Die Wolkenfrauen

Roman

Taschenbuch
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Eine mutige junge Frau auf der Suche nach ihrer Herkunft, ein Land im Umbruch und eine Liebe, die nicht sein kann ...

Deutschland, 1942. Eine junge Frau träumt von einer Zukunft mit ihrer großen Liebe, doch bevor sie ihren Auserwählten heiraten kann, wird er nach Nordafrika versetzt.

1988: Im Nachlass ihrer verstorbenen Mutter entdeckt die dreiundzwanzigjährige Doro Bilder der marokkanischen Wüste und ein wunderschönes Amulett. Um zu erfahren, was es damit auf sich hat, reist sie nach Afrika. Dort trifft sie Ingrid, ihre ehemalige Dozentin und Leiterin einer Hilfsorganisation, die ihr erklärt, dass es sich um ein seltenes Exemplar der Fatima-Hand handelt, ein muslimisches Schutzsymbol. Kurz darauf wird Doro Zeugin einer brutalen Verhaftung. Der Gefangene heißt Amir, und er trägt genau das gleiche Amulett ...

»Berührend.«

Neue Post (11. Dezember 2019)

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: Die Wolkenfrauen
Originalverlag: Blanvalet Verlag, München 2017
Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0259-2
Erschienen am  21. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Marokko

Leserstimmen

Eine spannende Reise in die Vergangenheit

Von: Büchermadl

23.11.2020

Klappentext Goldene Sonnenuntergänge, unendliche Weite und ein Land, in dem eine junge Frau das Geheimnis ihrer Familie ergründet. Deutschland, 1988: Im Nachlass ihrer verstorbenen Mutter entdeckt die junge Doro Bilder von der Wüste Marokkos und ein wunderschönes Amulett. Um zu erfahren, was es damit auf sich hat, reist sie nach Afrika. Dort trifft sie Ingrid, ihre ehemalige Dozentin und Leiterin einer Hilfsorganisation, die ihr erklärt, dass es sich um ein seltenes Exemplar der Fatima-Hand handelt, ein muslimisches Schutzsymbol. Kurz darauf wird Doro Zeugin einer brutalen Verhaftung. Der Gefangene heißt Amir, und er trägt genau das gleiche Amulett wie sie. Entschlossen, das Rätsel aufzuklören, begibt sie sich auf Spurensuche, die sie weit zurück in die Vergangenheit führt. Cover Das Cover finde ich sehr ansprechend und passend zur Geschichte gewählt. Schreibstil Der Schreibstil ist packend und mitreisend, ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Inhalt/Rezension Doros verstorbene Mutter, hat ihre Eltern nicht gekannt und war immer auf der Suche nach ihnen. Am Sterbebett und im Nachlass gibt sie ihrer Tochter wichtige Informationen um weiter auf die Suche zu gehen. Doro verschlägt es nach Marokko. Die Schilderungen über die Kultur und Geschichte dieses Landes, haben mich sehr berührt und sprachlos gemacht. Die Erläuterungen werden nochmal durch eine Landkarte verdeutlicht, sowas finde ich sehr interessant und ich hatte oft Lust noch mehr nachzuschlagen und über das Land zu erfahren. Der Roman vereint sowohl Spannung, Romantik, Geschichte und Kultur und dürfte somit für fast jeden interessant sein. Mich hat es sehr überrascht wieviel sich hinter dieser Geschichte verbirgt und mich hat die Reise von Doro und ihre starke Art sehr beeindruckt. Auch die Schilderungen über das Leben in Marokko fande ich sehr spannend. Ingrid, Doros Bekannte lebt schon etwas länger dort und von ihr wird Doro herumgeführt und bekommt einiges erklärt. Bettys ist eine ältere Dame und mit einer Reisegruppe dort unterwegs, als Leser merkt man schnell, dass sie irgendwie mit Doro verknüpft ist und man hofft sehr schnell, dass beide zueinander finden. Fazit Ein spannender Roman, der einem tief unter die Haut geht. Zum Buch Preis: 10 Euro Buchlänge: 416 Seiten Autorin: Doris Cramer Verlag: blanvalet

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Wenn politische Geschehnisse in einem Roman überhandnehmen.

Von: Eva Fl.

30.04.2018

Die Geschichte spielt im Jahr 1988. Dorothea, genannt Doro, gerade mal Anfang 20, findet im Nachlass ihrer kürzlich verstorbenen Mutter ein Amulett und Zeichnungen der Wüste. Kurzerhand reist sie nach Marokko zu Ingrid, einer Bekannten der Mutter, um mehr über die Zeichnungen und das Amulett - und die recht verschlossene Mutter zu erfahren. Ingrid leitet in Agadir eine Hilfsorganisation und erkennt sofort das besondere Amulett der Fatima-Hand, welches eine Seltenheit ist, die dort als Schutzsymbol agiert. Bei einem Ausflug bekommt Doro eine brutale Verhaftung mit - und begegnet dem jungen Mann, Amir, der festgehalten wurde, kurze Zeit später. Auch er trägt solch ein Amulett... was hat es damit auf sich? Die Geschichte klang für mich sehr interessant und unterhaltsam, spielte sie doch vor allem in Marokko, was mal recht interessant war. Sollte ich doch so das Land mal durch ein Buch kennenlernen. An und für sich ist das Buch angenehm geschrieben, gut lesbar, nie zu lange Sätze, Kapitel mit einer angenehmen Länge. Jedoch kommen dann immer wieder Begriffe aus der fremden Sprache vor, nämlich arabische und berberische Begriffe. Diese sind hinten im Buch im Glossar zwar erläutert, ich bin aber einfach kein Freund von ständigem Nachschlagen während des Lesens, wenngleich ich mir hier einen Notizzettel eingeklebt hatte um schnell nachlesen zu können was die ein oder andere Floskel heißt. Dennoch muss ich sagen, dass hier mein Lesevergnügen enorm eingebüßt hat, zumal auch immer mal wieder französische Begriffe vorgekommen sind. Wenn man eine andere Sprache selbst nicht spricht/gelernt hat, fällt es einem einfach schwer mit solchen Begriffen. Auch wenn die Autorin damit vielleicht authentisch sein wollte - mir hat es Lesefreude genommen. Neben dem Glossar findet man auch eine Karte zur Übersicht, auf der man Marokko, die demokratische, arabische Republik Westsahara und auch Mauretanien sowie die kanarischen Inseln sehen kann. Außerdem kann man noch einen historischen Abriss über den Westsahara-Konflikt lesen, damit man hier genauere Einblicke bekommt. An und für sich hat mir auch die Geschichte sehr zugesagt, mit der zunehmenden Anzahl an Schilderungen von Gefechten bzw. der politischen Situation wurde meine Lesefreude schon recht getrübt. Es war interessant die Geschichte um Dorothea zu lesen sowie ihre Überlegungen die Mutter und somit die Vergangenheit betreffend, spannend und unterhaltsam, welche Verknüpfungen sich hier wie ergeben. Auch die Art und Weise wie Ingrid sich im Land engagiert ist wirklich toll, leider wird ja solch ein Engagement (für die Alphabetisierung von Frauen) nicht wirklich so großartig geschätzt. Auch wenn die Autorin wohl gerade auch auf die politische Situation dort aufmerksam machen wollte, für mich hat das meinen Lesegenuss leider getrübt. Aus einer durchaus unterhaltsamen und spannenden Geschichte mit der gewissen Portion Emotionalität wurde eine Geschichte, die ich so eigentlich fast gar nicht zu Ende lesen wollte, mich dann aber doch noch durchs Buch bemüht habe. Von mir gibt es leider nur 2 von 5 Sternen und keine Empfehlung.

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Vita

Doris Cramer ist gelernte Buchhändlerin und leitete jahrelang eine Gemeindebibliothek, bevor sie schließlich zum Schreiben fand. Sie ist durch und durch Bücherwurm. Ab 1984 unternahm sie regelmäßige, ausgedehnte Reisen nach Nordafrika und darüber hinaus, von Marokko bis nach Syrien, davon allein siebzehn Touren durch den äußersten Süden Marokkos. Die Landschaft, die Berberkultur und das Leben in den Wüstenregionen Südmarokkos waren für sie ein spannendes Gegenkonzept zum übererschlossenen, überregulierten Deutschland.

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