung und Liebe unterhält.

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