Die Wolkenfischerin

Roman

Taschenbuch
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Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat – bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec …

»Die Autorin erzählt nicht nur eine Warmherzige Liebesgeschichte, sondern sie nimmt ihre Leser mit auf eine Reise nach Frankreich.«

Freie Presse Chemitz (23. März 2018)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 400 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48573-4
Erschienen am  18. Dezember 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Alles beginnt am Ende der Welt

Von: Lilis Lesemomente

30.01.2019

Die Wolkenfischerin Roman Autorin: Claudia Winter Goldmann Verlag Verlagsgruppe Random House ISBN 978-3-442-48573-4 400 Seiten Die Wolkenfischerin - Claudia Winter Die Geschichte um Die Wolkenfischerin spielt teils in Berlin, teils in Paris und vor allem in Moguériec - in der Bretagne. Der Titel hat für mich schon etwas verträumtes, etwas aus meiner Kindheit. Wolkenfischerin. Das klingt nach Möglichkeiten, nach Chancen, die kaum greifbar - aber vorhanden sind. Schaue ich mir das Buchcover an, beginne ich von Urlaub zu träumen. Einer entrückten, abgelegenen Gegend, die die Nähe zu den Menschen im Ort möglich macht, ohne durch Nebensächlichkeiten abzulenken. Ein Traum! Auf der Rückseite des Buches macht ein persönlicher Text der Autorin an ihre Leser neugierig auf den Inhalt. Sonst entdecke ich bei anderen Werken auf dem Buchrücken Empfehlungen anderer Autoren, Blogger oder Zeitungen. Eine Vorstellung des Buches der Autorin selbst mit der Bitte um Rückmeldung finde ich daher bei diesem Buch zum ersten Mal und ich freue mich über diese Einladung. Personen und Inhalt In gespannter Erwartung auf die beiden Schwestern und die Bretagne sitze ich im Ablauf der Geschichte zunächst im Zug. Im Zug nach Paris mit Maman und den beiden Schwestern Gwenaelle und Maelys. Anfangs muss ich mich zurechtfinden. Eine für mich wohlklingende Aussprache der beiden Namen finden. Gwenaelle und Maelys. Außergewöhnliche Namen und dabei sehr hübsch. Doch das Kapitel 1 nach diesem anschaulichen Epilog beginnt mit Claire. Claire Durant. Claire Durant lebt in Berlin und arbeitet bei Genusto als Journalistin. Schaut man sich ihren Steckbrief und ihre Herkunft aus Paris an, fällt es leicht, positiv voreingenommen zu sein. Claire hat Jahre auf ihr Image hingearbeitet und will beruflich weiterkommen. Dabei steht ihr ausgerechnet ein Termin, den sie sich sehnlichst für sich herbeigewünscht hat, zum entsprechenden Zeitpunkt im Weg. Meine Meinung Auf den ersten rund 100 Seiten im Buch wechselt die Geschichte immer wieder zwischen dem Mädchen Gwenaelle und der jungen Dame Claire. Beide Erzählstränge sind äußerst liebevoll gestaltet. Und doch ertappe ich mich dabei, wie ich mir wünsche, das mit einem dieser beiden wundervollen Charaktere nun die Geschichte weiter erzählt wird. Ich möchte bei einer von ihnen bleiben. Warum? - Weil beide es so sehr verdient haben. Wer - wie ich - äußerst ungeduldig ist, wird mit Nerven, angespannt wie Drahtseile, den Fortgang der Geschichte verfolgen. - Allerdings benötigt der Leser auch mein Durchhaltevermögen. Wem beides gelingt, der wird mit einer wundervollen Geschichte belohnt. Einer Geschichte, die witzig, charmant und äußerst kurzweilig erzählt wird. Charakteren, die so lebendig beschrieben sind, dass man meint, man trifft sie am nächsten Morgen, wenn man zur Türe hinausgeht. Und einem Ort, der es einem schwer macht zu gehen und zugleich schwer macht, zu bleiben. Unsere Protagonistin wird derart liebevoll charakterisiert, dass ich ungläubig staune, dass sie durchaus auch ein wenig kratzbürstig sein kann. Kratzbürstig auf eine wiederum sehr charmante Art und Weise. Jedenfalls ist der Erzählstil lebendig und auf eine bezaubernde Art und Weise greifbar. "Was hast du damit vor?" Gelassen deutete er mit der Zigarette auf den Schneebesen in ihrer erhobenen Hand. "Willst du den einzigen Postboten von Moguériec damit in die ewigen Jagdgründe rühren?" - Seite 134 Mir gefällt der erfrischende Humor und der bretonisch-französische Akzent, mit dem zuweilen die Geschichte erzählt wird. Und doch gibt es auch Momente unendlicher Traurigkeit darin. Momente, die mich zum Nachdenken anregen. Momente, die mich - trotz Ernsthaftigkeit - zum Lachen bringen. "Madame Odile hat sich geirrt. Deine Schuhe passen mir. Ich kann bloß nicht darin laufen." - Seite 267 Schön herausgestellt sind auch allerlei bretonische Köstlichkeiten. Wer mag, findet am Ende des Buches die Rezepte dazu, um diese Leckereien selbst herzustellen. Mir ist das eine ums andere Mal bereits während des Lesens das Wasser im Mund zusammengelaufen. Fazit Dieses Buch ist für alle, die sich gern dem Zauber der Bretagne ergeben wollen. Für Leser, die vielschichtige Charaktere mögen. Für alle, die es aushalten, beim Lesen über bretonische Köstlichkeiten zu lesen. Ich habe mich köstlich amüsiert und herzlich gelacht aber auch genauso das eine oder andere Mal mit den Charakteren mitgelitten.

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Rezension zu "Die Wolkenfischerin"

Von: antje.moments

07.08.2018

Autorin: Claudia Winter Verlag: GOLDMANN - Verlag Seiten: 399 ISBN: 978-3-442-48573-4 Preis: 9,99 € Inhalt: Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat – bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec … Meinung: Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den GOLDMANN - Verlag für dieses Buch, ich habe mich sehr darüber gefreut. Es ist das erste Buch von Claudia Winter was ich gelesen habe. Das Cover des Buches hat mich gleich angesprochen. Schöne Farben, schöne Landschaft, einfach Sommer und Urlaub. Leider viel mir dann der Einstieg ziemlich schwer, ich kam einfach nicht in die Geschichte rein. Nach dem ersten Drittel hatte ich den Faden langsam gefunden und ich war in der Geschichte drin. Die Protagonistin Gwenaelle oder auch Claire hat früh ihren Vater verloren und konnte die Trauer nie richtig verarbeiten. Ihre Mutter war in ihrer eigenen Trauer so gefangen, das sie nicht gemerkt hat wie es ihrer Tochter geht. Sie geht zu ihrer Tante nach Paris, wo sie sich auch richtig wohl fühlt. Später geht sie nach Berlin und ist dort eine Kunstjournalistin, die ihren Job richtig gut macht. Leider war sie nicht immer bei der Wahrheit über ihr bisheriges Leben geblieben. So kam eine kleine Lüge zur Nächsten. Es kommt wie es kommen muß, denn Lügen haben kurze Beine. Nachdem Hilferuf Ihrer Mutter, sie muß dringend nach Jahren in die Heimat, taucht dort natürlich nichts ahnend auch noch ihr Chef auf. Ein Chaos reiht sich ans andere und mit den Lügen "aufdecken" ist das so eine Sache. Fazit: Nachdem ich den Zugang zur Geschichte gefunden hatte, war es auch schnell durchgelesen. Die Geschichte hat mich berührt und zum nachdenken gebracht. Viel zu oft entstehen Mißverständnisse wenn man schweigt. Das Buch bekommt von mir eine Leseempfehlung und 4/5 Sterne. Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)

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Vita

Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und dem Labrador Luka in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.

Zur AUTORENSEITE

Events

12. Juli 2019

Kulinarische Lesung mit Claudia Winter

19:00 Uhr | Riedlingen | Lesungen
Claudia Winter
Das Honigmädchen

Pressestimmen

»Ein Buch das vergnügliche Lesestunden bereitet und nebenbei Einblicke in die französische Lebensart gibt.«

Freizeit (05. April 2018)